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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 01.02.2026

Spannende Unterhaltung

Das Signal
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Ursula Poznanski beweist mit „Das Signal“ erneut ihr Talent für packende und fesselnde Thriller. Nachdem ich bereits mehrere ihrer Bücher gelesen habe, bestätigt auch dieser Roman meinen durchweg positiven ...

Ursula Poznanski beweist mit „Das Signal“ erneut ihr Talent für packende und fesselnde Thriller. Nachdem ich bereits mehrere ihrer Bücher gelesen habe, bestätigt auch dieser Roman meinen durchweg positiven Eindruck – enttäuscht wurde ich noch nie.

Der Schreibstil ist wie gewohnt leicht zugänglich und zieht mich von der ersten Seite an mitten ins Geschehen.
Der Ausgangspunkt der Handlung wirkt zunächst vertraut, da ich bereits mehrere Bücher mit einer ähnlichen Ausgangssituation gelesen habe: Nach einem Unfall, bei dem Viola ein Bein verloren hat, ist sie in ihrem außerhalb von Wien gelegenen Haus isoliert. Ihr scheinbar fürsorglicher Ehemann engagiert für sie eine eher kühle Pflegerin und ist selbst meist beruflich abwesend. Schon früh kommen Viola Zweifel, ob ihr perfektionistischer Mann eine einbeinige Ehefrau dauerhaft an seiner Seite akzeptieren kann. Sie beginnt, ihn zu beobachten und ihm nachzuspionieren – doch auch sie selbst hütet einige Geheimnisse.

Der Thriller ist aus der Ich-Perspektive erzählt, was dazu führt, dass ich mich als Leserin ebenso gefangen fühle wie Viola und mich intensiv in sie hineinversetzen kann. Ihr Charakter wirkt auf mich durchweg glaubwürdig und authentisch. Von der hilflosen Patientin und bemitleidenswertem Opfer entwickelt sie sich zunehmend zu einer selbstbestimmt handelnden Person, die ihr Schicksal selbst in die Hand nimmt. Gerade diese Entwicklung macht das Buch für mich zu einem echten Lesehighlight.

Einige der Plottwists lassen sich im Verlauf der Handlung erahnen, andere hingegen treffen einen gerade zum Ende hin völlig unerwartet.

Fazit: Der Roman bietet eine äußerst spannende und gelungene Variation eines bekannten Genres, die trotz vertrauter Elemente mit überraschenden Wendungen überzeugt. Ein fesselnder Thriller, der bis zum Schluss packend ist. Definitiv eine Leseempfehlung wert!

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Veröffentlicht am 22.01.2026

Magische Kräfte und Blutmotten

Blackspell
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Das wunderschöne Cover war es, das mich dazu bewogen hat, das Buch aus dem Regal zu ziehen. Die kunstvollen und detailreichen Blattranken und die Blutmotten auf dem Farbschnitt lassen das Buch einzigartig ...

Das wunderschöne Cover war es, das mich dazu bewogen hat, das Buch aus dem Regal zu ziehen. Die kunstvollen und detailreichen Blattranken und die Blutmotten auf dem Farbschnitt lassen das Buch einzigartig und kostbar aussehen.

Doch nicht nur äußerlich, auch inhaltlich zog mich die Geschichte sofort in ihren Bann. Eden Blackspell muss gemäß dem Testaments ihres Vaters zwei Jahre lang die Wyndhouse Akademie besuchen, bevor sie ihr Erbe antreten kann. Außerdem soll Eden, so die letzten Worte ihres Vaters, sich unbedingt von der Familie Holmesworth fernhalten. Dass dies nicht funktionieren würde, war abzusehen. Bereits in den ersten Tagen entdeckt Eden, dass die Schüler der Akademie über magische Kräfte verfügen - im Gegensatz zu ihr. Zudem stößt sie auf die Leiche einer Schülerin, die auf mysteriöse Weise mit Motten bedeckt ist.

Die anfängliche Atmosphäre des Buches ist sehr düster. Eden hat es im Leben nicht leicht und als Leserin konnte ich ihre Verzweiflung gut nachempfinden. Die Geschichte ist flüssig zu lesen und die dargestellte magische Welt ist angenehm unkompliziert. Einige unerwartete Wendungen halten die Spannung konstant hoch. Bis zum Schluss hatte ich keine Ahnung, welchem Protagonisten Eden wirklich vertrauen kann, das hält die Neugierde bis zur letzten Seite aufrecht.

Das Buch endet mit einem fulminanten Finale und einem vielversprechenden Ausblick auf die Fortsetzung, auf die ich mich schon freue.

FAZIT: Ein äußerst unterhaltsamer Roman, der durch seine Spannung und leichte Lesbarkeit besticht - eine klare Leseempfehlung meinerseits!

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Veröffentlicht am 02.01.2026

Spannend und ganz schön heiß

Starlight Aliens: Band 1-3
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Trish wird von drei Außerirdischen entführt, diese suchen dringend eine Partnerin. Außerdem müssen sie ihre Prüfung für ihren Uniabschluss in "'Entführung von Aliens" bestehen, denn bisher waren sie damit ...

Trish wird von drei Außerirdischen entführt, diese suchen dringend eine Partnerin. Außerdem müssen sie ihre Prüfung für ihren Uniabschluss in "'Entführung von Aliens" bestehen, denn bisher waren sie damit nicht so erfolgreich. Prinzipiell hätte ich mich wohl nicht so schnell mit der Situation abgefunden, aber auf der Erde herrscht Endzeitstimmung und Hungersnot, daher fühlt sich Trish in ihrem neuen Zuhause recht schnell wohl. Zumal die drei Außerirdischen Xil, Matar und Havel ihre Menschenfrau auf Händen tragen und dazu auch noch sehr gutaussehend sind.

Die Geschichte ist in drei Bänden aufgeteilt, die allerdings nicht einzeln zu lesen sind, da sie aufeinander aufbauen. Der Plot ist wunderbar kreativ und unterhaltsam und der Schreibstil einfach und schnell zu lesen. Die Charaktere sind nicht sonderlich vielschichtig, aber das stört mich bei dieser Geschichte auch nicht. Ich habe mich wunderbar unterhalten gefühlt und sehr oft schmunzeln müssen. Manche Szenen sind ganz schön heiß, das hat aber auch dazugehört. Als Science-Fiction-Fan hat mir besonders gefallen, wie kreative und vielfältig das außerirdische Leben dargestellt wird. Als kleines Extra gibt es zwei Backrezepte für außerirische Kuchen (mit irdischen Zutaten). Der dritte Band ist besonders spannend mit einer Weltraumschlacht und Verfolgungsjagd.

FAZIT: Unterhaltsam, spannend, humorvoll und vielfältig, daher einfach lesenswert!

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Veröffentlicht am 14.12.2025

Zwischen Science-Fiction und Kriminalroman

Das Ganymed-Fragment
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Schon der Klappentext und der erste Blick auf das Cover haben mich davon überzeugt, dass dieses Buch genau das versprach, was mein Leserherz begehrt: Ein klassischer Science-Fiction-Roman, der auf fremdend ...

Schon der Klappentext und der erste Blick auf das Cover haben mich davon überzeugt, dass dieses Buch genau das versprach, was mein Leserherz begehrt: Ein klassischer Science-Fiction-Roman, der auf fremdend Welten spielt und die Hoffnung auf eine Begegnung mit außeririschem Leben schürt. Zwar fiel die direkte Konfrontation mit Aliens aus, doch tat dies der Faszination keinen Abbruch. Der Roman hat mich von der ersten Seite an gefesselt.

Die Welt, in die der Leser hier eintaucht, ist eine düstere, erbarmungslose und unwirtliche. Das Leben wird von Großkonzernen beherrscht, die einen undurchsichtigen Vorfall auf dem Mond Ganymed zu vertuschen suchen. In der dortigen Bergbaukolonie der Lunaris Industrial Group kam ein Mitarbeiter unter mysteriösen Umständen ums Leben. Um die Angelegenheit aufzuklären und die drohende Vertuschung zu vereiteln, wird der Ermittler Alan Bishop nach Ganymed entsandt.

Der Hauptcharakter, Alan Bishop, erweist sich als authentisch und bemerkenswert facettenreich. Anfangs erweckt er den Anschein eines zynischen und abgewrackten Ermittlers, von seinem Vorgesetzen als loyal aber charakterlich schwierig beschrieben. Doch im Verlauf der Handlung durchläuft er eine bemerkenswerte Entwicklung und wurde mir immer sympathischer. Er wuchs mir zusehends ans Herz und es fiel mir leicht, mich in ihn hineinzuversetzen.

Die Dialoge sind flüssig und ungekünstelt, was dem Lesefluss ungemein zugutekommt. Die meisterhaft gezeichnete Kulisse ist präzise und bildhaft, so dass die kalte, lebensfeindliche Ödnis Ganymeds unmittelbar vor meinem inneren Auge entsteht - wahrlich kein Ort, an dem ich verweilen wollte. Interessant ist auch, dass neue technologische Innovationen wie KI-gesteuerte Systeme und implantierte Chips in die Handlung mit einfließen, diese skizzieren eine beunruhigende Vision einer nicht allzu fernen Zukunft.

Die fesselnde Handlung ist eine gelungene Kombination aus den beiden Genres Science-Fiction und Krimimalroman. Der Leser wird aktiv in die Ermittlungen einbezogen, kann miträtseln und hoffen, dass Bishop den Täter entlarvt, bevor die drohende Katastrophe ihren Lauf nimmt.

FAZIT: Eine meisterhafte Fusion zweier Genres. Wer sowohl die Welt des Science-Fiction als auch die Spannung eines Kriminalfalls schätzt, wird hier zweifellos auf seine Kosten kommen.

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Veröffentlicht am 24.11.2025

Ein fesselnder Thriller, der unter die Haut geht

Eisnebel
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Theo hat als Adoptivkind schon viele Schicksalsschläge überwinden müssen und ihre Vergangenheit kennt sie nicht. Als sie sich in den wohlhabenden Connor verliebt, scheint sie endlich ihr Glück gefunden ...

Theo hat als Adoptivkind schon viele Schicksalsschläge überwinden müssen und ihre Vergangenheit kennt sie nicht. Als sie sich in den wohlhabenden Connor verliebt, scheint sie endlich ihr Glück gefunden zu haben. Zum Weihnachtsfest begleitet sie ihn als seine Verlobte auf das abgelegene Anwesen seiner Familie. Schnell wird klar: Theo ist bei den Daltons nicht willkommen. Bedrohliche Nachrichten auf ihrem Handy fordern sie auf, sich von Connor fernzuhalten, während Stück für Stück verstörende Erinnerungen an die Oberfläche drängen – Erinnerungen, die untrennbar mit diesem Ort verbunden sind. Was verbirgt sich hinter den Mauern des Anwesens und in Theos eigener Vergangenheit?

Dieser Thriller hat mich von der ersten Seite an restlos in seinen Bann gezogen! Der Schreibstil ist derart fesselnd, dass ich das Buch innerhalb weniger Tage verschlungen habe. Die Spannung ist konstant hoch und hält sich von der ersten bis zur letzten Seite. Immer wieder nimmt die Geschichte unerwartete Wendungen, selbst in den letzten Kapiteln, als ich dachte, die Auflösung gefunden zu haben, überraschte mich die Autorin mit einem weiteren genialen Twist.

Hauptsächlich erleben wir den Thriller aus der Perspektive Theos. Sie ist ein sympathische und starke Frauengestalt. Ihr Charakter ist sehr tiefgründig und authentisch. In ihre Verzweiflung und Verwirrung kann ich mich sehr gut einfühlen. Trotz ihrer traumatischen Kind- und Jugendzeit hat sie sich ihren Platz im Leben erkämpft. Im Laufe des Buches werden die frühen Geschehnisse in Rückblenden aufgedeckt und der Leser kann sich so immer mehr mit ihr identifizieren.

Das auffällige Buchcover fängt die düstere und fesselnde Atmosphäre des Romans perfekt ein. Der eisige Farbschnitt deutet bereits auf die Kälte und die Geheimnisse hin, die den Leser erwarten. Es ist ein Cover, das neugierig macht und den Inhalt auf den Punkt bringt.

Fazit: Dieser Thriller hat mich restlos begeistert und gehört zweifellos zu meinen absoluten Lesehighlights dieses Jahres.

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