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Veröffentlicht am 22.11.2025

Band 1

A Discovery of Witches - Die Seelen der Nacht
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Diana Bishop liebt ihren Job als Historikerin! Eine ganz besondere Gabe schlummert in ihr, die ihr ab und an gegen den Strich spielt - sie ist eine Hexe. Diana sieht diese "Gabe" eher als Fluch und versucht, ...

Diana Bishop liebt ihren Job als Historikerin! Eine ganz besondere Gabe schlummert in ihr, die ihr ab und an gegen den Strich spielt - sie ist eine Hexe. Diana sieht diese "Gabe" eher als Fluch und versucht, sich vom all dem magischen Zeug fernzuhalten. Als sie eines Tages in einer Bibliothek in Oxford ein magisches Manuskript zufällig entdeckt, passiert so viel, was sie sich nicht erklären kann. Sie wird von anderen magischen Geschöpfen wie Dämonen, Vampire und andere Hexen genau beobachtet und verfolgt. Es kann nur am Manuskript liegen. Besonders verändert ihr Leben aber die Begegnung mit Matthew Clairmont, Naturwissenschaftler und1500 Jahre alter Vampir. Die Beziehung zwischen einer Hexe und einem Vampir ist verboten.

Ja, ich muss zugeben - ich wurde zum Coveropfer. Mich hat dieses Buch total angesprochen und ich habe gehofft, dass die fantastischen Elemente einen wichtigeren Platz als das Liebesgedöns in der Geschichte bekommen werden. Der Anfang hat mir sehr gut gefallen. Es wird eine sehr interessante Welt erschaffen, die so viele Wesen verbirgt. Wir treffen auf Hexen, Dämonen, Vampire und Menschen. Spannend fand ich die Zusammenhänge/Beziehungen zwischen den Wesen und zum Glück hat sich die Autorin die Zeit genommen, diese auch detailliert zu beschreiben. Mir hat Diana als Charakter auch sehr gut gefallen. Dann kam Matthew und man merkte, dass es zwischen den beiden relativ bald knistern wird. Er hat mich als Persönlichkeit auch sehr neugierig gemacht. Und dann passierte es - die Enttäuschung hat sich mit einem rasanten Tempo verbreitet.

Warum? Warum? Warum? Diese Frage habe ich beim Lesen noch nie so oft gestellt, wie bei dieser Geschichte. Warum haben wir wieder eine Hexe, die so viel kann wie keiner sonst und das ist natürlich eine Rarität. Also steht sie sehr stark im Fokus und alle Bösewichte wollen sie für sich haben - gäääääääääääääääähn. Dann entsteht da eine so große Liebe zwischen den beiden, dass die kaum ohne einander leben können. Gääääääähn. Dann liest man in 60% dieses doch recht dicken Buches darüber, wie Diana schlafen muss, essen muss, baden muss. Und das, weil Matthew ihr sagt, dass sie es tun soll. Also macht sie es auch, wie man es von einer braven Ehefrau erwarten würde. Gäääähn... kotz. Für mich eine toxische Beziehung und ich werde nie verstehen, warum das so von allen gemocht wird. In einer Welt, wo man um die Sichtbarkeit von Frauen noch stärker kämpft als früher, hört man doch gerne von einem Mann "du gehörst mir".

In Kurz - eigentlich hat es toll angefangen und dann wurde es kaputt gemacht. Und ich habe mich durchgebissen, denn ich habe bis zum Ende gehofft, dass mich die Geschichte wieder so packen wird, wie es am Anfang tat. Leider kam es nicht dazu. Auch wenn das Ende so gewählt ist, dass eine gewisse Neugier geweckt wird, werde ich die Reihe nicht weiter verfolgen.

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Veröffentlicht am 12.10.2025

Der Todlose

The Deathless One
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Eine mysteriöse Seuche ist ausgebrochen und die Infektionen steigen unaufhaltsam. Für Jessamine und ihre Mutter bleibt nichts anderes übrig - die Prinzessin muss heiraten in der Hoffnung, dass ihr zukünftiger ...

Eine mysteriöse Seuche ist ausgebrochen und die Infektionen steigen unaufhaltsam. Für Jessamine und ihre Mutter bleibt nichts anderes übrig - die Prinzessin muss heiraten in der Hoffnung, dass ihr zukünftiger Mann bei der Seuchenbekämpfung helfen kann. Doch kaum stehen sie vor dem Altar und Jessamine wird kaltblütig ermordet. Jedoch stirbt sie nicht und befindet sich in einer Zwischenwelt. Sie will aber nur eins und das ist Rache.

Ja, ich wurde von diesem wunderschönen Cover verzaubert - wirklich große Klasse! Der Klappentext hat mich auch überzeugt und somit konnte das Abenteuer starten. Die Idee finde ich großartig und schon ganz besonders (zumindest fällt mir kein Buch mit einem ähnlichen Plot ein). Ich war überrascht, dass es direkt zur Sache ging und Jessamines Ermordung so... brutal war. Auch die Zeit danach kann man sich nicht schön reden. Aber das passt super zum aktuellen Zustand des Reiches. Als Jessamine auf den Todlosen trifft und beschließt, sich an ihrem "Ehemann" zu rächen, habe ich ein steiniger Weg für die Prinzessin erwartet, aber mit einem riesigen Entwicklungspotenzial. Sie müsste ja so viel lernen. Der Todlose als Figur war etwas bedeckt und ich hoffte, dass man nach und nach mehr über ihn erfahren wird. Dann kam noch Sybil - die Hexe, die Jessamine aufnimmt und bei ihrem Vorhaben unterstützen sollte (weiß man noch nicht so richtig, was genau passieren soll). Eigentlich hört es doch nach einer spannenden Story, oder?

Leider konnten meine Erwartungen überhaupt nicht erfüllt werden. Der Anfang war für mich sehr gut und danach nahm die Spannung immer weiter ab. Es blieb nur der Traum von der Jessamines Entwicklung. Sybil bleibt auch nur eine transparente Hülle. Der Todlose als Gott war für mich auch nicht greifbar. Das Ganze hat sich gezogen wie Gummi und das i-Tüpfelchen war eine schlechte Romanze. Vieles, was schon wichtig gewesen wäre, ist angeblich im Hintergrund passiert. Total unlogisch. Natürlich durfte nicht der (für mich so was von unnötige) Spice nicht fehlen, denn ich liebend gerne übersprungen habe. Da es mich definitiv nicht überzeugen konnte, werde ich die weiteren Bände nicht lesen.

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Veröffentlicht am 09.03.2025

Oberflächlich

Zwei vernünftige Erwachsene, die sich mal nackt gesehen haben
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Nina wird bald 50 und wenn sie auf ihren Ex-Mann, der sich eine junge Influencerin geschnappt hat, schaut, wird ihr klar, dass es in ihrem Leben nicht so spannend ist. Dann trifft sie einen deutlich jüngeren ...

Nina wird bald 50 und wenn sie auf ihren Ex-Mann, der sich eine junge Influencerin geschnappt hat, schaut, wird ihr klar, dass es in ihrem Leben nicht so spannend ist. Dann trifft sie einen deutlich jüngeren Mann (30), der ihr langweiliges Dasein auf den Kopf stellt. Und wir kennen es alle - sobald ein großer Altersunterschied da ist, häufen sich die Meinungen. Auch die ungefragten.

Mich hat der Titel angesprochen und der Klappentext versprach ein interessantes Thema. Es passiert relativ schnell, dass Nina und David sich treffen und ich fand Ninas Gedanken sehr amüsant. Das Wirrwarr aus Gedanken und Gefühlen verfolgt einen auch bis zum Ende, allerdings ist das nicht im Vordergrund. Die Geschichte wurde mit immer mehr Themen zugeballert, die an sich alle schon wichtig sind, aber in dieser Kombination einfach zu oberflächlich behandelt werden. Aus dem Age-Gap-Roman, der auch vom Klappentext versprochen wird, bleibt relativ schnell kaum was übrig. Ich hatte oft das Gefühl, dass ich die nächste 0815 deutsche Komödie gucke... ähm lese. Nachdem ich das Buch fertig gelesen habe, habe ich erfahren, dass Anika Decker Drehbuchautorin ist (unter Anderem von Filmen, die ich genau dieser Gruppe 0815 blabla zuordnen würde).

Für meinen Geschmack verlor die Geschichten ihren Charme sehr schnell. In den Vordergrund drängten sich Familienprobleme, Freundschaftszeug, sexuelle Belästigung bei Frauen und am Ende musste natürlich noch das Thema Homosexualität angekratzt werden. Als hätte die Autorin eine Checkliste, die sie unbedingt abarbeiten wollte. Wie oben schon erwähnt - das sind alles Themen, die wichtig sind und in Büchern auch immer einen Platz finden werden. Aber manchmal ist weniger mehr und es hätte dem Ganzen gut getan, wenn man sich nur auf zwei Richtungen fokussiert hätte und diese dafür ausführlicher dargestellt.

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Veröffentlicht am 20.04.2024

Nervige Charaktere

Wolfsgier
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Maggie und Simon haben sich ein Wohnmobil ausgeliehen und möchten die Natur genießen. Als sie aber auf einer einsamen Straße ein Tier überfahren und den Verdacht haben, dass es sich um einen Wolf handelt, ...

Maggie und Simon haben sich ein Wohnmobil ausgeliehen und möchten die Natur genießen. Als sie aber auf einer einsamen Straße ein Tier überfahren und den Verdacht haben, dass es sich um einen Wolf handelt, melden sie den Wildunfall der örtlichen Polizei. Doch als Simon den Polizisten das tote Tier zeigen möchte, entdecken sie an dessen Stelle eine tote Frau. Ab diesem Moment wird der entspannte Urlaub im Bayrischen Wald zu einem Alptraum.

Den Anfang fand ich vielversprechend. Mir hat der Schreibstil ganz gut gefallen und die ersten Seiten waren sehr spannend dargestellt. Die düstere Atmosphäre; die tote Frau, die plötzlich da war; Maggie, die auf total seltsame Menschen in der Ortschaft trifft. Formulieren wir es mal so - es hatte Potential. Und dann, als wäre ein Schalter umgelegt worden, wurde die Geschichte immer verwirrender und abstruser, sodass ich nur noch mit den Augen rollen musste und eigentlich die Lust auf das Lesen verloren habe.

Maggie und Simon sind als Charaktere auch relativ blass und nicht gerade sympathisch. Simon scheint nicht die hellste Kerze zu sein und ich habe mich oft gefragt, wie blöd man sich anstellen kann und damit so erfolgreich am Leben bleibt. Dieser Protagonist ist einfach ein riesiger Minuspunkt. Bei Maggie spüre ich nur eine Leere - was war eigentlich mit ihr?! Das Dorf, das einem anfangs total mysteriös vorkam, wurde auch immer nerviger. Mir ging der bayrische Akzent, der reichlich vorhanden war, irgendwann nur noch auf die Nerven. Das Gleiche gilt für die Bewohner, die immer mehr zu Charakteren aus einem schlechten Gangsterfilm wurden.

Es ist leider ein Buch, das hätte gut werden können, sich aber plötzlich in eine ganz seltsame Richtung entwickelt hat, die mich nicht abholen konnte.

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Veröffentlicht am 06.03.2024

Leider nicht das, was ich erwartet habe

Was die Sterne dir schenken
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Für Lexi ist ihre Zwillingsschwester Amelia unglaublich wichtig. Als sie von ihrer Mutter erfährt, dass Amelia bewusstlos am Strand gefunden wurde und sich in einem kritischen Zustand im Krankenhaus befindet, ...

Für Lexi ist ihre Zwillingsschwester Amelia unglaublich wichtig. Als sie von ihrer Mutter erfährt, dass Amelia bewusstlos am Strand gefunden wurde und sich in einem kritischen Zustand im Krankenhaus befindet, überlegt sie keine Sekunde und macht sich sofort auf den Weg zu ihrem Heimatort. Doch Amelias Symptome sind sehr untypisch und alle tappen im Dunkeln. Seit diesem Ereignis gibt es für sie nur eine wichtige Sache - sie ist frustriert darüber, dass ihr Mann Sam nicht im Krankenhaus neben Lexi und ihrer Mutter sitzt. Das Rätselhafte daran ist - Amelia ist nicht verheiratet und keiner weiß etwas von Sams Existenz. Und dann trifft Lexi einen Mann, der genau Amelias Beschreibung über Sam entspricht. Doch dieser Mann heißt Nick und hat Amelia noch nie getroffen.

Mich hat der Klappentext sofort gehabt! Ich fand die Geschichte sehr mysteriös und wollte mehr erfahren. Von der Autorin kannte ich bisher noch nichts und habe ganz viele positive Meinungen über andere ihrer Werke gelesen. Was soll dabei schief gehen? Der Anfang hat mir super gut gefallen. Es gaben eigentlich nur interessante Fragen, die man sich nach und nach gestellt hat. Wie ist es möglich, dass Zwillinge acht Jahre Altersunterschied haben? Kann die Beziehung zwischen Zwillingen so innig sein, dass sie spüren können, was der/die andere spürt? Warum lag Amelia bewusstlos am Strand? Woher kommt dieser Sam, den niemand kennt? Ich war sofort mittendrin und wollte die Antworten auf meine Fragen so schnell wie möglich herausfinden. Ich fand alles sehr mysteriös und das hat mir sehr gut gefallen. In einer Kombination mit diesen tiefen, innigen Gefühlen, die man zur eigenen Familie hat, hat es wirklich viel Spaß gemacht es zu lesen. Leider hielt dieser Spaß nur so 100 Seiten.

Dann wurde aus dieser so interessanten Idee ein riesiger Kitschroman. Eieieiei, so oft habe ich die Augen beim Lesen noch nie verdrehen müssen wie hier. Die Autorin haut ein Klischee nach dem anderen und am Ende wurde dieses Buch zu einem 0815 Liebesgedönsroman, den ich so nicht kommen sah und somit hat mich das Buch verloren. Es wurden innige Gefühle versprochen, die zeigen, wie wichtig die Familie ist und wie fest die Verbindung zwischen den Schwestern ist. Fehlanzeige. Zwischen den vielen Fehlentscheidungen, mega peinlichen Liebeserklärungen (uff, da wird mir wieder übel) und einem Ende, das mich einfach nur enttäuscht hat und wieder die Augen rollen ließ, habe ich mich irgendwie verloren und ich wollte es nur noch so schnell wie möglich beenden, weil ich leider keine Lust mehr hatte. Dabei hätte aus dieser Idee so viel mehr gemacht werden können. Schade, sehr schade - von mir bekommt dieses Buch aber keine Leseempfehlung.

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