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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 18.05.2026

Tolle Atmosphäre

Born of Salt and Storm
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„Born of Salt and Storm“ von Sophia Reynard hat eine faszinierende Atmosphäre und schon nach wenigen Seiten fühlt man sich mitten in diese raue Welt gezogen. Der Schreibstil der Autorin spielt dabei eine ...

„Born of Salt and Storm“ von Sophia Reynard hat eine faszinierende Atmosphäre und schon nach wenigen Seiten fühlt man sich mitten in diese raue Welt gezogen. Der Schreibstil der Autorin spielt dabei eine ganz große Rolle, da er sehr bildhaft und stellenweise leicht poetisch ist. Er trägt die Stimmung konstant durch die Geschichte und sorgt dafür, dass man komplett eintauchen kann.
Es geht in der Geschichte um Tavi und Eero, die beide alles andere als glatt oder perfekt sind. Tavi ist stark und entschlossen, hat aber gleichzeitig mit inneren Konflikten zu kämpfen. Eero bleibt eine Weile sehr geheimnisvoll, was die Spannung zwischen den beiden zusätzlich verstärkt. Ihre Beziehung entwickelt sich nicht überstürzt, sondern wächst Schritt für Schritt, was mir sehr gut gefallen hat.
Auch die Welt selbst ist total spannend. Das Traumsalz oder die Götter, die Stürme entfachen, geben der Geschichte eine ganz eigene und düstere Note. Da ist definitiv viel Liebe ins Worldbuilding geflossen.
Ich bin total im Sog gewesen und habe das Buch zum Teil kaum aus der Hand legen können, obwohl die Geschichte kein extrem hohes Tempo hatte. Die Atmosphäre und Figuren haben mich einfach total überzeugt. Kann ich auf jeden Fall weiterempfehlen.

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Veröffentlicht am 18.02.2026

Große Empfehlung

Memories So Golden Like Us (Blue Eternity 2)
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Memories so golden like us hat mir richtig gut gefallen. Die Protagonistin Blair wirkt anfangs wie das klassische „perfekte Mädchen“, doch man merkt dann auch sehr schnell, wie viel Schmerz und Überforderung ...

Memories so golden like us hat mir richtig gut gefallen. Die Protagonistin Blair wirkt anfangs wie das klassische „perfekte Mädchen“, doch man merkt dann auch sehr schnell, wie viel Schmerz und Überforderung hinter ihrer Fassade stecken. Ihre Trauer hat Gabriella Santos de Lima richtig gut durch Blairs Handlungen und Gedanken dargestellt. Ich habe richtig mit ihr gelitten, weil mir auch Band 1 der Reihe noch so präsent war. Generell fühlt man sehr mit den Figuren mit.
Die Beziehung von Blair zu dem besten Freund ihres Bruders baut sich langsam und vorsichtig auf. Beiden merkt man ihre Verunsicherung sehr an und es gibt mehrere Momente, in denen sie irgendwie unterbrochen werden.
Ich fand auch diesen Unterschied zwischen Blairs innerer Welt und dem Druck, den sie von außen bekommt richtig gut dargestellt. Die sozialen Medien und Artikel, die dort veröffentlicht werden, werden nicht übertrieben dargestellt, sondern total realistisch. Umso schöner fand ich dann die Entwicklung, die Blair gemacht hat. Auch das Ende der Geschichte hat mir gefallen und ich kann das Buch auf jeden Fall weiterempfehlen.

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Veröffentlicht am 18.02.2026

Positiv überrascht

Rabid
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Rabid von Raven Kennedy und Ivy Asher hat mich sehr positiv überrascht. Die Geschichte wird aus Senecas Perspektive erzählt und ich konnte mich gut in sie reinfühlen, weil ihre Gedanken und ihre Zerrissenheit ...

Rabid von Raven Kennedy und Ivy Asher hat mich sehr positiv überrascht. Die Geschichte wird aus Senecas Perspektive erzählt und ich konnte mich gut in sie reinfühlen, weil ihre Gedanken und ihre Zerrissenheit auch so gut beschrieben wurden.
Im Prinzip wird man sofort in die Geschichte hineingeworfen. Die Zeremonie, die eigentlich alles verändern sollte, geht schief. Statt einer klaren Verbindung leben nun zwei Geister in Seneca und sie wird verstoßen. Bei ihrer Flucht stößt sie dann auf ein Rudel, dessen Alpha dominant und gefährlich ist. Trotzdem entsteht zwischen ihm und Seneca eine Anziehung und die Spannung zwischen Abstand und Verlangen wurde gut umgesetzt.
Die Handlung spielt nur innerhalb von einer Woche, weshalb alles irgendwie sehr schnell geht. Mich hat es aber tatsächlich nicht so sehr gestört. Es geht viel um Rudelstrukturen und Macht, aber auch Leidenschaft. Für mich war es die erste richtige Werwolf-Romance und es hat mir noch besser gefallen, als ich ursprünglich gedacht habe. Seneca ist mir auch total ans Herz gewachsen.

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Veröffentlicht am 01.02.2026

Guter Twist

Verlorenes Herz (The Last Bloodcarver, Band 1)
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Die Handlung von Vanessa Les „Verlorenes Herz“ ist voller Intrigen, Mord und moralischen Entscheidungen. Nhika wird in einen Mordfall hineingezogen, während sie gleichzeitig mit ihrer Bloodcarver-Gabe ...

Die Handlung von Vanessa Les „Verlorenes Herz“ ist voller Intrigen, Mord und moralischen Entscheidungen. Nhika wird in einen Mordfall hineingezogen, während sie gleichzeitig mit ihrer Bloodcarver-Gabe umgehen muss. Es gibt viele medizinische und magische Elemente und man fiebert extrem mit, obwohl die Geschichte größtenteils vorhersehbar ist. Den Twist zum Ende hin hab ich jedoch absolut nicht kommen sehen.
Der Schreibstil ist extrem detailreich, atmosphärisch und erzeugt konstant eine gewisse Spannung. Die Atmosphäre war die ganze Zeit recht düster. Gegen Ende wurde es manchmal leider etwas langatmig, aber ich war trotzdem weiterhin gefesselt und wollte unbedingt weiterlesen.
Es war kein typisches Fantasybuch, sondern irgendwie einzigartig. Auch das Ende fand ich richtig gelungen. Deshalb würde ich es auch auf jeden Fall weiterempfehlen.

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Veröffentlicht am 07.12.2025

Viele Wendungen

Eisnebel
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„Eisnebel“ ist einer dieser Thriller, die man kaum weglegen kann, weil ständig das Gefühl bleibt, dass gleich etwas Entscheidendes passiert. Von Anfang an liegt ein großes Unbehagen über der Handlung und ...

„Eisnebel“ ist einer dieser Thriller, die man kaum weglegen kann, weil ständig das Gefühl bleibt, dass gleich etwas Entscheidendes passiert. Von Anfang an liegt ein großes Unbehagen über der Handlung und je länger Theo in Idlewood bleibt, desto stärker wird es.
Die mysteriösen Nachrichten sind ein richtig guter Einstieg in das eigentliche Rätsel der Geschichte. Man fragt sich, wer Theo warnen will und wovor genau. Die Tatsache, dass sie selbst kaum Erinnerungen an ihre Kindheit hat, macht die Situation noch undurchsichtiger. Als dann auch noch ein Foto von ihr als Kind auftaucht, kippt die Stimmung endgültig ins Bedrohliche.
Besonders gelungen finde ich den Ort selbst. Idlewood ist wunderschön beschrieben, aber gleichzeitig wirkt es wie ein Ort, an dem etwas nicht stimmt. Also ein perfekter Schauplatz für Geheimnisse und Familienintrigen.
Connor und seine Familie sind ebenfalls spannend gezeichnet. Nicht offen feindselig, aber auch weit entfernt von herzlich. Man spürt ständig, dass etwas unausgesprochen im Raum steht.
Die Geschichte hat viele kleine Wendungen und am Ende eine große. Dadurch bin ich bis zum Ende extrem gefesselt gewesen.

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