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Jessica_BF95

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 29.03.2026

Handlung mit viel Potential

Bloodlines
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Der Klappentext zu Bloodlines von Alea Villain hatte mich direkt angesprochen, mit dem Dark-Academia-Fantasy-Setting.
Die Geschichte fand ich an sich sehr spannend und auch die einzelnen Charaktere fand ...

Der Klappentext zu Bloodlines von Alea Villain hatte mich direkt angesprochen, mit dem Dark-Academia-Fantasy-Setting.
Die Geschichte fand ich an sich sehr spannend und auch die einzelnen Charaktere fand ich sympathisch wie beispielsweise Aleandras Freundin Dafina.

Auch bei Aleandra habe ich von Anfang an mitgefühlt. Allerdings konnte ich ihre Entscheidungen nicht immer nachvollziehen.
Castiel fand ich anfangs passend zum Trope wirklich sehr unsympathisch. Das ändert sich im Verlauf der Handlung allerdings etwas.
Den Cliffhanger am Ende fand ich wirklich gut, da hatte ich nicht mit gerechnet.

Insgesamt hat mich das Buch leider aber aus einigen Gründen nicht überzeugt. Ich fand es insgesamt zu oberflächlich geschrieben, die Charaktere haben nicht viel Tiefe, auch die Gespräche wirkten teilweise irgendwie "plump" und nicht emotional packend, was es an manchen Stellen aber hätte sein müssen. Ich denke das könnte auch einfach der Länge geschuldet sein, bei nur etwas mehr als 300 Seiten und so viel Handlung müssen irgendwo Abstriche gemacht werden.
Mehr world building hätte mir auch gut gefallen, um tatsächlich alles nachvollziehen zu können.
Ich fand es tatsächlich auch gar nicht so dark.

Für mich waren es insgesamt 3,5 Sterne, weil ich gute Ansätze gesehen habe, die Geschichte an sich spannend ist und Potential hat, allerdings blieb die Handlung für mich zu oberflächlich und vieles wurde zu schnell abgehakt. Da hätte es mehr Seiten gebraucht, um hier in die Tiefe gehen zu können.

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Veröffentlicht am 16.03.2026

Viel Fantasy, wenig Romance

We Who Will Die
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Whe Who Will Die von Stacia Stark war für mich das zweite Buch von der Autorin, daher war ich schon sehr gespannt auf dieses Buch. Kingdom of Lies konnte mich ehrlich gesagt nicht abholen, daher hatte ...

Whe Who Will Die von Stacia Stark war für mich das zweite Buch von der Autorin, daher war ich schon sehr gespannt auf dieses Buch. Kingdom of Lies konnte mich ehrlich gesagt nicht abholen, daher hatte ich hier Hoffnung, dass mir die Geschichte mehr gefällt.

Das Cover und die verschiedenen Texturen fand ich wirklich schön und ansprechend. Die geprägte Münze ist schön glatt, der Sand allerdings wirklich rau, also direkt mehrere Effekte und Texturen auf dem Schutzumschlag. Den Farbschnitt und die Gestaltung der Karten innen fand ich auch sehr schön.

Den Schreibstil fand ich auch hier sehr angenehm, es ist wirklich flüssig zu lesen. Geschrieben war es ausschließlich aus Sicht der Protagonistin Arvelle.
Arvelle war mir total sympathisch, sie ist ausdauernd, loyal, mutig und unglaublich stark und würde alles für ihre beiden Brüder tun. Dabei gibt sie auch sich selbst irgendwie auf.
Den Love Interest fand ich allerdings zu oberflächlich, blass und insgesamt eher langweilig. Ganz anders ging es mir da bei Rorrik, da habe ich im meinem Kopf die ganze Zeit die verschiedenen Szenarien durch gesponnen was es mit ihm auf sich haben könnte. Er hat die Geschichte definitiv interessanter gemacht. Insgesamt blieb der Romance/Spice Anteil aber eher gering.
In diesem Buch dominiert eher das World Building und die Konflikte in Bezug auf Magiesystem und Politik. Es geschieht pausenlos etwas, die Geschichte hat die meiste Zeit wirklich Tempo drauf und man bekommt direkt von Anfang an sehr viele Informationen zur Politik, dem Magiesystem und den unterschiedlichen Rängen. Ebenfalls gibt es sehr viele Nebencharaktere, die zwischendurch eingeführt werden und wo man einfach den Überblick verliert.
Dies war sehr viel direkt am Anfang und auch überfordernd. Da hätte ich mir mehr Erklärungen gewünscht so wie eine Übersicht am Anfang oder Ende des Buches, wo so grundlegende und wichtige Ränge/Personen/Götter nochmal erklärt werden.
Gegen Ende gab es für mich auch 1-2 emotionalere Momente aber insgesamt konnte mich die Geschichte leider nicht packen. Es hat für mich an Tiefe gefehlt, sowohl bei den Hauptcharaktereren als auch bei der Handlung an sich. Es hätte auch gar nicht so viel die ganze Zeit passieren müssen, sondern dafür mehr Tiefe in die einzelnen Szenen zu einzubauen, wäre hier passender und packender gewesen.

Insgesamt fand ich die Grundidee der Geschichte spannend und interessant, es hat mir auch deutlich besser gefallen als Kingdom of Lies, allerdings hat es auch hier einfach an Tiefe gefehlt und war nicht wirklich einprägsam. Auch sollte man wissen, dass hier der Anteil an Fantasy und World Building deutlich größer ist als der Romance-Aspekt.
Ich bin noch unsicher ob ich die Reihe weiterlesen werde. Für mich insgesamt 3,5 Sterne.

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Veröffentlicht am 04.03.2026

Zeitreisen

Das White Octopus Hotel
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Das White Octopus Hotel von Alexandra Bell hatte mich mit dem ansprechenden Cover und dem Klappentext direkt angesprochen.

Es ist aus der dritten Person geschrieben und sprachlich eher literarisch, die ...

Das White Octopus Hotel von Alexandra Bell hatte mich mit dem ansprechenden Cover und dem Klappentext direkt angesprochen.

Es ist aus der dritten Person geschrieben und sprachlich eher literarisch, die Sätze teilweise lang und verschachtelt, woran ich mich erstmal gewöhnen musste.
Über die Vergangenheit der Protagonisten Eve zu erfahren, fand ich sehr spannend und berührend, man hat mit ihr mitgelitten und mit gefiebert. Die Liebesgeschichte hat auch erstmal seinen Raum gebraucht, aber auch hier war es sehr emotional und bewegend geschrieben.

Schade fand ich, dass der Satzbau und die Wortwahl teilweise nicht ganz rund klang, sodass man den Satz öfter lesen musste.

Die verschiedenen Zeitachsen fand ich bis zum Ende noch einigermaßen verständlich wobei ich am Schluss dann wirklich nicht mehr mitkam. Da war es dann doch sehr viel, chaotisch und verwirrend. Zeitweise fand ich es auch langatmig und wenig spannend. Ich hatte tatsächlich auch mit einem ganz anderen Ende gerechnet.

Insgesamt war es einfach nicht mein Fall, könnte mir aber vorstellen, dass es Lesern und Leserinnen gefällt, die gerne über Zeitreisen, mehreren Zeitachsen und über Magie lesen wollen.

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Veröffentlicht am 01.03.2026

Interessante Geschichte mit einigen Schwächen

The Girls Ghostbusting Agency – Crazy Spooky Love
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The Girls Ghostbusting Agency von Josie Silver hatte mich mit dem Klappentext direkt angesprochen: Paranormales Setting, eine junge Frau, die gemeinsam mit ihrer besten Freundin ein eigenes Business gründet, ...

The Girls Ghostbusting Agency von Josie Silver hatte mich mit dem Klappentext direkt angesprochen: Paranormales Setting, eine junge Frau, die gemeinsam mit ihrer besten Freundin ein eigenes Business gründet, ein erster Fall und ein spannendes Liebesdreieck.

Mir hat der Schreibstil auch direkt gut gefallen, es ist sehr witzig geschrieben, man hat viele lange Sätze, die man aber beim Lesen einfach durchjagd, ich hatte zwischendurch das Gefühl in Lorelai Gilmores Kopf zu stecken.
Melody war mir eher so halb sympathisch, mir fehlte die Verbindung zur Protagonistin und auch ihre Gedanken bzw. Gefühle gegenüber den beiden Love interests fand ich schwer nachzuvollziehen. Man erfährt nur negatives und trotzdem ist sie nicht abgeneigt. Außerdem erfährt man auch viel zu wenig über diese beiden, es bleibt sehr oberflächlich.

Deutlich sympathischer und eher ans Herz gewachsen sind mir ihre beste Freundin Marina und Artie.
Die Handlung rund um die Geister fand ich gut, es war nicht vorhersehbar und blieb spannend. Allerdings hätte ich mir auch hier etwas mehr Tiefe bei den einzelnen Personen gewünscht. Das Ende wirkte für mich auch etwas zu konstruiert und chaotisch beim Lesen.
Das Buchcover finde ich süß und ansprechend gestaltet. Man bekommt wirklich den Scooby Doo Vibe. Aber: Die Abbildung des Hundes auf dem Cover zeigt einen Hund mit zwei Ohren. Im Buch wird aber erwähnt, dass der Hund nur ein Ohr hat.

Insgesamt fand ich das Buch sehr unterhaltsam, der Schreibstil hat die Protagonistin Melody gut wiedergespiegelt und auch ihre erster Fall war sehr spannend. Einige der Hauptpersonen wuchsen mir auch ans Herz, viele hätten aber deutlich mehr Tiefe gebraucht. Da hätten einfach mehr Seiten der Geschichte nicht geschadet. Für mich kein Highlight aber eine unterhaltsame Lektüre. Für mich 3,5 Sterne.

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Veröffentlicht am 30.11.2025

Leider wenig Spannung

The Second Death of Locke
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The Second Death of Locke hat mir vom Design, dem Wendeumschlag, dem Farbschnitt und der Charakterkarte her unglaublich gut gefallen. Es macht einen wirklich unheimlich hochwertigen Eindruck und ich hatte ...

The Second Death of Locke hat mir vom Design, dem Wendeumschlag, dem Farbschnitt und der Charakterkarte her unglaublich gut gefallen. Es macht einen wirklich unheimlich hochwertigen Eindruck und ich hatte mich richtig darauf gefreut.

Erzählt wird hier aus der dritten Person, das muss man also schon mögen. An sich fand ich den Schreibstil aber angenehm.
Grey als Protagonistin fand ich sehr sympathisch, sie ist mutig und gibt nie auf. Ihren Magier und Freund Kier fand ich auch sehr sympathisch, er bleibt zunächst nur an der Oberfläche sodass man ihn nicht so richtig einschätzen kann, das wird aber zum Ende hin etwas besser.
Für mich persönlich hätte es auch einfach ausschließlich aus Grey's Perspektive geschrieben werden können.

Das Magiesystem fand ich total spannend und für mich persönlich auch einzigartig, das hat mir sehr gut gefallen. Wie bei allen Büchern mit einem ähnlichen world building und viel politischer Handlung, braucht man erst etwas um rein zu kommen.

Insgesamt fand ich es allerdings etwas langatmig, ich hatte viel mehr Spannung und Wendungen erwartet und bin, nach dem ich gesehen hatte, dass es einen weiteren Band gibt, auch erst von einem cliffhanger ausgegangen.

Was mich allerdings wirklich gestört hat und den Lesefluss total unterbrochen hat, waren die vielen Grammatik- bzw. Rechtschreibfehler in dem Buch. Das hätte wirklich nicht sein müssen.

Insgesamt würde ich dem Buch 3,5-4 Sterne geben. Die Erwartungen waren höher als die Handlung letzten Endes hergegeben hat aber das Magiesystem und das world building fand ich interessant.

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