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CynthiaM94

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 30.11.2025

Was bleibt

Gute Gründe
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Das Buch ist tought, bin ich ganz ehrlich. Es geht um mentale Gesundheit, Suizidgedanken, Verlust und Krankheit generell und alles, was mit diesen Themen einhergeht und die Seele belastet. Das ist nicht ...

Das Buch ist tought, bin ich ganz ehrlich. Es geht um mentale Gesundheit, Suizidgedanken, Verlust und Krankheit generell und alles, was mit diesen Themen einhergeht und die Seele belastet. Das ist nicht unbedingt angenehm zu lesen, gleichzeitig super wichtig diesen Themen eine Plattform zu geben. Und das passiert hier auf sehr nahbare Weise.

Die Erzählweise ist sprunghaft, fast schon fragmentiert. Bei Yael weiß man nie do genau, wo ihr Kopf grade ist, was in ihren Fokus rückt, aber genau das macht die Geschichte in ihren ganzen Tragik und Traurigkeit so unterhaltsam. Yael ist Chaos auf zwei Beinen, aber gleichzeitig großherzig, witzig, gütig. Sie wirkt wie jemand, mit dem man gerne befreundet wäre.

Die Geschichte ist eine Aneinanderreihung kleiner Momente, Anekdoten und Erinnerungen. Es geht um Familie, Freundschaft, Liebe. Aber auch um ganz banale Sachen wie den Alltag einfach irgendwie zu meistern, um Existenzkrisen, unerfüllte Träume und darum, auch mal gnädig zu sich selbst zu sein.

Das Buch gibt einem echt viel und mit durch lustige und traurige Episoden hindurch mitgerissen, berührt und zum Nachdenken gebracht. Ich fands richtig toll

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Veröffentlicht am 23.11.2025

Eiskalt

Der Kurator
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Die Reihe um Washington Poe ist ja für mich ein absolutes Thriller-Spektakel. Es ist schrill, abgedreht, auf nerdige Art cool und gleichzeitig Super beängstigend. Aber dieser Band setzt nochmal locker ...

Die Reihe um Washington Poe ist ja für mich ein absolutes Thriller-Spektakel. Es ist schrill, abgedreht, auf nerdige Art cool und gleichzeitig Super beängstigend. Aber dieser Band setzt nochmal locker einen obendrauf, ist absolut abscheulich und unfassbar perfide. Ich fands unfassbar gut, für mich ein absoluter Pageturner.

Bin ehrlich, mir hat in diesem Band so ein bisschen der besondere Freundschafts-Vibe und das charmante Geplänkel zwischen Tilly und Poe gefehlt. Es gab zwar so ein paar Momente, aber charakterlich war das für mich nicht der stärkste Band.

Dafür ist der Fall selbst absolut spektakulär und so ein bisschen als Fall in einem Fall konstruiert. Ich hab hier echt versucht mitzurätseln und bin kläglich gescheitert. Aber die Ermittlungsarbeit von Poe und Tilly ist wieder allererste Sahne und ich hab es sehr genossen ihnen beim Zusammensetzen des Puzzles über die Schulter zu schauen.

Die Auflösung war absolut mindblowing. Darf man das? Ich war ja völlig geschockt und gleichzeitig wars ein absoluter Geniestreich.
Ich hoffe diese Reihe endet niemals.

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Veröffentlicht am 16.11.2025

Wie gut war das bitte?

Heir of Illusion
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Dieses Buch hat echt mit meinen Gefühlen und Erwartungen gespielt, denn hier ist nichts wie es scheint. Das Magiekonzept hat mir richtig gut gefallen, auch wenn ich mir mehr Kontext zum Worldbuilding und ...

Dieses Buch hat echt mit meinen Gefühlen und Erwartungen gespielt, denn hier ist nichts wie es scheint. Das Magiekonzept hat mir richtig gut gefallen, auch wenn ich mir mehr Kontext zum Worldbuilding und den sieben Inseln erhofft hätte. Das Setting der Handlung ist relativ eng gefasst, nicht zuletzt weil Ivy immer mehr gefangene und Spielball, als Herrin ihres eigenen Lebens ist.

Nicht nur das Worldbuilding ist recht dünn, auch die Charaktere bleiben größtenteils eher blass und hüten auch zum Ende dieses ersten Bandes noch etliche Geheimnisse. Im Fokus steht ganz klar Ivy, die den Leser als Ich-Erzählerin in ihren Kopf lässt. Ihre Macht, ihre Stärke und unerschütterliche Art sind schon absolut imposant und es macht Spaß ihr durch die Handlung zu folgen. Vom männlichen Gegenpart hätte ich mir dagegen ein bisschen mehr Persönlichkeit erwartet als nur süße Gesten und Ritterlichkeit. Die Lovestory ist daher in meinen Augen ausbaufähig

Was ich aber grandios und durchweg fesselnd fand, das war die allgemeine Atmosphäre des Misstrauens und der Bedrängnis. Auch Ivys Freiheitsdrang kam großartig raus. Ich war einfach absolut gefangen in der Stimmung und dem Sog rund um das mystische Artefakt.

Ich hab während des Lesens immer wieder versucht die Handlung vorauszusagen, aber die unterschiedlichen Enthüllungen haben mich dann doch jedes Mal wieder völlig kalt erwischt. Nicht eine meiner Vermutungen hat sich bewahrheitet. Absolut mindblowing, also das Leseerlebnis war grandios.

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Veröffentlicht am 16.11.2025

Unglaublich packend

The Second Death of Locke
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„The Second Death of Locke“ hatte für mich alles was eine erstklassige Fantasygeschichte braucht und was für mich ein zusätzlicher Pluspunkt war ist, dass die Geschichte abgeschlossen ist. Kein nerviger ...

„The Second Death of Locke“ hatte für mich alles was eine erstklassige Fantasygeschichte braucht und was für mich ein zusätzlicher Pluspunkt war ist, dass die Geschichte abgeschlossen ist. Kein nerviger Cliffhanger, kein offenes Ende. Ein Traum.

Ich mochte das Magiekonzept mit der Dualität aus Magier und Quelle total gern, das war mal was anderes. Die einzelnen Fähigkeiten wurden nicht groß erklärt, aber man bekommt genug Einblicke um eine Vorstellung davon zu haben. Das vom Krieg geplagte Setting schafft dazu noch eine dunkle, angespannte Atmosphäre, sodass allein schon der Handlungsrahmen ziemlich cool gesteckt ist.

Das Thema Hidden Identity ist ja voll mein Ding. Ich fand alles rund um die Insel, die Familiengeschichte und den Untergang so interessant und spannend.

Und dann der kleine Kampftrupp- mein Gott, nichts schreit mehr Found Family als son paar Dudes zusammenzupferchen und ihre Leben und Schicksale aneinander zu binden. Hatte so Spaß an den Interaktionen zwischen den Charakteren, die plastisch genug ausgestaltet waren, dass die einem nahe gehen und ich gehofft habe, dass sie alle irgendwie heil aus dieser Nummer rauskommen. Liebs.

Und zuletzt: die Lovestory war ne 10/10. wär kitschig wenns nicht so brutal, blutig und nervenaufreibend wäre. Aber mein Gott, von so einer Liebe kann man ja nur träumen.

Hab nichts zu meckern, fands genial geschrieben und geplottet.

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Veröffentlicht am 16.11.2025

Zwischen Ehrgeiz und Selbstbestimmung

The Night Ends With Fire
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Die Geschichte hat ein bisschen was von einer etwas düstereren Version der Mulan-Geschichte. Nur das Meilin ein weniger behütetes Leben führte und weniger rosige Zukunftsaussichten hatte. Aber die Grundprämisse ...

Die Geschichte hat ein bisschen was von einer etwas düstereren Version der Mulan-Geschichte. Nur das Meilin ein weniger behütetes Leben führte und weniger rosige Zukunftsaussichten hatte. Aber die Grundprämisse ist eine ziemlich ähnliche.
Die Geschichte wird dann aber schnell fantasievoller, ausschweifender und dunkler, was mir gut gefallen hat. Quasi Mulan für erwachsene Leser

Die Geschichte ist stellenweise schon brutal, es ist eine Geschichte von Krieg, Machtgier und Erbarmungslosigkeit. Und inmitten all dieser Kämpfe eine junge Frau, die ihr Schicksal selbst in die Hand nehmen und sie nicht bloß dem Willen von Männern fügen will. Ich fand ihren inneren Zwist und ihr Streben nach Mehr sehr nachvollziehbar. Das macht sie nahbar und sympathisch.

Und dann ist da noch der Drache mit all seiner Macht, der immer mal wieder durchbricht und es zunehmend unklarer wird, welche Gedanken noch allein Meilin gehören. Die Geschichte ist aufbrausend, das Ende lasst mich fassungslos zurück.
Mit hat einfach auch der Erzählstil richtig gut gefallen und die Geschichte macht Lust auf mehr, denn dass es da noch einige Geheimnisse und Offenbarungen zu enträtseln gilt, ist mit Ende dieses Bandes klar.
Ich kann die Fortsetzung kaum erwarten.

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