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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 14.12.2025

freundliche Lektüre

Mathilde und Marie
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Redu ist ein kleiner Ort in den belgischen Ardennen mit dreihundertneunzig Einwohnern. Ein Bücherdorf, ein Dorf in dem die Zeit stehen geblieben scheint.

Marie strandet mehr zufällig dort und merkt schnell, ...

Redu ist ein kleiner Ort in den belgischen Ardennen mit dreihundertneunzig Einwohnern. Ein Bücherdorf, ein Dorf in dem die Zeit stehen geblieben scheint.

Marie strandet mehr zufällig dort und merkt schnell, dass sie hier genau das findet, was sie unbewusst schon seit langem vermisst hat. Menschen, die Empathie und Sympathie für ihre Mitmenschen empfinden. Menschen, die auch ohne Smartphone und Internet Kontakte knüpfen. Menschen, die füreinander da sind. Wie der nahe Frühling beginnt Marie aufzublühen. Und sie schafft es sogar, dass nach und nach die spröde Mathilde ihr Herz öffnet und zu einer guten Freundin wird.

Marie und Mathilde ist dass, was man gemeinhin als Wohlfühlbuch bezeichnen könnte. Es ist auf eine Art geschrieben, die sich leicht liest, die das gewisse Maß an Ernsthaftigkeit und Tiefe mit ein wenig Arglosikeit und Augenzwinkern verbindet.

Gerade für die Vorweihnachtszeit das ideale "Zwischendurch auf der Couch" Buch.

Veröffentlicht am 14.12.2025

interessanter erster Teil

The Second Death of Locke
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"The second death of locke" ist der Auftakt einer neuen Reihe.

Grey Flynn ist ein seit Kindesbeinen an die beste Freundin von Kier. Als Kier zum Magier wird, ist sie seine magische Quelle aus der er seine ...

"The second death of locke" ist der Auftakt einer neuen Reihe.

Grey Flynn ist ein seit Kindesbeinen an die beste Freundin von Kier. Als Kier zum Magier wird, ist sie seine magische Quelle aus der er seine Kräfte ziehen kann. Gemeinsam sind sie ein starkes Duo, welches im Krieg, der seit langem das Land peinigt, schon unzählige Kämpfe geschlagen haben.

Grey empfindet mehr für Kier. Aber ihm scheint ihre Freundschaft und ihre Arbeit als Quelle zu genügen.

Man wird sofort hineingeworfen in diese komplizierte Beziehung und die Kriegs- und Kampfhandlungen. Das magische System wird sehr auführlich erklärt und überhaupt schreitet die Handlung erst mal relativ langsam voran, auch wenn es ständig zu Gefechte kommt und immer wieder Verletzungen und bedrohliche Situationen sich aneinander reihen.

Ich fand das erste Drittel eher langatmig und da die Sprache sehr verschachtelt ist, dauerte es, bis ich mit der Story richtig warm wurde. Dieser erste Teil hat durchaus das Potential gezeigt, dass die Autorin hat. Ich hoffe, dass die Fortsetzung noch eine Schippe drauflegt.

Veröffentlicht am 30.11.2025

solider Thriller

Knochenkälte
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David Hunter ermittelt wieder. Und diesmal tatsächlich ganz alleine, denn schlechtes Wetter lässt ihn in einer abgelegenen Kleinstadt in den Bergen stranden. Und während der Schnee die letzten Wege zuschneit ...

David Hunter ermittelt wieder. Und diesmal tatsächlich ganz alleine, denn schlechtes Wetter lässt ihn in einer abgelegenen Kleinstadt in den Bergen stranden. Und während der Schnee die letzten Wege zuschneit und die Außenwelt nicht mehr mit Telefon oder Internet erreichbar ist, legt ein Unwetter einen Toten frei und einige Bewohner verdächtigen ganz bestimmte Mitbewohner und die Volksseele kocht. David Hunter hat alle Hände voll zu tun, die aufgebrachten Leute zu beruhigen. Noch bevor man das Skelett bergen kann wird es zerstört und ein weiterer grausamer Mord geschieht. Langsam wird es brenzlig.

Die Geschichte begann etwas zäh wurde dann aber nach etwa 100 Seiten spürbar spannender. Wie immer ist die Qualität dieser Reihe die guten Erklärungen im forensischen Bereich und Hunters zugängliches Wesen. Nicht das beste seiner Bücher aber ein sehr solider Thriller.

Veröffentlicht am 30.11.2025

schönes Hörbuch

Das Dreizehnte Kind
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Hazel ist das dreizehnte Kind ihrer Eltern und bekommt als Paten den Gott des Todes. Dass das speziell wird, ist ja klar. Sie wird zu einer Heilerin erzogen. Aber eine, die auch spüren kann, wenn es keine ...

Hazel ist das dreizehnte Kind ihrer Eltern und bekommt als Paten den Gott des Todes. Dass das speziell wird, ist ja klar. Sie wird zu einer Heilerin erzogen. Aber eine, die auch spüren kann, wenn es keine Heilung mehr geben wird.

Besonders gefallen hat mir, dass es eingentlich die Geschichte eines Mädchens ist, dass über die Jahre zu einer Frau heranreift und im Lauf der Veränderung erkennt, was ihre eigentliche Bestimmung sein könnte. Nämlich nicht die Heilerin des Todes zu sein, sondern eine Heilerin für die Lebenden.

Die Sprache der Autorin ist leicht märchenhaft und das passt hervorragend zu dieser Geschichte, die eine Mischung aus Märchen- und Fantasy-Elementen hat und für mich mehr ins Jugendgenre gehört. Weil sie so freundlich und harmlos erzählt wird. Das soll gar nicht negativ sein, sondern war angenehm und für mich auch als Oma gut lesbar.

Veröffentlicht am 30.11.2025

guter Thriller

Der Kuckucksjunge
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Da mich der "Kastanienmann" erst vor wenigen Wochen überzeugen konnte, musste ich natürlich auch der "Kuckucksjunge" lesen. Wobei der Titel einen kleinen Hinweis gibt, aber man wirklich sehr lange nicht ...

Da mich der "Kastanienmann" erst vor wenigen Wochen überzeugen konnte, musste ich natürlich auch der "Kuckucksjunge" lesen. Wobei der Titel einen kleinen Hinweis gibt, aber man wirklich sehr lange nicht weiß, was das wirklich auf sich hat.

Erzählt wird aus verschiedenen Perspektiven, wobei vor allem die Blickwinkel der Mordopfer mich jedesmal wieder durchgerüttelt haben. So was finde ich immer sehr schwer erträglich. Weil man hofft und sich mit ihnen fürchtet.

Gut fand ich, dass die Ermittler auch als Menschen mit persönlichen Baustellen kennengelernt haben. Das schafft eine Nähe, die auch gerne in einen dritten Band münden darf.

Der Killer wird sehr gut in Szene gesetzt. Ein Thriller lebt auch davon, wie bedrohlich das Böse ist und das ist hier sehr sehr bedrohlich. Nichts für schwache Nerven. Mir hat das Buch gut gefallen. Bitte mehr von diesem Autor.