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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 04.03.2026

Zeitreisen

Das White Octopus Hotel
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Das White Octopus Hotel von Alexandra Bell hatte mich mit dem ansprechenden Cover und dem Klappentext direkt angesprochen.

Es ist aus der dritten Person geschrieben und sprachlich eher literarisch, die ...

Das White Octopus Hotel von Alexandra Bell hatte mich mit dem ansprechenden Cover und dem Klappentext direkt angesprochen.

Es ist aus der dritten Person geschrieben und sprachlich eher literarisch, die Sätze teilweise lang und verschachtelt, woran ich mich erstmal gewöhnen musste.
Über die Vergangenheit der Protagonisten Eve zu erfahren, fand ich sehr spannend und berührend, man hat mit ihr mitgelitten und mit gefiebert. Die Liebesgeschichte hat auch erstmal seinen Raum gebraucht, aber auch hier war es sehr emotional und bewegend geschrieben.

Schade fand ich, dass der Satzbau und die Wortwahl teilweise nicht ganz rund klang, sodass man den Satz öfter lesen musste.

Die verschiedenen Zeitachsen fand ich bis zum Ende noch einigermaßen verständlich wobei ich am Schluss dann wirklich nicht mehr mitkam. Da war es dann doch sehr viel, chaotisch und verwirrend. Zeitweise fand ich es auch langatmig und wenig spannend. Ich hatte tatsächlich auch mit einem ganz anderen Ende gerechnet.

Insgesamt war es einfach nicht mein Fall, könnte mir aber vorstellen, dass es Lesern und Leserinnen gefällt, die gerne über Zeitreisen, mehreren Zeitachsen und über Magie lesen wollen.

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Veröffentlicht am 01.03.2026

Interessante Geschichte mit einigen Schwächen

The Girls Ghostbusting Agency – Crazy Spooky Love
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The Girls Ghostbusting Agency von Josie Silver hatte mich mit dem Klappentext direkt angesprochen: Paranormales Setting, eine junge Frau, die gemeinsam mit ihrer besten Freundin ein eigenes Business gründet, ...

The Girls Ghostbusting Agency von Josie Silver hatte mich mit dem Klappentext direkt angesprochen: Paranormales Setting, eine junge Frau, die gemeinsam mit ihrer besten Freundin ein eigenes Business gründet, ein erster Fall und ein spannendes Liebesdreieck.

Mir hat der Schreibstil auch direkt gut gefallen, es ist sehr witzig geschrieben, man hat viele lange Sätze, die man aber beim Lesen einfach durchjagd, ich hatte zwischendurch das Gefühl in Lorelai Gilmores Kopf zu stecken.
Melody war mir eher so halb sympathisch, mir fehlte die Verbindung zur Protagonistin und auch ihre Gedanken bzw. Gefühle gegenüber den beiden Love interests fand ich schwer nachzuvollziehen. Man erfährt nur negatives und trotzdem ist sie nicht abgeneigt. Außerdem erfährt man auch viel zu wenig über diese beiden, es bleibt sehr oberflächlich.

Deutlich sympathischer und eher ans Herz gewachsen sind mir ihre beste Freundin Marina und Artie.
Die Handlung rund um die Geister fand ich gut, es war nicht vorhersehbar und blieb spannend. Allerdings hätte ich mir auch hier etwas mehr Tiefe bei den einzelnen Personen gewünscht. Das Ende wirkte für mich auch etwas zu konstruiert und chaotisch beim Lesen.
Das Buchcover finde ich süß und ansprechend gestaltet. Man bekommt wirklich den Scooby Doo Vibe. Aber: Die Abbildung des Hundes auf dem Cover zeigt einen Hund mit zwei Ohren. Im Buch wird aber erwähnt, dass der Hund nur ein Ohr hat.

Insgesamt fand ich das Buch sehr unterhaltsam, der Schreibstil hat die Protagonistin Melody gut wiedergespiegelt und auch ihre erster Fall war sehr spannend. Einige der Hauptpersonen wuchsen mir auch ans Herz, viele hätten aber deutlich mehr Tiefe gebraucht. Da hätten einfach mehr Seiten der Geschichte nicht geschadet. Für mich kein Highlight aber eine unterhaltsame Lektüre. Für mich 3,5 Sterne.

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Veröffentlicht am 30.11.2025

Leider wenig Spannung

The Second Death of Locke
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The Second Death of Locke hat mir vom Design, dem Wendeumschlag, dem Farbschnitt und der Charakterkarte her unglaublich gut gefallen. Es macht einen wirklich unheimlich hochwertigen Eindruck und ich hatte ...

The Second Death of Locke hat mir vom Design, dem Wendeumschlag, dem Farbschnitt und der Charakterkarte her unglaublich gut gefallen. Es macht einen wirklich unheimlich hochwertigen Eindruck und ich hatte mich richtig darauf gefreut.

Erzählt wird hier aus der dritten Person, das muss man also schon mögen. An sich fand ich den Schreibstil aber angenehm.
Grey als Protagonistin fand ich sehr sympathisch, sie ist mutig und gibt nie auf. Ihren Magier und Freund Kier fand ich auch sehr sympathisch, er bleibt zunächst nur an der Oberfläche sodass man ihn nicht so richtig einschätzen kann, das wird aber zum Ende hin etwas besser.
Für mich persönlich hätte es auch einfach ausschließlich aus Grey's Perspektive geschrieben werden können.

Das Magiesystem fand ich total spannend und für mich persönlich auch einzigartig, das hat mir sehr gut gefallen. Wie bei allen Büchern mit einem ähnlichen world building und viel politischer Handlung, braucht man erst etwas um rein zu kommen.

Insgesamt fand ich es allerdings etwas langatmig, ich hatte viel mehr Spannung und Wendungen erwartet und bin, nach dem ich gesehen hatte, dass es einen weiteren Band gibt, auch erst von einem cliffhanger ausgegangen.

Was mich allerdings wirklich gestört hat und den Lesefluss total unterbrochen hat, waren die vielen Grammatik- bzw. Rechtschreibfehler in dem Buch. Das hätte wirklich nicht sein müssen.

Insgesamt würde ich dem Buch 3,5-4 Sterne geben. Die Erwartungen waren höher als die Handlung letzten Endes hergegeben hat aber das Magiesystem und das world building fand ich interessant.

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Veröffentlicht am 17.10.2025

Mehr erhofft

House of Rayne
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Der Klappentext zu "House of Rayne" und die dazugehörige Leseprobe hatten mich direkt überzeugt und richtig neugierig gemacht.

Salem landet auf der entlegenen Insel Blackridge und kommt dort der Besitzer ...

Der Klappentext zu "House of Rayne" und die dazugehörige Leseprobe hatten mich direkt überzeugt und richtig neugierig gemacht.

Salem landet auf der entlegenen Insel Blackridge und kommt dort der Besitzer des Bed und Breakfasts, Rayne, näher. Allerdings wird sie das Gefühl nicht los beobachtet zu werden und immer mehr merkwürdige Dinge passieren auf der Insel.

Das Cover finde ich total passend zur Geschichte, düster und mysteriös.
Den Schreibstil fand ich sehr angenehm zu lesen, ich fand die Übersetzung sehr gelungen und die Worte gerade zu poetisch.
Die Idee fand ich total spannend, mich hatte es bereits in der Leseprobe total gegruselt und auch hier ist das die ganze Zeit der Fall gewesen. Man hatte geradezu eine Gänsehaut.

Salem und Rayne fand ich an sich sehr sympathisch, allerdings ging mir manches zu schnell und konnte es nicht ganz nachvollziehen. Vor allem die Spice Häufigkeit hat mich hier sehr gestört. Normalerweise habe ich das bei anderen Büchern nicht aber hier war es teilweise einfach fehl am Platz wenn eigentlich gerade andere Prioritäten gesetzt werden sollten, um in Sicherheit zu sein. Auch die Verbindung zwischen den beiden habe ich nicht so gefühlt wie es im Buch dargestellt wurde.

Ich war zum Ende hin leider immer mehr enttäuscht, ich fand dass die Protagonistinnen sich zu passiv verhalten und warten, als dass wirklich etwas aktiv gemacht wird.

Die Atmosphäre fand ich sehr gut beschrieben, die Insel, die Bewohner und das Herrenhaus waren gut gewählt, es war wirklich angsteinflößend stellenweise.

Insgesamt würde ich dem Buch 3,5 Sterne geben.

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Veröffentlicht am 01.09.2025

Noch Luft nach oben

Pearls & Skulls, Band 1 - Unsterblich
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Das Buchcover hat mir gut gefallen, das eher minimalistische Design hat mich in seiner Gestaltung direkt an die Twilight Reihe erinnert.
Es geht um die Rivalität eines Vampirclans und einer Bikergang ...

Das Buchcover hat mir gut gefallen, das eher minimalistische Design hat mich in seiner Gestaltung direkt an die Twilight Reihe erinnert.
Es geht um die Rivalität eines Vampirclans und einer Bikergang in New Orleans, neue Ausrichtungen und zu überdenkende Vorurteile. Dabei spielen Paige, die Tochter des Oberhaupts der Bikergang, und Lavaughn, Mitglied des Vampirclans, die Hauptrollen.

Ich fand das Buch sehr angenehm zu lesen und fand den Schreibstil recht flüssig.
Paige und Lavaughn waren mir sehr sympathisch, ich fand gerade den Vampir sehr geduldig gegenüber ihren Vorurteilen. Die tension wurde gut umgesetzt und man hat die ganze Zeit mit den beiden mitgefiebert.

Obwohl ich die Handlung an sich sehr spannend fand, es mal eine etwas andere Geschichte war, durch die Mischung von übernatürlichen Wesen und einer Bikergang, hat es mir an Tiefe gefehlt. In den einzelnen Gruppen hätte ich mir auch mehr Einzelheiten und Infos über die einzelnen Charaktere gewünscht.
Außerdem wurde erwähnt, dass man das Buch auch ohne die früheren Reihen lesen und es auch unabhängig gelesen werden kann. Dies war mein erstes Buch der Autorin. Als dann die ganzen Figuren aus diesen Reihen dazu kamen, fand ich es sehr unübersichtlich und es fiel mir schwer einen Überblick zu behalten wer zu welcher Familie und "Spezies" gehört, insbesondere wenn es um bestehende Konflikte ging.

Insgesamt fand ich die Idee und die Handlung ganz spannend. Die Reise von Paige und Lavaughn, ihre wachsende Zuneigung und das Reflektieren über vorhandene Vorurteile fand ich schön umgesetzt.
Jedoch hätte ich mehr Hintergrundwissen über die vorherigen Reihen gebraucht und hätte mir etwas mehr Tiefe gewünscht, insbesondere bei der Ausarbeitung der einzelnen Charaktere und Gruppen.

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