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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 20.11.2025

brutale Szenen - interessante Charaktere

Der Nachtgänger
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Der Thriller ist mit über 600 Seiten sehr umfangreich und somit bleibt auch viel Platz und Raum um die Charaktere detailliert zu beschreiben, mit ihren Stärken und Schwächen und auch in welchen Beziehungen ...

Der Thriller ist mit über 600 Seiten sehr umfangreich und somit bleibt auch viel Platz und Raum um die Charaktere detailliert zu beschreiben, mit ihren Stärken und Schwächen und auch in welchen Beziehungen sie zu anderen Personen stehen. Dies lässt einen tiefgreifenden Eindruck und eine authentische Beschreibung zu und man kann sich als Leser*in gut in die Gefühlswelt hineinversetzen, auch in die Täterperspektive. Der Schreibstil ist abwechslungsreich und temporeich und verleitet zum zügigen Lesen. Gleich zu Beginn startet eine Mordserie mit Schockmomenten und diese grausamen Spannungsmomente werden hochgehalten. Joona Linna ist diesmal in seiner persönlichen Höchstform und hat mir sehr gut gefallen. Leider kommt Saga Bauer diesmal kaum vor und hat noch mit den Nachwirkungen von früher zu kämpfen, das finde ich schade und hoffe, dass sie im nächsten Teil wieder präsenter sein wird. Das Thema Schlafwandeln und Schlafforschung finde ich persönlich spannend, hier hätte ich gerne noch mehr Details erfahren, auch was man mit Hypnose erreichen kann.

Veröffentlicht am 17.11.2025

unerwartete Urlaubsabenteuer

Bad Tourists
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Der Thriller ist eine Mischung aus Urlaubsroman auf den Malediven und der Verarbeitung eines grausamen Attentates, bei dem mehrere Menschen brutal ermordet wurden. Die Charaktere Darcy, Kate und Camilla ...

Der Thriller ist eine Mischung aus Urlaubsroman auf den Malediven und der Verarbeitung eines grausamen Attentates, bei dem mehrere Menschen brutal ermordet wurden. Die Charaktere Darcy, Kate und Camilla sind komplett unterschiedlich, das bringt auch eine gewisse Dynamik in die Urlaubsreise der „Freundinnen“, wobei Darcy die tonangebende Person ist, die auch den Urlaub bezahlt hat, um ihre Scheidung zu feiern. Richtige Urlaubsstimmung kommt nicht auf, die Ausflüge enden in einem Desaster oder in Panikattacken, jede hat ihre eigene große Villa, sodass auch eine gewisse Abgrenzung spürbar ist. Nachdem sich der Todestag der Verstorbenen des Massakers nähert und auch neue Vermutungen aufgetaucht sind, sind die Nerven angespannt und die Stimmung ist am Tiefpunkt. Ich hätte gerne noch mehr über die Hintergründe des Massakers und der dort verstorbenen Personen erfahren, auch über die Gerichtsverhandlung, dies ist für meinen Geschmack etwas zu kurz gekommen. Das Ende des Buches ist etwas überfrachtet mit Ereignissen, die im Vergleich zum vorigen, langsamen Tempo, actiongeladen, brutal und schnell ablaufen. Hier hätte mir auch eine bessere Aufteilung mehr zugesagt. Der Ausblick auf die Entwicklung der Charaktere, ein Jahr später, hat mir sehr gut gefallen.

Veröffentlicht am 14.11.2025

es bleiben Fragen offen

If he had been with me
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Der Roman trifft mitten ins Herz und passt sehr gut für gefühlvolle Jugendliche, die gerne poetische, aber vor allem auch intensive Romane lesen, in denen ein bunter Mix aus nahezu allen Gefühlslagen vorkommen. ...

Der Roman trifft mitten ins Herz und passt sehr gut für gefühlvolle Jugendliche, die gerne poetische, aber vor allem auch intensive Romane lesen, in denen ein bunter Mix aus nahezu allen Gefühlslagen vorkommen. Dies macht die Charaktere tiefgründig und authentisch und gerade die nicht so tollen Seiten finde ich gut beschrieben und realistisch dargestellt. Ich freue mich schon sehr auf den zweiten Teil und hoffe, dass dort die offen gebliebenen Fragen wieder aufgegriffen und beantwortet werden.

Veröffentlicht am 14.11.2025

intensives Gefühlschaos

If only I had told her
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Der zweite Teil setzt direkt dort an, wo der vorige Teil geendet hat und auch diesmal gibt es wieder jede Menge Herz-Schmerz, emotionale Situationen, verpasste Chancen, intensive Gefühlsszenen - es ist ...

Der zweite Teil setzt direkt dort an, wo der vorige Teil geendet hat und auch diesmal gibt es wieder jede Menge Herz-Schmerz, emotionale Situationen, verpasste Chancen, intensive Gefühlsszenen - es ist von nahezu allem etwas dabei. Die Gefühle wirken echt, die Charaktere verletzlich, das finde ich sehr gut gelungen. Wer sich nicht so intensiv dem Gefühlschaos aussetzen möchte, dem könnte es an manchen Stellen zu viel und zu intensiv sein. Durch die Perspektivenwechsel kommt auch die Spannung nicht zu kurz. Gewisse Szenen, die im ersten Teil noch nicht so eindeutig und klar waren, werden im zweiten Teil wieder aufgegriffen und werden dadurch verständlicher und transparenter.

Veröffentlicht am 13.11.2025

startet ruhig, wird dann aber richtig spannend

The Reappearance of Rachel Price (deutsche Ausgabe)
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Der Einstieg in die Geschichte erfolgt für meinen Geschmack für einen Thriller etwas zu ausufernd und langatmig, ich hätte mir hier mehr Tempo und mehr Ereignisse gleich zu Beginn erwartet. Danach nimmt ...

Der Einstieg in die Geschichte erfolgt für meinen Geschmack für einen Thriller etwas zu ausufernd und langatmig, ich hätte mir hier mehr Tempo und mehr Ereignisse gleich zu Beginn erwartet. Danach nimmt die Geschichte allerdings Fahrt auf und durch die zahlreichen Wendungen bleibt es spannend bis zum Schluss, mit einigen davon hätte ich auch nicht unbedingt gerechnet. Bell finde ich als Charakter etwas schwierig. Auf der einen Seite habe ich versucht Verständnis für ihre Situation aufzubringen, aber dann reagiert sie wiederum so abweisend und schroff, dass es schwerfällt, sie zu mögen oder zumindest ihre Verhaltensweisen nachzuvollziehen. Trotzdem habe ich mich ab der Hälfte etwa sehr gut unterhalten gefühlt und wurde das eine oder andere Mal in die Irre geleitet, das mag ich gerne an guten Thrillern, wenn nicht alles vorhersehbar ist.