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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 28.04.2026

Ein Ort, der bleibt - informativ und emotional

Ein Ort, der bleibt
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Das Buch ist mir tatsächlich zuerst aufgrund des Covers ins Auge gesprungen (ich liebe botanische Covergestaltungen sehr). Nach dem Lesen des Klappentextes, der schon sehr viele interessante Infos preisgab, ...

Das Buch ist mir tatsächlich zuerst aufgrund des Covers ins Auge gesprungen (ich liebe botanische Covergestaltungen sehr). Nach dem Lesen des Klappentextes, der schon sehr viele interessante Infos preisgab, war ich richtig gespannt auf die Geschichte.
Bei dem Buch handelt es sich um einen historisch-fiktiven Roman über Traurigkeit und Hoffnung. Zum einen bin ich sehr gut in die Geschichte hinein gekommen, das Lesen der Geschichte hat auch sehr bewegt.
Der Schreibstil ist ruhig und einfühlsam und atmosphärisch dicht, die Autorin schafft Details das macht die Stimmungen oft sehr greifbar.
Die Handlung entwickelt sich eher leise und lebt stark von den inneren Prozessen der Figuren.
Die Spannung ist subtil und entsteht vor allem durch die allmähliche Enthüllung der Vergangenheit. Kein klassische „Pageturner“- aber die emotionale Tiefe und die offenen Fragen halten dennoch am Lesen fest.
Insgesamt ist Ein Ort, der bleibt ein ruhiger, berührender Roman, der besonders Leser:innen anspricht, die charaktergetriebene Geschichten und nachdenkliche Themen mögen. Wer sich für Familiengeschichten und emotionale Entwicklungen interessiert, wird hier fündig.
Eine toll erzählte Geschichte mit historischem Background .

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Veröffentlicht am 23.04.2026

Ein eindrückliches und relevantes Buch

Eine Hymne an das Leben
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Gisèle Pelicot erzählt in diesem Buch ihre autobiografische Geschichte, in der sie über Jahre hinweg systematisch betäubt (von ihrem eigenen Mann) und Opfer schwerster Gewalt durch über 50 Täter wurde.
Ein ...

Gisèle Pelicot erzählt in diesem Buch ihre autobiografische Geschichte, in der sie über Jahre hinweg systematisch betäubt (von ihrem eigenen Mann) und Opfer schwerster Gewalt durch über 50 Täter wurde.
Ein wirklich erschütterndes und gleichzeitig eindrückliches und relevantes Buch. Es fällt mir schwer, in Worte zu fassen, wie viel Mut diese Frau zeigt – ich bin tief beeindruckt von ihrer Stärke und dass die Autorin ihre persönlichen Erlebnisse dieser schweren Tat zu Papier gebracht hat. Eine Autobiografie zu bewerten fällt mir generell nicht leicht. Das Buch war schonungslos, ehrlich, eine emotionale Lesereise und ich war gefesselt. Dass Gisele sich entschieden hat, ihre Geschichte mit der Welt zu teilen, ist sehr mutig. Wer starke Nerven hat, sollte dieses Buch auf jeden Fall lesen. Es ist definitiv ein wichtiges Werk in unserer heutigen Zeit.
5/5 Sterne ⭐️

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Veröffentlicht am 18.04.2026

Eine bewegende Geschichte

Der andere Arthur
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In dem gefühlvollen Roman geht es um zwei Protagonisten, deren beider Leben auf unerwartete Weise miteinander verknüpft sind.
Der Schreibstil von Liz Moore ist ruhig und feinfühlig. Die Kapitel spielen ...

In dem gefühlvollen Roman geht es um zwei Protagonisten, deren beider Leben auf unerwartete Weise miteinander verknüpft sind.
Der Schreibstil von Liz Moore ist ruhig und feinfühlig. Die Kapitel spielen abwechselnd aus Sicht der beiden Hauptfiguren. Ich habe auch bemerkt, dass sich die Autorin Zeit für die Charaktere und ihre Facetten genommen hat. Die Wendungen überraschen, wenn auch eher ruhig und nicht allzu mit Action geladen. Die Handlung lebt vor allem von den Gegensätzen der beiden Lebenswelten, das hat für mich die eigentliche Spannung ausgemacht.
Es gibt, wie erwähnt, keine durchgehende Action, sondern eine leise, stetige Neugier darauf, wie sich die Geschichten entwickeln. Der Fokus liegt klar auf den Figuren und ihren inneren Kämpfen. Für mich war es ein außergewöhnliches und bezauberndes sowie emotionales Leseerlebnis.
Der Roman ist für Leserinnen und Leser, die literarische Romane mit psychologischem Fokus mögen und bereit sind, sich auf eine langsam erzählte, nachdenkliche Geschichte einzulassen.
Ein Buch über Einsamkeit, aber auch über Hoffnung - berührend, tiefgründig und absolut lesenswert!

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Veröffentlicht am 31.03.2026

Beklemmend / mitreißend

Ein Mädchen verließ das Zimmer
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Das Buch hat in mir viele Emotionen ausgelöst – es war beklemmend und hat mich während des Lesens (gerade zu Beginn) immer wieder schockiert.
Der Schreibstil ist reduziert und nüchtern, was ich persönlich ...

Das Buch hat in mir viele Emotionen ausgelöst – es war beklemmend und hat mich während des Lesens (gerade zu Beginn) immer wieder schockiert.
Der Schreibstil ist reduziert und nüchtern, was ich persönlich als bewusst gewählt empfinde, um die emotionale Distanz der Hauptfigur widerzuspiegeln. Gerade durch die knappe Sprache entsteht eine gewisse Kälte, die aber sehr gut zur Thematik passt. Die Handlung ist eher ruhig, der Fokus klar auf die innere Entwicklung gelegt. Das hat mir gefallen, weil es Raum für eigene Interpretationen lässt. Spannung entsteht weniger durch äußere Ereignisse, sondern vielmehr durch die psychologische Entwicklung und die Frage, wie weit sich die Hauptfigur noch von ihrer Umwelt entfernt.
Mein Fazit: Das Buch ist eine intensive, eher stille Lektüre, die zum Nachdenken anregt. Ich würde es besonders Lesern:innen empfehlen, die sich für psychologische Themen und besondere Literatur interessieren.

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Veröffentlicht am 22.11.2025

Spannend bis zur letzten Seite - auch für neue Fans

Tote Seelen singen nicht
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In der Welt der Adler-Olsen Bücher bin ich tatsächlich relativ neu und kannte noch keine anderen Geschichten. Dafür ist meine Mutter ein großer Alder-Olsen-Fan und hat mir relativ oft über die Fälle erzählt. ...

In der Welt der Adler-Olsen Bücher bin ich tatsächlich relativ neu und kannte noch keine anderen Geschichten. Dafür ist meine Mutter ein großer Alder-Olsen-Fan und hat mir relativ oft über die Fälle erzählt. Und mir natürlich auch geraten, endlich mal mit den Büchern anzufangen.
Umso mehr kann ich als „neuer Fan“ nun verraten: auch wer zuvor noch nicht mit dem Sonderdezernat Q in Berührung kam, sollte das Buch lesen!

Ich war überrascht, wie düster, spannend und gleichzeitig menschlich die Geschichte wirkt. Die Idee der Mitwirkung von zwei Co-Autorinnen gefiel mir auch sehr gut! Obwohl ich die vorherigen Teile nicht kannte, kam ich super rein: Das Setting ist kühl, nordisch und hat etwas Raues, das perfekt zur Stimmung passt. Also für diese Jahreszeit tatsächlich genau das richtige Buch! Die Figuren sind komplex und nicht immer sympathisch, was das Ganze realistischer gestaltet.
Ein fesselnder Thriller, der Lust auf mehr macht. Die 560 Seiten vergingen für wie im Flug. Ich werde definitiv noch mehr aus dieser Reihe lesen!
5/5 Sterne

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