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Veröffentlicht am 22.03.2026

Wir

Die Spur der Vertrauten
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Das „Wir“ ist das, was in der Welt von Claire und Goliath über allem steht. Alle dienen mit ihrem Instinkt der Gemeinschaft und Individualität existiert eigentlich nicht. Aber eben nur eigentlich. Doch ...

Das „Wir“ ist das, was in der Welt von Claire und Goliath über allem steht. Alle dienen mit ihrem Instinkt der Gemeinschaft und Individualität existiert eigentlich nicht. Aber eben nur eigentlich. Doch was passiert mit denen, bei denen ein eigener Wille erwacht?

Ich muss sagen, ich habe mich sehr gefreut, als ich entdeckt habe, dass es ein neues Buch von Christelle Dabos geben wird. Ich fand die Reihe um die Spiegelreisende ziemlich genial und habe mich so sehr auf neue Ideen der Autorin gefreut. Allerdings muss ich sagen, mochte ich ihr bei diesem Buch nicht so richtig folgen. Das Setting wurde mir recht schnell klar, die Welt, in der Celia und Goliath leben wird gut beschrieben. Allerdings konnte ich mich mit Goliath so gar nicht anfreunden, seine Fixierung auf die Lebensrettung um ein Tugendhafter zu werden war mir zu zwanghaft. Es wird zwar erklärt, wie es dazu kommt, aber irgendwie war mir das Ganze zu klischeehaft. Claire fand ich interessant, vor allem als klar wird, was ihr eigene Geheimnis ist. Dazu kommt noch Noah, den ich sehr unangenehm empfunden habe mit seiner unendlichen Liebe zum „Wir“ und seinem Schnuffelchen. Irgendwie hat diese Formulierung bei mir nur Widerwillen und Unbehagen ausgelöst.

Alles in allem muss ich sagen, dass mich das Buch nicht wirklich überzeugen konnte, da ich mich dauernd unwohl gefühlt habe. Und am Ende fand ich die Geschichte auch nicht interessant genug, um sie weiter zu verfolgen. Es ist sehr wohl ein interessantes Setting, aber mich konnte es leider nicht so richtig begeistern und einfangen.

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Veröffentlicht am 25.11.2025

nichts für mich

Der Duft von Raureif
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Isa und Bella lernen sich erst kennen, als ihr Vater ihnen ein herrschaftliches Anwesen vererbt, allerdings mit einer Tante darin, die lebenslanges Wohnrecht hat und mehr oder weniger alles bestimmen darf.

Das ...

Isa und Bella lernen sich erst kennen, als ihr Vater ihnen ein herrschaftliches Anwesen vererbt, allerdings mit einer Tante darin, die lebenslanges Wohnrecht hat und mehr oder weniger alles bestimmen darf.

Das Cover und die Erwartung eine Geschichte zu bekommen, in der sich unterschiedliche Charaktere zusammenraufen, haben mich zu dem Buch greifen lassen. Bekommen habe ich aber leider eine Sammlung von Charakteren, die ich alle mehr als seltsam empfunden habe. So viele übergriffige Personen auf einem Haufen sind mir selten untergekommen. Der Vater, der sich ein Leben lang kaum um die Töchter kümmert, die eine Mutter, die ihrer Tochter ein Leben lang erzählt, der Vater wäre gestorben und einen Großtante, die jedem im Haus vorschreiben will, wie man zu leben hat.

Für mich war das leider nichts, daher keine Leseempfehlung.

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Veröffentlicht am 18.03.2025

Für mich nichts

Wie ein Stern in mondloser Nacht
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Henni Bartholdy verliebt sich kurz nach dem Krieg in Ed, den Sohn der Arbeitgeber ihrer Mutter. Sie haben große Pläne, doch Henni wird schwanger und damit alleine gelassen. Als sie sich wieder erholt hat, ...

Henni Bartholdy verliebt sich kurz nach dem Krieg in Ed, den Sohn der Arbeitgeber ihrer Mutter. Sie haben große Pläne, doch Henni wird schwanger und damit alleine gelassen. Als sie sich wieder erholt hat, wird sie Hebamme und beschließt Müttern, die nicht mehr weiterkönnen mit einer Babyklappe zu helfen.

Für mich war dieses Buch leider eine Mogelpackung. Ich hatte ein Buch über die Geschichte der Babyklappe im Berlin der Nachkriegszeit erwartet. Bekommen habe ich aber die Geschichte von Henni und Ed, die durch Intrigen und Missverständnisse geprägt ist. Am Ende fand ich eigentlich weder Henni noch Ed wirklich sympathisch, bei beiden war mir dann doch zu viel Eigennutz im Spiel. Das Thema Babyklappe und die Betreuung der Schwangeren in Not blieb mir zu sehr im Hintergrund.

Die zweite Zeitebene hätte ich gar nicht gebraucht. Hier sucht Liv nach ihrer Herkunft. Irgendwie war mir Liv unsympathisch. Sie wurde adoptiert, die Eltern sprechen nicht darüber. Und sie stößt gerade ihre Mutter immer wieder vor den Kopf und kann ihr nicht begreiflich machen, warum es für sie wichtig ist zu wissen, wo sie herkommt. Gleichzeitig wird die Mutter aber auch irgendwie seltsam dargestellt. Ich bin nicht dahinter gekommen, ob sie Liv adoptiert hat um ihr Image aufzupolieren, oder weil sie wirklich dringend Mutter sein wollte.

Außerdem gab es keinerlei Nachwort, daher gehe ich davon aus, dass es hier auch keinerlei historische Zusammenhänge gibt. Was ich ziemlich schade finde, denn ich bin davon ausgegangen, dass hier zumindest die Grundlage der „Erfindung“ der Babyklappe einen historischen Hintergrund hatte.

Von mir daher keine Leseempfehlung

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Veröffentlicht am 01.11.2024

nicht meins

Der Milchhof – Das Flüstern der Gezeiten
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Der erste Weltkrieg ist vorbei und eigentlich sollte es bergauf gehen mit dem Milchhof Bleeker. Doch durch die Inflation wird es immer schwieriger Gewinne zu erwirtschaften und so sieht sich Lina gezwungen ...

Der erste Weltkrieg ist vorbei und eigentlich sollte es bergauf gehen mit dem Milchhof Bleeker. Doch durch die Inflation wird es immer schwieriger Gewinne zu erwirtschaften und so sieht sich Lina gezwungen Wilhelm de Vries zu heiraten um über ihn an Geld zum Überleben des Hofes zu kommen. Dies führt zu einer Entfremdung von Derk, der seine Stelle aufgibt. Doch Wilhelm stirbt und Lina und Alea stehen wieder vor der Aufgabe, den Hof zu retten. Unter den Nationalsozialisten wird die Situation noch schwieriger, sind ihre Feinde doch jetzt am längeren Hebel.

Ich muss leider sagen, dass mich das Buch gar nicht abgeholt hat. Die Geschichte war mir zu düster und mit zu vielen Schwierigkeiten überladen. Lina und Derk ist kein Glück vergönnt, Lina opfert sich immer wieder für den Hof. Persönliches Glück scheint es in diesem Buch nur für kurze Momente zu geben. Insgesamt war mir das alles zu düster und ich mochte nicht immer wieder von den hasserfüllten Gedanken von Linas Widersachern lesen.

Daher habe ich das Buch am Ende nur noch quer gelesen und für mich beschlossen, Band 3 nicht mehr zu lesen. Schade, denn die anderen Bücher der Autorin habe ich gerne gelesen.

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Veröffentlicht am 23.08.2024

Steckerleis

Träume aus Eis
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Die Geschichte des ersten Steckerleises erzählt uns Franziska Winkler mit diesem Roman. Das Ehepaar Pankofer hat seine Eisdiele gerade erst eröffnet, als die Wirtschaftskrise hereinbricht und alles auf ...

Die Geschichte des ersten Steckerleises erzählt uns Franziska Winkler mit diesem Roman. Das Ehepaar Pankofer hat seine Eisdiele gerade erst eröffnet, als die Wirtschaftskrise hereinbricht und alles auf dem Spiel steht. Und dann verlieben sich die Töchter rauch noch in Männer, die den Familientraum eher nicht unterstützen. Die Erfindung des Jopa- Eises, des ersten Eis am Stil in Bayern soll die Wende bringen.

Ich muss sagen, mir sagte der Begriff Jopa-Eis gar nichts, obwohl ich ja in München aufgewachsen bin. Vermutlich bin ich einfach zu jung dafür. Ich fand den Ansatz der Geschichte richtig interessant, allerdings hatte ich so meine Probleme mit dem Ganzen. Anfangs war ich arg verwirrt ob der vielen Namen, die ich nur schwer auseinanderhalten konnte. Und dann hat mich die Geschichte nicht so richtig packen können, so dass mich das Buch am Ende eigentlich nicht weiter interessiert hat.

Schade, da ich eigentlich die Bücher der Autorin gerne lese. Aber hier konnte ich einfach nicht eintauchen.

Daher von mir eher keine Leseempfehlung.

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