Last euch vom Cover nicht täuschen, The summer we Fell ist keine cute Summer romcom sondern wird euch emotional zerstören (auf die gute Art).
The Summer We FellIn the summer we fell geht es um Juliet, die aufgrund einer schrecklichen Vergangenheit, bei den Eltern ihres Freundes Danny lebt. Doch eines Sommers bringt dieser seinen Freund Luke mit und Juliet merkt, ...
In the summer we fell geht es um Juliet, die aufgrund einer schrecklichen Vergangenheit, bei den Eltern ihres Freundes Danny lebt. Doch eines Sommers bringt dieser seinen Freund Luke mit und Juliet merkt, das ihre Gefühle für ihn stärker sind als ihre für Danny.
Das Buch ist aber viel mehr als sein Plot,denn viel größere Rolle spielen die Emotionalen Ebene, die Gefühle der Protagonisten.
Ich bin am Anfang fast ohne Erwartungen in das Buch herein gegangen, den ich lese normalerweise keine traurigen Bücher und wusste also gar nicht was mich erwartet. Als ich das Buch angefangen habe wurde ich direkt positiv überrascht, ich konnte das Buch gar nicht mehr aus der Hand lege und hab es in zwei Tagen durchgelesen. Die Geschichte war einfach so fesselnd und spannend das ich unbedingt wissen wollte wie es weitergeht.
Ich bin eine Person die bei Büchern nie weint, was auch diesmal nicht passiert ist trotzdem hat mich das Buch emotional so berührt. Ich hab während des Lesens so viele Emotionen gefühlt Wut, Trauer aber auch tiefes Verständnis für (fast) alle Charaktere. Genau deshalb solltet ihr die Trigger Warnung aber auch unbedingt lesen.
Juliet ist ein extrem vielschichtiger Charakter, der dadurch das sie sich falsche Entscheidungen trifft sehr real wird. Sie hat ein so hartes Leben und ich hätte sie am liebsten in den Arm genommen um ihr zu sagen, das sie für alles nichts kann. Auch wenn ihre Situation eher extrem ist kann man sich an der ein oder andern Stelle in ihr wiederfinden.
Luke ist mir hingegen etwas zu flach geblieben und ich kann auch nach dem lesen des Buches kaum etwas über ihn sagen. Was ich aber weiß er hat Bookboyfriend potenzial. Wie er sich immer wieder für Juliet einsetzt und sie ermutigt ihre träume zu verfolgen, war richtig schön zu lesen.
Die Beziehung der beiden ist auf keinen Fall einfach und entwickelt sich durch sie situation in der sie sich befinden auch eher langsam. Es gab aber schon von Anfang an viel tension und auch der spice später hat nicht enttäuscht.
Das Setting auf der Insel gibt auf jeden Fall richtige Sommer vibes und ich hate die ganze Zeit ein Gefühl von Nostalgie, das ich gar nicht richtig erklären kann. Juliet’s „Situation“ (ich will nicht zu viel vorwegnehmen) war richtig spannend, auch wenn ich mich etwas schlecht fühle das so zu sagen, den sie lebt in einem toxischen Umfeld und hat mir viel zu kämpfen.
Etwas gestört hat mich das Ende des Buches. Ich hatte das Gefühl das alles zu schnell passiert und mir sind am Ende auch noch ein paar fragen unbeantwortet geblieben.
Ich kann das Buch auf jeden Fall empfehlen, denn trotz ein paar Kritikpunkte hat es mich beim lesen gefesselt und ich muss immer noch ständig daran denken.