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Veröffentlicht am 02.03.2026

Der Titel ist die beste Beschreibung

Und alles zerbricht (Paper Hearts 1)
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„Und alles zerbricht“ ist, soweit ich weiß, das Debüt von Maxine Reuker und eine Young-Adult-Geschichte mit 16-jährigen Protagonist:innen. Am Anfang dachte ich ehrlich kurz, ob ich mit meinen 25 vielleicht ...

„Und alles zerbricht“ ist, soweit ich weiß, das Debüt von Maxine Reuker und eine Young-Adult-Geschichte mit 16-jährigen Protagonist:innen. Am Anfang dachte ich ehrlich kurz, ob ich mit meinen 25 vielleicht ein bisschen zu alt dafür bin. Gerade diese ersten Kapitel mit dem Geburtstag wirkten sehr jugendlich auf mich.
Aber je weiter ich gelesen habe, desto mehr hat mich die Geschichte bekommen. Das Buch ist für mich klar zweigeteilt, im ersten Teil geht es um Milas Vorgeschichte, den Umzug nach Zürich und all die Dinge, die gleichzeitig auf sie einprasseln. Man merkt richtig, wie sie Stück für Stück in ihre Essstörung hineinrutscht. Im zweiten Teil spielt alles in der Klinik am Clarisse, was ja auch schon im Klappentext deutlich wird. Das Setting am See ist eigentlich total schön, was im Kontrast zu Milas innerem Chaos nochmal stärker wirkt.
Ich finde, das Buch gibt einen ehrlichen Einblick darin, wie eine Essstörung entstehen kann, gerade für Menschen, die selbst nicht betroffen sind. Gleichzeitig kann es jungen Leserinnen helfen, eigene ungesunde Gedankengänge vielleicht eher zu erkennen.
Die Liebesgeschichte zwischen Mila und Nikolaus ging mir persönlich etwas zu schnell. Dieses direkte, fast obsessive Interesse hatte für mich eher einen leichten Dark-Romance-Vibe, das hätte ich mir in einem YA-Buch etwas langsamer gewünscht. Der Plot Twist rund um seine Familie und besonders seine Schwester hat mir dafür richtig gut gefallen.
Am Anfang dachte ich noch, das wird ein netter Read für zwischendurch und die Folgebände brauche ich nicht unbedingt. Jetzt bin ich mir ziemlich sicher, dass ich weiterlesen werde. Insgesamt ein gelungenes Debüt, das ich vor allem jungen Mädels zwischen 14 und 18 empfehlen würde, aber auch Ältere können hier definitiv mehr mitnehmen, als man zuerst denkt.

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Veröffentlicht am 02.12.2025

Magie, Herbst & Herzklopfen

Cinnamon sparks and ginger love
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Also… Cinnamon Sparks and Ginger Love ist für mich die Definition von cozy Herbstromance – mit ordentlich Spice, aber das schreit ja schon das Cover, auf dem praktisch „so spicy wie ein Chai Latte“ steht. ...

Also… Cinnamon Sparks and Ginger Love ist für mich die Definition von cozy Herbstromance – mit ordentlich Spice, aber das schreit ja schon das Cover, auf dem praktisch „so spicy wie ein Chai Latte“ steht. Genau so liest es sich auch: warm, würzig, ein bisschen magisch und absolut herbstig.

Die Hauptprotagonistin Dina ist eine Hexe, die ihre Magie nicht nur irgendwie nutzt, sondern ganz selbstverständlich in den Alltag einfließen lässt. Vor allem in ihrem Café, wo sie ihre zauberhaften Fähigkeiten direkt in die kleinen Leckereien packt. Das klingt nicht nur süß, das fühlt sich beim Lesen auch genau so an – man riecht fast die Zimtnoten zwischen den Seiten.

Scott, der Love Interest, ist das komplette Gegenstück dazu: bodenständig, arbeitet im Museum, und stolpert zum ersten Mal in Dinas Leben, als er in ihrem Café landet. Und dann – wie könnte es anders sein – führt das Schicksal sie bei der Hochzeit ihrer beiden besten Freunde wieder zusammen. Sie ist die Trauzeugin der Braut, er der Trauzeuge des Bräutigams. Und das Ganze spielt nicht einfach irgendwo, sondern auf einer Hochzeit mit leicht gruseligem, thrillerigem Flair, weil Dinas beste Freundin Thriller-Autorin ist. Es ist aber null gruselig, sondern eher perfekt abgestimmt auf diesen herbstlichen Vibe.

Natürlich werden Dina und Scott in einem Haus untergebracht (sehr unauffällig, ja ja…), was dazu führt, dass die beiden sich zwangsläufig näherkommen müssen. Und dann beginnt dieses typische Auf und Ab, weil Dina von einem Fluch belastet ist: Alle ihre früheren Partner haben sich ständig verletzt oder Unfälle gehabt. Kein Wunder, dass sie Angst hat, jemanden an sich ranzulassen.

Aber Scott und sie tasten sich trotzdem aneinander heran, überwinden Schritt für Schritt diese magische und emotionale Hürde, und ganz ehrlich – das macht das Ganze so richtig cozy-romantisch. Und der Epilog? Der ist einfach nur Zucker. Wirklich total niedlich und ein perfekter Abschluss für diese herbstlich-magische Liebesgeschichte.

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Veröffentlicht am 08.11.2025

Ein Herbst in Bramble Falls – cozy, warm und voller Gefühl

Falling Like Leaves
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Falling Like Leaves ist eine dieser Geschichten, die man aufschlägt – und plötzlich sind Stunden vergangen. Ich bin wirklich durch die Seiten geflogen! Die Stimmung ist wunderbar herbstlich, mit all den ...

Falling Like Leaves ist eine dieser Geschichten, die man aufschlägt – und plötzlich sind Stunden vergangen. Ich bin wirklich durch die Seiten geflogen! Die Stimmung ist wunderbar herbstlich, mit all den Festen, Kürbissen und Bramble-Falls-Aktionen, die einem direkt Lust machen, sich in eine Decke zu kuscheln und Pumpkin Spice Latte zu trinken.



Im Mittelpunkt steht Ellis, die eigentlich in New York lebt, aber mit ihrer Mutter nach Bramble Falls zieht, weil ihre Eltern eine Beziehungspause brauchen. Ellis möchte eigentlich an die Columbia und Journalistin werden – oder besser gesagt: Ihr Vater möchte das. Dass das noch eine größere Rolle spielt, ahnt man anfangs schon ein bisschen, aber der Twist hat mir trotzdem gut gefallen.



In Bramble Falls wohnt sie bei ihrer Tante, die gleichzeitig die Bürgermeisterin ist, und ihrer Cousine. Dort trifft sie auch Cooper wieder – den Jungen, mit dem sie vor Jahren befreundet war. Nur dass Cooper plötzlich ziemlich abweisend ist und sie nicht versteht, warum. Natürlich entwickelt sich zwischen den beiden nach und nach wieder etwas – ganz langsam, ganz süß und mit viel herbstlicher Atmosphäre.



Etwas, das mich am Anfang irritiert hat, war das Alter der Protagonisten. Sie sind definitiv unter 18, was man dem Cover und Klappentext gar nicht ansieht. Sie verhalten sich aber sehr erwachsen, sodass es beim Lesen kaum auffällt. Trotzdem gab es ein paar Momente, die mich rausgebracht haben – z. B. dass sie Auto fahren dürfen, aber wenn ein Mädchen beim Jungen übernachtet, die Zimmertür offenbleiben muss. Das hat sich im Kontext ein bisschen seltsam angefühlt.



Davon abgesehen mochte ich die Geschichte aber sehr! Ellis ist sympathisch, ehrgeizig und manchmal ein bisschen verloren – was sie sehr greifbar macht. Cooper ist charmant auf seine stille Art, und zusammen haben die beiden eine ganz tolle Dynamik.



Falling Like Leaves ist für mich eine perfekte Cozy-Herbstromance – mit kleinen Coming-of-Age-Elementen, viel Atmosphäre und einer Geschichte, die einen warm zurücklässt. 🍁

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Veröffentlicht am 01.11.2025

Der Name ist Programm

A Dark and Secret Magic
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Der Titel passt absolut: A Dark and Secret Magic. Die Protagonistin ist eine Heckenhexe, die von ihrer Mutter in der Heilkunst unterrichtet wird – nach dem Tod der Mutter denkt sie, das sei alles. Doch ...

Der Titel passt absolut: A Dark and Secret Magic. Die Protagonistin ist eine Heckenhexe, die von ihrer Mutter in der Heilkunst unterrichtet wird – nach dem Tod der Mutter denkt sie, das sei alles. Doch dann taucht der mysteriöse Matthew auf und in seltsamen Träumen kündigt sich der dunkle König an. Zusammen entdecken sie, dass Heckenhexen nicht nur heilen, sondern auch die dunklen Kräfte des Todes in sich tragen – eine wirklich „dark and secret“ Magie.

Die Liebesgeschichte zwischen Kate und Matthew kommt komplett ohne Spice aus – das Knistern zwischen ihnen reicht vollkommen und ist wunderbar subtil. Besonders witzig sind Kates Schwestern: die ältere nervt, die jüngere ist einfach ein Herzchen. Man erlebt, wie Kate zuerst um ihre Mutter trauert, dann wütend ist, weil ihr so viel verschwiegen wurde, und am Ende Frieden mit ihr schließt.

Die letzten Kapitel sind nochmal richtig packend: der dunkle König tritt auf, Hexen und Verbündete versammeln sich zum Kampf, Matthew stirbt scheinbar, und doch finden die beiden am Ende zusammen. Atmosphärisch, spannend und emotional – ein perfektes Romantasy-Erlebnis.

💬 Fazit: A Dark and Secret Magic ist eine magische, gefühlvolle Geschichte über Familie, Geheimnisse und eine Liebesgeschichte, die ohne Erotik vollkommen funktioniert.

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Veröffentlicht am 17.10.2025

Royal Romance, einfach zum wegsnacken

Glass Castle Prince
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In Glass Castle Prince geht’s um eine junge Frau, die plötzlich mitten in der Welt der Royals landet – mit allem, was dazugehört: Glamour, Drama, Geheimnisse und natürlich einer Liebesgeschichte, die komplizierter ...

In Glass Castle Prince geht’s um eine junge Frau, die plötzlich mitten in der Welt der Royals landet – mit allem, was dazugehört: Glamour, Drama, Geheimnisse und natürlich einer Liebesgeschichte, die komplizierter ist, als ihr lieb ist.

Ich fand das Buch insgesamt echt gut und super unterhaltsam. Der Schreibstil ist total angenehm, die Story liest sich mega schnell weg – perfekt, wenn man einfach mal was Leichtes zwischendurch will. Die Dynamik zwischen den Charakteren hat mir richtig gut gefallen, da war Spannung und Gefühl drin, ohne dass es zu kitschig wurde. Es war nie langweilig, und ich wollte echt wissen, wie’s weitergeht.

Was mich aber wieder richtig genervt hat: der Pregnancy Trope. Ich weiß, viele können damit nichts anfangen – mich eingeschlossen. Ich krieg da einfach jedes Mal den Ick, egal wie gut es in die Story passt. Das macht’s für mich immer ein Stück weniger interessant, auch wenn’s hier nicht komplett alles ruiniert hat.

Unterm Strich: eine schöne Royal-Romance mit Drama, Gefühl und ein bisschen Glamour – lässt sich super schnell lesen, hat Emotionen an den richtigen Stellen, aber leider auch einen Tropen-Fehltritt, der mich ein bisschen gestört hat?

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