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Veröffentlicht am 13.01.2026

Nette Sports Romance

A League for Love
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„A League for Love“ von Katie Cotugno ist eine leichte Sports Romance, in der ein weltberühmter Popstar und ein Sportler am Ende seiner Karriere sich der gegenseitigen Anziehung nicht entziehen können. ...

„A League for Love“ von Katie Cotugno ist eine leichte Sports Romance, in der ein weltberühmter Popstar und ein Sportler am Ende seiner Karriere sich der gegenseitigen Anziehung nicht entziehen können.
Lacey Logan ist weltbekannt und hat Follower und Fans im dreistelligen Millionenbereich. Sie kann keinen Schritt unbeobachtet tun, aber sie hat sich an das Leben im Rampenlicht gewöhnt. Für alles andere liebt sie die Musik zu sehr und so schützt sie jedes bisschen Privatsphäre, was ihr noch bleibt. Die medienwirksame Trennung von ihrem letzten Freund ist da natürlich kontraproduktiv, vor allem, da er sie betrogen hat und seine Affäre nun schwanger ist. Als Lacey zufällig auf den bekannten Baseballspieler Jimmy Hodges trifft, sprühen trotz aller Gegensätze sofort die Funken. Aber eigentlich dürften sich weder Jimmy noch Lacey momentan von ihrem Job ablenken lassen, doch das ist leichter gesagt, als getan.

Man müsste schon in einer Höhle und er absoluten Einöde gelebt haben, um die reale Inspiration, die Katie Cotugno hier sicher hatte, zu ignorieren. Daher hat das Ganze vielleicht eher einen Hauch von Fan-Fiktion, was man mögen sollte.
Der Schreibstil liest sich grundsätzlich leicht und flüssig, aber die Erzählperspektiven waren jetzt nicht unbedingt mein Favorit. Dadurch, dass die gesamte Story in der dritten Person erzählt wird und es keine direkte Perspektive der beiden Hauptcharaktere gibt, fehlte mir irgendwie die Verbindung zu den Figuren und ihren Emotionen. Alles plätschert so dahin und ist durchaus nett, aber es konnte mich nicht wirklich berühren oder mitreißen. Die ernsteren Aspekte oder Probleme wurden leider nur oberflächlich angerissen und der gewisse Funke fehlte.
Lacey ist ein Megastar, Jimmy ist Sportler und ebenfalls ein Star, aber weitaus unbekannter und mit viel weniger fanatischen Fans. Es prallen zwei völlig unterschiedliche Welten aufeinander, für die es im Fokus der sensationshungrigen Öffentlichkeit umso schwerer ist, irgendwie zueinander zu finden.
Man spürt durchaus die Chemie zwischen den beiden, die sich jedoch mehr in ihren eigenen Gedanken verrennen, als offen miteinander zu kommunizieren. Nette Lovestory für zwischendurch.

Mein Fazit:
Ich mag die direkte Perspektive lieber und daher hier nur drei Sternchen!

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Veröffentlicht am 13.01.2026

Viele Geheimnisse

All I Want
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„All I Want“ von Nicole Fisher ist eine New Adult Romantic Suspense, zu der es bereits vier Vorgängerbände gibt. Man kommt aber auch ohne Vorkenntnisse problemlos klar.
Nach dem Tod ihres Vaters hat das ...

„All I Want“ von Nicole Fisher ist eine New Adult Romantic Suspense, zu der es bereits vier Vorgängerbände gibt. Man kommt aber auch ohne Vorkenntnisse problemlos klar.
Nach dem Tod ihres Vaters hat das Nomadenleben der 21-jährigen Jade endlich ein Ende, denn nun muss sie sich nicht mehr vor den Gesetzhütern verstecken. Weit entfernt vom Rest ihrer Familie will Jade einen Neuanfang wagen und schreibt sich deshalb an einem College am anderen Ende des Landes ein. Leider scheint sie jedoch ihre Vergangenheit nicht ganz abschütteln zu können, denn nur wenige Wochen nach Studienbeginn bekommt Jade plötzlich anonyme Nachrichten, die sie und ihre Familie bedrohen. Ausgerechnet Nick, der angebetete King des Colleges, mit dem Jade seit dem ersten Tag ständig aneinandergeraten ist, wird plötzlich zu ihrem größten Halt. Er scheint ganz anders zu sein, als Jade immer dachte, aber manchmal trügt auch der Schein.

Ich habe nicht alle der Vorgängerteile gelesen, aber wie gesagt, man benötigt keine Vorkenntnisse, um der Handlung zu folgen. Der Schreibstil von Nicole Fisher liest sich leicht und flüssig und der Einstieg fällt nicht schwer. Für mich persönlich war gerade der Einstieg das Beste am ganzen Buch, denn der Enemy-Part und die explosiven Schlagabtausche zwischen ihr und Nick sind wirklich mitreißend und unterhaltsam.
Danach schenkt die Dynamik von null auf hundert um und Jade wechselt von Misstrauen und Abneigung in einer Millisekunde zu absolutem Oversharing, für welches mir komplett die Grundlage und Entwicklung fehlte. Ich konnte hier irgendwie nicht nachvollziehen, warum plötzlich aus dem Nichts eine so enge Beziehung entstehen konnte und Jade gegenüber einem gestern noch Fremden all ihre Familiengeheimnisse ausplaudert. Das passt gar nicht zu ihrem Charakter und ihrer Vergangenheit.
Der Funke zwischen Jade und Nick ist bei mir so gar nicht übergesprungen, da vor allem bei Nick die Motive durchaus fraglich sind. Fast alle Aktionen von Jade oder Nick haben bei mir einen WTF-Moment ausgelöst, denn sie sind größtenteils völlig absurd und unsinnig. Der Mini-Cliffhanger reiht sich da ein und löst noch nicht mal mehr ein Kopfschütteln aus.
Da mir die ersten beiden Teile der Reihe sehr gut gefallen haben und ich auch die Grundidee mochte, hoffe ich einfach, dass die Fortsetzung besser wird.

Mein Fazit:
Ich vergebe insgesamt drei Sternchen!

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Veröffentlicht am 09.01.2026

Magische Kristalle

Kingdom of crystal Hearts
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„Kingdom of crystal Hearts“ von Sina Brings dreht sich um magische Edelsteine und eine Attentäterin, die sich in ihr Zielobjekt verliebt.
Im Königreich Brillant herrscht eine strenge Zweiklassengesellschaft, ...

„Kingdom of crystal Hearts“ von Sina Brings dreht sich um magische Edelsteine und eine Attentäterin, die sich in ihr Zielobjekt verliebt.
Im Königreich Brillant herrscht eine strenge Zweiklassengesellschaft, in der der Adel dank seiner Edelsteinmagie in purem Luxus lebt und der Rest der Bevölkerung in den Edelsteinminen oder als Diener schuften muss. Elodie gehört zum armen Teil des Volkes und seitdem auch noch ihre Schwester in den Minen verschwunden ist, hat sie nichts mehr zu verlieren. Die Rebellen bieten ihr endlich eine Chance, an der Veränderung mitzuwirken. Aber irgendwie geht beim geplanten Anschlag alles schief und plötzlich gehört Elodie unter einer falschen Identität zum engsten Kreis der grausamen Königin. Hier soll sie warten, bis sich eine neue Möglichkeit ergibt, die Königin und ihren Nachfolger, den stummen Prinz Rafe, zu töten. Doch dann schleichen sich bei Elodie erste Zweifel am Plan ein.

Ich mag die Grundidee und vor allem der mitreißende Einstieg hat mir sehr gut gefallen. Elodie wirkt dort stark und entschlossen, auch wenn sie zu impulsiven Entscheidungen neigt, die sie ganz offensichtlich in Schwierigkeiten bringen.
Der Schreibstil von Sina Brings liest sich leicht und flüssig und die gesamte Handlung wird aus Elodies Perspektive erzählt. Ich denke, das war auch mein Hauptproblem, wenn es um die Slow Burn Romance zwischen Elodie und Rafe ging. Es tut mir leid, aber ich konnte es einfach nicht fühlen. Bei mir ist hier null der Funke übergesprungen, und ich weiß, auch wenn Rafe nicht sprechen kann, hätte es vielleicht mehr Möglichkeiten der stillen Kommunikation geben können. Zumindest wäre ab und zu ein Kapitel aus seiner Sichtweise hilfreich gewesen.
Nach dem starken Anfangsteil zieht sich die Mitte etwas in die Länge. Der Schluss oder die Geschichten der einzelnen Charaktere werden hingegen in Sekundenschnelle und ohne weitere Erklärungen aufgelöst. Einige Entwicklungen haben für mich überhaupt keinen Sinn gemacht, weil dazu auch die Tiefe und viele Hintergrundinformationen gefehlt haben.

Mein Fazit:
Das Potenzial ist definitiv vorhanden und wäre es nach dem spannenden und emotionalen Anfangsteil so weitergegangen, hätte ich klare fünf Sternchen verteilt. So werden es diesmal nur drei Sternchen und ich freue mich trotzdem auf weitere Bücher der Autorin!

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Veröffentlicht am 30.11.2025

Liebe und Verrat

The Icebound Kingdom
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„The Icebound Kingdom“ von Juno Reeves ist eine spicy Romantasy, die in einer Welt voller Elementarmagie spielt.
Die junge Seilerin Izra lebt in dem kleinen Dorf Calispino, welches seit acht Jahren durch ...

„The Icebound Kingdom“ von Juno Reeves ist eine spicy Romantasy, die in einer Welt voller Elementarmagie spielt.
Die junge Seilerin Izra lebt in dem kleinen Dorf Calispino, welches seit acht Jahren durch eine Eiswand von der Außenwelt abgeschnitten ist und in dem seit dieser Zeit ewiger Winter herrscht. Schuld ist der Elementargeist des Eises, der von allen nur der Dunkle Fürst genannt wird. Sein Bruder Yolando ist der Elementargeist des Windes und dieser hilft den Dorfbewohnern heimlich, damit sie unter den widrigen Umständen nicht aufgeben. Izra ist durch einen unglückseligen Annäherungsversuch zu einer Außenseiterin geworden, die von allen verspottet wird. Also lässt sie sich auf den Vorschlag von Yolando ein, ihn auf die eisige Festung zu begleiten und die Geliebte seines Bruders zu werden. Doch Izra soll dem Dunklen Fürsten nicht nur Gesellschaft leisten, sondern sein Vertrauen gewinnen, damit sie ihn töten kann.

Der Klappentext klang erstmal vielversprechen und so war ich sehr gespannt auf die eisige Romantasy. Juno Reeves werfen einen direkt mitten in die Handlung, die komplett aus Izras Perspektive erzählt wird.
Izras schwierige Situation wird kurz erläutert, aber das reichte mir persönlich nicht aus, um eine Beziehung zu ihr aufzubauen. Sie ist jetzt nicht unbedingt eine Heldin, die ich auf Anhieb gut finden würde, und ich hatte bis zum Schluss Schwierigkeiten, überhaupt mit ihr warmzuwerden.
Izras Kink, der ja an sich kein Problem ist, nimmt einen großen Teil der Story ein, so dass andere Dinge in den Hintergrund geraten. Sie ist impulsiv, naiv und leicht beeinflussbar, so dass ich über ihre Entscheidungen oft die Augen verdreht habe. Die Lovestory bleibt oberflächlich und konnte mich nur wenig berühren. Mir fehlen die echten und tiefen Emotionen, die ich noch am ehesten beim Dunklen Fürsten gesehen habe.
Das ganze Worldbuilding um die Elementarwesen kommt mir persönlich zu kurz. Dadurch konnte mich die Dynamik in den eingeschlossenen Dörfern und unter den Elementaren nicht so richtig mitreißen. Positiv sind aber ein paar unerwartete Twists, die die Spannung auflodern lassen.
Im direkten Vergleich zu anderen Fantasy Büchern ist diese Story eher im mittleren Bereich und zu sehr auf den Fetisch der Hauptfigur fokussiert. Die Charaktere bleiben leider allesamt blass.

Mein Fazit:
Wunderschönes Cover, aber insgesamt gibt es von mir diesmal nur aufgerundete 3 Eissterne!

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Veröffentlicht am 01.11.2025

Liebe im Büro

In Love with the Boss
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„In Love with the Boss“ von Ava Cooper ist eine nette Boss Romance für zwischendurch.
Riley Donovan hat hart für ihren Job als Pressereferentin von NexGen Biotech gearbeitet. Doch nach dem kürzlichen Führungswechsel ...

„In Love with the Boss“ von Ava Cooper ist eine nette Boss Romance für zwischendurch.
Riley Donovan hat hart für ihren Job als Pressereferentin von NexGen Biotech gearbeitet. Doch nach dem kürzlichen Führungswechsel ist sie gespannt auf den neuen CEO, um den sich zahlreiche Gerüchte ranken. Elias Sanderson hat seine alte Firma unter unbekannten Umständen verlassen, obwohl er sie von Anfang an selbst aufgebaut hatte. Er gilt als Model-CEO und hat bisher sein Leben als Player genossen. Doch aktuell ist es wichtig, dass er sich ein seriöseres Image zulegt und sich keinesfalls mit einer Angestellten einlässt. Das fällt Elias äußerst schwer, denn die clevere Riley fasziniert ihn von Anfang an, so dass er sie zu seiner persönlichen Referentin befördert. Riley ist jedoch auch verlobt und damit doppelt tabu für ihn.

Ava Cooper hat einen leichten und flüssigen Schreibstil, so dass der Einstieg in diese CEO-Office-Romance nicht schwerfällt. Wir dürfen sowohl Rileys als auch die Perspektive von Elias lesen und bekommen damit einen guten Einblick in ihre jeweiligen Gefühlswelten und Beweggründe.
Riley ist eine selbstbewusste und starke Frau, die ihren fordernden Job über alles liebt. Privat ist sie schon seit zehn Jahren mit ihrer Jugendliebe Carter zusammen, aber die heile Welt hat einige tiefe Risse, die man nur noch schlecht kaschieren kann. In diese Situation platzt Elias, der eine große Verlockung, aber auch Gefahr für Rileys Karriere darstellt.
Mit Elias konnte ich bis zum Schluss nicht wirklich warm werden. Er wird zwar als gebrochener Wissenschaftler mit gutem Kern dargestellt, aber irgendwie konnte mich das nicht überzeugen und ich habe keinen Zugang zu ihm gefunden.
Generell ist die Story nett für zwischendurch, aber sie geht nicht sonderlich in die Tiefe oder berührt mich nachhaltig. Zu einigen Charakteren bleiben jede Menge Fragen offen und die Emotionen bleiben oberflächlich. Ein paar unterhaltsame Lesestunden hat man natürlich trotzdem.

Mein Fazit:
Bleibt nicht lange hängen, aber ganz nett.

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