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Veröffentlicht am 02.05.2026

Zwei Handlungsstränge

Das Schattenhaus
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Im Tessin erbt Anna nach dem Tod ihrer Mutter eine Villa. Zusammen mit ihrer Tochter Rieke, die bei der Großmutter aufwuchs, fährt Anna nach Italien, um den Verkauf anzuleiern. Das gestaltet sich nicht ...

Im Tessin erbt Anna nach dem Tod ihrer Mutter eine Villa. Zusammen mit ihrer Tochter Rieke, die bei der Großmutter aufwuchs, fährt Anna nach Italien, um den Verkauf anzuleiern. Das gestaltet sich nicht so einfach, da im Obergeschoss eine alte Frau wohnt, die das Haus nie verlässt.

Wir erleben mit Anna eine Frau, deren Mutter in den 80 ern in Italien lebte. Viel erfahren wir nicht wirklich über die Mutter. Mehr aber über ihren damaligen Liebhaber.
Außerdem lernen wir die egozentrische Charlotte kennen und erfahren etwas über ihre große Liebe und wie sie darum mit allen ihr zustehenden Möglichkeiten kämpfte.

Über Annas Vergangenheit wird nicht viel erzählt. Einzig das sie schon mit 16 schwanger wurde und das Kind zunächst von ihrer Mutter großziehen ließ.
Rieke, wie die Tochter hieß, war lange im Glauben das Anna ihre große Schwester sei.

Die beiden müssen sich auf ihrer Reise erst einmal aneinander gewöhnen, da sie sich bisher nur von kurzen Besuchen her kannten.

Anna merkt schnell, das mit dem Haus im Tessin auch ein großes Geheimnis aus der Vergangenheit verbunden ist.

So werden die beiden Handlungsstränge in den 80 er Jahren und im aktuellen Jahr 2013 geschickt miteinander verknüpft.

Das Tessin, das Haus und die Charaktere sind gut beschrieben.

Charlotte ist in meinen Augen ziemlich durchgeknallt und ich mochte sie von Anfang an nicht.

Der Handlungsstrang in der Vergangenheit ist ziemlich ereignisreich. Der in der Gegenwart plätschert ein wenig dahin bis es gegen Ende sehr dramatisch wird.

Anna kann ich nicht so recht einschätzen. Über sie und ihre Vergangenheit erfährt man erst gegen Ende ein wenig mehr und kann dann manche Handlungen ein wenig besser verstehen.

Auch Rieke kommt erst gegen Ende besser zur Geltung.
Hier hätte ich mir von beiden ein wenig mehr Tiefgang während des gesamten Hörbuchs gewünscht.

Die Sprecherin hatte eine, für mich, angenehme Stimme, der ich gerne zugehört habe.

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Veröffentlicht am 28.03.2026

Die drei Kinder von Papa Osterhase

Was für ein Osterschlamassel!
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Dieses Pappbilderbuch enthält jeweils 2-3 Klappen auf den Doppelseiten. Es ist niedlich illustriert und erzählt die Vorbereitungen der Familie Osterhase auf Ostern.
Die Kinder des Osterhasen agieren dabei ...

Dieses Pappbilderbuch enthält jeweils 2-3 Klappen auf den Doppelseiten. Es ist niedlich illustriert und erzählt die Vorbereitungen der Familie Osterhase auf Ostern.
Die Kinder des Osterhasen agieren dabei sehr ungeschickt und alles andere als arbeitseifrig.
Mimi das Hasenmädchen ist der Tollpatsch.
Mops ist der Verfressene und hat mich ein bisschen an Willi bei Biene Maja erinnert.
Einzig Moritz mit der Brille ist bereit alles anzugehen.
Am Ende muss Papa Osterhase die drei sogar dran erinnern, dass sie nicht noch ohne die bemalten Eier losziehen.
Die Klappen verändern das Bild und machen Lust aufs Nachsehen.
Hier gibt es in meinen Augen viel Chaos und keinen Lerneffekt bei den Hasenkindern. Unterhaltsam aber nicht mehr.

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Veröffentlicht am 26.03.2026

Gefühle zulassen

Eisbär fühlt manchmal mehr
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Eisbär ist verunsichert. Er fühlt zu viel und kann es nicht richtig benennen. Rat sucht er bei verschiedenen Tieren seiner Heimat.

Die Bilder sind ansprechend gemalt. Der Text ist gereimt, wobei hier ...

Eisbär ist verunsichert. Er fühlt zu viel und kann es nicht richtig benennen. Rat sucht er bei verschiedenen Tieren seiner Heimat.

Die Bilder sind ansprechend gemalt. Der Text ist gereimt, wobei hier beim Versmaß stark gewechselt wird, was einem das Vorlesen doch deutlich erschwert, finde ich.

Zum Beispiel schüttelt es mich beim Reim:
Plötzlich entdeckt der Eisbär die Größe des Wals-
er bekommt Angst, die verschnürt ihm den Hals.

Da wäre mir Prosa lieber gewesen.

Auch wird mir nicht so wirklich klar unter was der Eisbär nun leidet. Schämt er sich, das er bei Sonnenuntergängen weinen muss?Dass er errötet?
Er weiß ja selbst nicht was mit ihm los ist. Er traut seinen eigenen Gefühlen nicht und findet sich und seine Reaktionen selbst sonderbar.

Wie schön, dass der Polarfuchs und der Moschusochse ihm Tipps geben können, aber leider hat er das Gefühl dann nicht gemocht zu werden, bis endlich ein Eisbärmädchen kommt und sagt das sie ihn so mag wie er ist.

Ein schwer zu verstehendes Buch mit einem guten, aber schwierigen Inhalt.
Sei du selbst, egal wie es anderen scheinen mag. Man muss nicht von allen verstanden oder gemocht werden. Hauptsache man ist echt, dann kommen die Freunde die einen so mögen wie man ist von ganz alleine.

Wenn jemand in so einer Krise steckt ist es jedoch, genau wie in dem Buch beschrieben, nicht einfach ihm Tipps zu geben, oder mit solch einem Buch zu helfen. Da muss einer kommen, ihn an die Hand nehmen und zeigen, das er so wie er ist geliebt wird.

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Veröffentlicht am 21.02.2026

Als Hörbuch gehört

Der Sommer auf Usedom
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Ich habe dieses Geschichte von Lena Johannson als Hörbuch Download meiner Onleihe gehört.
Die Geschichte wurde aus der Sicht der Protagonistin Jasmin erzählt. Diese reist auf die Insel Usedom, um ihre ...

Ich habe dieses Geschichte von Lena Johannson als Hörbuch Download meiner Onleihe gehört.
Die Geschichte wurde aus der Sicht der Protagonistin Jasmin erzählt. Diese reist auf die Insel Usedom, um ihre dort lebende Freundin Jasmin zu besuchen.
Plötzlich verbringt sie aber viel mehr Zeit mit einem Mann, der ihr bei ihren Besuchen bekannter Museeen und Orte auf der Insel immer wieder über den Weg läuft.
Auf der einen Seite findet sie ihn anziehend, auf der anderen Seite bleibt sie aber skeptisch, da sie auch davon erfahren hat, das ein Kunstdieb auf der Insel sein Unwesen treibt.

Die Geschichte ist schön geschrieben und man träumt sich hin und wieder weg.
Allerdings ist sie nichts das bei mir lange in Erinnerung bleiben wird, da die Handlung so seicht vor sich hin floss.
Schön als Sommerlektüre, mehr nicht. Aber ich denke so war es auch gedacht.

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Veröffentlicht am 10.12.2025

Konnte mich nicht so begeistern wie der erste Band

Jewel & Blade, Band 2 - Die Hüter von Camelot
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Den ersten Band um Harper und ihren Kampf in der fantastischen Welt um Kingsbridge habe ich regelrecht durchsuchtet.

Dieser zweite Band konnte da leider nicht mithalten.

Es war zwar immer noch eine gute ...

Den ersten Band um Harper und ihren Kampf in der fantastischen Welt um Kingsbridge habe ich regelrecht durchsuchtet.

Dieser zweite Band konnte da leider nicht mithalten.

Es war zwar immer noch eine gute Story, aber sie hatte für mich auch Längen in denen, für mich, der Spannungsbogen nicht sonderlich gespannt war. Viel zu viel ging es mir um die beiden Liebesgeschichten.

Ich hatte mittendrin auch so meine Schwierigkeiten zwischen Willow und Harper zu unterscheiden. Gerade auch weil die Stimmen und die Sprachmelodie, die ihnen die Sprecherin gab, viel zu ähnlich, für mich fast gleich waren.

Gut,aber längst nicht so toll wie Band 1.

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