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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 11.09.2025

Historische Detektivarbeit

Greta Grimaldi und der Junge aus dem Schatten
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Das Buchcover gefällt mir gut, da es mich irgendwie an Sherlock Holmes erinnerte. Insgesamt ist es ein sehr hochwertiges, fest gebundenes Buch mit schön gezeichneten Bildern und Karten auf den Innenseiten. ...

Das Buchcover gefällt mir gut, da es mich irgendwie an Sherlock Holmes erinnerte. Insgesamt ist es ein sehr hochwertiges, fest gebundenes Buch mit schön gezeichneten Bildern und Karten auf den Innenseiten. Es handelt sich um einen historischen Roman, das in Nürnberg um 1830 spielt. Greta und ihr Vater ermitteln um den geheimnisvollen Kaspar Hauser. Den realen Hintergrund um Kaspar fand ich sehr interessant, sodass ich während des Lesens sogar selbst im Internet nachgeforscht habe, was denn tatsächlich damals passiert ist. Wirklich alles sehr merkwürdig. Hier kommt dann natürlich noch eine fiktive Handlung dazu, die sich gut zu den realen Ereignissen einfügt. Die Figur der jugendlichen Greta, mit ihren Gefühlen und Unsicherheiten des Erwachsenwerdens hat mir gut gefallen. Das Buch ist von der Spannung her jetzt kein Schlafräuber aber es liest sich angenehm flüssig und leicht.

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Veröffentlicht am 10.02.2026

Solider Plot mit Schwächen im Stil

Schattenmädchen
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Schattenmädchen war mein erstes Buch von Frida Skybäck. Für die Handlung war es aber auch nicht nötig, die beiden vorherigen Bände der Reihe zu kennen.
Der Klappentext beschreibt schon fast die erste Hälfte ...

Schattenmädchen war mein erstes Buch von Frida Skybäck. Für die Handlung war es aber auch nicht nötig, die beiden vorherigen Bände der Reihe zu kennen.
Der Klappentext beschreibt schon fast die erste Hälfte des ganzen Buches. Das heißt, die Ermittlungen sind recht langsam gestartet, so dass der Spannungsbogen auch etwas gebraucht hat, um in Fahrt zu kommen. Insgesamt fand ich den Plot jedoch interessant und solide und der Unischauplatz hat mir gefallen. Auch die zugrunde liegenden realen Geschehnisse an der Uni Lund machen die Story interessant. Der Schluß hätte für mich noch etwas ausführlicher erklärend sein können.

Jedoch fand ich den Schreibstil nicht ganz rund. Hat sich manchmal wie eine Aneinanderreihung von Handlungen gelesen. Irgendwie nicht so flüssig. Vielleicht liegt das aber auch an der Übersetzung. Habe hier leider keinen Vergleich zu anderen Bänden der Autorin.
Insgesamt ein solider Schwedenkrimi mit Schwächen in der B-Note. Ergibt von mir 3,5 Sterne.

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Veröffentlicht am 31.01.2026

Spannung mit Längen

Das Signal
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Das Buch Das Signal ist ein spannender Psychothriller, jedoch mit ein paar Längen im Mittelteil.
Viola hat ein Bein verloren und ist nun erstmal auf Rollstuhl und Hilfe angewiesen. Ihr Mann kümmert sich. ...

Das Buch Das Signal ist ein spannender Psychothriller, jedoch mit ein paar Längen im Mittelteil.
Viola hat ein Bein verloren und ist nun erstmal auf Rollstuhl und Hilfe angewiesen. Ihr Mann kümmert sich. Jedoch merkt sie bald, dass da was nicht stimmt. Ihr Man und die, von ihm besorgte Pflegekraft überwachen sie und lassen sie so wenig wie möglich mobil werden. Deshalb geht Viola selbst nun in den Überwachermodus, bis sie merkt, dass sie in ernster Gefahr schwebt.

Der Schreibstil ist sehr angenehm und leicht zu lesen, auch Dank kurzer Kapitel. Durch die Ich-Erzählung und die beklemmende Situation der Hilflosigkeit, stellt sich schnell Spannung ein. Jedoch flacht diese wieder etwas ab, da sich im Mittelteil wenig Neues tut, außer, dass ihr weiter das merkwürdige Verhalten auffällt und sie immer mißtrauischer wird.
Auch sind die Andeutungen aus ihrer eigenen Vergangenheit zu kryptisch, als dass man irgendetwas Neues ahnen könnte. Erst zum Schluss kommt mehr Action auf.

Aber insgesamt hab ich mich gut unterhalten gefühlt, obwohl der Spannungsbogen nicht durchgehend anhält und die Auflösung auch nicht besonders überraschend ist. Ergibt von mir trotzdem knappe 4 Sterne!

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Veröffentlicht am 25.11.2025

Trost und viel Fantasie

Malte & Oßkar und der Lauf der Dinge
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Das Buchcover mit den wunderschönen und warmen Farben gefällt mir sehr gut! Auch die großen Illustrationen sind sehr schön gestaltet, in tollen Farbverläufen mit kurzen Texten zur Geschichte.
Und die Story ...

Das Buchcover mit den wunderschönen und warmen Farben gefällt mir sehr gut! Auch die großen Illustrationen sind sehr schön gestaltet, in tollen Farbverläufen mit kurzen Texten zur Geschichte.
Und die Story des Buches über Malte und seinen Taubenfreund Oskar mit dem Nachbarsmädchen Phia ist insgesamt herzerwärmend. Es geht um Verlustängste, im speziellen hier um geliebte Haustiere, Trauer und Trost. Und hier hakt es meiner Meinung ein bisschen. Es sind viele Themen, die hier sehr fantastisch dargestellt werden. Man muss kleinen Kindern hier schon viel dazu erklären. Ich hab zum Beispiel nicht verstanden, warum Malte auf einmal genauso klein wie die Taube war. Evtl wäre da der erste Band erklärend. Und diese Fantasiewelt ist zwar schön gestaltet und ideenreich aber für mich etwas zu merkwürdig. Das freundliche und hilfsbereite Trost-Wuscheltier fand ich da noch am besten. Aber die Hundeinsel, wo die verstorbenen Hunde nun leben, trifft gar nicht mein Geschmack. Also insgesamt ein gutes Thema mit tollen Bildern aber nicht ganz optimal für mich umgesetzt. Deshalb gibts von mir 3,5 Sterne, da die Bilder besonders schön sind und die für Kinder ja meist am Interessantesten sind.

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Veröffentlicht am 09.09.2025

Nur teilweise spannend

Deckname: Bird
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Bei dem Buch Deckname Bird geht es um eine Agentin beim Geheimdienst, die selbst ins Visier gerät und fliehen muss. Es ist kein klassischer Thriller(!) sondern eher in 3 Phasen aufgeteilt. Im ersten Teil ...

Bei dem Buch Deckname Bird geht es um eine Agentin beim Geheimdienst, die selbst ins Visier gerät und fliehen muss. Es ist kein klassischer Thriller(!) sondern eher in 3 Phasen aufgeteilt. Im ersten Teil erkennt Heather, dass sie ins Fadenkreuz geraten ist und untertauchen muss - und zwar sofort, sonst ist es zu spät. Es wird ihre Flucht sehr real beschrieben, sodass es einem selbst in atemlose Anspannung versetzt. Wo kann sie sich verstecken, auf welcher Route das Land verlassen um so wenig wie möglich aufzufallen? Jederzeit könnten die Verfolger sie entdecken. Da konnte ich das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen, so hat es mich gefesselt. Danach folgt ein Rückblick in ihr Leben über Werdegang, Freundschaft, Start in den Secret Service. Nicht mehr spannend aber trotzdem interessant einen Einblick in ihre Gefühle, Beweggründe und vielleicht auch Abgründe zu bekommen. Der letzte Teil schliesst dann wieder beim ersten an, wobei mich der Schluss leicht unzufrieden zurück gelassen hat. Aber, alles in allem, ein gutes Buch, das leicht und flüssig zu lesen ist!

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