Profilbild von Alexa45

Alexa45

Lesejury Star
offline

Alexa45 ist Mitglied der Lesejury

Melde dich in der Lesejury an, um dich mit Alexa45 über deine Lieblingsbücher auszutauschen.

Anmelden

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 18.12.2025

Weiter entfernt von ihren Söhnen könnte Clara nicht sein...

Dunkler Abgrund
0

Zum Buch: Nach dem Tod ihres Mannes wird Clara Lofthus zur Justizministerin ernannt. Das stellt sie vor Probleme. Nicht nur, weil sie jetzt alleinerziehende Mutter von zwei Jungen ist, sondern es gibt ...

Zum Buch: Nach dem Tod ihres Mannes wird Clara Lofthus zur Justizministerin ernannt. Das stellt sie vor Probleme. Nicht nur, weil sie jetzt alleinerziehende Mutter von zwei Jungen ist, sondern es gibt auch Menschen aus ihrer Vergangenheit, die Dinge wissen, die sie nicht wissen sollten… Es dauert auch nicht lange, da werden ihre Söhne Nikolai und Andreas entführt. Zusammen mit ihrem Leibwächter Stian macht sie sich auf die Suche und muss dabei mehr als einmal über ihren Schatten springen…

Meine Meinung: Dieses Buch ist ja der zweite Teil der Reihe um Clara Lofthus und man sollte den ersten Band auch gelesen haben. Bei mir ist es schon eine Weile her, aber wenn man den Inhalt kennt, kommt die Geschichte aus der Vergangenheit wieder. So ganz ohne Vorkenntnisse halte ich diesen Teil hier für schwierig.

Was mir hier gefällt, ist definitiv die Charakterzeichnung. Man muss Clara nicht mögen, das fällt auch wirklich schwer, aber sie hat auf jeden Fall einen interessanten Charakter. Zielstrebig, stark und ohne große Gewissensbisse ist sie bisher ihren Weg gegangen. Gute Vorsätze, mehr Zeit mit ihren Söhnen zu verbringen, gehen schief, was ja mit ihrem vollgepackten Terminkalender wirklich keine große Überraschung ist. Tja, und so kommt es dann, dass Clara sich mit ihrer Vergangenheit auseinandersetzen muss.

Mein Fazit: Der zweite Teil hat mir auch wieder gut gefallen! Eines der wenigen Bücher, die ich gut finde, obwohl ich den Hauptcharakter überhaupt nicht mag. Vielleicht liegt es einfach an Claras Geschichte, die sehr interessant ist. Auf jeden Fall ist diese Reise in ihre Vergangenheit das Lesen wert und darum gibt es von mir eine klare Leseempfehlung!

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 29.11.2025

Dunkle Abgründe tun sich hier auf...

Safe Space
9

Zum Buch: Die junge Anna Salomon fängt als forensische Psychologin im Hochsicherheitsgefängnis Weyer an, wo die ganz schweren Straftäter einsitzen. Was aber niemand weiß – Anna hat ihre ganz eigenen Gründe, ...

Zum Buch: Die junge Anna Salomon fängt als forensische Psychologin im Hochsicherheitsgefängnis Weyer an, wo die ganz schweren Straftäter einsitzen. Was aber niemand weiß – Anna hat ihre ganz eigenen Gründe, um dort zu arbeiten… Denn sie sucht jemanden aus der Vergangenheit ihrer Schwester. Dass er sie aber längst entdeckt hat, davon weiß sie noch nichts…

Meine Meinung: Das Buch wird abwechselnd aus unterschiedlichen Perspektiven erzählt. Einerseits haben wir Anna, die uns hauptsächlich durch die Geschichte führt. Dann haben wir noch Leon, in dessen grausame, lieblose Kindheit wir als Leser eintauchen, was wirklich hart zu lesen ist. Und zuletzt haben wir Tagebuch-Einträge von Annas Schwester Sina.

So, und das alles versucht man dann zusammenzubringen! Anna, anfangs eine starke Persönlichkeit, gerät zunehmend unter Druck und kann ihrer eigentlichen Arbeit gar nicht mehr richtig nachkommen. Das hat mich dann irgendwann ein wenig genervt, weil es für mich auch total unrealistisch war. Dennoch kommt es hinterher so, dass man die Zusammenhänge versteht und es auch wirklich schlüssig ist!

Der Schreibstil von Sarah Bestgen liest sich sehr flüssig. Sie verliert nie den roten Faden und kann dieses Verwirrspiel wirklich logisch auflösen. Die kurzen Kapitel laden zum Weiterlesen ein, so dass man nur so durch das Buch fliegt!

Mein Fazit: Eine spannende Geschichte, die wechselweise in der Vergangenheit und in der Gegenwart spielt und hinterher zu einem unglaublichen Ende führt! Einen Punkt ziehe ich in meiner Bewertung ab, weil ich den Charakter von Anna teilweise nervig fand, was für mich dann unrealistisch wirkte in ihrer Rolle als Psychologin. Aber sonst ist diese Geschichte wirklich lesenswert!

  • Einzelne Kategorien
  • Handlung
  • Erzählstil
  • Charaktere
  • Cover
  • Spannung
Veröffentlicht am 21.11.2025

Brütende Hitze und gefrorene Leichen...

Aschesommer
0

Zum Buch: Ein neuer Fall für die Gruppe 4, Sonderermittler für ganz schlimme Taten. Während draußen die Luft flirrt vor Hitze, hängen in einem abgelegenen Haus im Keller zwei Menschen, sie sind erfroren. ...

Zum Buch: Ein neuer Fall für die Gruppe 4, Sonderermittler für ganz schlimme Taten. Während draußen die Luft flirrt vor Hitze, hängen in einem abgelegenen Haus im Keller zwei Menschen, sie sind erfroren. An der Wand die Botschaft „Das Sterben hat begonnen“, mit Asche geschrieben. Schnell führt die Spur zu dem Wissenschaftler Jan-Christian Bode, doch der sitzt seit Jahren in Sicherheitsverwahrung…

Meine Meinung: Hier handelt es sich um den zweiten Teil um die Ermittlertruppe, die sich mit ganz schlimmen Todesfällen beschäftigt. Ein bunt zusammengewürfelter Haufen, die aber eines gemein haben: alle sind sehr ehrgeizig und geben nicht auf, bis sie den Täter haben! Die beiden Chefs der Gruppe, Mila und Jakob, haben privat einiges hinter sich. Deshalb würde ich empfehlen, den ersten Teil dieser Reihe auch zu lesen, damit man alles besser versteht. Der Fall ist aber natürlich in sich abgeschlossen!

Der zweite Teil hat mir nicht ganz so gut gefallen wie der erste. Das liegt daran, dass die Ermittlungen manchmal genauso zäh sind wie das Wetter, es herrscht brütende Hitze. Zwischendurch gab es wirklich einige Längen. Aber der interessante Fall hat mich darüber hinweggetröstet! Und das Ende ist mal wieder filmreif! Es birgt dann nochmal einen Wendepunkt, mit dem man nicht gerechnet hat.

Mein Fazit: Zwischendurch ein wenig zäh, aber dennoch lesenswert! Wer den ersten Teil „Krähentage“ gelesen hat, sollte hier auf jeden Fall weiterlesen! Ich mochte die Idee dahinter auf jeden Fall!

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 17.11.2025

Zurück ins London des 19. Jahrhunderts!

Manche Schuld vergeht nie
0

Zum Buch: Die Kriminalbeamtin Alison Dawson arbeitet in einer streng geheimen Abteilung der Regierung, die Zeitreisen ermöglicht. Nicht einmal ihr Sohn weiß Bescheid. Nun fordert der Justizminister Issac ...

Zum Buch: Die Kriminalbeamtin Alison Dawson arbeitet in einer streng geheimen Abteilung der Regierung, die Zeitreisen ermöglicht. Nicht einmal ihr Sohn weiß Bescheid. Nun fordert der Justizminister Issac Templeton, dass Ali ins Jahr 1850 zurückreist, um die Unschuld seines Urururgroßvaters zu beweisen, der einige Frauen ermordet haben soll. Ali ist ganz aufgeregt, weil sie noch nie so weit in der Zeit zurückgereist ist. Doch dann hängt sie dort fest, weil es in der Gegenwart Probleme gibt…

Meine Meinung: Zeitreisen sind eine spannende Idee! Wer möchte nicht einmal kurz im Mittelalter vorbeischauen? Oder wie hier ins viktorianische London? Nur, wer traut sich so etwas? Alison, von allen nur Ali genannt, traut sich. Und nicht nur das: sie bereitet sich akribisch auf ihre Reise vor. Was trugen die Frauen damals (endlos viele Schichten, kann ich euch nur sagen!), mit welchem Geld wurde bezahlt, wie sprach man damals? All das muss man berücksichtigen. Und doch fiel Ali in der Vergangenheit auf, weil sie so komisch sprach! Aber es gab wohl damals auch schon genügend verrückte Menschen, so dass Ali trotzdem ganz gut durchkommt. Isaacs Vorfahre, Cain Templeton, ist wider Erwarten ein sehr charmanter Mann, der Ali durchaus gefällt.
Zur gleichen Zeit in der Gegenwart bekommt ihr Sohn Finn große Probleme und wird verhaftet. Doch das weiß Ali ja nicht. Gut, dass Finn viele gute Leute kennt!

Es gibt also zwei Erzählstränge, das hat mir ganz gut gefallen! Was mir nicht so gut gefiel, ist das Ende. Das hat mich erstens teilweise etwas ratlos zurückgelassen und zweitens war es ziemlich schnell herunter erzählt. Das war mir persönlich zu schnöde. Das Buch ist wohl ein Reihenauftakt und natürlich bleiben am Ende dann noch offene Fragen, dennoch war mir der Schluss zu schnell abgearbeitet.

Mein Fazit: Wenn man vom Ende absieht, war das aber wirklich ein spannendes Lesevergnügen! Gedanklich in das viktorianische London zurückzureisen, hat mir sehr viel Spaß gemacht! Es gibt viele Dinge, die ich noch nicht wusste und das war wirklich spannend zu lesen! Ich denke, ich würde auch den zweiten Band lesen!

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 11.11.2025

Rosas Tagebuch sorgt für mächtig Verwirrung!

Finde mich - bevor sie es tun
0

Zum Buch: Die junge Studentin Rosa ist leicht depressiv, seit ihr geliebter Vater bei einem Unfall ums Leben gekommen ist. Darum hinterfragt auch niemand ihren Selbstmord, sie hat sich von einer Brücke ...

Zum Buch: Die junge Studentin Rosa ist leicht depressiv, seit ihr geliebter Vater bei einem Unfall ums Leben gekommen ist. Darum hinterfragt auch niemand ihren Selbstmord, sie hat sich von einer Brücke ins Wasser gestürzt, auch wenn ihre Leiche nie gefunden wurde. Einzig ihr Freund Jar kann nicht glauben, dass Rosa sich ihm nicht anvertraut hätte. Schwierig, dass er Rosa auch immer zu sehen glaubt. Als er an eine Kopie von Rosas Tagebuch kommt, glaubt er noch mehr, dass sie immer noch lebt. Er begibt sich auf eine gefährliche Suche…

Meine Meinung: Das Tagebuch von Rosa offenbart wirre Dinge. Sie sei nach einem Meditations-Retreat vom amerikanischen Geheimdienst angeheuert worden. Seither hat sie eine andere Identität. Doch diese These hält sich nicht, als Jar und seine Freunde Max und Carl weiter forschen. Dafür kommen im Darknet unglaubliche Sachen zutage…

Die Spannung wird langsam aufgebaut und steigert sich im Laufe des Buches. Das heißt allerdings auch, dass man dranbleiben muss. Die Story hat mir an sich ganz gut gefallen, auch, wenn sie nachher in Sphären abdriftet, die sehr unwahrscheinlich sind. Aber nun gut, das Böse gibt es nun einmal. Was mir gut gefallen hat, ist, dass der Autor sich selber nicht in seiner doch sehr wirren Geschichte verloren hat. Es gibt immer den sogenannten roten Faden.

Das Ende gleicht einem Showdown in einem amerikanischen Film! Ich konnte mir das Setting in dem alten Bunker ganz gut vorstellen!

Mein Fazit: Etwas langatmig, aber man wird für das Weiterlesen auf jeden Fall belohnt. Denn hier ist nichts so, wie es anfangs scheint! Nur ich würde eine Triggerwarnung herausgeben, da die Folterszenen doch sehr ausführlich beschrieben werden.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere