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Veröffentlicht am 24.12.2025

Wer anderen eine Grube gräbt....

Schatten über dem Kloster
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Manuela Schörghofer, die Autorin dieses historischen Krimis, hat sich schon einiges einfallen lassen, um ihre Leser gut zu unterhalten.

Die Handlung spielt sich im Füssen des Jahres 1376 ab und ist sehr ...

Manuela Schörghofer, die Autorin dieses historischen Krimis, hat sich schon einiges einfallen lassen, um ihre Leser gut zu unterhalten.

Die Handlung spielt sich im Füssen des Jahres 1376 ab und ist sehr spannungsgeladen.

Im Mittelpunkt steht Isabella, die recht junge Frau des Richters von Füssen.

Als ihr Mann überraschend stirbt, muß sie erst einmal um ihr Erbe kämpfen und folgende Aufgabe lösen:

Sie muß mithelfen, den Tod von Alfred Vogler, dem Bürgermeister von Füssen, einem engen Freund des Richters , aufzuklären, sonst erhält ihr Schwager, der Bruder des Richters, das Erbe.

Alfred Voglers verkohlte Leiche wurde nämlich im Gästehaus des Nonnenklosters Weissenfels gefunden und konnte nur am Ring des Bürgermeisters identifiziert werden. Niemand kann sich das wirklich erklären und Isabella steht vor einem schier unlösbaren Rätsel.

Bis sich plötzlich gleich zwei junge Männer an ihre Seite stellen und tatkräftig mithelfen.

Leo Stadler, der Stadtschreiber und Sohn des neuen Richters, er will wissen, ob sein Vater mit in der Geschichte hängt.

Magnus Bader, der Sohn des Medicus von Füssen, er will einfach helfen, weil Isabella ihm gefällt.

Und so stolpern die drei Laiendetektive in eine sehr spannende, sehr fesselnde und sehr aufschlussreiche Geschichte, in deren Verlauf sie enge Freunde werden.

Die Autorin hat es geschafft, viele Episoden so geschickt miteinander zu verknüpfen, dass man als Leser das Buch nicht mehr aus der Hand legen mag und man auf eine Fortsetzung hofft.

Das Cover vermittelt düstere Stimmung.

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Veröffentlicht am 13.12.2025

Der Fuchs und der Schatten

Elf ist eine gerade Zahl
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Dieses Buch ist ganz besonders. Geschrieben von einem Mann. Der schreibt aber von einer Frau in der Ich-Form.
Autor: Martin Beyer

Katja ist die Mutter von Paula. Paula hat zum zweiten Mal Krebs. ...

Dieses Buch ist ganz besonders. Geschrieben von einem Mann. Der schreibt aber von einer Frau in der Ich-Form.
Autor: Martin Beyer

Katja ist die Mutter von Paula. Paula hat zum zweiten Mal Krebs. Beide sind verzweifelt. Katja schlägt sich mit Schuldgefühlen herum, Paula hat Schmerzen nach der Operation und Angst vor der neuerlich drohenden Chemotherapie.

Katja, im Beruf Lehrerin, hat immer schon gerne Geschichten erfunden und nun erzählt sie Paula jedes Mal, wenn sie zu Besuch kommt, eine Geschichte, in Fortsetzungen.
Darin versteckt sich die Angst beider Frauen vor dem, was da kommt, beide wissen nicht, wie es enden wird.

In der Geschichte geht es um das Mädchen Pola und einen Silberfuchs, der Pola den Weg zeigt.
Über allem lagert ein grauer, bedrohlicher Schatten, der nicht will, dass Pola heim findet, was diese aber unbedingt will. Am Rand des Schattens trifft Pola Martha, die ebenfalls vom Schatten, der auch eine menschliche Gestalt annehmen kann, verfolgt und bedroht wird. Aber Martha hat ein schwarzes Getränk, das ihnen hilft, sich vor dem Schatten zu verbergen. Wird Pola wieder nach Hause finden?

Das Buch bietet ein schönes Leseerlebnis mit durchaus dramatischen Momenten, auch Schwäche und Selbstzweifel werden sehr einfühlsam beschrieben und alles ist absolut nachvollziehbar.
Ein Buch, das sehr zum Nachdenken anregt.
Ein Lichtblick ist für mich der Fuchs, der das Cover auch farblich dominiert.

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Veröffentlicht am 05.12.2025

Wien ist voller Geschichte/n

Wienerberg
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Autorin: Mina Albich

Schauplatz: Wien

Aufbauend auf einer Überlieferung über den Fundort eines menschlichen Knochens, der Spinnerin am Kreuz, hat die Autorin eine wirklich spannende, aber auch humorvolle ...

Autorin: Mina Albich

Schauplatz: Wien

Aufbauend auf einer Überlieferung über den Fundort eines menschlichen Knochens, der Spinnerin am Kreuz, hat die Autorin eine wirklich spannende, aber auch humorvolle Kriminalgeschichte geschrieben.

Gleich am Anfang des Buches gibt es für Leser, die noch kein Albich-Buch gelesen haben, eine Personenaufstellung aller im Buch vorkommenden Personen, die mehr als hilfreich ist, auch für Nicht-Neulinge.

Aber zum Inhalt.

Ein Mädchen findet auf einem Grünstreifen, den sie sich ausgesucht hat, um ihren verstorbenen Käfer zu bestatten, einen langen Knochen.

Sie nimmt ihm mit, um ihn der Mutter zu zeigen, die daraufhin den Knochen entsorgen will. Aber Mara fertigt eine Zeichnung an, die sie ihrer " Psycho-Tante" zeigt, die daraufhin einen Kollegen bei der Mordkommission alarmiert. Und wirklich, da liegt ein komplettes Skelett. Und dann nehmen die Dinge ihren Lauf.

Aber das ist noch nicht alles, da gibt es ganz viele private Verwicklungen und Geheimnisse, ein Gespenst taucht auf, auch ein Medium und entführte Hunde, ausgebüxte Pferde, Bücher verschwinden und tauchen wieder auf und in dem ganzen Kuddelmuddel muss Felix Grohsman einen Mörder finden, oder war es eine Mörderin? Man muss es selbst gelesen haben.

Das Cover zeigt "Die Spinnerin am Kreuz" in Wien

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Veröffentlicht am 01.12.2025

Licht und Schatten

Der letzte Brief des Papstes
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Die Autorin Clarissa van Elbrecht hat ein beeindruckendes Buch geschrieben, das jeder lesen sollte.

Der Inhalt beschäftigt noch lange danach.

Ein Jurist, ganz am Beginn seiner Laufbahn, verteidigt einen ...

Die Autorin Clarissa van Elbrecht hat ein beeindruckendes Buch geschrieben, das jeder lesen sollte.

Der Inhalt beschäftigt noch lange danach.

Ein Jurist, ganz am Beginn seiner Laufbahn, verteidigt einen Priester, der beschuldigt wird, einen Novizen zumindest psychisch missbraucht zu haben. Der Jurist greift tief in seine Trickkiste und erlangt einen Freispruch für seinen Mandanten. Jedoch der Kläger lebt nicht mehr lange, er bringt sich um, gesichert ist das aber nicht, aber es kümmert niemanden.

Der Jurist aber erkennt, dass er nicht richtig gehandelt hat und geht nach Rom, als Novize in den Vatikan.

Dort hat er viel Zeit, nachzudenken, und es passieren auch Dinge, vor denen er nicht die Augen verschließen kann und schließlich auch nicht will.

Er hat Zugang zu alten Archiven und Papieren, die keiner mehr lesen will, darin findet er aber Hinweise, die ihn, ohne sein Zutun, auf eine neuen Weg führen.

Und er geht diesen Weg, aufrecht und befreit.

Sehr gut gefallen hat mir das Layout diese Buches, mal etwas völlig anderes.

Und auch der Schreibstil ist neuartig , lässt sich aber gut lesen, die Spannung tut noch das Ihrige dazu.

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Veröffentlicht am 27.11.2025

Wenn das Geld fehlt

Schorsch
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Der Autor Stefan Soder beschreibt in seinem Roman eine Situation, aus der so oder so schwer herauszukommen ist.

Der Bauer Schorsch lebt mit seiner Mutter hoch oben am Berg auf seinem Bauernhof. Arbeit ...

Der Autor Stefan Soder beschreibt in seinem Roman eine Situation, aus der so oder so schwer herauszukommen ist.

Der Bauer Schorsch lebt mit seiner Mutter hoch oben am Berg auf seinem Bauernhof. Arbeit ist genug zu tun, aber mit dem Geld kommt er einfach nicht rund. Da sind die Alimente, die er für seinen Sohn Lukas zahlen soll und auch den Kredit, den er aufgenommen hat, um Fremdenzimmer dazu zu bauen, kann er nicht zurückzahlen.

Da kommt er auf die Idee, Leuten, die ihr Schwarzgeld von der Bank holen, dieses wegzunehmen. Dazu folgt er ihnen, bis sie anhalten, um z.B. zu tanken, springt zu ihnen ins Auto und verlangt das Geld.

Bis er an den Falschen gerät, das ist der Sohn eines holländischen Unternehmers, der lässt sich das nicht gefallen und schickt seine Leute, kommt dann sogar selbst und dann gibt es kein Halten mehr.

Sehr eindringlich wird sowohl die Not von Schorsch, als auch die Wut und Brutalität der Überfallenen geschildert.

Auch das Cover passt gut zum Text.

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