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Veröffentlicht am 16.12.2025

Ein wirklich toller Spin off Start <3

Watch Me – Ein Shatter-Me-Roman
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Eigene Meinung

Ich konnte mich nicht lange zurückhalten und wollte eigentlich sofort in Watch Me reinstarten. Gesagt, getan. Und wie mir dieses Spin-off gefallen hat? Holt euch ein gutes Getränk, ich ...

Eigene Meinung

Ich konnte mich nicht lange zurückhalten und wollte eigentlich sofort in Watch Me reinstarten. Gesagt, getan. Und wie mir dieses Spin-off gefallen hat? Holt euch ein gutes Getränk, ich erzähle es euch in Ruhe.

Tahereh Mafi versteht es einfach, Charaktere zu erschaffen, die im Kopf bleiben, und gleichzeitig eine Spannung aufzubauen, die einen Seite um Seite weiterlesen lässt. In Watch Me lese ich aus der Perspektive von James und Rosabelle. Zehn Jahre sind vergangen, seit die Rebellen das Reestablishment gestürzt haben, und aus dem kleinen James ist ein junger Erwachsener geworden. Oder zumindest versucht er alles dafür, von Juliette, Warner oder auch Kenji als solcher wahrgenommen zu werden.

Gerade diese Entwicklung von James hat mir unglaublich gut gefallen. Mafi hat ihn spürbar altern lassen – nicht nur auf dem Papier, sondern auch in seiner Art zu denken, zu handeln und zu fühlen. Anfangs war es für mich ungewohnt, James in dieser Rolle zu erleben, da mir diese Art der Charakterdarstellung von der Autorin so noch nicht bekannt war. Doch je weiter ich gelesen habe, desto klarer wurde mir: Diese Entwicklung ist nicht nur logisch, sondern auch sehr gelungen.

James ist humorvoll, oft etwas unbeholfen und bringt mit seinem Witz viele schwere oder dunkle Momente angenehm auf. Es gibt nur wenige Szenen, in denen er mich nicht zum Lachen, Grinsen oder Augenverdrehen gebracht hat. Gleichzeitig merkt man, dass hinter dieser lockeren Fassade Verantwortung, Zweifel und innere Konflikte stecken.

Ganz anders wirkt dagegen die Perspektive von Rosabelle. Ihre Kapitel sind deutlich ernster, düsterer und geheimnisvoller angelegt. Dieser Kontrast zwischen den beiden Sichtweisen funktioniert meiner Meinung nach sehr gut und sorgt für eine angenehme Balance innerhalb der Geschichte. Beide Charaktere sind detailliert ausgearbeitet, wirken authentisch und bringen ihre ganz eigene Stimmung mit.

Auch wenn ich James noch aus „Kindheitstagen“ kenne – als weinerlichen, vorsichtigen und zerbrechlichen Jungen –, lerne ich ihn hier mit seinen 21 Jahren völlig neu kennen. Besonders gefallen hat mir, dass Tahereh Mafi dabei immer wieder einfließen lässt, was nach dem Sturz des Reestablishment passiert ist und wie sich die Welt seitdem verändert hat. Diese Einblicke fühlen sich organisch an und geben der Geschichte zusätzliche Tiefe.

Rosabelle hingegen bleibt bewusst etwas zurückhaltender beleuchtet. Ich bekomme nach und nach Informationen über sie, aber nie zu viele auf einmal. Dadurch bleibt sie mysteriös und schwer greifbar. Ihr starkes Zurückziehen in sich selbst hat es mir als Leserin stellenweise etwas schwer gemacht, eine tiefere Verbindung zu ihr aufzubauen. Statt großer Offenbarungen kommt es eher zu Wiederholungen ihrer Gedanken und Gefühle, was ich ein wenig schade fand – auch wenn es zu ihrem Charakter passt.

Ein weiteres Highlight für mich war definitiv das Wiedersehen mit der alten Bande. Juliette, Warner und Kenji wiederzutreffen, hat sich einfach richtig gut angefühlt. Es war, als würde man in eine vertraute Welt zurückkehren, die sich zwar verändert hat, aber dennoch sofort wieder nach „Zuhause“ anfühlt.

Gleichzeitig wird schnell klar, dass die Welt auch nach dem Sturz des Reestablishment noch lange nicht sicher ist. Gefahren lauern weiterhin überall. Besonders spannend fand ich den Unterschied zwischen Rosabelles Sektor und der New Republic. Technologisch ist ihr Sektor der New Republic deutlich voraus, was eine zentrale Rolle in der Handlung spielt.

Um diese Unterschiede offenzulegen – und um Rosabelle zu schützen –, trifft James eine folgenschwere Entscheidung: Er nimmt sie mit in die New Republic. Zu diesem Zeitpunkt ahnt er noch nicht, in welche Schwierigkeiten er sich selbst, seine Familie und letztlich auch Rosabelle bringt. Denn Rosabelle würde alles tun, um ihre kleine Schwester zu retten.

Mein abschließendes Fazit

Watch Me spielt zehn Jahre nach der Shatter Me-Reihe und wird aus der Perspektive von James und Rosabelle erzählt. Der Schreibstil ist wie gewohnt sehr flüssig, angenehm und leicht zu lesen. Besonders der erwachsene James ist für mich ein echtes Highlight: humorvoll, vielschichtig und glaubwürdig entwickelt.

Die Geschichte bleibt durchgehend spannend, auch wenn es aus Rosabelles Sicht stellenweise zu Wiederholungen kommt. Sie bleibt geheimnisvoll und etwas distanziert, was sie zwar interessant macht, mir aber emotional nicht immer ganz nah gebracht hat. James gleicht das jedoch mit seinem Humor und seiner offenen Art sehr gut aus und lockert viele schwere Momente auf.

Insgesamt hat sich das Lesen wie ein gelungenes Zurückkehren in eine vertraute Welt angefühlt. Ich freue mich sehr darauf, weiterzulesen, und bin gespannt, wie sich James, Rosabelle und ihre Pläne weiterentwickeln werden.

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Veröffentlicht am 26.11.2025

Schlagfertige Krankenschwester trifft auf tollpatschigen Stalker :)

Lights Out
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Eigene Meinung
Ich hatte das Buch ewig auf meiner WuLi und war richtig happy, als es endlich auf Deutsch erschien. Meine Schwester war genauso interessiert, also habe ich es für uns beide gekauft – und ...

Eigene Meinung
Ich hatte das Buch ewig auf meiner WuLi und war richtig happy, als es endlich auf Deutsch erschien. Meine Schwester war genauso interessiert, also habe ich es für uns beide gekauft – und so sind wir gemeinsam in die Welt von Aly und Josh eingetaucht.

Und das auftauchen war gar nicht so einfach – aber im absolut positiven Sinne! Denn ich habe es sehr genossen, den beiden zu folgen.

In “Lights Out” liest man aus den Perspektiven von Aly und Josh, was die Geschichte super lebendig macht. Vor allem Josh’ teilweise tollpatschige Art hat mich ständig laut auflachen lassen. Aly überzeugt dagegen mit coolen Sprüchen und einer Menge Selbstvertrauen – richtig authentisch und richtig spaßig. Sie ist kein “typisches”, verängstigtes Mädchen, sondern jemand, der genau weiß, wie sie sich wehren kann. Ihr Job hat sie vermutlich zusätzlich abgehärtet …

Aly arbeitet nämlich als Krankenschwester im Trauma-Zentrum der Notaufnahme. Und obwohl sie ihren Job liebt, wird sie dort jeden Tag mit unglaublich viel Leid konfrontiert – so viel, dass es ihr manchmal den Boden unter den Füßen wegzieht. Wenn sie nach einer Schicht endlich in ihren wohlverdienten Feierabend kommt, entspannt sie mit ihrem Kater Fred und ihrem Handy. Denn nichts findet sie anziehender als den maskierten Unbekannten, der zu guter Musik verdammt verführerisch tanzt. Aly kommentiert seine Videos fleißig in der Hoffnung, seine Aufmerksamkeit zu bekommen – ohne Erfolg. Bis er plötzlich doch reagiert … und sie die Einzige wird, der er folgt.

Ab da versucht Aly herauszufinden, wer der Maskierte wirklich ist – doch so gut wie nichts führt zu einem Ergebnis. Allerdings übernimmt er das für sie: durch nächtliche Einbrüche, kleine Geschenke und mysteriöse Videoaufnahmen direkt in ihrem Schlafzimmer. Spätestens dann muss Aly sich eingestehen, dass sie möglicherweise die obsessive Aufmerksamkeit eines Stalkers auf sich gezogen hat.

Trotz des Themas ist es wirklich witzig! Immer wieder werden kleine, nachdenklichere Momente eingebaut, die aber durch die leichten Dialoge und Nachrichten der beiden schnell wieder aufgelockert werden.

Natürlich gab es auch hier und da ein paar Längen, aber die waren schnell vergessen, sobald Aly und Josh wieder miteinander interagieren. Besonders wie Josh mit Fred umgeht – einfach Zucker. Das ging jedes Mal direkt ins Herz. Und die beste Szene ist und bleibt: „Ich bin Batman.“ Wer’s gelesen hat, weiß Bescheid!

Wie gesagt: Aly und Josh sind wirklich liebevoll und authentisch ausgearbeitet. Ich hatte so viele Momente zum Schmunzeln und Dahinschmelzen. Spannung gibt es auch – nicht super tiefgehend, aber schön eingestreut und eine gute Ergänzung zu dem charmanten und humorvollen Umgang der beiden.



Mein abschließendes Fazit
Die Geschichte zwischen Josh und Aly ist wirklich gelungen, und ich musste mehrmals laut lachen. Die Dynamik zwischen der toughen Krankenschwester und dem maskierten Unbekannten hat mich total mitgerissen und mir leicht gemacht, den beiden ein Stück meines Herzens zu schenken.

Ein, zwei zähe Stellen gab es zwar, aber die wurden meistens schnell wieder ausgeglichen. Für mich ist “Lights Out” ein richtig guter Einstieg in das Dark-Romance-Genre: nicht zu düster, nicht zu brutal, dafür mit viel Charme, einer Prise Tollpatschigkeit und einem wirklich süßen Kater. <3

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Veröffentlicht am 24.11.2025

Absoluter Geheimtipp!

Therapie einer Mörderin: Psychothriller | Je tiefer du in ihre Seele blickst, desto mehr verlierst du deine eigene
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Eigene Meinung
Ein Buch, über das ich eher zufällig gestolpert bin. Meine Buddy-Read-Partnerin und ich wollten nach unserem letzten Reinfall etwas Neues ausprobieren – und „Therapie einer Mörderin“ kam ...

Eigene Meinung
Ein Buch, über das ich eher zufällig gestolpert bin. Meine Buddy-Read-Partnerin und ich wollten nach unserem letzten Reinfall etwas Neues ausprobieren – und „Therapie einer Mörderin“ kam uns genau richtig. Also: gesagt, getan, losgelesen. Ob es uns letztendlich besser gefallen hat, erzähle ich euch jetzt …

Erzählt wird aus zwei Perspektiven: einmal aus der von Dr. Ava Murphy und einmal aus der Sicht von Grace. Bei Ava bin ich deutlich häufiger unterwegs und bekomme dadurch nicht nur ihre Persönlichkeit, sondern auch ihren Arbeitsalltag als Psychiaterin gut mit. Aus Grace’ Sicht bekommt man dagegen einen sehr unmittelbaren Eindruck davon, wie es sich anfühlt, Patientin zu sein – hinter verschlossenen Türen, während verschiedener Sitzungen, mit all den Gedanken, die man sonst nicht hört.

Der Schreibstil ist größtenteils richtig angenehm und flüssig. Nur wenn es um bestimmte psychologische Begrifflichkeiten und Symptome geht, wird es etwas fachlicher – aber nie so, dass man hängen bleibt oder komplett rausfliegt. Ein paar Wörter haben mich stolpern lassen, aber das war eher die Ausnahme.

Der Einstieg war simpel, aber solide. Ich lerne Ava schnell besser kennen und bekomme ein Gefühl dafür, wie sie arbeitet. Gerade ihre Art, mit Patientinnen umzugehen – ohne Schubladendenken, ohne vorschnelle Urteile – fand ich richtig stark. Die verschiedenen psychologischen Erkrankungen wurden aus meiner Sicht sehr authentisch dargestellt. Ich hatte den Eindruck, dass der Autor sich wirklich reingelesen und Mühe gegeben hat. Fachlich kann ich es nicht zu hundert Prozent beurteilen, aber ich beschäftige mich privat viel mit solchen Themen, und es fühlte sich durchweg stimmig an.

Besonders beeindruckt hat mich der Vortrag, den Ava hält. Technisch gut, emotional stark, und die Szene an sich war einfach gut aufgebaut. Generell mochte ich die Atmosphäre des Buches sehr – die Figuren waren schnell greifbar, und manche Momente haben mich emotional echt erwischt. Ava hat mir öfter aus der Seele gesprochen, als ich gedacht hätte. Grace war ebenfalls wichtig für die Geschichte, aber für mich nicht ganz so fassbar wie Ava.

Vielleicht hätte ich auch einfach nicht damit gerechnet, wie düster das Buch sich entwickelt. Hier und da wurde ich mit der gelesenen Gewalt und Brutalität wirklich überrascht und verstand, warum es ein Psychothriller war. Es war beklemmend und damit atmosphärisch absolut gut umgesetzt!

Im Buddy-Read sind wir durch das Buch geflogen — und genau das war auch unser größtes Problem: Es war einfach zu kurz. Wir hätten liebend gern noch mehr gelesen. Trotzdem war es ein unerwarteter, aber sehr positiv überraschender Fund.

Mein abschließendes Fazit
Ein Buch, das vielleicht unscheinbar wirkt, aber richtig tief geht! Durch einen glücklichen Zufall sind wir auf „Therapie einer Mörderin“ gestoßen und waren viel zu schnell durch. Trotz der knapp 250 Seiten schafft es das Buch, intensiv und emotional zu sein. Wenn ich etwas kritisieren müsste, dann wirklich nur die Kürze – ansonsten hat das Ende für mich perfekt gepasst.

Und ganz wichtig: Bitte beachtet die Triggerwarnung! Sie ist absolut relevant und sollte ernst genommen werden. Eure mentale Gesundheit geht immer vor.

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Veröffentlicht am 14.11.2025

Charmant, dämonisch und mit Page Turnern!

Black Bird Academy - Fürchte das Licht
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Eigene Meinung
Erst in diesem Jahr habe ich mit Band eins von Black Bird Academy angefangen – und ich mochte den ersten Teil schon unglaublich gern. Heute Nacht habe ich Band zwei beendet und bin unheimlich ...

Eigene Meinung
Erst in diesem Jahr habe ich mit Band eins von Black Bird Academy angefangen – und ich mochte den ersten Teil schon unglaublich gern. Heute Nacht habe ich Band zwei beendet und bin unheimlich froh, dass Band drei schon hier auf mich wartet…

Allerdings brauche ich immer ein bisschen Anlauf, um zu Stella Tacks Büchern zu greifen. So sehr ich bisher auch alle ihre Geschichten geliebt habe, die Dicke der Bücher und die Seitenzahl wirken anfangs doch abschreckend. Dabei ist ihr Schreibstil unfassbar leicht, witzig und absolut fesselnd. Die Spannung, die sie erzeugt, baut sich immer perfekt auf und verwandelt sich schnell in echte Page-Turner.

Wie im ersten Band lese ich auch in Fürchte das Licht aus den Perspektiven von Leaf, Falco und Lore. Natürlich liegt der Fokus diesmal stärker auf Leaf. Die Geschichte geht sofort weiter, ohne Umschweife, und weder ich als Leser noch Leaf selbst bekommen zwischendurch eine Pause. Die Exorzisten trauen ihr nicht – und das gilt genauso andersherum. Leafs Handlungsmöglichkeiten sind begrenzt, und der Intendant der Blackbird Academy gibt ihr die Chance, am Wettkampf der Exorzisten in London teilzunehmen – obwohl er genau weiß, dass sie eigentlich keine Chance hat. Leaf selbst ist sich dessen bewusst.

Manchmal hätte ich mir ein bisschen mehr Stärke von Leaf gewünscht. Mit Lore an ihrer Seite wirkte sie im ersten Band selbstbewusster, taffer. Natürlich spielt Lore dabei eine Rolle, das ist mir bewusst. Trotzdem hatte ich in Band zwei das Gefühl, dass sie ein Stück von sich selbst verloren hat. In Band eins war ich von Leaf Young begeistert: ihre große Klappe, ihre mentale Stärke. Hier wirkte sie ein Stück blasser, fast so, als würde sie ein bisschen untergehen.

Dafür bekommt man mehr Einblicke in andere Charaktere, zum Beispiel Zero oder Crain. Es ist richtig schön zu sehen, wie sie mehr in den Vordergrund rücken und Leaf ohne Zögern helfen. Gerade Crain hat sich zu meinem absoluten Lieblingscharakter entwickelt. Seine Dialoge mit den anderen sind meist sarkastisch, ein bisschen flirty, aber immer witzig. Gleichzeitig steckt darin viel Tiefe – es gab Momente, da musste ich wirklich schlucken und mir ein Tränchen verdrücken.

Auch mein kleiner Liebling Lore hat mich wieder emotional erwischt. Seine überhebliche, aber irgendwie charmant witzige Art ist einfach Gold wert. Zusammen mit Kain liefern die beiden unfassbare Comedy – aber die Geschichte selbst wird zunehmend düsterer, vor allem für Leaf bedrohlicher. Und der Cliffhanger am Ende? Absolut fies. Ich bin so froh, dass Band drei schon hier steht – auch wenn ich jetzt schon ahne, dass mir die Charaktere fehlen werden.



Mein abschließendes Fazit
Humor, Charme, Spannung – all das und noch viel mehr erwartet einen in Band zwei von Black Bird Academy. Ich lese aus den Perspektiven von Leaf, Falco und Lore, und diesmal liegt ein noch stärkerer Fokus auf den zwischenmenschlichen Beziehungen. Lore und Crain sind mir richtig ans Herz gewachsen. Die letzten 30 % habe ich kaum aus der Hand legen können und jede Minute genutzt, um weiterzulesen. Ich kann nur empfehlen, Band drei schon parat zu haben – der Cliffhanger ist wirklich fies.

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Veröffentlicht am 11.11.2025

Eine Flucht nach vorn, mit gewohnt starker Charakterentwicklung!

Wenn der Morgen die Dunkelheit vertreibt
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Eigene Meinung
Endlich hat es eines der noch wenigen Brittainy-C.-Cherry-Bücher von meinem SuB geschafft und ich konnte es lesen.
Ob mich meine emotionale Queen wieder begeistert hat – oder ob es vielleicht ...

Eigene Meinung
Endlich hat es eines der noch wenigen Brittainy-C.-Cherry-Bücher von meinem SuB geschafft und ich konnte es lesen.
Ob mich meine emotionale Queen wieder begeistert hat – oder ob es vielleicht nicht mehr ganz meinen Geschmack trifft –, erfahrt ihr hier …

Cherrys Schreibstil kann mich ja schon seit Jahren begeistern. Ich möchte gar nicht zu lange darüber reden, denn wie immer ist er auch in diesem Buch intensiv, feinfühlig und einfach schön zu lesen.
Wie gewohnt lese ich aus zwei Perspektiven: aus der Sicht von Grace und aus der von Jackson. Vor allem Jacksons Kapitel enthalten Rückblenden in seine Kindheit – sehr authentisch und emotional eingefangen.

Grace kehrt nach der Trennung von ihrem Mann zurück in ihre Heimatstadt Chester.
Problem: Auch ihr (Noch-)Ehemann zieht dorthin zurück, weil er dort eine Stelle als Arzt annimmt. Chester ist eine Kleinstadt, man kennt sich – und es dauert nicht lange, bis alle wissen, warum die Pastorentochter wieder zu Hause ist.
Der Glaube spielt dabei eine spürbare Rolle, jedoch nicht in übertriebenem Ausmaß. Grace wurde gläubig erzogen, ihre Familie genießt hohes Ansehen, das besonders ihrer Mutter extrem wichtig ist.

Gerade die Mutter hat es mir schwer gemacht. Statt Grace zu unterstützen, schiebt sie ihr die Schuld dafür zu, dass die Ehe gescheitert ist. Empathie? Fehlanzeige.
Der Satz „In guten wie in schlechten Zeiten“ gewinnt hier eine etwas bittere Bedeutung – vor allem, weil Grace trotz des Betrugs versucht hätte, an ihrer Ehe festzuhalten. Er jedoch nicht.

Schon am ersten Tag trifft Grace auf Jackson. Den Mann, um den alle in Chester einen großen Bogen machen.
Das Monster.
Der Junkie.

Nach und nach erfahre ich, was in Chester wirklich passiert ist. Und Cherry weiß genau, wie man Fäden miteinander verknüpft – am Ende hängt irgendwie jede Figur mit drin.
Typisch für sie: große Gefühle, großer Schmerz. Und ja, die Augen blieben auch diesmal nicht trocken.

Ich mochte Grace’ Entwicklung sehr und vor allem das kleine „Spiel“ zwischen ihr und Jackson. Immer wieder teilen sie ein paar Fakten über sich, damit es sich nicht so anfühlt, als würde man mit einem Fremden sprechen.
Es ist teils kitschig, süß, traurig – und hat mich an vielen Stellen zerrissen. Cherry lässt ihre Charaktere erst durch die Hölle gehen, bevor sie wieder aufstehen, sich den Staub abklopfen und weitergehen. Und das funktioniert hier wieder richtig gut.

Es werden einige sensible Themen angesprochen – die Triggerwarnung ist vorhanden und sollte definitiv gelesen werden!
Ihr wisst: Ich bin großer Fan davon, und eure mentale Gesundheit geht immer vor.



Mein abschließendes Fazit
Nach der Trennung kehrt Grace zurück nach Chester.
Dort trifft sie auf den mürrischen Jackson, und als sie denkt, ihr Tag könnte nicht schlimmer werden, gesteht ihr ihre beste Freundin auch noch ein bitteres Geheimnis.
Brittainy C. Cherry schreibt wie immer sehr emotional, herzzerreißend und ja – auch etwas kitschig.
Aber die Geschichte fühlt sich heilend an, irgendwie wie ein Nach-Hause-Kommen.
Kleinstadt-Setting und Grumpy x Sunshine sind hier definitiv vertreten!

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