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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 23.03.2026

Spannung trifft Gefühl – ein gelungener Abschluss der Reihe

Herzklopfen to go
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„Herzklopfen to go“ ist der dritte Band der „Ein Milliardär fürs Glück“-Reihe von Catherine Bybee und kann zwar unabhängig gelesen werden, doch die gesamte Trilogie lohnt sich definitiv.

Im Mittelpunkt ...


„Herzklopfen to go“ ist der dritte Band der „Ein Milliardär fürs Glück“-Reihe von Catherine Bybee und kann zwar unabhängig gelesen werden, doch die gesamte Trilogie lohnt sich definitiv.

Im Mittelpunkt steht Alexandrea Stone – eine starke, intelligente und erfolgreiche Frau, die ihr Leben fest im Griff hat. Als Erbin eines riesigen Vermögens und Workaholic ist sie überzeugt, dass Männer sich eher für ihr Geld als für sie selbst interessieren. Genau hier setzt die Geschichte an und überrascht.

Mit der Bombendrohung wird es plötzlich ernst: Alex braucht Schutz, und Hawk tritt in ihr Leben. Er ist nicht nur ihr Bodyguard, sondern auch jemand, der sich weder von ihrem Reichtum beeindrucken lässt noch davor zurückschreckt, ihr die Stirn zu bieten. Gerade das macht die Dynamik zwischen den beiden so spannend.

Was mir besonders gefallen hat:
Die Geschichte ist deutlich spannungsgeladener, als man es von einem klassischen Liebesroman erwarten würde. Die Bedrohung, die Geheimnisse aus der Vergangenheit und die Suche nach einem unsichtbaren Feind sorgen für echtes Tempo.

Hawk ist ein großartiger männlicher Protagonist – loyal, stark und gleichzeitig verletzlich. Alexandrea hingegen überzeugt durch ihre Entwicklung und ihre innere Zerrissenheit.

Fazit:
Eine gelungene Mischung aus Romance und Spannung mit starken Figuren und emotionaler Tiefe. Ein würdiger Abschluss der Reihe!

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Veröffentlicht am 04.01.2026

Wenn Kontrolle zur Illusion wird

Algorithmus des Teufels
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„Algorithmus des Teufels“ ist kein Thriller, den man nebenbei liest. Es ist einer dieser Romane, die einen langsam, aber unaufhaltsam in ihre eigene Dunkelheit ziehen. Schon früh wird klar: Hier geht es ...

„Algorithmus des Teufels“ ist kein Thriller, den man nebenbei liest. Es ist einer dieser Romane, die einen langsam, aber unaufhaltsam in ihre eigene Dunkelheit ziehen. Schon früh wird klar: Hier geht es nicht nur um Mordfälle und Ermittlungsarbeit, sondern um ein Gefühl – das Gefühl, dass etwas Grundsätzliches aus dem Gleichgewicht geraten ist. Mich hat dieses Buch nicht nur gefesselt, sondern nachhaltig beschäftigt.
Ausgangspunkt sind zwei Todesfälle, die zunächst unabhängig voneinander wirken. Ein mutmaßlicher Suizid am Bodensee und ein Mord in einer Münchner Tiefgarage. Unterschiedliche Orte, unterschiedliche Ermittler, unterschiedliche Ausgangslagen. Doch je tiefer die Kommissarin Jennifer Häfele und der erfahrene Hauptkommissar August Wutz graben, desto deutlicher werden die Parallelen. Die Ermittlungen verlaufen nicht geradlinig, sondern entfalten sich wie ein Puzzle, bei dem jedes neue Teil das Gesamtbild beunruhigender macht.
Der Thriller lebt nicht von spektakulären Zukunftsvisionen oder überzeichneten Technikfantasien. Stattdessen entfaltet sich die Bedrohung schleichend. Die Künstliche Intelligenz steht nicht als allmächtiges Monster im Raum, sondern als logisches, effizientes System: emotionslos, konsequent, unaufhaltsam. Gerade diese Nüchternheit macht sie so unheimlich. Denn das Buch stellt nicht die Frage, ob KI böse ist, sondern was passiert, wenn wir Verantwortung abgeben, Prozesse automatisieren und Entscheidungen delegieren.
Was als Fiktion beginnt, fühlt sich erschreckend nah an der Realität an. Man ertappt sich immer wieder bei dem Gedanken, wie viel davon heute bereits denkbar wäre – oder morgen schon möglich sein könnte. Ich habe sogar ChatGPT gefragt, ob es möglich wäre grins Wollt Ihr es wissen? Die Antwort war: (noch) nicht.
Der Autor setzt statt auf reinen Nervenkitzel, auf Atmosphäre, psychologischen Druck und ein stetig wachsendes Gefühl der Ohnmacht. Als Leser wird man nicht geschont. Das Buch fordert Aufmerksamkeit, stellt unbequeme Fragen und zieht einen emotional in einen Abgrund, aus dem man so schnell nicht wieder auftaucht.
Absolute Leseempfehlung für alle, die Thriller mögen, die nachwirken, verunsichern und noch lange im Kopf bleiben.

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Veröffentlicht am 30.11.2025

Humorvoll und emotional

Glück aus heiterem Himmel
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Klappentext:
»Die Biologin Elsie ist chaotisch, abergläubisch und liebenswert. Von einer Karriere als Wissenschaftlerin ist sie meilenweit entfernt, seitdem ihr das Schicksal einen gewaltigen Strich durch ...

Klappentext:
»Die Biologin Elsie ist chaotisch, abergläubisch und liebenswert. Von einer Karriere als Wissenschaftlerin ist sie meilenweit entfernt, seitdem ihr das Schicksal einen gewaltigen Strich durch ihre Doktorarbeit gemacht hat. Stattdessen strandet sie bei ihrer großen Schwester Celina in Berlin, wo sie sich von Aushilfsjob zu Aushilfsjob hangelt.
Dabei lernt sie den charmanten Biochemiker Bo kennen und auf einmal ist nichts mehr, wie es war. Gibt es die Liebe tatsächlich oder ist sie lediglich ein Transmitterausschlag im Gehirn? Bevor Elsie das herausfinden kann, schlägt das Schicksal ein zweites Mal zu und sie muss Hals über Kopf ihre Schwester undercover im Labor vertreten. Dort stolpert sie ins komplette Chaos und findet sich kurze Zeit später vor der schwersten Entscheidung ihres Lebens wieder. Lassen sich Liebe, Wissenschaft und Schicksal unter einen Hut bringen?«

Beruflich ist Elsie gerade an einem Tiefpunkt angekommen, sie hält sich mit Aushilfsjobs mehr schlecht als recht über Wasser. Plötzlich stolpert sie in einem überdimensionalen Herzkostüm Bo in die Arme, der mehr als interessant zu sein scheint. Elsie ist eine lebensbejahende Person, die das Chaos regelrecht anzuziehen scheint - ganz im Gegenteil zu ihrer älteren Schwester Celina. Celina ist ernst und mit ihrem Job verheiratet. Von dem Erfolg ihrer Forschung hängt nicht nur ihr Leben ab, sondern auch das ihrer Mitarbeiter Mika und Adnan.

Das Werk ist spritzig und humorvoll und es macht großen Spaß, es zu lesen. Der Schreibstil ist flüssig, was mich innerhalb weniger Seiten in die Geschichte eintauchen ließ. Die Protagonisten sind vielschichtig und verhalten sich ihren Charakterzügen entsprechend nachvollziehbar. Elsies Aberglaube, sowie Mikas unerschütterlicher Optimismus sind einfach Zucker. Auch Bo hat im Verlauf der Geschichte einiges an Pluspunkten gesammelt, genauso wie Tom. Das total abgedrehte Café „Seelengrüße“ werde ich sicherlich meiden, wenn ich das nächste Mal in Berlin bin. Eine wunderbare Geschichte fürs Herz und für die Lachmuskeln.

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Veröffentlicht am 16.11.2025

Unterhaltsam und motivierend

Bestseller schreiben wie Fitzek, Link, Adler-Olsen u.v.m.
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Jurenka Jurk ist mit diesem Buch etwas gelungen, das in der Schreibcommunity viel zu selten vorkommt: ein zugleich gut strukturiertes, motivierendes und überraschend unterhaltsames Werk über das Schreiben ...

Jurenka Jurk ist mit diesem Buch etwas gelungen, das in der Schreibcommunity viel zu selten vorkommt: ein zugleich gut strukturiertes, motivierendes und überraschend unterhaltsames Werk über das Schreiben von (hoffentlich) Bestsellern. Wer glaubt, ein Schreibratgeber ist immer trocken und langweilig, wird hier eines Besseren belehrt.
Bereits nach wenigen Seiten spürt man, wie viel Leidenschaft und Erfahrung Jurk in dieses Buch gelegt hat. Ihre jahrelangen Interviews mit Größen wie Sebastian Fitzek, Andreas Eschbach, Iny Lorentz und vielen weiteren Autor:innen bilden das Fundament für einen praktischen, anwendernahen Wissensschatz, der angehende und auch erfahrene Schreibende voranbringt.
Ein inspirierender Schatz für alle, die schreiben wollen: Klug, motivierend, klar strukturiert und persönlich: „Bestseller schreiben wie Fitzek, Link, Adler-Olsen u.v.m.“ ist ein Ratgeber, der nicht nur informiert, sondern dazu einlädt, endlich den eigenen Roman mutig weiterzuentwickeln. Jurenka Jurk versteht es, Theorie und Praxis so zu verbinden, dass man beim Lesen fast automatisch zu Stift oder Tastatur greift.
Auch das dazugehörige Workbook ist ein hilfreicher Bonus, welcher mich noch weiter motiviert!

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Veröffentlicht am 30.10.2025

Spannung, Drama, tiefe Emotionen

Schattenwede – Rette mich nicht
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„Schattenwede: Rette mich nicht“ ist ein fulminantes Finale, das seinem Namen alle Ehre macht – intensiv, emotional, atemlos. Von der ersten Seite an wird man hineingezogen in eine Geschichte, die keine ...

„Schattenwede: Rette mich nicht“ ist ein fulminantes Finale, das seinem Namen alle Ehre macht – intensiv, emotional, atemlos. Von der ersten Seite an wird man hineingezogen in eine Geschichte, die keine Verschnaufpause lässt. Alles, was die Reihe so besonders gemacht hat – die Spannung, der Humor, die prickelnde Chemie zwischen den Figuren und die unerwarteten Wendungen – kumuliert hier in einem furiosen Abschluss, der gleichermaßen das Herz und die Nerven fordert.
Nora und „Tony Krats“ liefern sich erneut Wortgefechte, die vor Witz und Leidenschaft sprühen. Dabei gelingt es, selbst in den rasantesten Momenten die emotionale Tiefe nicht zu verlieren. Hinter jeder Actionszene, hinter jedem Schlagabtausch steckt spürbar Herzblut der Autorin– und eine Liebesgeschichte, die größer, wilder und verletzlicher ist, als man es sich zu Beginn in Band 1 hätte vorstellen können.
Was mich besonders begeistert hat, ist, in welcher Geschwindigkeit es rasant voran geht: Schlag auf Schlag folgt eine Szene der nächsten, ohne dass es überladen wirkt. Trotzdem bleibt Raum für leise, berührende Momente – diese, in denen man die Figuren noch besser kennen lernt und sich komplett in sie hineinfühlt.
Das Ende ist nicht nur Abschluss, sondern auch emotionaler Höhepunkt. Es hat mich mitgerissen, berührt, überrascht, zerstört– und ja, vollkommen umgehauen. „Schattenwede: Rette mich nicht“ ist ein grandioses Finale, das alles hält, was es verspricht – und noch mehr. Eine Achterbahnfahrt der Gefühle, eine Liebesgeschichte voller Stärke und Verletzlichkeit, dazu Action, Mystik und eine ordentliche Portion Spice. Für mich ganz klar ein Jahreshighlight und ein Buch, das man am liebsten noch einmal zum ersten Mal lesen würde.
⭐️ 5 von 5 Sternen – ein epischer Abschluss, der mich völlig in den Bann gezogen hat.

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