Profilbild von Chianti

Chianti

Lesejury Star
offline

Chianti ist Mitglied der Lesejury

Melde dich in der Lesejury an, um dich mit Chianti über deine Lieblingsbücher auszutauschen.

Anmelden

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 30.12.2025

Mein liebstes Paar der Reihe!

Lakestone Campus of Seattle, Band 3 - What We Hide
0

Lucienne McCoy hat vor zwei Jahren in Seattle neu angefangen und ihr altes Leben in Boston hinter sich gelassen, auch den Kontakt zu ihren besten Freund Callahan Carter hat sie abgebrochen.
Sie erzählt ...

Lucienne McCoy hat vor zwei Jahren in Seattle neu angefangen und ihr altes Leben in Boston hinter sich gelassen, auch den Kontakt zu ihren besten Freund Callahan Carter hat sie abgebrochen.
Sie erzählt niemandem von ihrer Vergangenheit, umso größer ist der Schock, als Callahan plötzlich am Lakestone Campus of Seattle studiert und sie kurz darauf den ersten Drohbrief bekommt, der auf ihre Vergangenheit anspielt.
Werden Lucie und Call die Differenzen zwischen ihnen klären?

"What We Hide" von Alexandra Flint ist der dritte und letzte Band der Lakestone Campus of Seattle Reihe, der aus den wechselnden Ich-Perspektiven der zwanzig Jahre alten Holland Lucienne Presley und des zwei Jahre älteren Callahan Carter erzählt wird.

Vor zwei Jahren hat Lucie alle Brücken hinter sich abgebrochen, ihr altes, privilegiertes Leben in Boston zurückgelassen und ist mit einem neuen Namen nach Seattle gekommen, um dort am Lakestone Campus of Seattle Kunst zu studieren.
Sie ist eine talentierte Künstlerin mit einem großen Herz und ist zu einer guten Freundin von Harlow und Brynn geworden, doch in Lucie lauern dunkle Abgründe, über die sie nicht spricht. Sie hat sich schon mal in den Alkohol geflüchtet und man war gespannt, was dahintersteckt, warum sie sich nicht mal ihren Freundinnen anvertrauen kann.
Call wurde genau wie seine jüngeren Geschwister Jordan und Ella adoptiert, doch ihre Mutter ist mittlerweile alleinerziehend und braucht mehrere Jobs, um die Familie über die Runden zu bringen.
Call ist Zehnkämpfer und nutzt die Mathematik, um in seinem Sport noch besser zu werden.
Das Stipendium am Lakestone Campus of Seattle ist ein Lichtblick, das dafür sorgen soll, dass Call nicht nur seine Ziele erreicht, sondern auch seiner Familie eine Aussicht auf eine bessere Zukunft bietet.
Call ist ein umgänglicher Typ, dem seine Familie über alles geht. Er ist ehrgeizig, aber nicht arrogant und war besonders früher immer an Lucies Seite, auch wenn sie ihn zum Schluss nicht besonders gut behandelt hat. Doch er ist loyal geblieben, bis sie aus seinem Leben verschwunden ist.

Wir erfahren schnell, dass es vor zwei Jahren eine Nacht gab, die alles verändert hat und die der Auslöser dafür war, dass Lucie Boston verlassen hat. In Seattle kennt keiner Lucies Vergangenheit, weiß nicht, wer sie wirklich ist, bis Call auf dem Campus auftaucht, ihr ehemals bester Freund, ihre zweite Hälfte.
Gleichzeitig bekommt Lucie Drohbriefe, die auf ihre Vergangenheit anspielen und die dafür sorgen, dass Lucies Leben immer weiter aus den Fugen gerät.
Mir haben die Drohbriefe als Element generell gut gefallen, doch man hätte da auch ein wenig mehr Spannung herausholen können. Wobei ich die Auflösung, wer dahintersteckt, dann doch gelungen fand, ebenso die Auflösung, was in der Nacht damals wirklich geschehen ist.
Ich fand es spannend, dass Call Zehnkämpfer ist, weil ich diesen Sport bisher nur aus dem Fernsehen kenne und über den ich in Büchern noch nichts gelesen habe, aber leider wird neben dem Ausdauerlauf und Hindernislauf keine weitere Disziplin behandelt, was ich echt schade fand, besonders weil die Sportler zehn Disziplinen beherrschen müssen.
Und ich weiß nicht, warum es in dieser Reihe so extrem ist, aber auch im dritten Band sind mir die Nebencharaktere, diese große Clique, die sich über die drei Bände stetig gebildet hat, immer stärker auf die Nerven gegangen. Zack, Harlow, Sue, Chloe, Mason, Ethan, Kace, Brynn, Lucie und nun stoßen auch noch Call und dessen Mitbewohner Miles dazu. Alle sind hochbegabt und ich fand es irgendwie anstrengend, wenn sich alle getroffen haben. Ging mir im zweiten Band aber auch schon so.
Aber auch Har und Bry, wie Lucie sie gerne nennt, haben mich etwas genervt, auch weil sie Lucie zum Teil unter Druck gesetzt haben.

Die Handlung konnte mich aber ganz gut mitreißen, nur den Mittelteil fand ich etwas langatmig.
Von Lucies Kunst hätte ich gerne noch mehr gesehen und aus den Suspense-Elementen hätte man meines Erachtens noch etwas mehr herausholen können, aber ich mochte die Entwicklung von Lucie und Call echt gerne, wobei es auch sehr lange gedauert hat, bis die beiden sich nähergekommen sind. Man hat aber gemerkt, dass sie über fünfzehn Jahre lang beste Freunde waren, denn sie kannten sich einfach, trotz zwei Jahre anhaltender Funkstille.
Der dritte Band ist tatsächlich auch mein liebster Band der Lakestone Campus of Seattle Reihe geworden.

Fazit:
"What We Hide" von Alexandra Flint ist ein gelungener dritter Band der Lakestone Campus of Seattle Reihe.
Ich mochte Lucie und Call echt gerne und die beiden sind mein liebstes Paar der Reihe.
Aus den Drohbriefen, die Lucie bekommt, hätte man für meinen Geschmack noch etwas mehr Spannung herausholen können und mir sind die vielen Nebencharaktere komischerweise sehr auf die Nerven gegangen, aber das Buch ließ sich sehr gut lesen und so vergebe ich schwache vier Kleeblätter.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 26.12.2025

Ein großartiger Auftakt der Hexenerbe-Dilogie!

Witches of Deadly Sins
0

Zehn Jahre ist es her, dass Sasha Bishop ins Exil gegangen ist, zehn Jahre, in denen sie keinen Kontakt zu ihrer Familie hatte, für die sie eine Enttäuschung war, zumindest für die Seite ihres Vaters.
Nun ...

Zehn Jahre ist es her, dass Sasha Bishop ins Exil gegangen ist, zehn Jahre, in denen sie keinen Kontakt zu ihrer Familie hatte, für die sie eine Enttäuschung war, zumindest für die Seite ihres Vaters.
Nun liegt ihre geliebte Gran im Sterben und sie darf nach Amsterdam zurückkehren.
Ihr Vater bietet ihr einen Deal an, wenn er ihr und dem Rat bei der Suche nach der verschollenen Büchse der Pandora hilft, darf Sasha bleiben und am Ende eines Jahres wartet die Freiheit auf die junge Hexe, doch auch ein geheimnisvoller Alchemist möchte Sashas Hilfe.
Für welche Seite wird sie sich entscheiden?

"Witches of Deadly Sins" von Ava Reed ist der erste Band der Hexenerbe-Dilogie, der zum Großteil aus der Ich-Perspektive der sechsundzwanzig Jahre alten Sasha Bishop erzählt wurde, hin und wieder durften wir auch aus der Perspektive von Dastan Navid lesen.

Sasha entstammt zwei mächtigen Hexenfamilien, doch bisher hat sich ihr Hexenmal nicht gezeigt und so fehlt ihr der Segen der Göttin Artemis, was sie besonders für ihren Vater, der ein angesehenes Ratsmitglied ist und dessen Mutter zu einer Enttäuschung gemacht hat.
Sie hat sich vor zehn Jahren dazu entschieden, lieber ins Exil zu gehen und alles hinter sich zu lassen, als mit der permanenten Enttäuschung zu leben, die ihr entgegengebracht wurde.
Ihre Mutter starb früh, umso besser ist das Verhältnis zu ihrer Tante Brenna und ihrer Gran, doch nun liegt letztere im Sterben und Sasha darf nach Amsterdam zurückkehren.

Sasha ist eine starke und unabhängige junge Frau, die ihre Familie schon früh verlassen hat. Sie ist mit sich selbst im Reinen und weiß, was sie will. Sie lässt sich nicht den Mund verbieten und hat ihren eigenen Kopf, was ich sehr mochte! Ich konnte echt mit ihr mitfiebern.
Auch Dastan mochte ich, auch wenn er doch sehr mysteriös blieb, aber im Nachwort hat Ava Reed versprochen, dass wir ihn im zweiten Band besser kennenlernen werden, worauf ich mich sehr freue!
Die Spannung zwischen den beiden hat sie aber meisterhaft dargestellt und auch wirklich ausgereizt, es hat echt Spaß gemacht zu verfolgen, wie Sasha und Dastan sich nähergekommen sind und ich mochte ihre Dialoge total gerne, auch weil Dastan charmant provokant war.

Die Suche nach der Büchse der Pandora ist für die Hexen das höchste Ziel, denn diese ist seit Jahrtausenden verschollenen und sie wird benötigt, um das Unheil, das damals aus ihr entkommen ist, wieder einzusperren.
Jede Hexe oder Hexer nutzt die ihm oder ihr gegebene göttliche Magie intuitiv oder Mithilfe von Zaubersprüchen. Sasha und ihre Familie sind mächtige Elementarhexen und Sasha schöpft ihre Kraft aus dem Wasser und der Erde, während ihr Vater sich zum Feuer hingezogen fühlt.
Es gibt unterschiedliche Magiebegabungen, was ich sehr spannend fand und manche Hexen haben Begleittiere, die sich ihnen anschließen. Sashas Begleiter ist der Steinkauz Atlas, mit dem sie sogar in ihrem Kopf kommunizieren kann und den ich ebenfalls sehr mochte! Von ihm hätte ich gerne noch viel mehr gesehen.
Neben den Hexen, die von der Göttin Artemis erschaffen wurden, gibt es auch Nymphen, Vampire, Gnome und andere Wesen, die wahrscheinlich daraus entstanden sind, dass das Unheil, das aus der Büchse der Pandora entkommen ist, die Menschen mutieren ließen.
Es gibt auch Alchemisten, die die Kinder von einem Hexer oder einer Hexe und einem Menschen sind. Sie werden in der Welt der Hexen verachtet.

Ich bin ja ein großer Fan von Geschichten, in denen Hexen eine Rolle spielen und ich mochte die Hexen in "Witches of Deadly Sins" so gerne!
Amsterdam ist ein großartiges Setting und ich mochte die Welt der Hexen richtig gerne! Die Bishop-Frauen besitzen ein Haus, das fast lebendig wirkt, wenn es Türen zuschlägt oder Fenster öffnet, auch die Stimmung des Buches hat mir sehr gefallen!
Dann natürlich die unterschiedlichen Magiebegabungen, die Feste, die gefeiert werden, die Rituale und Traditionen, die wir kennenlernen durften, eine spannende Mischung!
Sasha legt sich gerne die Tarotkarten und hat Altgriechisch studiert, was ihren Vater dazu veranlasst, ihr einen Deal vorzuschlagen.
Sie soll ihm und den Rat ein Jahr bei der Suche nach der Büchse der Pandora helfen, beispielsweise indem sie Fundstücke übersetzt und nach Hinweisen Ausschau hält, im Gegenzug darf sie aus dem Exil zurückkehren und am Ende des Jahres wartet ihre Freiheit ohne weitere Verpflichtungen gegenüber dem Rat auf Sasha.
Von dieser Suche hätte ich mir ehrlich gesagt etwas mehr versprochen, denn genau wie die Liebesgeschichte slow burn war, hatte ich das Gefühl, dass auch die Handlung eher langsam in Gang gekommen ist.
Es ließ sich aber immer gut lesen und es kam auch oft Spannung auf, nur hätte ich eben erwartet, dass die Suche nach der Büchse der Pandora stärker im Fokus stehen würde. Das Ende konnte mich aber komplett mitreißen und hier gab es eine Wendung, die ich so niemals erwartet hätte!
Es bleiben einige Fragen offen und ich bin sehr gespannt, wie die Fäden im zweiten Band zusammenlaufen werden!
Mir hat dieser erste Band richtig gut gefallen und ich freue mich riesig auf den zweiten Band!

Fazit:
"Witches of Deadly Sins" von Ava Reed ist ein genialer Auftakt der Hexenerbe-Dilogie!
Ich mochte Sasha und Dastan richtig gerne und habe die Dynamik zwischen ihnen geliebt!
Auch die Welt der Hexen und das Magiesystem haben mir sehr gut gefallen und die Handlung konnte mich mitreißen, auch wenn ich erwartet hatte, dass die Suche nach der Büchse der Pandora stärker im Fokus stehen würde. Aber mit der Enthüllung am Ende konnte Ava Reed mich komplett überraschen und ich kann den zweiten Band jetzt schon kaum erwarten!
Ich vergebe gute vier Kleeblätter!

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 19.12.2025

Eine schöne Geschichte mit tollem Seeting!

Botanic Hearts
0

Als nach einem schlimmen Hurrikan die Grand Gellman Library renovierungsbedürftig ist, wird diese kurz entschlossen in den benachbarten botanischen Garten verlegt.
Während Tansy ihr Bestes gibt, um die ...

Als nach einem schlimmen Hurrikan die Grand Gellman Library renovierungsbedürftig ist, wird diese kurz entschlossen in den benachbarten botanischen Garten verlegt.
Während Tansy ihr Bestes gibt, um die Bibliothek so gut wie möglich am Laufen zu halten, ist Jack, der Leiter des botanischen Gartens, überhaupt nicht glücklich von seinen neuen Untermietern.
Doch die beiden können nicht leugnen, dass da eine unbestreitbare Anziehungskraft zwischen ihnen ist.
Wird sich die alleinerziehende Mutter auf den mürrischen Kerl einlassen, dessen Sprache die Blumen sind?

"Botanic Hearts" von Melanie Sweeney ist ein Einzelband, der aus den wechselnden personalen Erzählperspektiven der dreißig Jahre alten Tansy Perkins und des siebenunddreißig Jahre alten Jack Reid erzählt wird.

Tansy hat im Hurrikan nicht nur ihr Haus verloren, das sie nun fast komplett neu aufbauen muss, sondern auch ihre Arbeitsstelle, die Bibliothek hat schwere Schäden davongetragen.
Nun ist sie zur Leiterin der Bibliothek geworden und nachdem diese in den Botanischen Garten verlegt wurde, versucht sie mit dem begrenzten Platz und den örtlichen Begebenheiten so gut es geht zu arbeiten, doch Jack, der Leiter der Lerner Botanic Gardens, macht es ihr nicht leicht.
Die beiden sind bereits während des Hurrikans aneinandergeraten und kurze Zeit später haben sie sich wiedergesehen, als ausgerechnet Jack Tansy und ihre acht Jahre alte Tochter Briar aus den steigenden Fluten gerettet hat.

Tansy ist stolz darauf, alleine klar zu kommen und möchte nicht gerettet werden. Sie erzieht auch Briar zu einer unabhängigen jungen Frau, auch weil auf Briars Vater lange kein Verlass war.
Tansy strotzt meist voller Tatendrang, ist enthusiastisch und optimistisch.
Jack ist dagegen eher wortkarg und mürrisch. Er ist der frisch gebackene Leiter des Botanischen Gartens und will diesen nach dem Hurrikan wieder aufbauen, denn auch hier hat der Hurrikan Schäden angerichtet.
Jack hat bereits eine Scheidung hinter sich und geht keine Beziehungen mehr ein.
Tansy und Jack geraten nicht nur einmal aneinander, aber man merkte schnell, dass die beiden sich auch stark zueinander hingezogen fühlen.

Besonders die erste Hälfte des Buches hat mir sehr gut gefallen, denn die Geschichte ließ sich echt gut lesen und war unterhaltsam, trotz der eher ernsten Themen rund um den Hurrikan und den dahergehenden Zerstörungen. Ich fand es dann spannend, dass Melanie Sweeney im Nachwort erzählt, dass die Geschichte auf einer wahren Begebenheit beruht!
Ich mochte Tansy und die anderen Bibliothekar:innen echt gerne, mochte auch Tansys Beziehung zu Briar! Auch der Botanischen Garten hat mir als Setting sehr gut gefallen und Jacks Schwester Amy und ihr Mann Omar sind mir schnell ans Herz gewachsen!
Die Beziehung von Jack und Tansy hat sich toll entwickelt, allerdings war Tansy mir auf den letzten Metern echt zu anstrengend, weil sie nicht wusste, was sie will.
Ich konnte ihre Bedenken ein Stück weit nachvollziehen, aber ich hätte mir gewünscht, dass sie da einen Schritt auf Jack zugegangen wäre. Außerdem wurde es mir bei den beiden zu schnell zu ernst.
Aber trotzdem hat es mir insgesamt richtig gut gefallen!

Fazit:
"Botanic Hearts" von Melanie Sweeney hat mir richtig gut gefallen!
Die Geschichte ließ sich sehr gut lesen, wurde trotz der ernsten Themen sehr unterhaltsam erzählt und mir haben die Charaktere und das Setting der Botanische Garten echt gut gefallen!
Bei Tansy und Jack wurde es mir aber zu schnell zu ernst und Tansy hat mich zum Schluss etwas genervt, aber insgesamt hat es mir echt gefallen, sodass ich vier Kleeblätter vergebe.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 14.12.2025

Starker zweiter Band der Götterlicht Reihe!

To Love a God
0

Aurora und Colden konnten aus Silver City fliehen, doch sie haben einen hohen Preis gezahlt.
Zeit zum Ausruhen finden sie allerdings nicht, denn Galadons Herrschaft wird immer grausamer und als Colden ...

Aurora und Colden konnten aus Silver City fliehen, doch sie haben einen hohen Preis gezahlt.
Zeit zum Ausruhen finden sie allerdings nicht, denn Galadons Herrschaft wird immer grausamer und als Colden etwas in Erfahrung bringt, entschließt er sich nach Silver City zurückzukehren, um Galadon auf ein Spiel auf Leben und Tod herauszufordern.
Obwohl Colden sich verändert hat, entschließt Aurora sich ihn zu begleiten, denn sie hat die Hoffnung nicht aufgegeben, dass immer noch etwas von dem alten Colden in ihm steckt.

"To Love a God" von Anna Benning ist der zweite Band der Götterlicht-Saga, der aus den wechselnden Ich-Perspektiven von Aurora und Colden erzählt wird.

Der erste Band endete mit einem ziemlichen Cliffhanger und der zweite Band setzt genau dort wieder an. Der Kampf gegen Galadon und seine Verbündeten ist vorerst geschlagen, doch einen wirklichen Sieger gab es nicht und der Preis für ihr Entkommen war sehr hoch, denn Colden hat viele seiner Erinnerungen verloren.
Nun muss er herausfinden, wer er eigentlich ist und was er will.
Außerdem stehen Colden, Aurora und ihre Freunde vor der Frage, wie es für sie weitergehen wird.
Werden sie sich weiterhin verstecken oder Galadon erneut herausfordern, um dessen Schreckensherrschaft endlich zu beenden?

Auch dank der kurzen Kapitel ließ sich das Buch sehr gut lesen, aber es war auch von Beginn an total spannend! Es gab eine kurze Zusammenfassung des ersten Bandes am Anfang, sodass ich schnell wieder in die Handlung hineingefunden habe.
Es tauchen neue Charaktere auf, von denen man nicht weiß, ob sie Freund oder Feind sind und wie weit man ihnen vertrauen darf. Es gab im Prinzip drei spannende Antagonisten, die für mich allerdings auch alle noch stärker hätten beleuchtet werden dürfen, weil sie echt viel Potenzial hatten.
Aber auch bei Colden und Aurora bleibt es spannend, denn Colden ist nicht mehr der, den wir aus dem ersten Band kennen. Ich mochte diese Entwicklung total gerne, weil ich ihn so noch interessanter fand, denn man musste ihn fast komplett neu kennenlernen, obwohl er im Prinzip immer noch derselbe war!
Aber auch Aurora hat mir wieder sehr gut gefallen. Sie ist mutig und unabhängig, lässt sich nichts sagen und braucht niemanden, der sie beschützt, weil sie sich selbst sehr gut wehren kann!
Die Liebesgeschichte setzt quasi wieder bei Null an, aber auch das fand ich echt spannend!
Von Varian, Zak, Livia und Brynn hätte ich dagegen gerne mehr gesehen, denn die Freunde von Colden und Aurora standen leider nicht mehr ganz so stark im Fokus, was ich schade fand, was allerdings auch zur Handlung gepasst hat.

Auch die Welt nimmt immer mehr Form an, denn wir blicken über Silver City hinaus und lernen zwei neue Orte kennen. Auch über die Geschichte und Traditionen der Götter erfahren wir etwas mehr.
Die Handlung war ebenfalls sehr spannend und nahm immer mehr an Fahrt auf! Am Ende konnte ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen, denn hier passierte richtig viel, auch dank eines Charakters, den ich irgendwie immer noch mag, obwohl er keiner der Guten ist. Aber auf seine Geschichte bin ich total gespannt und hoffe, dass wir diese im dritten Band erfahren werden.
Generell freue ich mich schon sehr auf den finalen Band, denn natürlich endete auch der zweite Band mit einem Cliffhanger, den ich zwar nicht ganz so gemein fand wie den des ersten Bandes, aber ich bin jetzt schon sehr neugierig, in welche Richtung der dritte Band gehen wird und natürlich, ob alles gut ausgehen wird!

Fazit:
"To Love a God" von Anna Benning ist ein spannender zweiter Band der Götterlicht-Saga!
Es war wirklich von Beginn an spannend und ließ sich sehr gut lesen!
Ich mochte besonders Coldens Entwicklung richtig gerne, weil ich seinen Wandel sehr interessant fand, aber auch Aurora hat mir wieder sehr gut gefallen!
Ich hätte mir gewünscht, dass wir von Coldens Freunden Zak und Brynn noch mehr gesehen hätten und auch die Antogonisten hätten gerne noch stärker beleuchtet werden dürfen, aber auch so hat es mir sehr gut gefallen!
Nach dem Ende bin ich besonders gespannt auf den dritten Band und vergebe gute vier Kleeblätter!

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 07.12.2025

Ethan und Grace haben mir deutlich besser gefallen als Henry und Kate, toller zweiter Band!

The Darlington - Ethan & Grace
0

Vor sechs Wochen ist Graces Welt aus den Fugen geraten und in einer Welle von Trauer versunken.
Nun steht ihr erster Arbeitstag im The Darlington nach dem Tod ihrer Zwillingsschwester an und Grace will ...

Vor sechs Wochen ist Graces Welt aus den Fugen geraten und in einer Welle von Trauer versunken.
Nun steht ihr erster Arbeitstag im The Darlington nach dem Tod ihrer Zwillingsschwester an und Grace will jede ihr sich bietende Chance nutzen, um Amys Tod aufzuklären.
Unerwartete Hilfe erhält sie ausgerechnet von Ethan Darlington, den sie normalerweise nicht ausstehen kann, aber der ihr Herz in letzter Zeit gefährlich zum Schlagen bringt.

"Ethan & Grace" von Laura Kneidl ist der zweite Band der The Darlington Reihe, der aus den wechselnden Ich-Perspektiven der zweiundzwanzig Jahre alten Grace Claymore und des gleichaltrigen Ethan Darlington erzählt wird.

Normalerweise sind die beiden wie Katz und Maus.
Ethan ist der jüngste Spross der Darlingtons, die in London das Luxushotel The Darlington führen.
Sein Studium hat bei ihm keinen hohen Stellenwert, aktuell nimmt er jede Party mit und ist leider häufiger betrunken als nüchtern.
Dabei ist Ethan wirklich klug, einfühlsam und freundlich, doch die Familiensituation setzt ihm sehr zu und so flüchtet er sich in den Alkoholrausch.
Grace ist Zimmermädchen im The Darlington und putzt auch die privaten Räume der Hoteliersfamilie. Sie und Erhan sind nicht nur einmal aneinandergeraten, auch weil Grace sich Ethans respektloses und arrogantes Verhalten nicht bieten lässt und ihm ordentlich Kontra gibt, obwohl er ein Darlington ist, was ich schon im ersten Band sehr mochte!
Doch als Grace nach ihrer Pause ins The Darlington zurückkommt, ist er wie ausgewechselt, was dafür sorgt, das ihr Herz in seiner Gegenwart noch schneller schlägt als sonst, denn er hat schon immer eine ungeheurere Anziehung auf sie ausgewirkt.

Den ersten Band mochte ich zwar ganz gerne, aber ich hatte so meine Probleme, mich komplett auf Henry und Kate einzulassen, aber da mir sowohl das Setting als auch die Handlung echt gut gefallen haben, wollte ich unbedingt weiterlesen und das war eine sehr gute Entscheidung, denn der zweite Band hat mir richtig gut gefallen!
Ich konnte komplett mit Ethan und Grace mitfiebern, mochte sie total gerne, auch weil die beiden eine tolle Chemie haben! Besonders Ethan hat mich positiv überrascht, eben weil hinter seiner scheinbar sorglosen Schale ein einfühlsamer Kern gesteckt hat und auch weil er die Partys aus den richtigen Gründen schnell hinter sich gelassen hat.
Er ist das Nesthäkchen der Familie und eigentlich nur für seine Mutter noch im Hotel, aber auch seinen älteren Brüdern nähert er sich in diesem Band wieder an, was ich sehr mochte!
Auch Graces Freundschaft zu Rose und Kate spielt wieder eine Rolle und ich mag es ja immer gerne, wenn nicht nur Liebesbeziehungen Teil der Geschichte sind, sondern eben auch Freundschaften und Beziehungen zwischen Geschwistern.

Während die Darlingtons vom Missbrauchsskandal um Richard Darlington, dem Vater von Henry, Logan und Ethan, erschüttert werden und das einst so beliebte Luxushotel immer größere Probleme bekommt, haben die Claymores ganz andere Sorgen, denn am Abend der Pearl Gala starb Graces Zwillingsschwester Amy bei einem Autounfall, der bisher nicht aufgeklärt werden konnte.
Die Polizei tut nicht viel, was Grace nicht hinnehmen will und so stellt sie selbst Ermittlungen an, mit der Hilfe von Ethan, der immer an ihrer Seite war, wenn sie ihn gebraucht hat.
Der Skandal um Darlington Senior war spannend, denn es geht vor Gericht, aber die Ermittlungen rund um Amys Tod standen etwas stärker im Fokus und ich mochte es, dass durch diese auch Suspense-Elemente in die Handlung kamen!
Ich mag es, dass die Geschichte sich über alle drei Bände zieht, auch weil man mit jedem Band etwas tiefer in die Welt eintauchen darf!
Die Entwicklung hat mir total gut gefallen und auch der zweite Band endet mit einem Cliffhanger, den ich aber nicht ganz so gemein fand wie den des ersten Bandes.
Ich freue mich schon jetzt sehr auf Rose und Logan, auch weil ich eine leise Ahnung habe, dass die beiden sich vielleicht schon kennen und ich sehr gespannt darauf bin, wie schnell Rose ihre Ablehnung gegenüber den Darlingtons ablegen wird. Außerdem sind natürlich noch einige Fragen offen, sodass ich gespannt bin, wie alles enden wird!

Fazit:
"Ethan und Grace" von Laura Kneidl ist ein großartiger zweiter Band der The Darlington Reihe!
Ich konnte hier von Beginn an mit den beiden mitfiebern, mochte sowohl Ethan als auch Grace richtig gerne und auch ihre Chemie war besonders toll!
Die Geschichte entwickelt sich sehr spannend weiter, ich liebe das Setting und die Charaktere und bin schon jetzt sehr gespannt, wie es im dritten Band weitergehen wird!
Ich vergebe starke vier Kleeblätter!

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere