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Veröffentlicht am 09.12.2025

Ende gut - alles gut?

Nordseeglück / Liebe dank Turbulenzen
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Auch der dritte Teil der Trilogie Nordseeglück beinhaltet noch so einige Irrungen und Wirrungen auf dem Weg ins Glück. Im Mittelpunkt der Erzählung steht eine kleine Patchworkfamilie - Sibille, ihre Tochter ...

Auch der dritte Teil der Trilogie Nordseeglück beinhaltet noch so einige Irrungen und Wirrungen auf dem Weg ins Glück. Im Mittelpunkt der Erzählung steht eine kleine Patchworkfamilie - Sibille, ihre Tochter Tuuli und Peter, der Lebensgefährte ihrer verstorbenen Mutter, der sich an der Nordsee nun Piet nennt.

Sie haben sich inzwischen alle gut auf der Insel Langeoog eingelebt und einen Partner gefunden. Die Nordsee mit ihren wunderschönen Landschaften wird mit den Geschichten verwoben und der Leser genießt eine Auszeit vom Alltag. Der muntere und leicht zu lesende Erzählstil von Frida Luise Sommerkorn bereitet Freude beim Lesen.

Tuuli ist inzwischen erwachsener geworden und engagiert sich sogar für den Umweltschutz. Simon, der schon etwas älter ist als sie, hat offensichtlich einen guten Einfluss. Ein herauf ziehender Sturm fordert Tuuli so einiges ab und sie kann die Gefahr, die besteht nicht einschätzen und ein Unglück passiert. Doch Simon ist an ihrer Seite und kann das Schlimmste abwenden.


Leider sieht es bei Piet und der Buchhändlerin Dorothea auch nicht gut aus für die Beziehung. Endlich lüftet Dorothea ihr Geheimnis, aber ihr Verhältnis zu Piet bleibt fragil.
Sibille, die zwar glücklich mit Rune, Tuulis Vater, unter einem Dach lebt, fühlt sich immer noch zu Morten, ihrem Nachbarn und Kollegen in der Werkstatt hingezogen. Ihre Gefühle fahren Achterbahn als sie eine junge Frau an Mortens Seite sieht.

Im letzten Band gibt es allerhand Turbulenzen, wie der Titel schon andeutet, bevor – aber das möchte ich nun doch nicht verraten. Der Leser wird mitgenommen in das bunte Privatleben der Protagonisten und dabei gut unterhalten.
Aus meiner Sicht gibt es 5 Sterne und eine Leseempfehlung für alle, die gern Liebes- und Frauenromane lesen.


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Veröffentlicht am 09.12.2025

Liebesfreud und Liebesleid

Nordseeglück / Träume sind wie Wellen
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Im zweiten Teil der Nordseetriologie , der auf der Insel Langeoog spielt, ist die kleine Patchworkfamilie von Sibille, ihrer Tochter Tuuli und Piet, wie sich ihr Stiefvater Peter jetzt nennt, in ihrer ...

Im zweiten Teil der Nordseetriologie , der auf der Insel Langeoog spielt, ist die kleine Patchworkfamilie von Sibille, ihrer Tochter Tuuli und Piet, wie sich ihr Stiefvater Peter jetzt nennt, in ihrer neuen Heimat angekommen.

In diesem Teil erzählt Frida Luise Sommerkorn viel von den Irrungen und Wirrungen der Liebe, die die drei fest im Griff hat.

Bei Sibille sind es gleich zwei Männer, die ihr Herz erobert haben. Es ist ihre wiedergefundene Jugendliebe Rune, der auch Tuulis Vater ist, zu dem sie sich hingezogen fühlt. Aber auch der schweigsame Tischler Morten von nebenan geht ihr nicht aus dem Sinn.
Tuuli erlebt mit ihren gerade 15 Jahren eine schlimme Zeit, denn ihre erste große Liebe zu Simon steht unter keinem glücklichen Stern.

Piet und die Insel-Buchhändlerin Dorothea verstehen sich zwar bestens, doch Dorothea bewahrt ein großes Geheimnis. Warum vertraut sie Piet nicht?

Frida Luise Sommerkorn schreibt munter und unterhaltsam, doch mit vielen nachdenklichen Tönen. Man kann als Leser die Probleme gut verstehen und mit den Protagonisten hoffen, dass sich alles zum Guten wenden wird.

Der Roman begeistert mit wunderbaren Schilderungen von der Natur an der Nordsee und vermittelt viel Inselflair. Gern möchte man auf Langeoog weilen.
Aus meiner Sicht gibt es 5 Sterne und eine Leseempfehlung für alle, die gern Liebes- und Frauenromane lesen.

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Veröffentlicht am 09.12.2025

Chaos der Gefühle

Frag nach der Liebe
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„Frag nach der Liebe“ von Frida Luise Sommerkorn ist der zweite Teil der Trilogie „Ostseetraum“. Es ist eine leichte und unterhaltsame Lektüre zum Abschalten und Entspannen zwischendurch. Der Erzählstil ...

„Frag nach der Liebe“ von Frida Luise Sommerkorn ist der zweite Teil der Trilogie „Ostseetraum“. Es ist eine leichte und unterhaltsame Lektüre zum Abschalten und Entspannen zwischendurch. Der Erzählstil ist flüssig und gut zu lesen.

Sontje hat sich mittlerweile wieder in ihrer Heimat auf dem Darß eingelebt. Nach dem Unfall ihrer Mutter hatte sie mit Schuldgefühlen Hals über Kopf ihre Heimat verlassen und einen Neuanfang in Paris gesucht. Doch sie kehrt nicht allein zurück, denn sie erwartet ein Baby. Vom Vater, dem Franzosen Ulric, hat sie sich getrennt.

Ihre Rückkehr ist für ihre Freunde, die sie ohne Erklärung verlassen hat, nicht einfach. Stine, ihre beste Freundin, die ein kleines Café betreibt, gibt Sontje eine zweite Chance. Doch Florian, ihre große Liebe, blieb tief verletzt zurück. Für ihn, der inzwischen mit der lebenslustigen Kimmy zusammen ist, beginnt ein Gefühlschaos. Liebt er Sontje noch immer oder kann er mit Kimmy glücklich werden?

Als Florian erfährt dass Opa Fiete das Familiengestüt verkaufen will, weiß er nicht wie sich seine berufliche Zukunft gestalten wird. Ein Kompromiss scheint die einzige Lösung zu sein, aber das würde bedeuten, Sontje näher kommen zu müssen, als es ihr gut tut. Was also tun, wenn die Vernunft sich dafür entscheidet, das Herz hingegen rebelliert?

Für seinen Bruder David, den alten Freund von Sontje, beginnt eine Glückzeit, als er ihre Freundin Chloé kennen lernt, die ebenfalls dem Modelbusiness den Rücken gekehrt hat und sich an der Ostsee niederlässt. Er verliebt sich sofort in die schöne Französin aus dem Elsass, die seine Gefühle erwidert.

Frida Luise Sommerkorn erzählt munter und unterhaltsam, doch mit vielen nachdenklichen Tönen. Man kann als Leser die Probleme gut verstehen und mit Sontje und ihren Freunden hoffen, dass sich alles zum Guten wenden wird.
Die Protagonisten zeigen ein differenzierteres Profil mit Charakter und werden zu Personen, mit denen man sich identifizieren kann.
Trotzdem ist eine leichte und angenehm zu lesende Lektüre geworden, die Entspannung und Unterhaltung garantiert. Der Erzählstil ist flüssig und leicht zu lesen. Flotte Szenen- und Perspektivwechsel gestalten die Erzählung abwechslungsreich und Überraschungen beleben die Handlung. Ich freue mich schon auf die Fortsetzung.

Aus meiner Sicht gibt es 5 Sterne und eine Leseempfehlung für alle, die gern Liebes- und Frauenromane lesen.

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Veröffentlicht am 18.11.2025

Einblick in ein Kapitel preußischer Geschichte - großartig erzählt

Sieben Jahre
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Die promovierte Germanistin Tanja Kinkel hat bereits mehrere historische Romane veröffentlicht, die ich sehr gern gelesen habe.
Mit ihrem neuen Roman „Sieben Jahre“, erschienen 2025 bei Hoffmann und Campe, ...

Die promovierte Germanistin Tanja Kinkel hat bereits mehrere historische Romane veröffentlicht, die ich sehr gern gelesen habe.
Mit ihrem neuen Roman „Sieben Jahre“, erschienen 2025 bei Hoffmann und Campe, ist ihr ein überzeugendes Werk zur preußischen Geschichte gelungen. Der Siebenjährige Krieg, der von 1756 – 1763 stattfand, ist die Geburtsstunde Preußens als europäische Großmacht.

Der Roman schildert jedoch nicht nur den Verlauf des Siebenjährigen Krieges, sondern stellt vor allem die Mitglieder der königlichen Familie Preußens in den Mittelpunkt. Das sind Friedrich der Große und seine Brüder Heinrich und Wilhelm sowie die Schwester Amalie. Die Protagonisten sind authentisch und sehr differenziert beschrieben. Der Autorin gelingt es Geschichte lebendig werden zu lassen, ohne belehrend zu wirken. Man merkt wie akribisch Tanja Kinkel recherchiert hat.

Die Autorin erzählt mit einer ausdrucksstarken Sprache bildhaft von Menschen und ihren Schicksalen. Dabei schildert sie, jede Epoche, die sie in ihrem Roman verarbeitet, spannend, lehrreich und überaus interessant.

Das Buch ist übersichtlich gegliedert – ein Prolog, der Hauptteil und ein Epilog. Der Hauptteil, der dem Siebenjährigen Krieg umfasst, besteht aus 6 Kapiteln mit Unterteilen. Alle sind mit Jahreszahlen und Ortsangeben versehen und erleichtern dem Leser die Orientierung. Sehr hilfreich ist auch das Personenverzeichnis der königlichen Familie und weiterer Zeitgenossen am Anfang des Buches.

Im Roman verbindet sie geschickt das dramatische Familienschicksal um Friedrich II. mit den großen politischen Umwälzungen seiner Zeit.

Besonders bemerkenswert ist, wie sie die Protagonisten - von den königlichen Geschwistern über strategische Militärführer bis hin zu Hannibal, dem mutigen schwarzen Pagen - mit Tiefe und Menschlichkeit zeichnet. So entsteht ein vielschichtiges Bild jener Zeit, in der Macht, Loyalität und persönliche Hoffnung inmitten von Krieg und Umbruch auf die Probe gestellt werden.

Der Schreibstil von Tanja Kinkel ist flüssig und sehr gut zu lesen. Historische Sachkenntnis und ein ausgezeichnetes Gefühl für die Denk- und Lebensweise der geschilderten Personen faszinieren.

Tanja Kinkel macht Geschichte zugänglich und lebendig, ohne dabei an Tiefe zu verlieren. Ein großartiger Roman, der sowohl historische Genauigkeit als auch spannende Handlung perfekt verbindet.

Ein berührendes und ergreifendes Buch ist gelungen. Gern vergebe ich 5 Sterne und empfehle es allen historisch interessierten Lesern.


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Veröffentlicht am 04.08.2025

Die Spur der Schokolade

Bretonische Versuchungen
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Der 14. Fall für Kommissar Dupin beginnt bizarr und ungewöhnlich. Die Inhaberin, Adeline Manzago, einer alteingesessenen Schokoladen-Confiserie in Concarneau wird tot in einem Bottich mit Schokolade ...

Der 14. Fall für Kommissar Dupin beginnt bizarr und ungewöhnlich. Die Inhaberin, Adeline Manzago, einer alteingesessenen Schokoladen-Confiserie in Concarneau wird tot in einem Bottich mit Schokolade entdeckt.

Wer oder was hinter diesem Mord steckt stellt sich schnell als Mammutaufgabe für das Team der Polizei heraus. Die Ermittlungen führen weit über die Bretagne hinaus, da die Familie der Toten aus dem Baskenland stammt. In diesem Fall muss Dupin sich intensiv mit der Geschichte, der Zusammensetzung und der Herstellung von Schokolade befassen. Der Leser ist in der glücklichen Lage nicht nur einen spannenden Krimi zu lesen, sondern auch Privatlektionen über die Schokolade als solche und die speziellen Kreationen an sich zu erhalten. Auch eine Fahrt ins Baskenland verbunden mit der Vorstellung landestypischer Spezialitäten macht Appetit auf mehr.

Eingebettet in solch köstliche Umgebung geraten die polizeilichen Ermittlungen keinesfalls in den Hintergrund, denn bald erfolgen noch weitere Morde. Auch der Fund von Kokain in einer Lagerhalle macht die Aufklärung der Mordfälle keinesfalls einfacher. Dazu noch das polizeiliche Kompetenzgerangel mit der Einheit der Drogenfahnder.

Bei den Recherchen in der Fabrik und der Familie Manzago stellt Kommissar Dupin fest wie nah Ehrgeiz und Geltungssucht beieinander liegen. Könnte hier ein Motiv zu finden sein? Tatkräftig wird der Kommissar bei seinem 14. Fall von zwei Frauen unterstützt. Das ist zum einen die bekannte Sekretärin Nolwenn mit ihrem Organisations- und Recherchetalent und zum andern Commissaire Unarte aus Bayonne, die nicht nur äußerst kompetent ist, sondern auch ein Herz für alte Autos hat.

Wie es Kommissar Dupin und seinen Kollegen gelingt Licht in das Dunkel zu bringen und die Mordfälle zu lösen möchte ich nicht verraten, denn den Leser und die Ermittler erwarten noch einige Überraschungen.

Fazit:
Der Krimi ist gut strukturiert aufgebaut, hat viele Handlungsansätze, die nicht geradlinig zur Lösung führen. Ein phantasievoll ausgedachte Geschichte, die in sich schlüssig gelöst wurde. Mich hat der Krimi „Bretonische Versuchungen“ gefesselt und mir eine wirklich spannende Lesezeit beschert. Deshalb vergebe ich eine 5 Sterne sowie eine klare und eindeutige Leseempfehlung.


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