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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 26.03.2026

Herrlich unterhaltsam für zwischendurch, aber nicht wirklich überzeugend!

Einatmen. Ausatmen.
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"Einatmen. Ausatmen" von Maxim Leo ist als Hardcover bei Kiepenheuer & Witsch erschienen und umfasst 256 Seiten.

Marlene Buchholz geht ganz in ihrer Arbeit auf und nun steht sie kurz davor, Vorstandsvorsitzende ...

"Einatmen. Ausatmen" von Maxim Leo ist als Hardcover bei Kiepenheuer & Witsch erschienen und umfasst 256 Seiten.

Marlene Buchholz geht ganz in ihrer Arbeit auf und nun steht sie kurz davor, Vorstandsvorsitzende zu werden - jedoch wird sie von ihren Mitmenschen, insbesondere ihren Kollegen, zwar als fachlich hochqualifiziert, aber komplett empathielos und sozial inkompetent empfunden. Daher wird sie zu einem zweiwöchigen Achtsamkeitstraining zu dem berühmten Coach Alex Grow geschickt. Leider ist Alex selbst derzeit ein wenig durch den Wind und kämpft mit persönlichen Problemenn und dem, seine Akademie vor dem Bankrott zu bewahren. Das wird ihm aber nur gelingen, wenn er bei Marlene Erfolge vorweisen kann - denn dann wird Aviola auch seine Belegschaft Trainings bei Alex absolvieren lassen. Und so wird es in seinem Brandenburger Schloß ausgesprochen schräg und turbulent...

Maxi Leo schreibt äußerst amüsant und unterhaltsam, so dass ich wunderbar ins Buch gestartet bin und eine Menge zu schmunzeln hatte. Mit Marlene und Alex treffen wirklich Welten aufeinander, was einfach herrlich mitzuerleben ist.
Auch das klischeehafte Verhalten der Protagonisten empfand ich als klass dargestellt.

Die Entwicklung der Charaktere innerhalb der Story war dann allerdings recht vorhersehbar und die Geschehnisse wurden zunehmend abstrus, so dass das Buch für mich persönlich leider mit fortschreitender Handlung immer schlechter wurde.

Somit hält sich hier meine Weiterempfehlung leider in Grenzen - 3 von 5 Sternen.

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Veröffentlicht am 11.03.2026

Toller Schreibstil, glanzvolle Location, aber für mich leider wenig überzeugende Handlung...

Das White Octopus Hotel
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- Meine Rezension bezieht sich auf das Hörbuch -

"Das White Octopus Hotel" von Alexandra Bell ist als ungekürztes Hörbuch mit einer Laufzeit von 10 Stunden, 49 Minuten bei Harper Audio erschienen und ...

- Meine Rezension bezieht sich auf das Hörbuch -

"Das White Octopus Hotel" von Alexandra Bell ist als ungekürztes Hörbuch mit einer Laufzeit von 10 Stunden, 49 Minuten bei Harper Audio erschienen und wird gesprochen von Sarah Dorsel und Sebastian Fischer.

Eve Shaw ist Kunstgutachterin und eines Tages erscheint ein alter Mann in ihrem Büro, der sie ganz stark an ihr musikalisches Idol erinnert und sie hat das Gefühl eines Déjà-vu. Der Mann verstirbt nach seinem Besuch bei ihr, doch seine Worte lassen Eve nicht mehr los und so beginnt sie zu recherchieren und beschließt, das White Octopus Hotel zu besuchen. Dort angekommen, gerät sie in einen Strudel unvorstellbarer Vorfälle und fällt zudem aus der Zeit - zumindest aus der, die sie bisher kannte...

Ein einst glamouröses, inzwischen seit langem geschlossenes Grand-Hotel und der Schweiz, eine neugierige Protagonistin mit einer Vorliebe zu Oktopussen, Zeitreisen und Magie - eine tolle Plot-Idee und eigentlich genügend Stoff für eine magische, spannende und überzeugende Story, die mich leider trotz Allem nicht wirklich fesseln konnte.

Wenngleich der Schreibstil als solcher mir durchaus gefiel und das Hotel so detailliert und farbenprächtig geschildert wurde, dass es mir samt Geräuschen und Gerüchen vor dem inneren Auge deutlich wurde, hat Eve Shaw zu viele eigene Dämonen, Max´ Omnipräsenz hat mich irgendwann ziemlich genervt und ab einem gewissen Zeitpunkt wurde es mir auch mit den Zeitsprüngen zu viel, so dass ich stellenweise Einiges wiederholen musste, um noch zu wissen, wo bzw. wann ich mich gerade befinde.

Sarah Dorsel und Sebastian Fischer haben ihre Rollen als Sprecher überzeugend intoniert und dem Ganzen eine gewisse Atmosphäre verliehen, sonst hätte ich möglicherweise vorzeitig abgebrochen.

Schade, das war leider nicht mein (Hör-)buch, da hatte ich nach Klappentext und Hörprobe deutlich mehr erwartet!

DasWhiteOctopusHotel

NetGalleyDE! #DankeNetGalleyDE!

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Veröffentlicht am 02.03.2026

Angenehm zu lesen, aber für mich leider nicht überzeugend.

Starminster - Stadt in den Wolken
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"Starminster - Stadt in den Wolken" von Megan Hopkins ist als Hardcover bei BELTZ & Gelberg erschienen, hat 248 Seiten und bildet den Auftakt der Starminster-Reihe.

Das empfohlene Lesealter ist ab 11 ...

"Starminster - Stadt in den Wolken" von Megan Hopkins ist als Hardcover bei BELTZ & Gelberg erschienen, hat 248 Seiten und bildet den Auftakt der Starminster-Reihe.

Das empfohlene Lesealter ist ab 11 Jahren.Der Einband des Buches und der Farbschnitt, der das Cover farblich fortführt, sind wunderschön gestaltet.

Astrid wächst in einem Schuppen auf, weggesperrt vor der Welt, ohne Tageslicht und ganz allein. Ihre Mutter unterrichtet das Kind und treibt mit ihr Sport, aber raus darf Astrid nie. Sie träumt aber davon, endlich den weiten Himmel und die Sterne zu sehen und frei zu sein. Nach einem gescheiterten Versuch, sich einen Tunnel ins Freie zu graben, steht eines Abends eine geheimnisvolle Fremde mit Flügeln vor dem Rhabarberschuppen. Sie nimmt Astrid mit in die Wolken und auf eine ganz besondere Schule - Starminster - deren Schüler Flügel bekommen und fliegen werden. Dann verschwinden dort jedoch plötzlich Kinder...

Grundsätzlich fand ich die Geschichte unterhaltsam und eingängig, sie ließ sich flüssig lesen und war alles wunderbar bildhaft und detailliert beschrieben. Leider konnte mich jedoch der Plot nicht überzeugen, denn nicht alles war schlüssig, die Charaktere blieben mir zumeist recht fremd und das Ganze wirkte oft so, als wenn etwas fehlt, als sei es nahträglich gekürzt worden.

Ob die Thematik des Eingesperrtseins und der verschwundenen Kinder für das empfohlene Lesealter schon so gut ist, finde ich fragwürdig - es wäre sicherlich besser, die Kinder das Buch nicht allein, sondern zusammen mit einem Erwachsenen lesen zu lassen, damit die Düsternis und Schwere der Geschichte durch Erklärungen gemildert werden können.

Alles in Allem leider nicht so ganz mein Geschmack, aber vielleicht hinterfragt man als erwachsene Leserin einfach mehr?!

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Veröffentlicht am 22.01.2026

Ethik, Moral und Verwirrung...! Ein Roman voller Tiefe und menschlicher Abgründe.

Ruf der Leere
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"Ruf der Leere" von Daniel Alvarenga ist als Taschenbuch mit 384 Seiten bei HarperCollins erschienen.

Eine abgelegene Hütte. Eine Wiedersehensparty. Und eine unverhoffte Begegnung mit dem Tod in Person.

Der ...

"Ruf der Leere" von Daniel Alvarenga ist als Taschenbuch mit 384 Seiten bei HarperCollins erschienen.

Eine abgelegene Hütte. Eine Wiedersehensparty. Und eine unverhoffte Begegnung mit dem Tod in Person.

Der 24-jährige Felix Riedhoff ist ein Sohn aus gutem Hause. Der Vater ist ein renommierter Wissenschaftler, die Mutter verstarb bei der Geburt von Felix`5 Jahre jüngerer Schwester Elena. Seit den Kindergartentagen ist Felix eng mit Ben befreundet, der gerade 6 Monate in Australien verbracht hat und nun sind sie zusammen auf dem Weg zu der abgelegenen Waldhütte der Familie Riedhoff, um Bens Rückkehr zu feiern. Überraschend und zu Felix Überdruß ist Bill mit dabei, ein Australier, der Ben nach Deutschland begleitet hat, außerdem kommen noch Laura, eine ganz besondere Freundin, mit ihrem Freund Fabian und ihrer besten Freundin Lisa. Später stößt noch Elena, die von der Party nichts wusste und zum Alleinsein hergekommen ist, zu der Gruppe - aber nicht allein, denn vor der Hütte hat sie einen alten Mann getroffen, der dann plötzlich behauptet, der Tod zu sein. Er stellt ihnen ein Ultimatum: Bis Mitternacht soll die Gruppe entscheiden wer von ihnen es verdient, zu überleben. Eine Person. Der Rest wird sterben...!

Desweiteren bietet uns Alvarenga durch die Erzählung aus der Sicht unterschiedlicher Charaktere sowie zeitlicher Rückblenden tiefe Einblicke in die Gefühls- und Gedankenwelt der Protagonisten sowie in die Struktur ihrer Beziehungen zueinander. Immer mehr wendet sich der Roman zu etwas Düsterem, Geheimnisvollem voll menschlicher Abgründe und wirft die Frage auf, wie weit Menschen gehen und ob in Ausnahmesituationen jeder sich selbst der Nächste ist oder ob doch Mitgefühl, Sympathie und soziale Bindungen die Oberhand behalten.

Anfangs fand ich die Story eher langweilig, zwar unterhaltsam geschrieben, aber eher so dahinplätschernd. Nach ca 100 Seiten hat es mich dann so richtig gepackt und mitgerissen und ich war fasziniert von der Vielschichtigkeit der Motive, der Handlungsantriebe und dem, was diverse Aktionen auslösen. Am Ende jedoch wurde ich dann absolut unzufrieden und verwirrt zurückgelassen, denn das Ende ist total offen, was leider gar nicht nach meinem Geschmack ist.

Felix ist ein verwöhnter, narzistischer und zutiefst unsympathischer junger Mann, dazu berechnend und ausgesprochen manipulativ. Laura mochte ich recht gern, sie ist sehr sympathisch und steht für sich und ihre Meinung ein, allerdings fand ich sie stellenweise etwas naiv. Die anderen Figuren hätten noch akzentuierter ausgearbeitet sein können, sie blieben ein wenig oberflächlich.

Ich hätte mir gewünscht, dass der Fokus mehr auf der NoEscape-Situation in der Hütte liegt, wie es der Klappentext suggeriert. Das kam mir insgesamt zu kurz und der Schwerpunkt war nicht das, was ich erwartet hatte...

Insgesamt durchaus lesenswert, aber der Klappentext weckt andere erwartungen und das Ende bleibt offen - wen das nicht stört, der wird sicherlich sehr angetan sein.



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Veröffentlicht am 02.12.2025

Tolle Plotidee, leider nicht so starke Umsetzung...

The Blackgate Invitation
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"The Blackgate Invitation" von Sarah Hennig ist als Taschenbuch mit superschönem Cover und Farbschnitt bei Ravensburger erschienen und hat 512 Seiten.
Beworben wird das Buch als : Magische Locked-Room-Mystery ...

"The Blackgate Invitation" von Sarah Hennig ist als Taschenbuch mit superschönem Cover und Farbschnitt bei Ravensburger erschienen und hat 512 Seiten.
Beworben wird das Buch als : Magische Locked-Room-Mystery mit knisternder Slow-Burn-Liebesgeschichte.

Die Schwestern Ruby und Wren werden eines Tages von einer alten Dame, Mrs. Blackgate angesprochen und darum gebeten, ihr einen Gefallen zu tun: Sie sei zu einer Dinnerparty eingeladen und zwar mit ihren Enkeltöchtern, die weit entfernt wohnen und die sie lange nicht besucht haben. Da nicht abzusehen sei, dass diese sich blicken ließen, könne sie sich vorstellen, dass die Schwestern, die altersmäßig gut passen, sich an diesem Abend als ihre Enkelinnen ausgeben. Klingt nach leicht verdientem Geld, und so sagen Ruby und Wren zu. Als sie aber mit Mrs. Blackgate in dem alten Herrenhaus eintreffen, wird recht bald klar, dass hier gar nichts so ist, wie die nichtsahnenden Geschwister sich das vorgestellt hatten. Plötzlich sind sie in dem luxuriösen Anwesen gefangen und befinden sich inmitten mächtiger Hexen. Und dann passiert ein Mord...

Die Idee zum Buch finde ich grandios und auch die Leseprobe hat mich gefesselt und begeistert, leider wurde meine Faszination im Verlauf der Handlung immer mehr getrübt von Abschnitten, die sich zogen wie Kaugummi und Charakteren, die leider keine wirkliche Entwicklung durchmachen.
Klar sind die Schwestern aufgrund ihres Alters mit wenig Erfahrung und einer Menge Naivität ausgestattet, aber das bleibt auch durchgängig so.

Die Perspektivwechsel haben mir ganz gut gefallen, das hat etwas Abwechslung hineingebracht.

Man konnte ganz gut mitraten, wer der Täter oder die Täterin sein könnte. Die zarte Romanze war nicht so meide Welt.

Zwar gibt es eine ganze Reihe von Plottwists, diese konnten mich aber leider nicht wirklich überraschen oder überzeugen und es hat wirklich sehr lange gedauert, bis ich das Buch beendet hatte, denn ich hatte zwischendurch einfach keine Lust darauf, da es mich nicht nachhaltig gepackt hattte - für meinen Geschmack nicht empfehlenswert, schade!

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