Total abgefahren
Feuchte BeuteAlles beginnt mit Theodore, einer jungen Frau, die anno 1575, als Hexe denunziert, Waldemar verflucht. Und es endet mit Pia, die… nun ja, wer sie ist und wie sie in diese abgefahrene Geschichte passt, ...
Alles beginnt mit Theodore, einer jungen Frau, die anno 1575, als Hexe denunziert, Waldemar verflucht. Und es endet mit Pia, die… nun ja, wer sie ist und wie sie in diese abgefahrene Geschichte passt, das verrate ich hier nicht. Irgendwie jedoch scheint sie sich durchs Buch zu ziehen, um es mal sehr dezent auszudrücken. Dazwischen begegnen wir allen möglichen und unmöglichen Gestalten und – die Werwölfe sind los.
So meine Kurzbeschreibung von FEUCHTE BEUTE aus der schwungvollen Feder von Frank J. Freibrodt vs Matthias Krause. Unbedingt beachtet werden sollte, dass die Leserschaft 18+ sein muss, sich also unter den Erwachsenen tummelt. Dann aber steht dieser knallharten Horror-Satire nichts mehr im Wege.
Eine absolut schräge Story mit dem etwas anderen Humor, von Horror bis zu ziemlich schrägen Nummern, zu zweit oder im Rudel genossen, von brutal bis pervers. Und wenn ich mir grad mal den sehr speziellen Pizza-Belag vorstelle, möchte ich ihn dann ganz schnell wieder zu vergessen. Man sollte diesen tiefen, dunklen Wald möglichst meiden, ansonsten kommt man den Werwölfen zu nahe und diese kennen kein Erbarmen, schließlich sind sie voller Testosteron und zudem ist ihr Hunger unstillbar. Dem Rudel entkommt man nicht!
Es geht in jeglicher Hinsicht hart zur Sache, mach braucht schon eine gehörige Portion Abgeklärtheit und darf nicht zu den zartbesaiteten Seelen zählen. Ein Buch, das in kein gängiges Genre passt, aber diesen Anspruch erhebt es auch nicht. Im Gegenteil – es steht für sich alleine. Gänsehaut pur, mindestens.