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Veröffentlicht am 17.11.2025

Zeitgeschichte gut recherchiert

In den Scherben das Licht
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Ein gut ausgewählter Titel und ein modern gestaltetes Cover machen neugierig auf ein Stück Zeitgeschichte, das einen großen Umbruch im Leben der Menschen mit sich brachte.
Zeitlich angesiedelt ist der ...

Ein gut ausgewählter Titel und ein modern gestaltetes Cover machen neugierig auf ein Stück Zeitgeschichte, das einen großen Umbruch im Leben der Menschen mit sich brachte.
Zeitlich angesiedelt ist der Roman in der Nachkriegszeit, in der sowohl die unmittelbaren Auswirkungen des Krieges als auch die Chancen der Zukunft eine Rolle spielen.
Die Protagonisten finden sich zu einer Hausgemeinschaft zusammen, die einige unterschiedliche Charaktere beherbergt. Friede, die Hauseigentümerin, Gert und Gisela, zwei Heranwachsende, die bei ihr Zuflucht finde, bilden den Kern der Gemeinschaft, die nach und nach mit weiteren Personen ergänzt wird.
Ganz verschiedene Schicksale treffen so aufeinander und es entstehen Freundschaften, Beziehungen aber auch Konflikte untereinander. Auf die Zeit der Schrecken des Krieges, der Not und Entbehrungen folgt der Eintritt in die 50er Jahre in denen so viel möglich ist und der Wiederaufbau Früchte trägt.
Das Buch ist sehr gut recherchiert und verknüpft reale Geschehnisse dieser Zeit mit den Lebenswegen der Charaktere. Der Schreibstil ist flüssig und die ersten Kapitel sind toll geschrieben.
Anfangs wird die Geschichte aus der Perspektive von Gisela, Gert und Friede erzählt und danach abwechselnd aus Sicht der weiteren dazukommenden Personen. Mich störte dieser Perspektivwechsel zunehmend beim Lesen, was dazu geführt hat, dass meine Lesemotivation zum Ende hin deutlich nachließ.

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Veröffentlicht am 16.03.2026

Leichte spannungslose Lektüre

Commissario Gaetano und das letzte Abendmahl
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Ohne den ersten Commissario Gaetano Roman von Fabio Nola gelesen zu haben, fand ich mich schnell in das Buch und den Charakter des Commissario Gaetano ein. Vom Titel und Klappentext neugierig geworden, ...

Ohne den ersten Commissario Gaetano Roman von Fabio Nola gelesen zu haben, fand ich mich schnell in das Buch und den Charakter des Commissario Gaetano ein. Vom Titel und Klappentext neugierig geworden, erwartete ich Spannung, ein typisch italienisches Setting und einen gut ausgefeilten Charakter als Protagonisten. Die Beschreibung der Umgebung und den ausführlich und bildreich ausformulierten Trubel rund um die Osterfeiertage finde ich gut in Worten eingefangen.
Was mir jedoch von Anfang bis Ende fehlt, sind Spannungsbögen und Tiefe in den Hauptpersonen. Ich finde es dümpelt alles in einer leichten Lektüre vor sich hin und das hat mir ein flüssiges interessiertes Lesen erschwert. Teilweise musste ich mich sogar motivieren weiterzulesen. Statt weniger besonderer Charaktere verliert sich die Handlung in Beschreibungen unzähliger Beteiligter, was oberflächlich und stellenweise langweilig wirkt. Schade, das Potential, das der Titel verspricht, hätte mehr hergeben können.

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