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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 30.11.2025

Hätte mir das Format ein wenig größer gewünscht, ansonsten top!

Komm mit ins Muminhaus - Das Pappbilderbuch über das Zuhause der Muminfamilie. Mit vielen Klappen zum Suchen und Entdecken für Kinder ab 3 Jahren.
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Meinung:
Als Kind habe ich selbst wahnsinnig gerne die Serie zu den Mumins geschaut, von daher bin ich jedes Mal aufs Neue begeistert, eine Geschichte aus der Welt der Mumins zu lesen.

Dieses Buch kommt ...

Meinung:
Als Kind habe ich selbst wahnsinnig gerne die Serie zu den Mumins geschaut, von daher bin ich jedes Mal aufs Neue begeistert, eine Geschichte aus der Welt der Mumins zu lesen.

Dieses Buch kommt im Hochformat daher. Ich muss gestehen, dass ich mit Blick in die Verlagsvorschau ein etwas größeres Format erwartet habe und war ein klein wenig enttäuscht, dass dieses Buch nur etwas größer ist als ein normales Buch.

Davon abgesehen ist die Geschichte wirklich absolut niedlich. Mumin sucht eine Schnur für seinen Drachen. Die findet er dann auch ganz oben im Muminhaus und verfolgt die Schnur durch das komplette Haus. Der Leser erkundet dabei das komplette Muminhaus und wartet gespannt darauf, was am Ende der Schnur auf Mumin wartet.

Die Geschichte ist geeignet für Kinder ab drei Jahren, aber ich bin mir sicher, dass auch bereits jüngere Kinder große Freude mit diesem Buch haben werden.

Zum einen können die Kinder mit der Hand die Spur der roten Schnur verfolgen, zum anderen gibt es einige Klappen zu öffnen und dabei sehr viel zu entdecken.

Der Zeichenstil wirkt recht einfach und die Bilder sind nicht zu überfüllt.

Fazit:
Gemeinsam mit Mumin macht sich der Leser auf die Suche nach dem Ende der roten Schnur. Dabei entdecken wir nicht nur das komplette Muminhaus, sondern begegnen auch all den wundervollen Charakteren. Ich hätte mich darüber gefreut, wenn das Format des Buches noch ein wenig größer ausgefallen wäre. Nichtsdestotrotz kann ich das Buch neuen und alten Mumin-Fans auf jeden Fall empfehlen.

Veröffentlicht am 30.11.2025

Genialer Humor, auch wenn die Story dieses Mal ein wenig überladen gewirkt hat

Meine übelst schlimme Geschichte!!! Tagebuch einer Vampirin (2)
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Meinung:
Hierbei handelt es sich um den zweiten Band der Reihe, um die Hintergründe besser verstehen zu können, empfehle ich, mit Band 1 in die Reihe zu starten, da die vielen Namen ansonsten ein wenig ...

Meinung:
Hierbei handelt es sich um den zweiten Band der Reihe, um die Hintergründe besser verstehen zu können, empfehle ich, mit Band 1 in die Reihe zu starten, da die vielen Namen ansonsten ein wenig verwirrend sein könnten.

Nachdem der erste Teil um Vampirin Hester ein absolutes Highlight gewesen ist, war ich dementsprechend neugierig auf diesen zweiten Band.

Ich musste dieses Mal feststellen, dass mir die Geschichte teilweise ein wenig zu überladen war. Zwar gibt es einen roten Faden, der sich durch die Geschichte zieht, die vielen Nebenstränge waren für mich aber teilweise ein wenig zu viel des Guten.

Dies mag jetzt recht negativ klingen, dennoch habe ich diese Geschichte gerne gelesen. Denn ich mag die Charaktere, die Autorin Sina Flammang zum Leben erweckt hat, unfassbar gerne. Sei es Hester, die als Vampirin in einer Familie voller Vampirjäger bestehen muss, ohne ihr Geheimnis zu verraten oder ihr Großvater, der als einziger in der Familie weiß, welches Geheimnis Hester zu verbergen hat. Dabei macht er keinen Hehl daraus, dass er es gar nicht super findet, dass seine Enkeltochter eine Vampirin ist.

Ein absoluter Hingucker ist die Aufmachung des Buches. Jede Seite ist gefüllt mit kleineren Illustrationen und Textpassagen, die besonders hervorgehoben werden, so ist beispielsweise die Schrift einmal in roter Farbe abgedruckt oder die Wörter fett geschrieben.

Verantwortlich für die super coolen Illustrationen ist Kathrin Rödl. Ihre ausdrucksstarken Zeichnungen sind wirklich ein absoluter Hingucker und geben dem Buch seinen ganz eigenen Charme.

Am Ende der Geschichte kam ich immer mehr in dieser an und freue mich nun extrem auf den nächsten Band.

Fazit:
Auch wenn ich teilweise ein wenig Probleme mit der überladenen Story hatte, hat mir dieses Buch dennoch richtig gut gefallen. Denn ich liebe nicht nur den super genialen Humor, sondern auch die unfassbar tolle Aufmachung des Buches und die sympathischen Charaktere.

Veröffentlicht am 26.11.2025

Internet-Mobbing und Bildschirmzeit sind wichtige Anker in dieser Geschichte

Die Schule der magischen Tiere Neuausgabe 16: Land unter!
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Meinung:
Zu Beginn des Buches wartet auf den Leser eine längere Charaktervorstellung. Denn jeder Schüler wird zusammen mit seinem magischen Tier vorgestellt.

In diesem neuesten Band bekommt nun endlich ...

Meinung:
Zu Beginn des Buches wartet auf den Leser eine längere Charaktervorstellung. Denn jeder Schüler wird zusammen mit seinem magischen Tier vorgestellt.

In diesem neuesten Band bekommt nun endlich Matteo sein magisches Tier. Und dieses sorgt gleich einmal dafür, dass der Junge gar nicht mehr so viel Zeit vor dem Computer verbringt. Jedoch gibt es auch in diesem Buch wieder jede Menge Probleme. Denn die magische Zoohandlung von Mr. Morrison steht unter Wasser und er und die magischen Tiere ziehen somit bei Mary ein, die gar nicht so recht weiß, ob sie dies nun gut oder eher etwas nervig finden soll. Und dann landet auch noch Lunas Wanderfalke Salim an Matteos Fenster. Luna braucht dringend die Hilfe ihrer ehemaligen Klassenkameraden.

So wird es auch in diesem Band reichlich turbulent und unterhaltsam. Wie immer begleitet der Leser das jeweilige Kind, welches in diesem Band sein neues magisches Tier erhält. Aber auch Einblicke in das Leben von Mary und Mr. Morrison werden gegeben.

Besonders gut hat mir gefallen, dass in diesem Band die Themen Mobbing im Internet und allgemein das Thema Bildschirmzeit mit einem leicht kritischen Auge betrachtet werden. Autorin Margit Auer zeigt in dieser Geschichte auf, dass das Leben außerhalb der virtuellen Welt so viel zu bieten hat.

Ich dachte zunächst, dass ich größere Probleme mit der Umstellung des Illustratorenwechsels haben würde. Jedoch haben mir die neuen Illustrationen der Farbfüchse sehr gut gefallen. Sie dürften die junge Zielgruppe absolut ansprechen. Zumindest mein neunjähriger Sohn findet die neuen Bilder klasse.

Fazit:
Die Schule der magischen Tiere kommt in einem neuen Look daher, der meinem neunjährigen Sohn sehr gut gefallen hat. Aber auch die Handlung, die dieses Mal unter anderem Themen wie Internet-Mobbing und Bildschirmzeit aufgreift, hat uns überzeugen können. Fans der Reihe werden auch dieses neue Buch absolut lieben.

Veröffentlicht am 05.10.2025

So langsam wünschen wir uns ein zufriedenstellendes Ende

Der Zauberschüler (Band 7) - Die verschwundene Waldfee
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Meinung:
Hierbei handelt es sich um den siebten Band der Reihe „Der Zauberschüler“. Zwar gibt es auf zwei Seiten einen kurzen Rückblick auf die bisherigen Geschehnisse, dennoch würde ich empfehlen, die ...

Meinung:
Hierbei handelt es sich um den siebten Band der Reihe „Der Zauberschüler“. Zwar gibt es auf zwei Seiten einen kurzen Rückblick auf die bisherigen Geschehnisse, dennoch würde ich empfehlen, die Reihe nicht mit diesem siebten Band zu starten.

Dank des kurzen Rückblicks ist man als Fan der Reihe schnell wieder im Geschehen, rund um Zauberlehrling Flo und seine Freunde.

Im neuesten Abenteuer trifft Flo endlich auf seine Mutter, die Prinzessin der Waldfeen. Diese ist jedoch an das Schloss der Hexe Onda gebunden. Können es Flo und seine Freunde schaffen, nicht nur seine Mutter zu befreien, sondern auch Meister Humbuck und den Hexen das Handwerk zu legen?

Mein Sohn mag die Reihe rund um den Zauberschüler Flo wahnsinnig gerne. Tatsächlich fand er diesen Band jedoch nicht so stark wie die Vorangegangenen. Die Handlung konnte ihn dieses Mal nicht so sehr begeistern wie erhofft. Ich muss gestehen, dass ich seine Meinung teile. Zwar wird die Handlung vorangetrieben, dennoch wünscht man sich als Leser ein schnelleres Vorankommen. Ich für meinen Teil würde mich freuen, wenn die Reihe so langsam zu einem zufriedenstellenden Ende geführt wird.

Ein großer Gewinn und absolutes Highlight der Bücher sind wie immer die Illustrationen von Leonie Daub. Die farbintensiven Bilder stellen die verschiedenen Charaktere besonders präsent hervor. Mein Sohn und ich betrachten immer wieder gerne diese Illustrationen.

Fazit:
Für meinen Sohn und mich verliert die Reihe leider so langsam an Glanz. Zwar liest sich auch dieser siebte Band wieder gut, dennoch würde man sich langsam ein zufriedenstellendes Ende der Reihe wünschen. Besonders hervorzuheben sind wieder die wunderschönen Illustrationen.

Veröffentlicht am 30.09.2025

Grundgedanke interessant, jedoch Buch mit kleineren Mängeln

Heir of Storms
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Meinung:
Blaze Geburt war alles andere als ein freudiger Tag für die Menschheit. Denn mit ihrer Geburt verwüstete ein gewaltiger Sturm das Land. Viele Menschen verloren ihr Leben und seitdem ist Blaze, ...

Meinung:
Blaze Geburt war alles andere als ein freudiger Tag für die Menschheit. Denn mit ihrer Geburt verwüstete ein gewaltiger Sturm das Land. Viele Menschen verloren ihr Leben und seitdem ist Blaze, die eine Sturmweberin ist, mit diesem Makel gebrandmarkt. Blaze Leben verändert sich jedoch, als sie gemeinsam mit ihrem Zwillingsbruder Flint an einem Turnier um eine der vier Kronen des Königreiches teilnimmt. Am Hof des Kaisers warten jedoch nicht nur gefährliche Aufgaben auf sie, auch ihre Mitbewerber sind aufgrund Blaze Vergangenheit, alles andere als gut auf sie zu sprechen.

Mir hat die Idee gut gefallen, dass Protagonistin Blaze aufgrund ihrer Vergangenheit, für die sie nichts kann, von allen anderen gefürchtet und geächtet wird. Über so eine Protagonistin habe ich selten gelesen. Ich konnte daher sehr gut mit Blaze mitfühlen und verstand, dass sie sich in vielen Momenten einsam fühlt. Toll, dass wir mal keine Überfliegerin als Protagonistin haben.

Die Kehrseite der Medaille ist dann jedoch in diesem Fall, dass die Protagonistin immer wieder auf die Hilfe anderer angewiesen ist. Prinzipiell nichts Schlimmes, für mich nahm es jedoch ein wenig die Spannung aus der Geschichte, da mir in jeder brenzligen Situation bewusst war, dass gleich wieder irgendjemand kommt, um Blaze zu retten.

Ein weiterer Punkt, der mir nicht ganz so gut gefallen hat, ist, dass Blaze immer wieder vom Erdspalter spricht und selten seinen echten Namen (Fox) nennt. Dies fand ich etwas respektierlich, da doch gerade sie ihr Leben lang eine Geächtete war und es nicht mochte, wie abwertend über sie gesprochen wurde.

Auch der Mittelteil zog sich in meinen Augen etwas. Dafür hält das Finale eine Überraschung bereit.

Fazit:
Für mich ein Buch, das von der Grundidee in allen Belangen punkten kann. Der Weltenaufbau ist gut durchdacht und spannend gewählt. Auch Protagonistin Blaze ist mal ein etwas anderer Charakter. Dennoch kränkelt das Buch in meinen Augen aufgrund o.g. Punkte.