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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 30.12.2025

Hartnäckigkeit zahlt sich manchmal aus

Rival Darling
2

Alexandra Moody nimmt ihre Leser mit nach Sunshine Hills. Als Protagonisten steht der Darling Sohn Reed und Violet im Fokus. Der Schreibstil ist sehr angenehm und flüssig zu lesen. Die Kapitel haben eine ...

Alexandra Moody nimmt ihre Leser mit nach Sunshine Hills. Als Protagonisten steht der Darling Sohn Reed und Violet im Fokus. Der Schreibstil ist sehr angenehm und flüssig zu lesen. Die Kapitel haben eine sehr angenehme Länge und gibt die Geschehnisse im Wechsel aus Sicht der Protagonisten wieder. Zu Beginn der Kapitel ist immer eine kleine Illustration zu finden, wobei die Schneeflocke für Violet steht und die gekreuzten Eishockeyschläger für Reed. Das Cover und der Farbschnitt ist sehr schön und passend zur Geschichte gestaltet.

Hauptprotagonisten sind Violet und Reed.
Violet soll das Abschlussjahr bei ihrem Onkel und ihrer Cousine in Sunshine Hills verbringen, denn ihre Mutter muss beruflich ins Ausland. Sie ist mit dem Kapitän der Eishockeymannschaft von Sunshine Hill zusammen. Als sie Jeremy bei einer Party knutschend erwischt, macht sie direkt mit ihm Schluss. Sie konnte Eishockey so wieso nichts abgewinnen und hat sich zu den Spielen gequält. Mit dem Betrug scheint auch die Einstellung ihrer Mutter bestätigt und so beschließt sie für sich, sich nie wieder mit einem Profisportler einzulassen.
Reed Ist als Bad Boy verschrieben und hat vor einiger Zeit Jeremy die Nase gebrochen. Er ist der Kapitän der Ransom Devils und gilt er in Sunshine Hills als Feind. Als er Violet nach einer Panne mit ihrem Auto zur Hilfe kommt, merkt er sofort das er sie mag. Er versucht alles, dass er mit ihr Zeit verbringen kann, auch wenn Violet ihn gerne auf Abstand halten will.
Bei einem gemeinsamen Lagerfeuer von Ransom und Sunshine Hills treffen Violet und Reed aufeinander. Ihre Cousine Mia wollte sie unbedingt dabeihaben und so hat sie sich überreden lassen. Auch Jeremy ist vor Ort und will die Trennung nicht akzeptieren. Er versucht sie eifersüchtig zumachen, doch das stört Vi gar nicht. Um ihm noch einmal deutlich zu machen, dass sie kein Interesse mehr hat, kommt ihr Reed gerade recht. Aus einem Impuls heraus küsst sie ihn einfach, Behauptet dann auch noch mit ihm zusammen zu sein, als Jeremy dazwischen geht und bringt damit etwas ins Rollen, was sie nicht gewollt hatte. Um Es glaubhaft zu machen, schlägt Reed eine Fake Beziehung ein und Violet versucht durch Regeln weiteres Chaos zu vermeiden. Doch je mehr Zeit sie miteinander verbringen, umso mehr muss sie sich eingestehen, dass er hinter der Maske ein toller Typ ist. Doch kann sie ihr Misstrauen gegenüber Profisportlern ablegen oder wird Reeds Leidenschaft eine Beziehung unmöglich machen? Kann Vi Jeremy auf Abstand halten und ihm klar machen, dass es wirklich aus ist? Wird es zu einer weiteren Handgreiflichkeit zwischen Reed und Jeremy kommen?

Alexandra Moody hat eine amüsante Fake-Dating-Sportsromance geschaffen, wo die Seiten wie im Fluge vergehen und man einfach nur mitfiebert. Es werden ein paar Klischees von Profisportlern genutzt, was den Charme der Geschichte aber nicht beeinträchtigt. Eine wirklich gelungene Sportsromance, auch wenn die Gefühle der Protagonisten manchmal schon etwas schnell zu intensiv aufflammen.

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  • Charaktere
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  • Gefühl
Veröffentlicht am 19.12.2025

Abenteuer für die Kleinen

Leserabe 2. Lesestufe - Auf heißer Spur - Die Detektive von Paris
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Das Buch ist perfekt für kleine Vorlesestunden. Der Text ist kurzgehalten und die Geschichte schön ausgearbeitet. Die Illustrationen sind sehr schön gestaltet und so können die Kinder beim Lesen die Geschichte ...

Das Buch ist perfekt für kleine Vorlesestunden. Der Text ist kurzgehalten und die Geschichte schön ausgearbeitet. Die Illustrationen sind sehr schön gestaltet und so können die Kinder beim Lesen die Geschichte auch bildlich verfolgen. Das Buch beginnt mit einem kurzen Inhaltsverzeichnis, sodass man die Länge der Kapitel gleich zu Beginn einschätzen kann. Am Ende jedes Kapitels gibt es eine kleine Frage, wodurch die Kinder das aufmerksame Textlesen gelernt wird.
Noah und seine Freunde begeben sich auf die Verfolgung eines Diebes, der im Innenhof ihres Hauses den Korb mit den Macarons gestohlen hat. Was der Dieb nicht geahnt hat, ist, dass sich der Kakadu der Bäckerin immer wieder in diesem Korb versteckt und somit mit geklaut wurde. Noah und seine Freunde wollen den Kakadu finden und ganz nebenbei auch noch gerne den Eifelturm sehen.
Kann der Kakadu ihnen eine Spur legen, damit er gefunden wird und wer hat einfach den Korb mitgenommen? War es vielleicht ein Versehen?

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  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 10.12.2025

Kindergarten mal anders entdecken

Wieso? Weshalb? Warum? junior Stickerheft - Kindergarten
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Rebecca Mönch hat schöne und kindgerechte Illustrationen für das Stickerheft erstellt und bringt damit den Kleinsten schon den Kindergarten näher.
Durch kurze Texte wirkt erklärt, in welchem Raum welche ...

Rebecca Mönch hat schöne und kindgerechte Illustrationen für das Stickerheft erstellt und bringt damit den Kleinsten schon den Kindergarten näher.
Durch kurze Texte wirkt erklärt, in welchem Raum welche Aktivität vorgenommen wird und was es typisches in dem Raum zu entdecken gibt. Jeder Raum hat ein eigenes Logo, sodass die Kleinsten dann die richtigen Sticker auf den Seiten verteilen können. So bekommt jede Räumlichkeit in dem Stickerheft einen ganz eigenen Charakter und jedes Kind kann selbst entscheiden, wie der Raum aussehen würde.
Mit dem Buch können die Kleinsten schon einen Eindruck vom Kindergarten bekommen, ehe sie überhaupt selbst hingehen und können sich interaktiv mit dem Thema auseinandersetzen. Wenn sie dann selbst ein Kindergartenkind sind, können sie vor Ort entdecken, welche Räumlichkeiten und Spielsachen sie schon aus ihrem Stickerheft kennen.
Ein schönes Heft für Kindergartenkinder.

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  • Charaktere
Veröffentlicht am 25.11.2025

Wenn die Liebe Schmerzen bedeutet

So nah wie der Himmel (Liebesroman)
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Josefine Weiss nimmt ihre Leser diesmal mit nach Bern. Der Schreibstil ist sehr angenehm und flüssig zu lesen. Die Kapitel haben eine angenehme Länge und man kann der Timeline sehr gut folgen. Die Charaktere ...

Josefine Weiss nimmt ihre Leser diesmal mit nach Bern. Der Schreibstil ist sehr angenehm und flüssig zu lesen. Die Kapitel haben eine angenehme Länge und man kann der Timeline sehr gut folgen. Die Charaktere wirken sympathisch und authentisch, sodass man gut mitfühlen kann. Das Cover ist in einem typischen Stil der Autorin gestaltet und passt gut zur Geschichte.

Hauptprotagonistin ist Aileen. Nachdem sie früh ihren Vater verloren hat und ihre Mutter sich dann in die Arbeit gestürzt hat, bleibt sie nie lange an einem Ort und hat Schwierigkeiten in ihren Beziehungen. Als die junge Journalistin die Chance bekommt in Bern für einen Touristenführer zu auf Reisen zu gehen, will sie erst nicht, denn genau dort hat sie ihren Vater verloren. Doch da sie eigentlich nichts mehr in Berlin hält, lässt sie sich auf diesen Auftrag ein und ahnt nicht, was sie dort erwartet.
Das Hotel, wo sie untergebracht ist, setzt sie in Verzückung und Maurice liest ihr jeden Wunsch von den Augen. Trotz der Einschränkung durch den Rollstuhl ist er sehe aufmerksam und zeigt ihr einige Ecken, die sie in ihrem Auftrag gut verwenden kann. Und je mehr Zeit sie miteinander verbringen, je größer werden die Gefühle zwischen ihnen. Doch warum kann sich Maurice nicht fallen lassen und will sie auf Abstand halten? Hat sie mehr Gefühle für ihn, als er für sie oder ist es die begrenzte Zeit, die ihn davon abhält, sich auf sie einzulassen? Anders als Maurice geht sein Bruder eher abwehrend mit ihr um und bekommt immer etwas schlechte Laune, wenn sie gemeinsam in einem Raum sind. Wird sich Aileen dem Ort stellen, der ihr den Vater genommen hat und wird Bern vielleicht sogar der Ort, der ihr endlich Ruhe und Zufriedenheit bringen kann?

Josefine Weiss hat einen emotionalen und berührenden Roman geschaffen, der einige schwierige Themen auffasst, dabei aber nicht zu erdrückend wirkt. Wann sollte man Menschen gehen lassen und wann an der Hoffnung festhalten, dass es doch wieder gut werden kann?

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  • Charaktere
Veröffentlicht am 21.11.2025

Weihnachtszeit des Glücks

Kiss me in Winter. Eine sugar coated Romance
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Laurie Gilmore nimmt ihre Leser erneut mit nach Dream Harbor. Der Schreibstil ist flüssig, bildhaft und sehr angenehm zu lesen. Die Kapitel haben eine sehr angenehme Länge und geben die Geschehnisse aus ...

Laurie Gilmore nimmt ihre Leser erneut mit nach Dream Harbor. Der Schreibstil ist flüssig, bildhaft und sehr angenehm zu lesen. Die Kapitel haben eine sehr angenehme Länge und geben die Geschehnisse aus Sicht der Protagonisten wieder. Die Charaktere wirken authentisch, sympathisch und bodenständig. Mit ihren alltäglichen Problemen wirken sie nahbar und man kann als Leser gut mit ihnen mitfühlen. Das Cover ist sehr schön und passend zur Geschichte gestaltet und passt gut in die Reihe.

Hauptprotagonisten sind Kira und Bennett.
Kira ist, nach dem Wegzug ihrer Zwillingsschwester, fast schon von daheim in Georgia geflohen und will in Neuengland endlich ihr Leben auf eigene Füße stellen, ohne dass ihre Eltern sie immer wieder mit Geld aus den Schwierigkeiten rausholen. Sie will auf einer Weihnachtsbaumfarm endlich ihr eigenes Leben führen. Dabei hat sie allerdings nicht geahnt, dass die Farm eher eine Baustelle, als eine bewohnbare Unterkunft ist.
Bennett ist in Dream Harbor zu Besuch bei seiner Schwester Jeanie. Eigentlich arbeitet er in der IT-Branche in San Francisco, denn nach dem Abschluss ist er seiner On-Off-Freundin aus Buffalo dorthin gefolgt. Doch er scheint immer wieder Frauen anzuziehen, die in Ausnutzen und nur auf seine Hilfe aus sind. Jetzt möchte er in Dream Harbor einfach die Zeit mit seinen 3 Hunden, seiner Schwester und er Arbeit im Home-Office genießen.
Kira will eigentlich ihre Ruhe und auf keinen Fall die Weihnachtsbaumfarm wieder in Betrieb nehmen, doch nachdem sie in ihrem Haus keine Heizung hat und die Ersparnisse langsam zu neige gehen, muss sie wohl doch den Schritt gehen. Bei den Bewohnern des kleinen Örtchens hat sie bisher einen grimmigen Eindruck hinterlassen und auch bei Bennett, der mit seinen Hunden auf der verlassen geglaubten Farm auf Kira getroffen ist, machte sie nicht den sympathischsten Eindruck. Einzig ihr Umgang mit seinen Hunden ließ ihm das Herz ein bisschen aufgehen. Auch wenn Kira nicht um Hilfe bittet, verfällt er sehr schnell in seine alten Muster und sieht in ihr eine Frau, die Hilfe braucht und die er retten muss. Immer wieder laufen sie sich über den Weg und schnell merken Beide, dass da eine Anziehung da ist. Doch sie möchte sich einfach nur auf ihr eigenständiges Leben konzentrieren und er wird im neuen Jahr sowieso nicht mehr da sein. Die Dorfbewohner vermuten, dass eine Leiche auf der Farm zu entdecken ist und so soll Bennett unauffällig ein bisschen spionieren. Immer wieder versucht Bennett Aufeinandertreffen zu vermeiden und zieht dabei unabsichtlich auch ein bisschen Zorn auf sich, denn Kira mag seine Nähe und will eigentlich gar nicht so allein sein, wie sie nach außen zeigt. Was ist wirklich an den Gerüchten rund um die Farm dran und wird es Kira gelingen mit den Baumverkäufen und dem Einstieg ins Gemüse- und Obstgeschäft ein eigenständiges Leben zu finanzieren? Kann Bennett sich auf Kira einlassen, ohne ständig daran zu denken, wie er ihr Helfen kann und warum ziehen ihn Frauen an, wo er helfen kann? Ist es diesmal wieder nur Eigennutz oder will Kira ihn seinetwegen?
Laurie Gilmore gestaltet ihre Charaktere sehr nahbar und baut einige schwierige Themen in die Geschichte ein. Dabei kommt die Leichtigkeit und der Humor aber nicht zu kurz und als Leser fiebert man wirklich mit, wie sich die Situationen der Protagonisten entwickeln und wie sie sich selbst weiterentwickeln. Es ist schön, dass man alte Bekannte wieder trifft und so auch erfährt, wie es im Leben der anderen Protagonisten so weiter gegangen ist. Einfach eine tolle Reihe.

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