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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 13.08.2024

Packende Story

The Monet Family – Shine Bright Like a Treasure
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Zunächst einmal kann man zum Cover des Buches sagen, dass ich es stundenlang ansehen könnte. Das Cover ist sehr ansprechend gestaltet und auch alle Seiten des Buchschnitts sind traumhaft mit Blumenranken ...

Zunächst einmal kann man zum Cover des Buches sagen, dass ich es stundenlang ansehen könnte. Das Cover ist sehr ansprechend gestaltet und auch alle Seiten des Buchschnitts sind traumhaft mit Blumenranken illustriert.

Die Erzählung beginnt direkt mit einem einschneidenden Erlebnis von Hailie: ihre Mutter und Großmutter kommen bei einem Autounfall ums Leben. Doch sie hat Glück und erfährt, dass sie in Amerika noch Verwandtschaft hat, die sie aufnimmt und so um das Leben in einem Heim herumkommt. Dort leben 5 Halbbrüder, jedoch auch ohne Eltern. Die Vormundschaft übernimmt der bereits erwachsene Vincent Monet.

War Hailie es bisher gewohnt in einfachen Verhältnissen zu leben, hat sie nun das komplette Gegenteil. Sie lebt in einer Villa mit Haushälterin und alle materiellen Wünsche können sofort erfüllt werden. Nur gibt es ein Problem: Die Brüder überwachen sie auf Schritt und tritt und so ist sie nicht wirklich frei in ihrem handeln und fühlt sich auch oft einsam. Nach und nach kommt sie hinter das ein oder andere Familiengeheimnis. Die Beziehung zu ihren Brüdern ist schwierig, was aber auch daran liegt, dass sie Hailie oft von schwierigen Situationen fern halten wollen und so jedes Gespräch abblocken.

Außerdem gibt es einige erschreckende Ereignisse die Hailie erleben muss, die eher an einen Krimi erinnern und das Buch noch spannender machen. Das Buch ist viel zu schnell zu Ende gelesen. Jetzt heißt es warten auf Band 2!

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Veröffentlicht am 10.01.2026

Spannender Fall!

Minnesota
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Ich hatte lange kein Buch mehr von Jo Nesbo gelesen, daher habe ich mich sehr auf "Minnesota" gefreut.

Zu Beginn des Buches war ich erst etwas enttäuscht. Dies lag aber wahrscheinlich daran, ...

Ich hatte lange kein Buch mehr von Jo Nesbo gelesen, daher habe ich mich sehr auf "Minnesota" gefreut.

Zu Beginn des Buches war ich erst etwas enttäuscht. Dies lag aber wahrscheinlich daran, dass der Ermittler Bob Oz mir sehr unsympathisch war.
Dieser wurde von seiner Frau verlassen und gräbt fasst unbeschränkt Frauen an. Diese Art von Mann war mir zuwider.

Doch es bleibt nicht bei dem ersten Mord und Bob Oz ermittelt immer weiter. Nach und nach kam ich dann auch dahinter, warum er so ist wie er ist und konnte teilweise nachvollziehen warum Jo Nesbo ihn im ersten Teil hat so negativ wirken lassen.

Die Story wird im zweiten Teil des Buches zunehmend spannender und man fiebert mit. Dies hat mir auch etwas in der ersten Hälfte des Buches gefehlt. Alles in allem aber ein guter Krimi. Ich werde mir auch noch mal weitere Bücher des Autors zur Hand nehmen und diese lesen!

Einen Stern Abzug für den nicht ganz zu tollen Anfang des Buches. Hier wären etwas mehr Spannung und weniger Frauengeschichten gut gewesen!

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Veröffentlicht am 19.11.2025

Viel Privates, wenig aus dem Promi Leben

Before I met Supergirl
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Zunächst einmal möchte ich das Cover loben, dass mir durch die Farbgestaltung sehr gut gefällt. Ebenso ist es wunderbar, dass das Buch auch mit einem Lesebändchen ausgestattet ist.

Rea beginnt ...

Zunächst einmal möchte ich das Cover loben, dass mir durch die Farbgestaltung sehr gut gefällt. Ebenso ist es wunderbar, dass das Buch auch mit einem Lesebändchen ausgestattet ist.

Rea beginnt in seinem Buch in seiner frühesten Kindheit und erzählt aus Irland. Aufgewachsen ist er in einer katholischen Familie. Seine Mutter ist Lehrerin und sein Vater Polizist. Dass der Vater Polizist ist, spielt an der ein oder anderen Stelle des Buches noch eine entscheidende Rolle.

Diese Biografie lässt sich durch die lockere Art sehr gut lesen und bringt einen immer wieder zum schmunzeln. So gibt es eine gesundheitlich bedrohliche Situation, die aber dennoch lustig beschrieben wird.

Schließlich hält sich das Buch sehr lange Zeit im Jugend und jungem Erwachsenenalter auf. Hier berichtet Rea von Soccer und Football und von seiner Studienzeit in der auch seine Anfänge der Musikkarriere liegen. Leider nimmt diese Zeit einen Großteil des Buches ein und so fehlen diesem Buch gefühlt die letzten ca. 25 Jahre von Rea Garveys Leben, dass mich sehr interessiert hätte.

Von seinem Leben als Musiker in der Band Reamonn ist nicht ein Wort erwähnt. Schade! Oder ist es absichtlich so um einen zweiten Band herausgeben zu können? Das Supergirl trifft er ja erst dann in seinen Songs. Leider gibt es keinerlei Hinweise darauf, wie dies gemeint oder gedacht ist.


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Veröffentlicht am 04.07.2025

Bewegende Geschichte

Sunbirds
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Zu Beginn des Buches ist es mir schwer gefallen in die Story rein zu kommen. Vielleicht lag es daran, dass diese aus der Sicht von 3 verschiedenen Frauen erzählt wird: Anne, Esther und Evie.

Im ...

Zu Beginn des Buches ist es mir schwer gefallen in die Story rein zu kommen. Vielleicht lag es daran, dass diese aus der Sicht von 3 verschiedenen Frauen erzählt wird: Anne, Esther und Evie.

Im Haupterzählstrang geht es darum, dass Anne seit vielen Jahren verzweifelt nach ihrem Sohn Torran sucht der mit 18 Jahren spurlos verschwand. Dafür hat sie ihr Leben in Schottland aufgegeben.
Eines Tages erhält ihre Nichte Esther einen neuen Hinweis und die beiden Frauen machen sich erneut auf die Suche im Himalaya. Dabei finde ich es toll, dass man auch sehr viele Einblicke und Eindrücke in das Land erhält und dabei den Protagonisten auf der Suche folgt.

Nach den ersten Seiten, war ich trotz der Anfangsschwierigkeiten doch von der Story begeistert und musst unbedingt weiter lesen. Neben der Story die man miterlebt kommt man auch mit seinem eigenen Leben und Gedanken über Freiheit, Familie und Verlust in Berührung ohne dass es zu aufdringlich ist.

Klare Empfehlung für alle die Familiengeschichten mögen und sich auch gerne mal selbst auf (Gedanken-)reise begeben.


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Veröffentlicht am 27.06.2025

Bunte Vielfalt

Menschenhausen
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Ein Ausflug nach Menschenhausen ist schön, oder? Lady Betty macht sich eines Tages auf den Weg genau in diese Stadt und besucht ihre Tante. Eigentlich scheint alles idyllisch zu sein, doch plötzlich scheinen ...

Ein Ausflug nach Menschenhausen ist schön, oder? Lady Betty macht sich eines Tages auf den Weg genau in diese Stadt und besucht ihre Tante. Eigentlich scheint alles idyllisch zu sein, doch plötzlich scheinen die Bewohner sich merkwürdig in ihrer Gegenwart zu benehmen. Da gibt es eine Frau mit zu langem Hals, die plötzlich nur noch Rollkragenpullis trägt. Ein Mann der im Hochsommer einer Daunenjacke anzieht. Ein Mann der immer einen Helm auf dem Kopf hat. Was hat dies alles auf sich. Jeder scheint irgendein Problem mit sich zu haben und versucht dies mit sehr komischen Mitteln zu verstecken.

Dann entdeckt die schöne Betty mit den langen Beinen und perfekten blonden Haaren und perfekter Figur, dass sie anscheinend der Auslöser ist. Sie versteht die Welt nicht mehr. Doch dann zeigt sie den Menschen, dass sie auch einen Makel hat und alles scheint sich zu ändern.

Ein Buch über Toleranz und auch Selbstwertgefühl, dass dazu anregen soll nicht zu perfektionistisch zu sein und auch tolerant gegenüber anderen zu sein. Meine Tochter fand die einzelnen Bewohner sehr interessant und hat sich auch immer die Zeichnungen sehr genau betrachtet, wer denn jetzt wie aussieht. Auch wenn es viele verschiedene sind, und damit auch viele verschiedene Namen kann man sich diese dennoch gut merken. Die Zeichnungen helfen sehr gut dabei. Der Text ist auch zum Großteil kindgerecht geschrieben. Nur an wenigen Stellen gab es mal lange Sätze die wir nochmals lesen mussten um diese zu verstehen.

Das Buch sollte aber dennoch nicht von den Kindern allein gelesen werden, da es doch an der ein oder anderen Stelle Rückfragen oder Redebedarf geben könnte.

Ein Einsatz in der Kita oder Grundschule ist für dieses Buch auch denkbar.

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