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Chianti

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 15.09.2016

Ich bin rundum begeistert!

Spinnentanz
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Gin ist zwar im Ruhestand, doch der Ärger macht noch lange nicht Halt vor ihr! Erst versuchen zwei Typen ihr Restaurant auszurauben und nur wenige Tage später werden Schüsse auf das Pork Pit abgegeben. ...

Gin ist zwar im Ruhestand, doch der Ärger macht noch lange nicht Halt vor ihr! Erst versuchen zwei Typen ihr Restaurant auszurauben und nur wenige Tage später werden Schüsse auf das Pork Pit abgegeben. Doch zu Gin's Verwunderung nicht auf sie, sondern auf ihren Gast Violet Fox..

Schon mit dem ersten Band ihrer Elemental Assassin Reihe konnte mich Jennifer Estep begeistern und auch der zweite Band "Spinnentanz" gefiel mir wieder sehr gut! Schon nach wenigen Seiten war ich wieder vollkommen in der Welt von Gin Blanco angekommen, in der es von Zwergen, Riesen, Magie und zwielichten Gestalten nur so wimmelt.

Dieses Mal bekommt Gin gleich doppelt Ärger. Erst versucht der Sohn eines der reichsten Männer der Stadt in ihr Restaurant einzubrechen - natürlich ist es kein Problem für die ehemalige Auftragsmörderin diesen Plänen ein Ende zu setzen, doch Daddy hat leider ein Problem mit Gins Vorgehensweise und beginnt sie zu bedrohen.
Und wäre das nicht schon genug, so lernt sie auch Violet Fox kennen, die Enkeltochter von dem ehemals besten Freund ihres Mentors Flechter Lane. Violet und ihr Großvater stecken nicht übel in Schwierigkeiten und Gin ist neugierig und gerne bereit den beiden zu helfen.

Wieder einmal hat es mich überrascht wie sympathisch ich Gin finde. Trotz ihrem Job als Profikillerin und der damit verbundenen Härte und Kälte, besitzt sie noch sehr normale und liebenswerte Eigenschaften. Sie bäckt beispielsweise gerne, wenn sie etwas frustriert und ist im Allgemeinen sehr loyal und einfach eine Person, mit der man Pferde stehlen könnte. Gin ist dadurch, dass sie eine Auftragskillerin war und immer sein wird, einfach keine gute Person und das weiß man auch, aber trotzdem versteht man sie und mag sie sogar.

Jennifer Estep hat neben ihrer Protagonistin Gin noch viele weitere Charaktere geschaffen, die mir schon im zweiten von zwölf Bänden sehr ans Herz gewachsen sind. Da wären beispielsweise Finnegan Lane, der Ziehbruder von Gin, der zwar immer hinter einem Rockzipfel her, Gin aber trotzdem ein sehr guter Freund und Bruder ist, auf den sie sich einfach immer verlassen kann! Und natürlich die Deveraux Schwestern Sophia und Jo-Jo, die unterschiedlicher nicht sein könnten! Jo-Jo ist im Gegensatz zu ihrer wortkargen Grufti-Schwester Sophia ein angesehenes Mitglied der Gesellschaft und immer perfekt gestylt. Auch auf die beiden ist immer Verlass, wenn Gin sie braucht!

Die Handlung war auch sehr spannend und durch die vielen actionreichen Szenen war das Buch leider viel zu schnell vorbei. Jennifer Estep besitzt diesen besonderen Schreibstil, der mich immer in seinen Bann ziehen kann und nur schwer wieder loslässt. Jennifer Estep zieht Verbindungen, wo ich keine vermutet hätte und gibt den Leser gekonnt neue Informationen, die sich immer mehr zu einem großen Gesamtbild verbinden.

Fazit:
"Spinnentanz" hat mich wie sein Vorgänger völlig in seinen Bann gezogen und konnte mich rundum begeistern! Die Geschichte war zu jeder Zeit absolut spannend und man hat viel neues über die Elementarmagie und die Gesellschaft von Ashland erfahren und das Bild, das man schon im ersten Band bekommen hat, wird gekonnt erweitert.
Jennifer Estep hat geniale Charaktere geschaffen, die viele Facetten haben und mich zum Nachdenken bringen, denn wie kann mir Gin nur so sympathisch sein, obwohl sie so viele Menschen brutal getötet hat? Jeder der Charaktere hat irgendwo Dreck am Stecken, doch trotzdem sind sie mir sehr ans Herz gewachsen.
Ein wunderbarer zweiter Band, der die volle Punktzahl verdient!

Veröffentlicht am 15.09.2016

Ich bin begeistert!

Spinnenjagd
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Früher hat Gin Blanco unter dem Decknamen die Spinne als Auftragsmörderin ihr Geld verdient, nun ist sie im Ruhestand. Als dann aber Roslyn Phillips, eine gute Freundin von Gins Ziehbruder Finn gestalkt ...

Früher hat Gin Blanco unter dem Decknamen die Spinne als Auftragsmörderin ihr Geld verdient, nun ist sie im Ruhestand. Als dann aber Roslyn Phillips, eine gute Freundin von Gins Ziehbruder Finn gestalkt wird, zögert Gin nicht lange und bietet Roslyn ihre Hilfe an.
Ihre Zielperson: Elliot Slater, die rechte Hand von Mab Monroe, dem mächtigsten Elementar von Ashland und die Frau, die Gins Familie auf dem Gewissen hat..

Auch der dritte Band von Jennifer Esteps Elemental Assassin Reihe hat mir wieder richtig gut gefallen! Einerseits hatte ich absolut keine Schwierigkeiten wieder in Gins Geschichte hineinzufinden, weil Jennifer Estep viele kleine Wiederholungen einbaut, die die Geschehnisse aus dem letzten Band wieder in Erinnerung gerufen haben. Aber auch die Story des dritten Bands war wieder sehr spannend und fesselnd, schon früh kam Action in die Geschichte und es wurde nie langweilig.

Die Geschichte wird wieder aus der Sicht von Gin Blanco, einer ehemaligen Auftragskillerin erzählt. Trotz ihres blutigen Jobs war sie mir immer sehr sympathisch und das hat sich auch in diesen Band nicht geändert, im Gegenteil! Sie ist mir noch sympathischer geworden! Sie tötet nicht mehr für Geld, sondern um Menschen zu helfen. Roslyn Phillips leidet seit ein paar Wochen unter Elliot Slaters "Zuneigung" und steht kurz vorm Zusammenbruch. Und obwohl Gin genau weiß, dass Slater eine sehr gefährliche Zielperson mit noch gefährlicheren Verbündeten ist, zögert sie nicht und verspricht Roslyn ihre Hilfe.

Damit war der Grundstein für eine spannende Story gelegt und die hat Jennifer Estep auch erzählt. Am Anfang gab es noch viele lose Fäden, die aber im Laufe der Handlung gekonnt zusammengefügt wurden und am Ende ein logisches Bild ergaben. Das Setting der Elemental Assassin Reihe, hat mir auch in "Spinnenjagd" wieder sehr gut gefallen! Vampire, Zwerge, Riesen und dann natürlich die Elementare. Alles ist gut durchdacht und es hat einfach Spaß gemacht wieder ein wenig mehr über die Welt von Ashland zu erfahren!

Gin ist zwar eine ziemlich starke Protagonistin, die so leicht nichts aus dem Gefecht setzen kann, aber auch sie braucht Hilfe. Die bekommt sie wie gewohnt von ihren Freunden und zweiter Familie Finnegan Lane und den Zwergen Schwestern Jo-Jo und Sophia Deveraux. Auch über sie hat man in diesem Band viel neues spannendes erfahren, aber es gab auch neue, sehr interessante Charaktere. Wie beispielsweise Detective Bria Coolidge und Owen Grayson. Während Detective Coolidge die berufliche Nachfolge von Donovan Caine, Gins Liebhaber aus den ersten beiden Bänden übernommen hat, tritt Owen Grayson eher Caines Nachfolge im Leben von Gin an, deren Selbstbewusstsein unter Caines Zurückweisung doch ein wenig gelitten hat. Zwei sehr interessante Personen, über die man in den nächsten Bänden sicherlich noch so einiges hören wird!

Fazit:
In "Spinnenjagd" hat von der ersten bis zur letzten Seite einfach alles gepasst. Vom Weltenaufbau, über die Charaktere bis zur Geschichte an sich! Kurz: Ich bin begeistert von dem Band und von der Elemental Assassin Reihe an sich und freue mich riesig auf den vierten Band!

Veröffentlicht am 15.09.2016

Fantastischer fünfter Band!

Spinnenbeute
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Nachdem Gin Mab Monroe, dem mächtigsten Elementar Ashlands den Krieg erklärt hat, rückt das finale Duell zwischen den beiden immer näher. Als dann Gins Schwester Bria zwischen die Fronten gerät, wird Gin ...

Nachdem Gin Mab Monroe, dem mächtigsten Elementar Ashlands den Krieg erklärt hat, rückt das finale Duell zwischen den beiden immer näher. Als dann Gins Schwester Bria zwischen die Fronten gerät, wird Gin zum Handeln gezwungen.

"Spinnenbeute" ist der fünfte Band von Jennifer Esteps Elemental Assassin Reihe und wird wieder aus der Sicht von Gin Blanco erzählt.
Gin ist schon immer ein sehr starker Charakter gewesen, das muss sie auch sein, als Auftragskillerin. In diesem Band muss sie aber noch ein Stück über sich hinauswachsen, denn mit Mab Monroe hat sie sich wahrlich keine leichte Gegnerin ausgesucht!

Schon der erste Band der Reihe konnte mich absolut fesseln. Ich finde die Idee der Elementare in Ashland und der Auftragskillerin, als Protagonistin einfach total spannend und ich liebe die Charaktere, also habe ich mich schon sehr auf den fünften Band der Reihe gefreut. Und wie könnte es anders sein - "Spinnenbeute" konnte mich von der ersten bis zu letzten Seite begeistern!

Ich fand es schön, dass man in diesem Band viele Details über die Charaktere entdeckt hat, die man vorher noch nicht kannte. Klar stand Gin als Protagonistin im Fokus, aber auch über die vielen Nebencharaktere, wie Finn, Bria und die Deveraux Schwestern haben wir viel erfahren, was dafür gesorgt hat, dass diese Charaktere, ohne die man sich die Geschichte sowieso nicht vorstellen kann, noch runder und lebendiger geworden sind!

Seit Mab Monroe vor siebzehn Jahren Gins Mutter und ihre Schwester getötet hat, sinnt Gin auf Rache und nähert sich langsam, aber stetig dem Ziel an Mab auszuschalten. Der fünfte Band beginnt sofort spannend und auch etwas überraschend, weil ich noch nicht damit gerechnet habe, dass sich die Situation zwischen Mab und Gin schon so bald zuspitzen könnte! Die packende Handlung und der tolle Schreibstil von Jennifer Estep sorgten dafür, dass ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen konnte.

Fazit:
"Spinnenbeute" ist ein fantastischer fünfter Band! Die Geschichte um Gin Blanco wird einfach nie langweilig und so konnte mich das Buch von Anfang an fesseln! Aber nicht nur die spannende Geschichte konnte mich begeistern, auch das ganze Drumherum, allen voran die tollen Charaktere, haben das Lesen für mich zu einem wirklichen Vergnügen gemacht, weshalb "Spinnenbeute" verdiente fünf Kleeblätter bekommt.

Veröffentlicht am 15.09.2016

Eine schöne Geschichte

Nur ein Tag
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Abenteuerfeindlich, so wird Allyson von ihrer besten Freundin Melanie beschrieben, denn sie sagt viel zu oft Nein. Als ihr dann der wildfremde Willem am Ende ihrer dreiwöchigen Europatour anbietet, einen ...

Abenteuerfeindlich, so wird Allyson von ihrer besten Freundin Melanie beschrieben, denn sie sagt viel zu oft Nein. Als ihr dann der wildfremde Willem am Ende ihrer dreiwöchigen Europatour anbietet, einen Tag mit ihr in Paris zu verbringen, probiert sie mal etwas völig neues aus - und sagt Ja.

"Nur ein Tag" ist der erste Band einer Dilogie von Gayle Forman und wird aus der Sicht von Allyson Healey erzählt, die wir kennenlernen, als sie sich gerade am Ende ihrer dreiwöchigen Tour durch Europa in Stratford-upon-Avon befindet, um sich Shakespeares Hamlet anzuschauen.

Allyson ist eine wahnsinnig tolle Protagonistin, deren Entwicklung mich absolut begeistern konnte! Am Anfang des Buches befindet sie sich noch in einem Käfig, in dem ihre Eltern sie gesteckt haben und in dem sie sich gar nicht mal so unwohl fühlt. Als sie dann ungewöhnliche Spontaneität zeigt und gemeinsam mit Willem, den sie gerade erst kennengelernt hat, einen Tag in Paris verbringt, beginnt sie langsam aus diesem Käfig auszubrechen. Sie fängt an ihr Leben selbst zu gestalten, es zu leben und zu genießen.

Diese Entwicklung fand ich einfach großartig und sie hat dazu beigetragen, dass mich auch die restliche Geschichte packen konnte. Es gab allerdings auch Stellen im Buch, die mich nicht so fesseln konnten, trotzdem hat mir die Geschichte insgesamt richtig gut gefallen!
Auf den ersten Blick ist es eine lockere, leichte Geschichte, aber dann ist sie doch wieder überraschend tiefsinnig! Gemeinsam mit Allyson begibt man sich auf eine Reise, nicht nur durch Europa, sondern auch auf eine Reise des Erwachsenwerdens.

Ein bisschen schade fand ich, dass wir nicht mehr über Willem, mit dem Allyson den Tag in Paris verbringt, erfahren haben. Nachdem "Nur ein Tag" aber mit einem ziemlichen Cliffhanger endet, muss ich den zweiten Band einfach lesen und hoffe natürlich, dass wir da mehr über den sympathischen, aber ziemlich undurchsichtigen Niederländer erfahren werden.

Fazit:
In "Nur ein Tag" erzählt Gayle Forman, wie ein einziger Tag ein ganzes Leben verändern kann.
Mir hat das Buch unglaublich gut gefallen, auch wenn es ein paar Stellen gab, die mich nicht so packen konnten. Aber die Entwicklung von Allyson fand ich großartig und die wunderschöne Geschichte über das Leben konnte mich begeistern! Deshalb bekommt das Buch fünf Kleeblätter und ich bin schon gespannt, wie die Geschichte im zweiten Band weitergehen wird.

Veröffentlicht am 15.09.2016

Noch besser, als der Auftakt!

Black Blade
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Lila lebt nun schon seit einigen Wochen bei der Sinclair Familie, einer der fünf mächtigsten Familien von Cloudburst Falls. Nun steht das Turnier der Klingen vor der Tür, an dem auch Lila als talentierte ...

Lila lebt nun schon seit einigen Wochen bei der Sinclair Familie, einer der fünf mächtigsten Familien von Cloudburst Falls. Nun steht das Turnier der Klingen vor der Tür, an dem auch Lila als talentierte Kämpferin teilnehmen soll. Doch bei dem Turnier scheint nicht alles mit rechten Dingen zu zugehen...

"Das dunkle Herz der Magie" ist der zweite Band von Jennifer Esteps Black Blade Trilogie und wird wieder aus der Sicht von Lila Merriweather erzählt.
Lila war mir auch in diesem Band nicht durchgehend sympathisch, weil sie mir an manchen Stellen zu arrogant rüberkam. Allerdings hat auch Lila viele kleine Schwächen, die dafür gesorgt haben, dass sie nicht zu perfekt ist und diese Schwächen haben dann doch dafür gesorgt, dass ich Lila wieder schnell ins Herz geschlossen habe!

Ich fand es schön, dass wir in diesem Band mehr über Lila und ihre Vergangenheit erfahren haben, was auch dafür gesorgt hat, dass man sie besser versteht. Auch über die Welt von Cloudburst Falls gab es viele neue Details zu entdecken und mir gefällt die Geschichte immer mehr!
Ich hätte mir gewünscht, dass Devon und Felix, Lilas beste Freunde, ein bisschen mehr im Vordergrund gestanden hätten, weil ich die beiden wirklich sehr gerne mag.

Wie schon beim Lesen des ersten Bandes, habe ich auch dieses Mal etwas gebraucht, um richtig in die Geschichte hineinzukommen. Der Anfang des Buches war etwas ruhiger, allerdings nahm die Handlung mit dem Beginn des Turnier der Klingen so richtig an Fahrt auf und ich konnte es dann wirklich nicht mehr aus der Hand legen! Besonders das Ende konnte mich noch mal fesseln und hat die Vorfreude auf den dritten Band gesteigert, denn der verspricht so richtig spannend zu werden!

Fazit:
"Das dunkle Herz der Magie" ist eine gelungene Fortsetzung von Jennifer Esteps Black Blade Trilogie, die mir sogar besser gefallen hat, als der Auftakt! Die Geschichte entwickelt sich spannend weiter und im zweiten Band bekamen wir viele neue Informationen zur Welt von Cloudburst Falls und lernten auch die Protagonistin Lila besser kennen. Dieser zweite Band verdient fünf Kleeblätter und ich freue mich schon jetzt auf das Finale dieser Trilogie!