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Veröffentlicht am 01.02.2018

Die Einsamkeit der Schuldigen

Die Einsamkeit der Schuldigen
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„Die Einsamkeit der Schuldigen“ handelt vom Leben mehrerer Protagonisten, welche letztendlich alle zusammenhängen. Die Protagonisten kommen aus den unterschiedlichsten Verhältnissen und Berufen und haben ...

„Die Einsamkeit der Schuldigen“ handelt vom Leben mehrerer Protagonisten, welche letztendlich alle zusammenhängen. Die Protagonisten kommen aus den unterschiedlichsten Verhältnissen und Berufen und haben alle ihre Vergangenheit, welche sie immer wieder einholt. So handelt das Buch beispielsweise von einer Mountainbike Lehrerin, einem Psychiater, einem Arzt aber auch von einer unglücklichen Ehefrau. Ein Protagonist fällt besonders auf, da er im Gegensatz zu den anderen nicht namentlich genannt wird. Er baut sich ein unterirdisches Verlies und hält sich dort eine Frau gefangen. Spätestens zum Ende des Buches wird eine Verbindung zwischen allen Protagonisten deutlich.

Das Buch beginnt mit zwei Prologen, welche es schaffen den Leser sofort zu fesseln. Man möchte es nicht mehr weglegen.

Nienke Jos ist es mit ihrem fesselnden, bildlichen und flüssigen Schreibstil gelungen einen wirklich lesenswerten Roman zu verfassen. Beim Lesen möchte man gar nicht glauben, dass es sich um einen Debütroman handelt. Die Handlung ist gut durchdacht, sehr logisch und zieht den Leser ab der ersten Seite in deinen Bann. Es wechseln sich immer wieder Kapitel über die einzelnen Protagonisten ab, es wird allerdings gleich zu Beginn des jeweiligen Kapitels deutlich um wen es geht. Die bildgewaltige Schreibweise ermöglicht beim Leser großes Kopfkino und ein eintauchen in die Handlung. Zu Ende des Buches kann Nienke Jos mit einer wirklich gelungenen und überraschenden Wendung überzeugen. Zudem werden alle offenen Fragen geklärt.

Besonders gut gefielen mir die Kapitel rund um den Entführer, da Nienke Jos es geschafft hat, sehr glaubwürdige Einblicke in sein Innerstes und seine Gedanken zu gewähren. Die behandelten Themen (Schuld, Heimat, Zerfall, Einsamkeit,...), welche die Protagonisten beschäftigen, sind wirklich gelungen in die Handlung eingebaut und machen die Personen sehr authentisch.

Die einzelnen Kapitel sind logisch aufgebaut, wodurch unnötige Längen und Wiederholungen vermieden werden können. Es wird gleich zu Beginn Spannung aufgebaut und bis zur letzten Seite gehalten, wodurch es einem schwer fällt das Buch wegzulegen.

Die Charaktere sind sehr authentisch und bildlich beschrieben. Als Leser kann man sich schnell ein Bild machen und Sympathie oder Antipathie entwickeln. Nienke Jos beschreibt nicht nur die Personen sondern auch die Orte sehr eindrucksstark, wodurch man sich diese sofort vorstellen kann.

Bereits auf der ersten Seite findet sich ein Hinweis, dass der Inhalt nicht für zartbesaitete Leser geeignet ist, da der Inhalt zum Teil wirklich bedrückend ist und nicht immer leicht verdaut werden kann.

Vielen Dank für dieses Lesehighlight!!! Ich fiebere schon jetzt dem zweiten Teil entgegen und hoffe, dass der ein oder andere Protagonist wieder dabei ist.

FAZIT:

„Die Einsamkeit der Schuldigen“ ist rundum gelungen und konnte mich wirklich überzeugen! Es gehört jetzt zu meinen Lieblingsbüchern und ich kann es kaum erwarten den zweiten Teil zu lesen! Ich vergebe daher wirklich verdiente 5 Sterne und eine Leseempfehlung!

Veröffentlicht am 01.02.2018

das vergessene Erbe

Das vergessene Erbe
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Als Sarahs Beziehung in die Brüche geht und sie beruflich auch unglücklich ist, kommt eine Einladung ihrer Großtante wie gerufen. Auf dem Dachboden finden die zwei Frauen Erbstücke ihrer Ururgroßmutter ...

Als Sarahs Beziehung in die Brüche geht und sie beruflich auch unglücklich ist, kommt eine Einladung ihrer Großtante wie gerufen. Auf dem Dachboden finden die zwei Frauen Erbstücke ihrer Ururgroßmutter Antonia Walter. Antonia ging als Gouvernante während der Zarenzeit nach Russland und verbrachte dort beinahe zwanzig Jahre. Antonia verfasste über diese Zeit ein Buch, weshalb sie eine kleine Berühmtheit war. Die gefundenen Erbstücke deuten darauf hin, dass Antonia eine verbotene Liebe hatte. Zudem ist auch nicht bekannt, wer der Vater ihres Kindes war. Um ihre Wurzeln zu finden reist Sarah nach Russland. Dort erlebt sie so manches Abenteuer und trifft auf ihre erste große Liebe.

Tereza Vanek ist es mit ihrem fesselnden und flüssigen Schreibstil gelungen einen wirklich lesenswerten historischen Roman zu verfassen. Die Handlung ist gut durchdacht und sehr logisch. Es wechseln sich immer wieder Kapitel rund um Sarah und Antonia ab. Diese sind aber deutlich gekennzeichnet, wodurch keine Verwirrung beim Leser aufkommt. Bei den Kapiteln im alten Russland wird zu Kapitelbeginn die jeweilige Jahreszahl aufgeführt, wodurch man die geschichtlichen Ereignisse besser einordnen kann. Die bildliche Schreibweise von Tereza Vanek ermöglicht es dem Leser komplett in das Russland zur Zarenzeit einzutauchen, wodurch großes Kopfkino entsteht.

Die einzelnen Kapitel sind logisch aufgebaut, wodurch unnötige Längen und Wiederholungen vermieden werden können. Es wird gleich zu Beginn Spannung aufgebaut wodurch es einem schwer fällt das Buch wegzulegen.

Besonders gut gefallen hat mir, dass in einzelnen Dialogen englische, französische und russische Begriffe eingebaut wurden. Dies macht die Gespräche authentischer und hat in keinster Weise den Lesefluss oder das Verständnis beeinflusst. Mich konnte auch die Tatsache überzeugen, dass der Leser spätestens zum Ende des Buches das Schicksal vieler wichtiger Protagonisten (auch jener, welche in Antonias Kapiteln waren) erfahren hat.

Die Charaktere sind sehr authentisch und bildlich beschrieben. Als Leser kann man sich schnell ein Bild machen und Sympathie oder Antipathie entwickeln. Vor allem die Hauptrollen (Sarah, Daniel, Antonia und Sascha) waren mir sofort sympathisch, was zur Folge hatte, dass ich das ganze Buch mit ihnen mitfiebern musste.

„Das vergessene Erbe“ ist geschichtlich sehr gut recherchiert! Der Leser merkt sofort, dass sich Tereza Vanek unglaublich gut mit der Geschichte Russlands zur Zarenzeit und zum ersten Weltkrieg befasst hat. Als Leser fällt einem auf, dass alles Geschichtliche im Buch Hand und Fuß hat. Bei einigen Ereignissen und Persönlichkeiten (wie Rasputin) war ich so überrascht, dass ich diese recherchiert habe und feststellen musste, dass diese wirklich geschehen sind und Tereza die Fakten nicht zu Gunsten der Handlung verändert hat. Auch ohne geschichtliches Vorwissen zu Russland im 20. Jahrhundert kann man ohne Probleme in die Handlung einsteigen und ihr folgen.

Tereza Vanek zählt dank diesem Buch jetzt zu meinen Lieblingsautoren und ich werde in Zukunft gezielt nach Büchern von ihr Ausschau halten!

FAZIT:

„Das vergessene Erbe“ ist ein wirklich gelungener historischer Roman, der sowohl durch liebenswerte Charaktere als auch einer wirklich fesselnden Handlung überzeugen kann. Besonders gut gefallen mir die zwei verschiedenen Handlungsstränge, welche perfekt miteinander kombiniert wurden. Ich kann jedem nur empfehlen dieses Buch zu lesen und vergebe daher 5 Sterne!

Veröffentlicht am 01.02.2018

sylter Intrigen

Sylter Intrigen
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Karolina Dahl wird als Undercoverpolizistin Kari Blom nach Sylt geschickt. Ihre Aufgabe ist es getarnt als Verkäuferin in einem Delikatessengeschäft einen weitreichenden Kreditkartenbetrug aufzudecken. ...

Karolina Dahl wird als Undercoverpolizistin Kari Blom nach Sylt geschickt. Ihre Aufgabe ist es getarnt als Verkäuferin in einem Delikatessengeschäft einen weitreichenden Kreditkartenbetrug aufzudecken. Da sie bereits vor einem Jahr einen Undercovereinsatz in Sylt hatte trifft sie schnell auf viele alte Bekannte, unter anderem die Damen der Häkelrunde. Kurz nach Karis erstem Arbeitstag wird der Marktleiter ermordet aufgefunden und einige Spuren deuten auf Kari hin. Da der Marktleiter viele Feinde hatte, finden sich schnell viele Verdächtige und Motive. Kari beginnt zusätzlich zum Kreditkartenbetrug auch auf eigene Faust in dem Mordfall zu ermitteln um ihre Unschuld zu beweisen. Dabei begibt sie sich allerdings in große Gefahr und kommt mehreren schockierenden Verbrechen auf die Spur.

Ben Kryst ist es mit einem fesselnden Schreibstil und einer gut durchdachten und logischen Handlung gelungen einen wirklich lesenswerten Kriminalroman zu verfassen. Die Spannung wird gleich zu Beginn der Handlung aufgebaut und kann durch geschickte Wendungen bis zur letzten Seite aufrecht erhalten werden. Spätestens zum Ende des Buches werden alle offenen Fragen beantwortet, wodurch die Handlung sehr logisch ist.

Die einzelnen Kapitel sind eher kurz und wirklich logisch aufgebaut. Dies hat zur Folge, dass unnötige Längen und Wiederholungen vermieden werden können. Zudem gefällt mir der Klappentext sehr gut, da dieser nicht zu viel verrät, was leider häufiger der Fall ist.

„Sylter Intrigen“ ist bereits der zweite Teil rund um Kari Blom. Auch ohne den Vorgänger zu kennen kann der Leser sofort in die Handlung einsteigen und dieser problemlos bis zum Ende folgen. Was nicht zuletzt daran liegt, dass nur wenig Bezug auf den vorherigen Teil genommen wird. Obwohl „Sylter Intrigen“ bereits der zweite Teil ist steht er seinem Vorgänger in nichts nach. Ben Kryst kann erneut mit einem wirklich gelungenen Kriminalroman überzeugen.

Die Charaktere sind sehr authentisch beschrieben, was zur Folge hat, dass sie einem schnell mal mehr mal weniger sympathisch werden und der Leser mit ihnen mitzufiebern beginnt. Vor allem Kari Blom ist wieder äußerst sympathisch und kann in Kombination mit den älteren Damen von der Häkelrunde wirklich überzeugen.

Ich hoffe auf einen weiteren Teil rund um die Damen der Häkelrunde, Kari Blom und ihre Ermittlungen auf Sylt.

FAZIT:

„Sylter Intrigen“ ist ein äußerst gelungener und kurzweiliger Kriminalroman, der mich wirklich überzeugen kann. Ben Krysts aktueller Kriminalroman ist ebenso gelungen wie sein Vorgänger und bekommt daher von mir 5 Sterne!

Veröffentlicht am 01.02.2018

Alpengriller

Alpengriller
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Herbert ist mittlerweile stolzer Papa eines Sohnes und in Elternteilzeit. Sein bester Freund Hans hat sich in Berchtesgaden einen alten Bauernhof gekauft und möchte Erlebnisurlaube anbieten. Da sich die ...

Herbert ist mittlerweile stolzer Papa eines Sohnes und in Elternteilzeit. Sein bester Freund Hans hat sich in Berchtesgaden einen alten Bauernhof gekauft und möchte Erlebnisurlaube anbieten. Da sich die ersten Gäste schneller als erwartet ankündigen ruft Hans den „Kumpelnotfall“ aus. Dies hat zur Folge, dass Herbert nach Berchtesgaden reist um dem chaotischen Hans sowohl bei der Hausrenovierung als auch bei der Gästebetreuung und deren Freizeitgestaltung unter die Arme zu greifen. Bei den ersten Gästen handelt es sich um eine Werbeagentur. Es sind nicht nur die genervten Mitarbeiter und der überhebliche Chef sondern auch der inkompetente Teamcoach zu betreuen und bei Laune zu halten. Dies gelingt Herbert und Hans nicht zuletzt durch viele Witze und einfallsreiche Ideen. Und dann kommt es auch noch zu eindeutigen Avancen durch eine Mitarbeiterin der Werbeagentur, welche es Herbert schwer machen seiner Freundin treu zu bleiben…

„Alpengriller“ ist der mittlerweile vierte Teil rund um Herbert und steht seinen Vorgängern in nichts nach! Der aktuelle Teil beweist erneut, dass Friedrich Kalpenstein zu Recht der „#1 Kindle Humor Autor“ ist. Ich habe mich beim Lesen prächtig amüsiert, musste häufig Schmunzeln und oftmals sogar laut lachen.

Friedrich Kalpenstein hat erneut seinen lockeren und leichten Schreibstil mit einer humorvollen Handlung perfekt kombiniert. Heraus kam ein wirklich gelungener und kurzweiliger Roman, der seine Leser häufig zum Lachen bringt. Der Humor kann von der ersten bis zur letzten Seite gehalten werden, was nicht nur an den Witzen sondern auch an den sehr bildlichen Beschreibungen liegt.

Die einzelnen Kapitel sind logisch aufgebaut und eher kurz, wodurch sich das Buch schnell lesen lässt und wirklich kurzweilig ist. Der Leser kann auch ohne die Vorgänger zu kennen sofort in die Handlung einsteigen und dieser ohne Probleme bis zum Ende folgen. (Dennoch ist es empfehlenswert die Vorgänger zu kennen, da diese ebenso lustig sind und einem beim Lesen die Laune deutlich verbessern!)

Die Charaktere sind äußerst authentisch beschrieben, was zur Folge hat, dass der Leser sie schnell sympathisch oder unsympathisch findet. Vor allem Herbert und Hans (seit „Männerferien“ mein absolutes Traumduo) können wieder mit viel Witz und Charme überzeugen.

Ich kenne bereits die Vorgänger vom „Alpengriller“ und hoffe wirklich auf eine Fortsetzung rund um Herbert und Hans!

FAZIT:

Der „Alpengriller“ ist ein ebenso kurzweiliger und gelungener Roman wie seine Vorgänger. Sowohl die humorvolle Handlung als auch die liebenswerten Charaktere können überzeugen! Ich vergebe 5 Sterne und hoffe auf eine Fortsetzung!

Veröffentlicht am 01.02.2018

Der Kuss des Panthers

Der Kuss des Panthers
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Die Flensburger Komimissare Andresen und Weichert müssen in einem Mordfall ermitteln. Eine Teilnehmerin eines Krimi Schreibkurses wurde ermordet aufgefunden. An diesem Schreibkurs nimmt auch Weicherts ...

Die Flensburger Komimissare Andresen und Weichert müssen in einem Mordfall ermitteln. Eine Teilnehmerin eines Krimi Schreibkurses wurde ermordet aufgefunden. An diesem Schreibkurs nimmt auch Weicherts Freundin Verena mit großer Begeisterung teil. Schnell erhärtet sich der Verdacht der Ermittler gegen den Leiter des Schreibkurses. Verena ist jedoch von dessen Unschuld überzeugt. Dies stellt nicht nur ihre Beziehung auf eine harte Probe. Verena beginnt auf eigene Faust zu ermitteln und begibt sich dabei in große Gefahr.

Britta Bendixen hat es geschafft eine wirklich fesselnde Schreibweise mit einer spannenden und logischen Handlung perfekt zu kombinieren. Die Autorin schafft es gleich zu Beginn des Buches die Spannung aufzubauen und beinahe bis zum Ende des Buches aufrecht zu erhalten. Der Kriminalroman überzeugt zudem mit geschickt eingearbeiteten Wendungen. Diese haben zur Folge, dass der Leser lange nicht weiß wer der Täter ist und was sein Motiv ist.

Die einzelnen Kapitel sind logisch aufgebaut, wodurch unnötige Längen oder Wiederholungen vermieden werden können. Der Leser kann sofort in die Handlung einsteigen und dieser ohne Probleme bis zum Ende folgen. Spätestens zum Ende des Buches werden alle offenen Fragen beantwortet.

Die Charaktere sind äußerst bildlich und authentisch beschrieben und der Leser kann gleich zu Beginn des Buches Sympathie oder Antipathie für diese entwickeln. Zudem beginnt man schnell mit den einzelnen Charakteren mitzufiebern.

Ich hatte bisher noch kein Buch von Britta Bendixen gelesen, werde jedoch in Zukunft gezielt nach Büchern von ihr suchen, da mich „Der Kuss des Panthers“ wirklich überzeugen konnte.

FAZIT:

„Der Kuss des Panthers“ ist ein äußerst gelungener Kriminalroman, welcher sowohl durch liebenswerte Charaktere als auch einer fesselnden Spannung überzeugen kann. Der bildliche Schreibstil ermöglicht beim Leser ein großes Kopfkino. Daher vergebe ich 5 Sterne und empfehle jedem dieses Buch zu lesen!