Kurz zum Inhalt: Olivia ist eine anerkannte New Yorker Modedesignerin, Single und Stammkundin einer Escort Firma, um öffentliche Events nicht alleine besuchen zu müssen. Als sie eine Hochzeitseinladung ...
Kurz zum Inhalt: Olivia ist eine anerkannte New Yorker Modedesignerin, Single und Stammkundin einer Escort Firma, um öffentliche Events nicht alleine besuchen zu müssen. Als sie eine Hochzeitseinladung einer Konkurrentin bekommt, bucht sie auch hierfür einen Callboy. Dieser stellt sich als ihr Ex Elijah heraus, den sie vorerst nicht erkennt. Er hingegen durchlebt gemeinsame Erlebnisse aus der Vergangenheit. Olivias kleinwüchsige Assistentin und Freundin seit Kindheitstagen Emily schwärmt schon seit Jahren für ihn. Doch was passiert, wenn zwei beste Freundinnen Interesse an dem gleichen Mann haben?
Fazit: Ein schönes Buch für zwischendurch zum Abschalten mit etwas Drama, Liebe und ein klein wenig ernstere Themen wie Trauer und Inklusion. Der Schreibstil war okay und ich mochte, dass es aus allen drei Perspektiven geschrieben war. Leider hat mich die Geschichte nicht richtig catchen können und ich war gelangweilt beim Lesen, wofür die dreimonatige Lesedauer spricht. Das Ende hat mir dagegen sehr gut gefallen.
Kurz zum Inhalt:
Die Geschwister Ruby und Wren werden von einer älteren Dame gegen Bezahlung gebeten für eine Abendveranstaltung auf einem geheimnisvollen Anwesen ihre zwei Enkelinnen zu spielen. Wren ...
Kurz zum Inhalt:
Die Geschwister Ruby und Wren werden von einer älteren Dame gegen Bezahlung gebeten für eine Abendveranstaltung auf einem geheimnisvollen Anwesen ihre zwei Enkelinnen zu spielen. Wren sagt ohne zu überlegen zu. Am besagten Abend wird auf mysteriöse Weise die Gastgeberin getötet. Ruby und Wren erfahren, dass sie in einer Gruppe aus Magiern gelandet sind. Um die Villa verlassen zu können, muss der Mord aufgeklärt, der Täter bestraft werden und außerdem vier magische Artefakte gefunden werden. Erst dann wird der Bann gebrochen. Es beginnt ein gefährlicher Wettkampf und es ist nicht sicher wer Freund und wer Feind ist. Können Ruby und Wren trotz ihrer Menschlichkeit überleben, ihre Tarnung aufrechterhalten und bei den Rätseln helfen?
Die Geschichte spielt aus zwei Perspektiven: zum einen aus dem Menschenmädchen Ruby und zum anderen aus der von Auden, einem Elementarmagier.
Ruby und Wren sind sehr unterschiedliche Charaktere. Während Ruby sehr durchdacht und vorsichtig handelt, hört Wren auf ihr Bauchgefühl.
Die Liebesgeschichte zwischen Auden und Ruby kam mir nicht authentisch vor, sondern eher aufgesetzt und meiner Meinung nach unnötig. Auden scheint der Liebling der Blackgate Familie zu sein. Er ist sehr familienverbunden, zuvorkommend und mutig.
Ich habe mich auf das Buch gefreut, die Story klingt unfassbar gut und dann schaut es auch noch sooo toll aus. Es hat Details aus der Geschichte auf seinem Cover, die Erhebungen fühlen sich toll an und die Goldeffekte sind ein Highlight. Leider hat mich das Buch nicht wirklich etwas fühlen lassen. Keine Spannung, keine Überraschungen.. Es war eine souveräne Geschichte mit Potential. Nicht mehr und nicht weniger.
Kurz zum Inhalt: Finja ist nach einem tragischen Unfall ihres Partners Alleinerziehende von Drillingsmädchen. Sie ist Mitglied im Elternbeirat, schreibt ...
Ob eine Verdächtige sich selbst entlassen kann?
Kurz zum Inhalt: Finja ist nach einem tragischen Unfall ihres Partners Alleinerziehende von Drillingsmädchen. Sie ist Mitglied im Elternbeirat, schreibt unter einem Synonym Liebesromane, ihre Schwiegermutter Gerti ist ihr bei den Kindern eine große Stütze und sie und ihre zwei Schwestern Sachiko und Pink könnten unterschiedlicher nicht sein. Kurz nach der ersten Elternbeiratssitzung zum Winterfest wird die Vorsitzende Sybylle ermordet. Ein weiteres Ausschussmitglied setzt das Gerücht in die Welt, dass Finja etwas mit dem Ableben zu tun haben könnte, da sie auf Krigesfuß mit dem Opfer stand. Finja fängt an selbst etwas zu ermitteln, um sich selbst zu entlasten. Neben den Ermittlungen gibt es komödiantisches Familienchaos und –liebe ohne Ende.
Schreibstil: Leichter und lockerer Schreibstil aus der Ich-Perspektive von Finja. Ein paar Wörter, die mir nicht geläufig waren wie „exaltiert“, „Animositäten“, „Bonmot“. Die Autorin scheint einen gehobeneren Wortgebrauch zu wollen. Vielleicht bin ich aber auch im Wiener Wortschatz als Fränkin nicht so gut. Ab und zu bekommt man auch Auszüge aus dem Liebesroman zu lesen, den die Protagonistin schreibt. Die Übergänge zwischen den Kapiteln sind ab und zu etwas abrupt.
Das Buch wird unter dem Genre Krimi geführt. Ja, es gibt einen Mord, aber im Verhältnis ist der kriminalistische Teil sehr gering. Für mich steht im Hauptfokus des Buchs Finjas chaotisches und sehr unterhaltsames Leben und nicht unbedingt der Kriminalfall. Ich mochte die Geschichte, doch die Erwartungen eines Krimis erfüllt es in meinem Fall nicht. Leider war mir die Mordauflösung zu plump. Die falsche Genrebezeichnung tut dem Buch meiner Meinung nicht gut. Die Familienkomik gefällt mir hingegen sehr gut.
Nichtsdestotrotz wurde ich trotz anderer Erwartungen gut unterhalten.
Kurz zum Inhalt: Finja ist nach einem tragischen Unfall ihres Partners Alleinerziehende von Drillingsmädchen. Sie ist Mitglied im Elternbeirat, schreibt ...
Ob eine Verdächtige sich selbst entlassen kann?
Kurz zum Inhalt: Finja ist nach einem tragischen Unfall ihres Partners Alleinerziehende von Drillingsmädchen. Sie ist Mitglied im Elternbeirat, schreibt unter einem Synonym Liebesromane, ihre Schwiegermutter Gerti ist ihr bei den Kindern eine große Stütze und sie und ihre zwei Schwestern Sachiko und Pink könnten unterschiedlicher nicht sein. Kurz nach der ersten Elternbeiratssitzung zum Winterfest wird die Vorsitzende Sybylle ermordet. Ein weiteres Ausschussmitglied setzt das Gerücht in die Welt, dass Finja etwas mit dem Ableben zu tun haben könnte, da sie auf Krigesfuß mit dem Opfer stand. Finja fängt an selbst etwas zu ermitteln, um sich selbst zu entlasten. Neben den Ermittlungen gibt es komödiantisches Familienchaos und –liebe ohne Ende.
Schreibstil: Leichter und lockerer Schreibstil aus der Ich-Perspektive von Finja. Ein paar Wörter, die mir nicht geläufig waren wie „exaltiert“, „Animositäten“, „Bonmot“. Die Autorin scheint einen gehobeneren Wortgebrauch zu wollen. Vielleicht bin ich aber auch im Wiener Wortschatz als Fränkin nicht so gut. Ab und zu bekommt man auch Auszüge aus dem Liebesroman zu lesen, den die Protagonistin schreibt. Die Übergänge zwischen den Kapiteln sind ab und zu etwas abrupt.
Das Buch wird unter dem Genre Krimi geführt. Ja, es gibt einen Mord, aber im Verhältnis ist der kriminalistische Teil sehr gering. Für mich steht im Hauptfokus des Buchs Finjas chaotisches und sehr unterhaltsames Leben und nicht unbedingt der Kriminalfall. Ich mochte die Geschichte, doch die Erwartungen eines Krimis erfüllt es in meinem Fall nicht. Leider war mir die Mordauflösung zu plump. Die falsche Genrebezeichnung tut dem Buch meiner Meinung nicht gut. Die Familienkomik gefällt mir hingegen sehr gut.
Nichtsdestotrotz wurde ich trotz anderer Erwartungen gut unterhalten.
Inhalt (Achtung Spoiler!): Friedrich ist kein normaler kleiner Junge. Ihm scheinen Zahlen und Fakten zu beruhigen und er ist überdurchschnittlich schlau.
Seine Eltern sind getrennt und führen einen wahnsinnigen ...
Inhalt (Achtung Spoiler!): Friedrich ist kein normaler kleiner Junge. Ihm scheinen Zahlen und Fakten zu beruhigen und er ist überdurchschnittlich schlau.
Seine Eltern sind getrennt und führen einen wahnsinnigen Kampf um die Kinder. Letzten Endes bleibt die Schwester bei der Mutter und Friedrich wächst strengstens überwacht bei seinem Vater auf.
Dieser stellt Familienansehen und das Lobpreisen der Kriegsheldentaten der Vorfahren über alles. Er ist unnahbar, gewalttätig, kontrollsüchtig und emotionslos, passend zu seinem Job als Spion des BND. Die Stiefmutter ist verrückt und missbraucht ihn regelmäßig. Der Kontakt zur Mutter wird untersagt.
Friedrich will aus dieser Hölle ausbrechen, physisch und psychisch. Er flüchtet sich zum Teil in seine Gedankenwelt, die immer mal wieder mit der Realität verschwimmt und spaltet zum Schutz sogar einen Teil seiner Persönlichkeit ab. Er hat niemanden, dem er sich anvertrauen kann. Egal an welchen Ort, es Friedrich verschlägt, sei es Indien, Kairo oder der Schwarzwald, die Probleme bleiben dieselben. Der goldene Käfig und die Überwachung, sowie seine Psyche folgen ihm.
Das Highlight und, meiner Meinung nach, der grausamste Teil der Geschichte, spielt sich in dem „Dorf des Menschenfressers“ ab. Friedrich reiste in den Sudan mit der Hoffnung endlich der Überwachung zu entkommen, musste weiter nach Birao (Zentralafrikanische Republik) und steckte dort für circa 1,5 Monate fest. Erst verweigerten französische Soldaten ihm aufgrund seiner Herkunft mitzufliegen, dann ließ ihn ein Laster stehen. Er wurde zum Sterben zurückgelassen. Er verwahrlost, verliert extrem an Gewicht bis er nur noch Haut und Knochen ist, wird von Parasiten heimgesucht. Er überlebt wie durch ein Wunder dank seines enormen Lebenswillen und der Einheimischen.
Er gelangt zurück nach Deutschland, ist wiedervereint mit seiner Mutter und Schwester und erfährt, dass sein Vater angeblich erst die Stiefmutter und dann sich selbst erschossen haben soll.
Fazit: Dieses Buch verlangt einem viel ab. Es ist deprimierend, beklemmend, skurril und tragisch, aber absolut lesens- und empfehlenswert. Es ist ein auf und ab der Gefühle. Ich habe allerdings etwas mehr Action- und Spionage-Thriller-Elemente erwartet.
Der Autor hat eine Begabung mit seinem Schreibstil, die Charakterzüge und den Zustand des Protagonisten wiederzugeben, wodurch man ganz nah dran ist. Die Erzählart ist dementsprechend ungewöhnlich, sprunghaft, schnell und nicht immer zu 100% nachzuvollziehen. Die eine oder andere Passage lohnt sich deswegen doppelt zu lesen. Hubertus von Prittwitz hat in diesem Buch viele Elemente aus seiner eigenen Vergangenheit verarbeitet, sowie wahnsinnig gut recherchiert, was die Geschichte umso realer, grausamer und tragischer erscheinen lässt.