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Veröffentlicht am 14.01.2026

Wo die Wurzeln sind und Mut zur Liebe wohnt

Winterlicht am Meer
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Tanja Janz ist eine bekannte deutsche Bestsellerautorin, die vor allem für ihre gefühlvollen Wohlfühlromane rund um die norddeutsche Küste, insbesondere St. Peter-Ording, populär ist. Mit ihrem neuesten ...

Tanja Janz ist eine bekannte deutsche Bestsellerautorin, die vor allem für ihre gefühlvollen Wohlfühlromane rund um die norddeutsche Küste, insbesondere St. Peter-Ording, populär ist. Mit ihrem neuesten Feel-Good-Roman "Winterlicht am Meer" hat sie erneut ein Ausrufezeichen gesetzt.
In diesem Roman geht es um die emotionale Heimkehr von Imke an die nordfriesische Küste nach St. Peter-Ording, wo sie, um ihren Vater zu unterstützen, mit der salzigen Meerluft und dem kühlen Wind auch ihre verdrängten Erinnerungen an ihre ehemals beste Freundin und ihre große Liebe Simo konfrontiert wird. Beide hat sie vor langer Zeit zurückgelassen. Während Imke sich am winterlichen Strand St. Peter-Ordings auf den Weihnachtsbasar und die Christandacht vorbereitet, wächst in ihr die leise Hoffnung auf ein Winterwunder und eine glückliche Zukunft, die sich ihr offenbaren könnte. Die zentrale Frage bleibt, ob sie den Mut findet, dem Ruf ihres eigenen Herzens endlich zu folgen.
Inmitten der winterlichen Stille an der Nordseeküste entfaltet die Geschichte einen zauberhaften Sog: Die Leserschaft taucht ein in eine ruhige Landschaft, durchdrungen von festlicher Stimmung, Kerzenlicht und dem sanften Klang von Weihnachtsglocken. Die Autorin beherrscht die Kunst, ihre Leser in diese atmosphärische und emotionale Kulisse zu entführen, die den perfekten Rahmen für die Handlung des Buches bildet. Ihr Schreibstil ist leicht und flüssig, was das Buch zu einer idealen Wohlfühllektüre für kalte Tage macht.
Die Protagonistin Imke ist sympathisch und ihre Emotionen bei der Rückkehr in die Heimat sind nachvollziehbar dargestellt. Die Dynamik zwischen den Charakteren vor dem Hintergrund alter Konflikte verleiht der ruhigen und entspannten Geschichte eine angenehme Tiefe. Besonders die Begegnungen mit Simo sind fein gezeichnet – es ist keine überhastete Romanze, sondern ein behutsames Wiederannähern, das viel Raum für Zwischentöne lässt. Imkes innere Zerrissenheit zwischen familiärer Pflicht und dem Wunsch nach eigenem Glück ist sehr greifbar dargestellt. Die Nebencharaktere, welche oft typisch norddeutsch und herzlich-direkt sind, verleihen dem Buch zusätzliche Wärme.
Neben den Themen Heimat, Rückkehr und Familie, alte Liebe und zweite Chancen geht es auch um Freundschaft und Versöhnung, denn die Aufarbeitung ihrer ehemals engen Freundschaft mit Sinja spielt eine wichtige Rolle. Ein weiterer Punkt ist die Natur, welche mit dem Thema Entschleunigung einhergeht, denn die raue, winterliche Nordseelandschaft dient nicht nur als Kulisse, sondern spiegelt die emotionale Entwicklung der Charaktere wider und lädt zur inneren Ruhe ein, was in einem passenden Zusammenhang mit Traditionen und Festlichkeiten einhergeht. Da die Geschichte in die vorweihnachtliche Zeit eingebettet ist, thematisiert sie ebenso Nächstenliebe sowie lokale Bräuche an der Küste. Dabei zeigt sich das herzliche Bild einer untrennbaren Gemeinschaft, in der das Füreinander-Einstehen eine Selbstverständlichkeit ist. Vorbehalte lösen sich im Laufe der Zeit auf und es entsteht ein tiefes Gefühl des Zusammenhalts, wobei die Menschen der Gemeinde sich gegenseitig unterstützen und Herausforderungen gemeinsam meistern.
Fazit: „Winterlicht am Meer“ ist mehr als nur ein Liebesroman; es ist gleichzeitig ein winterlicher Seelenschmeichler. Wer die Nordsee im Sommer und Winter liebt und sich nach einer Geschichte sehnt, die Geborgenheit und Hoffnung vermittelt, sollte sich dieses Buch nicht entgehen lassen. Tanja Janz liefert eine Wohlfühllektüre ab, die genau das richtige Maß an Romantik, Nostalgie und winterlichem Zauber bietet.

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Veröffentlicht am 17.12.2025

Der Geschmack nach Whisky und Hoffnung

Liebessturm in den Highlands
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Mit ihrem Buch „Liebessturm in den Highlands: Ein winterlicher Wohlfühlroman voller Liebe, Hoffnung und Leidenschaft (Highland Hearts - Eine Liebe in Schottland)“ schreibt Skye MacDonald einen wundervoll ...

Mit ihrem Buch „Liebessturm in den Highlands: Ein winterlicher Wohlfühlroman voller Liebe, Hoffnung und Leidenschaft (Highland Hearts - Eine Liebe in Schottland)“ schreibt Skye MacDonald einen wundervoll gefühlvollen Wohlfühlroman voller Romantik, Humor und Highland-Magie. Es ist der bereits vierte Roman der "Highland Hearts"-Serie, nachdem zuvor „Winterzauber in den Highlands“, „Herzenswärme in den Highlands“ und "Schneegestöber in den Highlands" veröffentlicht wurden. Das besondere an ihrem aktuellen Roman ist, dass auch die Protagonisten der vorherigen Romane mit in die Geschichte einbezogen werden.
Zum Inhalt ist zu sagen, dass Sally Lampion vor ihrem gewalttätigen Exfreund auf der Flucht ist, in einen Schneesturm gerät und Zuflucht bei Callum MacTavish findet, der ehemals Rettungspilot gewesen ist und hinter dessen Fassade düstere Schatten der Vergangenheit lauern. In seinem eingeschneiten Cottage, bei heißem Tee und flackerndem Kaminfeuer lernen beide sich kennen und stellen fest, dass jeder sein Päckchen zu tragen hat. Aber mit der Ruhe ist es schnell vorbei und plötzlich läuft einiges aus dem Ruder.
Da bereits der Titel "Liebessturm in den Highlights" sowie das Cover mit dem eingeschneiten Haus, Tannen ringsherum, Schneefall und Herzen darauf hinweist, dass wir mit einer weihnachtlichen und winterlichen Atmosphäre rechnen können, werden alle Genrefans begeistert sein. Die Autorin versteht es mit Worten eine schottische Postkartenidylle zu beschreiben, wenn blasses Licht durch die Wollen sickert und den Schnee glänzen lässt, ebenso wie es ihr perfekt gelingt, in dem kleinen Cottage eine knisternde Atmosphäre mit sehnsüchtigen Blicken und leichten Versuchungen zu erschaffen. Außerhalb des Cottages wüstet ein Schneesturm, so dass eine Heimeligkeit und gefühlte Sicherheit entsteht, die im Laufe der Geschichte noch des Öfteren zum Thema wird. Aber manchmal ist eine Sicherheit auch trügerisch und genau das, müssen Sally und Callum erleben - und dabei wird es richtig spannend!
Skye MacDonald beschreibt die Protagonisten sehr gut, so dass die Leserschaft sich Sally, eine Finanzberaterin aus Aberdeen und Callum mit seinen starken und zupackenden Händen und den grauen Augen, die wie ein winterliches Meer wirken, breiten Schultern und einem Gesicht, wie aus Granit gemeißelt sehr gut vorstellen kann. Er ist auf diese raue Highland-Art schön. Aber unter der Fassade ist Verletzlichkeit zu spüren, Verletzlichkeit und eine große Angst. Und diese beherrschende Angst, dass Sally, die für ihn kostbar ist und die es wert ist, beschützt zu werden, nicht von ihm beschützt werden kann, macht es ihm fast unmöglich, sich in ihre Nähe zu begeben. Er möchte keine Angst um sie haben, dieser Gedanke zerreißt jeden Zauber, der ihrem Beisammensein innewohnt.
Bis es zu einer großen Wendung kommt und Sally sich beweisen muss, so dass Callum realisiert, dass sie in der Lage ist, zu kämpfen und zu überleben – trotz aller Schwierigkeiten, welche ihre Beziehung zu ihrem Ex-Freund mit sich gebracht hat, ist es ihr möglich zu kämpfen, für sich selbst zu sorgen, sich selbst zu beschützen. Sie ist eine Kriegerin, sie braucht niemanden, der es für sie übernimmt, denn sie ist unter ihrer Fassade eine starke Frau. Callum muss lernen, seine Vergangenheit loszulassen, um wieder lebendig zu sein und zu heilen, denn er muss nicht alles allein schultern und kann wieder jemanden in sein Herz lassen. Werden die beiden zerbrochenen Herzen zu einem zusammenwachsen und die große Liebe erleben?

Fazit: Eine tiefgründige und vielschichtige Geschichte, welche die Vergangenheit der Protagonisten aufgreift und aufzeigt und uns die Botschaft mitgibt, dass die Liebe einen Menschen findet, wenn dieser mutig genug ist, sich nicht mehr vor ihr zu verstecken und die Liebe in sein Herz zu lassen.

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Veröffentlicht am 14.12.2025

Wer loslässt, hat die Hände frei...

Das Schneeflockenmädchen
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"Das Schneeflockenmädchen" von Mara Andeck ist eine wunderschöne, mystische Winter- und Weihnachtsgeschichte, welche vor genau 100 Jahren in Süddeutschland spielt und diverse Märchen im Märchen für Erwachsene ...

"Das Schneeflockenmädchen" von Mara Andeck ist eine wunderschöne, mystische Winter- und Weihnachtsgeschichte, welche vor genau 100 Jahren in Süddeutschland spielt und diverse Märchen im Märchen für Erwachsene darbietet.
Das stimmungsvolle Buchcover, auf welchem ein Pferd vor einer Person in einem Schlitten in winterlicher Landschaft auf schneebedecktem Boden zu erkennen ist, passt in seiner filigranen hellen Farbe ganz wunderbar zur Geschichte. Eigentlich wollte die Autorin aufgrund einer wahren Begebenheit eine Biografie über Lisa Tetzner, einer Märchenerzählerin, die durch Dörfer und Städte wanderte und Kurt Kläber, einen angehenden Journalisten und Wandervogel, der sich später Kurt Held nennt, schreiben. Diese beiden inspirierten sie zu ihrem Buch über Marie und Carl, ein Märchen, welches unter anderem alte Märchen thematisiert.
Die beiden Hauptprotagonisten sind Marie und Carl, die sich auf einem Weihnachtsmarkt in Rothenburg ob der Tauber kennenlernen, während Carl sich auf den ersten Blick in Marie verliebt. Sie verzaubert ihn mit ihrer sanften und warmen Erzählstimme, mit ihrem weichen Timber sowie mit ihrer Wortwahl über den Winterwald, rosa glitzerndes Eis und ein Kaminfeuer im Schloss und lässt sein Herz dahinschmelzen. Sie hat es geschafft, in seinem Kopf lebendige Bilder hervorzurufen und ihn sensibler für seine Umgebung zu machen, so dass er den Schneezauber des mittelalterlichen Marktplatzes noch intensiver wahrgenommen hat und die Flocken im Kerzenlicht für ihn heller funkeln sowie den Duft von Vanille und Lebkuchen noch verführerischer werden lassen. Auch die Augen der Kinder, die ihren Märchen lauschen, hat sie zum Strahlen gebracht. Carl spürt, dass Marie die Gabe besitzt, mit Wörtern zu zaubern und auf diese Art ihre Mitmenschen zum Teil ihrer Geschichten werden lässt, denn sie findet für jeden Menschen das richtige Märchen.

Mara Andeck hat einen wundervollen Schreibstil, mit welchem sie diese wunderschöne, mystische Winter- und Weihnachtsgeschichte erzählt, die wie eine warme Umarmung wirkt und durch viel Liebe zum Detail besticht, wenn Marie mit ihrem umgebauten acht Quadratmeter Pferdewagen und ihrem Hund Jaro und ihrem Pferd Rosi von Weihnachtsmarkt zu Weihnachtsmarkt zieht und den Menschen, die ihr Obdach gewähren, zur Hand geht und Märchen als Gegenleistung erzählt.

Carl spürt, dass Marie mit der Zerbrechlichkeit in ihren Augen etwas mit ihm gemeinsam hat, und so wird der Leserschaft deutlich, dass beide ihre gut gehüteten Geheimnisse haben, die sie so schnell nicht preisgegeben werden. Und während Marie zunächst skeptisch Carl gegenüber ist, ihn als jungen Mann aus reichem Zuhause beschreibt, welcher nur teure Kleidung trägt, und Überheblichkeit ausstrahlt, merkt auch sie schon bald, dass sie etwas mit ihm verbindet. Carl wirkt auf Marie stets zauberhaft, lustig, klug und um sie besorgt und auch, wenn er sie neckt, provoziert und er ihr Grenzen aufzeigt, so stört es sie nicht mehr. Seine Art, wie er spricht, lächelt oder schweigt, wie er Marie ansieht, für sie zählt die Wärme in seinem Blick und die Innigkeit in seinen Augen, die ihr immer wieder auffällt. Carl ist ein guter Mensch, der das Herz am rechten Fleck hat und die gleichen Werte vertritt, die auch für Marie elementar sind.

Auch, wenn die Story zu Anfang ihre Längen hat, so besticht sie immer wieder mit ihren wundervollen detailreichen und bezaubernden Beschreibungen, wie zum Beispiel vom Zirkuswagen der Carl beeindruckt und welcher von ihr selbst stabil und praktisch gebaut ist. Dieser wirkt auf Carl auf den ersten Blick zweckdienlich, aber auf den zweiten Blick verträumt und märchenhaft. Der Grund sind die liebevollen Details wie die gusseisernen Verzierungen und die konsequente Einrichtung in verschiedenen Blautönen. Auf Carl wirkt das Innere des Wagens wie der Palast einer Eisprinzessin, komplett mit orientalisch wirkenden Kissen, einem nachtblauen Vorhang mit silbernen Sternen am Oberlicht und einem Bücherregal mit alten, farbigen Büchern.

Maries Kindheitserinnerungen an Weihnachten werden geprägt von glänzendem Tannenduft, bunten Glaskugeln und Geschenken in blauem Papier. Besonders in Erinnerung geblieben sind ihr die Klänge der Geige ihres Vaters und die Freude über ihre Puppenstube mit zarten Püppchen und feinen Möbeln. Nach dem Abendessen sammelte sie Lametta unter dem Baum auf, glättete es sorgfältig und schmückte damit ihr neues Spielzeug, bis es wie reines Silber schimmerte.

Mara Andeck beschreibt Szenen und Eindrücke höchst atmosphärisch, indem sie die Winterlandschaft mit zauberhafter Sprache lebendig werden lässt, sodass Schnee und Bäume wie von Diamanten übersät funkeln. Die Geschichte vermittelt die tiefere Botschaft, glückliche Erinnerungen bewusst mit allen Sinnen zu sammeln und festzuhalten. Maries sinnliche Wahrnehmungen – das Rauschen des Windes, der Geruch von schneekalter Luft – machen die Atmosphäre greifbar und unterstreichen ihren Entschluss, jeden Moment unvergesslich zu machen und gleichzeitig loszulassen. Die Autorin beschreibt Szenerien mit großer sprachlicher Finesse und einer lebendigen Sinnlichkeit, die alle Sinne anspricht. Die visuelle Pracht wird von ihr innerhalb einer Landschaft beschrieben, die unter dem blauen Himmel in der Morgensonne glitzert und schneebedeckte Bäume, die wie mit Diamanten übersät funkeln. Ein Brunnen mit zauberhaften Eisskulpturen fängt ebenfalls das Auge ein. Auch akustische Eindrücke werden erwähnt, wenn Marie dem Rauschen des Windes in den Bäumen lauscht, dem Glucksen des Wassers und dem Schrei eines Käuzchens, was der Stille eine gewisse Tiefe verleiht. Ebenso wird der Geruch von schneekalter Luft lebendig eingefangen und schafft eine unmittelbare Nähe zum Geschehen.

Fazit: Eine Botschaft in dieser Geschichte wird deutlich, als Marie den Entschluss fasst, jeden Glücksmoment mit all ihrer Kraft zu sammeln, zu sehen, zu fühlen, zu riechen, zu schmecken und zu hören, um ihn unvergesslich zu machen. Gleichzeitig möchte sie lernen, loszulassen und negative Erinnerungen zu vergessen, sobald sie verschmerzt sind. Auf diese Weise vermittelt der Text die tiefe Sehnsucht Maries nach einem Leben, das von glücklichen Erinnerungen geprägt ist, und unterstreicht die Botschaft, dass wahres Leben im Hier und Jetzt stattfindet. Die poetische und bildreiche Sprache der Autorin macht die geschilderten Momente für die Lesenden unmittelbar erfahrbar.

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Veröffentlicht am 03.12.2025

Weihnachten einfach genießen

Weihnachtswahnsinn
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Mit ihrem großformatigen, aufwändig gestalteten Hardcover Bildband, welcher auf hochwertigem Papier durch seine interessante Optik die Blicke auf sich zieht, hat Alissa Levy ihr Buch "Weihnachtswahnsinn" ...

Mit ihrem großformatigen, aufwändig gestalteten Hardcover Bildband, welcher auf hochwertigem Papier durch seine interessante Optik die Blicke auf sich zieht, hat Alissa Levy ihr Buch "Weihnachtswahnsinn" rechtzeitig zur Vorweihnachtszeit publiziert.
Mit einer großen Portion Selbstironie beschreibt die Autorin, dass sie, nachdem sie aus ihrem kindlichen Glauben erwacht ist, festgestellt hat, dass Weihnachten gar nicht so ein Selbstläufer ist, wie sie stets glaubte. Anhand eigener Erfahrungen mit weniger Magie stattdessen viel mehr Terminvereinbarungen, statt einem Zauberstab gibt es jetzt den glitzernden Staubsaugerbeutel und Weihnachtszauber hat viel mehr mit Klebestiften und mentaler Energie zu tun als zunächst geglaubt. Deshalb hat sie den ultimativen Plan entwickelt, stressfrei durch die Weihnachtszeit zu kommen - oder viel mehr alles mit Humor zu nehmen und zu akzeptieren, dass das Einzige, was nach Plan läuft, die Tatsache ist, dass es nicht nach Plan laufen wird.
So ist dieses Buch vielmehr eine Hommage an ihre eigenen Erfahrungen und Überzeugungen, die sie selbst ausprobiert hat, so wie als Beispiel die Weihnachtszeit als eine einzige Achterbahnfahrt zu erleben, und trotzdem glücklich zu sein. Sie beschreibt in einer liebevollen Art und Weise, wie eine Wunschliste an mich selbst aussehen kann und bietet dazu im Anschluss an das jeweilige Kapitel stets Optionen zur Selbstreflexion, kleine Anti-Stress-Rituale oder „To Do Listen“ an, bei denen jeder selbst kreativ sein kann. Im gleichen Stil beschreibt sie auch die anderen Kapitel, wenn es z.B. um die Vorfreude geht und der Realitätsschock naht, dass das Träumen mit offenen Augen helfen kann.
Sie beschreibt, wie sie in ihrer eigenen Welt auf Hindernisse stößt und erklärt, wie sie diese für sich gelöst hat oder in Zukunft lösen wird. Dabei gibt sie u.a. Tipps, wie jemand das passende Geschenk für einen lieben Menschen stressfrei finden kann oder auch, dass wir uns nicht an anderen ein Beispiel nehmen sollten, immer besser zu sein und alles zu überbieten, sondern einfach zu uns selbst zu stehen - nicht nur in der schönsten Zeit des Jahres. Und auch, wie wir mit Kleinigkeiten so viel beitragen können ohne, dass es zu aufwendig wird. Sie gibt Rezept-Tipps und Ratschläge, wie wir fröhlich mit der Familie Weihnachten feiern.
Fazit: Dieses Buch in den Händen zu halten, die unglaubliche Haptik und der Geruch nach Papier, dabei die Illustrationen zu betrachten, macht mich immer wieder glücklich, wenn ich dieses Buch zur Hand nehme. Da Weihnachten noch bevor steht, kann ich nicht sagen, ob ich die Dinge, die ich umsetzen möchte, auch wirklich umsetzen werde, aber manche Ideen sind so einfach und doch grandios, dass der Versucht sich lohnt! Das Buch ist aufgrund seiner gesamten Aufmachung sehr gut als Geschenk geeignet.

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Veröffentlicht am 02.12.2025

Wohlfühlroman mit Highlands-Magie und Tiefgang

Schneegestöber in den Highlands
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Der winterliche Wohlfühlroman "Schneegestöber in den Highlands: Ein winterlicher Wohlfühlroman voller Liebe, Hoffnung und Leidenschaft (Highland Hearts - Eine Liebe in Schottland)" von Skye MacDonald hat ...

Der winterliche Wohlfühlroman "Schneegestöber in den Highlands: Ein winterlicher Wohlfühlroman voller Liebe, Hoffnung und Leidenschaft (Highland Hearts - Eine Liebe in Schottland)" von Skye MacDonald hat seinen Schauplatz im kleinen Örtchen Glencoe, in den wundervoll verschneiten schottischen Highlands. Es ist bereits der dritte Band der Highlands-Reihe, nachdem zuvor „Winterzauber in den Highlands“ und „Herzenswärme in den Highlands“ veröffentlicht wurden.
Wie bereits auf dem Cover ersichtlich ist, spielt ein Schneesturm eine Rolle, welcher die Stimmung im Haus romantisch und urig werden lässt. Auch die Beschreibung der Atmosphäre, welche durch die Highlands, den Schnee und der Blick aus dem Fenster geschaffen wird, ist einzigartig und vermittelt ein Gefühl von Verborgenheit.
Maisie Campbell gerät in einen Schneesturm, während sie auf dem Weg ist, einen Fotoauftrag, eine Reportage über abgelegene Landschaften, auszuführen. Sie landet im Graben und findet Unterschlupf bei dem großen und breitschultrigen Anwohner Finn MacLeod. Nach einer unterkühlten Begrüßung, aus der kein Lächeln und kein Willkommen hervorgeht, bemerkt Maisie jedoch schnell, dass unter der rauen Schale Ruhe, Sicherheit und Wärme verborgen sind. Sie selbst wirkt wie eine Frau, die nicht leicht aufgibt, aufmerksam ist und kluge Augen hat. Skye MacDonald beschreibt die Charaktere in einer ausführlichen Art und Weise, wobei im Laufe der Geschichte stets neue Aspekte sichtbar werden, die ein Gesamtbild ergeben.
Die Geschichte, die sich fast ausschließlich mit den beiden Charakteren Maisie und Finn befasst, ist ein Liebesroman, in welchem sich nicht nur die Beziehung langsam entwickelt, sondern auch die Erkenntnisse der beiden Protagonisten, ebenso wie das gegenseitige Verständnis füreinander. Finn sieht sein Cottage als seinen Zufluchtsort, der Ort, an dem er gelernt hat, mit der Stille in seinem Kopf zu leben und dort bleibt er von den Geistern der Vergangenheit verschont. Deshalb empfindet er Maisie als einen Eindringling, welcher seinen inneren Frieden stört. Finn braucht eine Beschäftigung für seine Hände, um Erinnerungen zu verdrängen. Jedes Möbelstück in seinem Cottage ist für ihn eine Art der Meditation, eine Möglichkeit, sich selbst zu beweisen, dass er etwas Gutes erschaffen kann, anstatt etwas zu zerstören. Er hat seit drei Jahren seine Routinen, mit denen er gut zu leben glaubt.
Schnell wird deutlich, dass beide ihre Geister aus der Vergangenheit mit sich tragen, so ist es für Maisie die letzte Chance einen guten Job zu machen, nachdem sie einen anderen so grundlegend vermasselt hat. Wenn der Sturm vorbei ist, wird sie in ihr Leben, ihre Karriere, ihre Welt aus Deadlines und Redakteuren zurückkehren, die allesamt den Wert der Einsamkeit nicht zu verstehen scheinen. Aber noch fühlt sie sich wie in einer Schneekugel, die jemand vergessen hat, zu schütteln.
Und dann kommt die Wendung der Geschichte, ein Jobangebot für Maisie, dass ihrem beruflichen Ziel sehr nahe ist. Aber auch zwischen den beiden Protagonisten hat sich ein Vertrauen entwickelt, wobei sie sich ihrer selbst und ihres Gegenübers bewusstwerden, eine Entscheidung muss schnell getroffen werden. In beeindruckender Sprachkunst und dem Verständnis für die jeweils passenden Worte gelingt es der Autorin, auf warmherzige Art und Weise, mit viel Geduld und Gespür für den richtigen Augenblick diese Geschichte in ihrer gesamten Entwicklung dazustellen und damit ein gelungenes Spannungsniveau aufrechtzuerhalten.
Fazit: Eine tiefgründige und vielschichtige Geschichte, die Sorgen und Nöte der Protagonisten aufgreift und aufzeigt, Wertschätzung und Erkenntnis, wie bereichernd es sein kann, den richtigen Menschen zu treffen, um die eigene Selbstwirksamkeit zu sehen und daraus die naheliegenden Konsequenzen zu ziehen.

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