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Veröffentlicht am 09.01.2026

Magische Kristalle

Kingdom of crystal Hearts
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„Kingdom of crystal Hearts“ von Sina Brings dreht sich um magische Edelsteine und eine Attentäterin, die sich in ihr Zielobjekt verliebt.
Im Königreich Brillant herrscht eine strenge Zweiklassengesellschaft, ...

„Kingdom of crystal Hearts“ von Sina Brings dreht sich um magische Edelsteine und eine Attentäterin, die sich in ihr Zielobjekt verliebt.
Im Königreich Brillant herrscht eine strenge Zweiklassengesellschaft, in der der Adel dank seiner Edelsteinmagie in purem Luxus lebt und der Rest der Bevölkerung in den Edelsteinminen oder als Diener schuften muss. Elodie gehört zum armen Teil des Volkes und seitdem auch noch ihre Schwester in den Minen verschwunden ist, hat sie nichts mehr zu verlieren. Die Rebellen bieten ihr endlich eine Chance, an der Veränderung mitzuwirken. Aber irgendwie geht beim geplanten Anschlag alles schief und plötzlich gehört Elodie unter einer falschen Identität zum engsten Kreis der grausamen Königin. Hier soll sie warten, bis sich eine neue Möglichkeit ergibt, die Königin und ihren Nachfolger, den stummen Prinz Rafe, zu töten. Doch dann schleichen sich bei Elodie erste Zweifel am Plan ein.

Ich mag die Grundidee und vor allem der mitreißende Einstieg hat mir sehr gut gefallen. Elodie wirkt dort stark und entschlossen, auch wenn sie zu impulsiven Entscheidungen neigt, die sie ganz offensichtlich in Schwierigkeiten bringen.
Der Schreibstil von Sina Brings liest sich leicht und flüssig und die gesamte Handlung wird aus Elodies Perspektive erzählt. Ich denke, das war auch mein Hauptproblem, wenn es um die Slow Burn Romance zwischen Elodie und Rafe ging. Es tut mir leid, aber ich konnte es einfach nicht fühlen. Bei mir ist hier null der Funke übergesprungen, und ich weiß, auch wenn Rafe nicht sprechen kann, hätte es vielleicht mehr Möglichkeiten der stillen Kommunikation geben können. Zumindest wäre ab und zu ein Kapitel aus seiner Sichtweise hilfreich gewesen.
Nach dem starken Anfangsteil zieht sich die Mitte etwas in die Länge. Der Schluss oder die Geschichten der einzelnen Charaktere werden hingegen in Sekundenschnelle und ohne weitere Erklärungen aufgelöst. Einige Entwicklungen haben für mich überhaupt keinen Sinn gemacht, weil dazu auch die Tiefe und viele Hintergrundinformationen gefehlt haben.

Mein Fazit:
Das Potenzial ist definitiv vorhanden und wäre es nach dem spannenden und emotionalen Anfangsteil so weitergegangen, hätte ich klare fünf Sternchen verteilt. So werden es diesmal nur drei Sternchen und ich freue mich trotzdem auf weitere Bücher der Autorin!

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Veröffentlicht am 30.11.2025

Liebe und Verrat

The Icebound Kingdom
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„The Icebound Kingdom“ von Juno Reeves ist eine spicy Romantasy, die in einer Welt voller Elementarmagie spielt.
Die junge Seilerin Izra lebt in dem kleinen Dorf Calispino, welches seit acht Jahren durch ...

„The Icebound Kingdom“ von Juno Reeves ist eine spicy Romantasy, die in einer Welt voller Elementarmagie spielt.
Die junge Seilerin Izra lebt in dem kleinen Dorf Calispino, welches seit acht Jahren durch eine Eiswand von der Außenwelt abgeschnitten ist und in dem seit dieser Zeit ewiger Winter herrscht. Schuld ist der Elementargeist des Eises, der von allen nur der Dunkle Fürst genannt wird. Sein Bruder Yolando ist der Elementargeist des Windes und dieser hilft den Dorfbewohnern heimlich, damit sie unter den widrigen Umständen nicht aufgeben. Izra ist durch einen unglückseligen Annäherungsversuch zu einer Außenseiterin geworden, die von allen verspottet wird. Also lässt sie sich auf den Vorschlag von Yolando ein, ihn auf die eisige Festung zu begleiten und die Geliebte seines Bruders zu werden. Doch Izra soll dem Dunklen Fürsten nicht nur Gesellschaft leisten, sondern sein Vertrauen gewinnen, damit sie ihn töten kann.

Der Klappentext klang erstmal vielversprechen und so war ich sehr gespannt auf die eisige Romantasy. Juno Reeves werfen einen direkt mitten in die Handlung, die komplett aus Izras Perspektive erzählt wird.
Izras schwierige Situation wird kurz erläutert, aber das reichte mir persönlich nicht aus, um eine Beziehung zu ihr aufzubauen. Sie ist jetzt nicht unbedingt eine Heldin, die ich auf Anhieb gut finden würde, und ich hatte bis zum Schluss Schwierigkeiten, überhaupt mit ihr warmzuwerden.
Izras Kink, der ja an sich kein Problem ist, nimmt einen großen Teil der Story ein, so dass andere Dinge in den Hintergrund geraten. Sie ist impulsiv, naiv und leicht beeinflussbar, so dass ich über ihre Entscheidungen oft die Augen verdreht habe. Die Lovestory bleibt oberflächlich und konnte mich nur wenig berühren. Mir fehlen die echten und tiefen Emotionen, die ich noch am ehesten beim Dunklen Fürsten gesehen habe.
Das ganze Worldbuilding um die Elementarwesen kommt mir persönlich zu kurz. Dadurch konnte mich die Dynamik in den eingeschlossenen Dörfern und unter den Elementaren nicht so richtig mitreißen. Positiv sind aber ein paar unerwartete Twists, die die Spannung auflodern lassen.
Im direkten Vergleich zu anderen Fantasy Büchern ist diese Story eher im mittleren Bereich und zu sehr auf den Fetisch der Hauptfigur fokussiert. Die Charaktere bleiben leider allesamt blass.

Mein Fazit:
Wunderschönes Cover, aber insgesamt gibt es von mir diesmal nur aufgerundete 3 Eissterne!

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Veröffentlicht am 01.11.2025

Liebe im Büro

In Love with the Boss
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„In Love with the Boss“ von Ava Cooper ist eine nette Boss Romance für zwischendurch.
Riley Donovan hat hart für ihren Job als Pressereferentin von NexGen Biotech gearbeitet. Doch nach dem kürzlichen Führungswechsel ...

„In Love with the Boss“ von Ava Cooper ist eine nette Boss Romance für zwischendurch.
Riley Donovan hat hart für ihren Job als Pressereferentin von NexGen Biotech gearbeitet. Doch nach dem kürzlichen Führungswechsel ist sie gespannt auf den neuen CEO, um den sich zahlreiche Gerüchte ranken. Elias Sanderson hat seine alte Firma unter unbekannten Umständen verlassen, obwohl er sie von Anfang an selbst aufgebaut hatte. Er gilt als Model-CEO und hat bisher sein Leben als Player genossen. Doch aktuell ist es wichtig, dass er sich ein seriöseres Image zulegt und sich keinesfalls mit einer Angestellten einlässt. Das fällt Elias äußerst schwer, denn die clevere Riley fasziniert ihn von Anfang an, so dass er sie zu seiner persönlichen Referentin befördert. Riley ist jedoch auch verlobt und damit doppelt tabu für ihn.

Ava Cooper hat einen leichten und flüssigen Schreibstil, so dass der Einstieg in diese CEO-Office-Romance nicht schwerfällt. Wir dürfen sowohl Rileys als auch die Perspektive von Elias lesen und bekommen damit einen guten Einblick in ihre jeweiligen Gefühlswelten und Beweggründe.
Riley ist eine selbstbewusste und starke Frau, die ihren fordernden Job über alles liebt. Privat ist sie schon seit zehn Jahren mit ihrer Jugendliebe Carter zusammen, aber die heile Welt hat einige tiefe Risse, die man nur noch schlecht kaschieren kann. In diese Situation platzt Elias, der eine große Verlockung, aber auch Gefahr für Rileys Karriere darstellt.
Mit Elias konnte ich bis zum Schluss nicht wirklich warm werden. Er wird zwar als gebrochener Wissenschaftler mit gutem Kern dargestellt, aber irgendwie konnte mich das nicht überzeugen und ich habe keinen Zugang zu ihm gefunden.
Generell ist die Story nett für zwischendurch, aber sie geht nicht sonderlich in die Tiefe oder berührt mich nachhaltig. Zu einigen Charakteren bleiben jede Menge Fragen offen und die Emotionen bleiben oberflächlich. Ein paar unterhaltsame Lesestunden hat man natürlich trotzdem.

Mein Fazit:
Bleibt nicht lange hängen, aber ganz nett.

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Veröffentlicht am 01.08.2025

Neue Hoffnung

A Wild Cowboy's Heart
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„A Wild Cowboy’s Heart“ von Stacey Kennedy ist der gelungene Auftakt ihrer Cowboy Romance Reihe um die drei Schwestern der Three Chicks Brewery.
Maisie Carters Traum war es eigentlich Künstlerin zu werden ...

„A Wild Cowboy’s Heart“ von Stacey Kennedy ist der gelungene Auftakt ihrer Cowboy Romance Reihe um die drei Schwestern der Three Chicks Brewery.
Maisie Carters Traum war es eigentlich Künstlerin zu werden und gemeinsam mit ihrer besten Freundin eine lang gereifte Geschäftsidee zu verwirklichen. Doch dann starb ihr geliebter Großvater und ermöglichte mit seinem Erbe ihren Schwestern und gezwungenermaßen auch Maisie die Eröffnung einer eigenen Brauerei. Bevor sie ihnen von ihren eigenen Plänen erzählen konnte, wurde ihre Freundin ermordet und Maisie fiel in ein schwarzes Loch der Trauer. Zwei Jahre später arbeitet sie immer noch mit ihren Schwestern zusammen und hat ihre Lebensfreude zurückgefunden. Nur der Spaß an ihrem Job fehlt ihr weiterhin und so ist sie nicht begeistert, dass ausgerechnet sei das neue Craft-Beer auf einigen Festivals vorstellen soll. Zum Glück hat sie Hayes, den Mann ihrer verstorbenen Freundin, der inzwischen ihr engster Vertrauter geworden ist.

Ich mag das Small Town Feeling und die warmherzige Atmosphäre, die in dem Zuhause der drei Schwestern von der Three Chicks Brewery herrscht. Richtige Cowboy-Vibes gibt es aber nur am Rande, aber das ist für die eigentliche Geschichte auch kein Problem. Der Schreibstil von Stacey Kennedy liest sich leicht und flüssig und beide Hauptfiguren dürfen abwechselnd aus ihren jeweiligen Perspektiven erzählen.
Maisie ist eigentlich Künstlerin und dadurch nur halbherzig an der Brauerei interessiert. Die Gefühle für den verwitweten Hayes sind in den letzten Monaten immer stärker geworden und verwirren Maisie zusätzlich. So richtigen Zugang habe ich zu ihrem Charaktere leider nicht gefunden, aber ich mag ihre positive und sonnige Art.
Hayes war eigentlich Polizist und hat nach seinem schweren Schicksalsschlag seinen Job aufgegeben. Maisie ist sein Sonnenschein, der ihn damals aus seiner Depression gerettet hat. Und auch Hayes ist überrascht, dass er Gefühle für die einstige beste Freundin seiner Frau entwickelt hat.
Die Autorin baut einige schwere und tragische Themen in ihre Handlung ein, die aber letztendlich nur oberflächlich bleiben. Vielleicht hätte eine Schippe weniger Drama auch gereicht, wenn dafür andere Dinge tiefgründiger ausgebaut worden wären. Trotzdem ist die Lovestory zwischen Maisie und Hayes nachvollziehbar erzählt und voller Hoffnung, dass es im Leben auch neue Wege und Chancen auf Glück gibt.

Mein Fazit:
Ich gebe gern eine Leseempfehlung!

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Veröffentlicht am 02.07.2025

Leichte Unterhaltung

My Perfect Office Love
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„My Perfect Office Love“ von Katy Crown ist eine leichte Lovestory für zwischendurch, wenn man beim Lesen nicht allzu viel nachdenken möchte.
Eve Maxwell ist Studentin und arbeitet nebenbei in einem etwas ...

„My Perfect Office Love“ von Katy Crown ist eine leichte Lovestory für zwischendurch, wenn man beim Lesen nicht allzu viel nachdenken möchte.
Eve Maxwell ist Studentin und arbeitet nebenbei in einem etwas zwielichtigen Club als Kellnerin. Gerade wurde sie von ihrem letzten Date noch als langweilig bezeichnet und so verdrängt sie ihre eigentlichen Prinzipien, als sie auf einen äußerst attraktiven Fremden trifft. Ein paar heiße Minuten in der finsteren Gasse hinter dem Club kosten Eve jedoch ihren Job, denn ihr Boss möchte, dass sie diese Dienste zukünftig allen VIP-Kunden anbietet. Also kündigt Eve und ist froh, dass ihr Praktikum bei einer bekannten Investmentfirma vorverlegt wurde. Dort erwartet sie jedoch der nächste Schock, denn ihr Fremder aus der Gasse ist Cayden Crane, ihr neuer Boss. Cayden ist genauso überrascht, aber auch misstrauisch, denn er wittert eine neue Intrige seines verhassten Bruders, der ihm sicher liebend gern einen Verstoß gegen die Firmenregeln nachweisen würde.

Der Schreibstil von Katy Crown liest sich leicht und flüssig und die beiden Hauptfiguren erzählen abwechselnd aus ihren jeweiligen Perspektiven. Die Handlung ist durchaus unterhaltsam, wenn man sie nicht groß hinterfragt, sondern einfach nur zuschaut.
Ich weiß ja nicht, welche Prinzipien Eve hier haben will, aber sie ist ungefähr so standhaft, wie ein Chiffonschal im Wind. Von einer starken Heldin ist nicht viel zu sehen, auch wenn sie ihren eigentlichen Job durchaus zu beherrschen scheint. Ansonsten ignoriert sie sämtliche Red Flags und ihre impulsiven Entscheidungen sind nur wenig nachvollziehbar.
Sorry, aber Cayden geht gar nicht. Seine Denkweise und sein Verhalten sind mehr als unterirdisch und manchmal habe ich einfach nur fassungslos den Kopf geschüttelt. Aber das Ganze hat wenigstens Unterhaltungspotenzial und das ist ja die Hauptsache.
Pluspunkte bekommt von mir der Twist gegen Ende, mit dem ich nun wirklich überhaupt nicht gerechnet hätte. Die Idee ist ungewöhnlich und ich habe so eine Wendung bisher nirgendwo gelesen. Da kann ich über Eves praktisch nicht vorhandenes Rückgrat beim Happy End hinwegschauen.

Mein Fazit:
Für zwischendurch zum Abschalten absolut geeignet.

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