Handlung mit viel Potential
BloodlinesDer Klappentext zu Bloodlines von Alea Villain hatte mich direkt angesprochen, mit dem Dark-Academia-Fantasy-Setting.
Die Geschichte fand ich an sich sehr spannend und auch die einzelnen Charaktere fand ...
Der Klappentext zu Bloodlines von Alea Villain hatte mich direkt angesprochen, mit dem Dark-Academia-Fantasy-Setting.
Die Geschichte fand ich an sich sehr spannend und auch die einzelnen Charaktere fand ich sympathisch wie beispielsweise Aleandras Freundin Dafina.
Auch bei Aleandra habe ich von Anfang an mitgefühlt. Allerdings konnte ich ihre Entscheidungen nicht immer nachvollziehen.
Castiel fand ich anfangs passend zum Trope wirklich sehr unsympathisch. Das ändert sich im Verlauf der Handlung allerdings etwas.
Den Cliffhanger am Ende fand ich wirklich gut, da hatte ich nicht mit gerechnet.
Insgesamt hat mich das Buch leider aber aus einigen Gründen nicht überzeugt. Ich fand es insgesamt zu oberflächlich geschrieben, die Charaktere haben nicht viel Tiefe, auch die Gespräche wirkten teilweise irgendwie "plump" und nicht emotional packend, was es an manchen Stellen aber hätte sein müssen. Ich denke das könnte auch einfach der Länge geschuldet sein, bei nur etwas mehr als 300 Seiten und so viel Handlung müssen irgendwo Abstriche gemacht werden.
Mehr world building hätte mir auch gut gefallen, um tatsächlich alles nachvollziehen zu können.
Ich fand es tatsächlich auch gar nicht so dark.
Für mich waren es insgesamt 3,5 Sterne, weil ich gute Ansätze gesehen habe, die Geschichte an sich spannend ist und Potential hat, allerdings blieb die Handlung für mich zu oberflächlich und vieles wurde zu schnell abgehakt. Da hätte es mehr Seiten gebraucht, um hier in die Tiefe gehen zu können.