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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 15.12.2025

Es ist definitiv ein Dark-Academia-Vibe spürbar, und tatsächlich hat mir genau das richtig gut gefallen 🌒🏛️.

Academy of Lies (Band 1) - Anatomie einer Verschwörung
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Das Cover hat mich sofort gecatcht 🎨✨ – modern, atmosphärisch und ein echter Blickfang. Kombiniert mit einem Klappentext, der medizinische Themen verspricht, war für mich klar: Dieses Buch muss ich lesen. ...

Das Cover hat mich sofort gecatcht 🎨✨ – modern, atmosphärisch und ein echter Blickfang. Kombiniert mit einem Klappentext, der medizinische Themen verspricht, war für mich klar: Dieses Buch muss ich lesen. Alles, was irgendwie mit Medizin zu tun hat, zieht mich einfach magisch an 🩺📚.

Der Schreibstil der Autorin ist angenehm leicht, flüssig und unkompliziert, sodass ich schnell in die Geschichte hineingefunden habe. Besonders spannend fand ich die Protagonistin Quinn. Sie wirkt verschlossen, abweisend und teilweise ziemlich verbittert – sowohl anderen als auch sich selbst gegenüber. Und ehrlich? Ich konnte es absolut nachvollziehen 💔. Nicht jeder Mensch kann mit einer solch gravierenden Diagnose offen, optimistisch oder leicht umgehen. Eine Therapie könnte ihr sicher helfen, aber dafür bräuchte sie zuerst die Bereitschaft, sich überhaupt mit sich selbst auseinanderzusetzen. Zynismus und Schmerz begleiten sie täglich – und das spürt man.

"Du bist so sehr damit beschäftigt, zu sterben, dass du ganz vergisst zu leben."
Im Laufe des ersten Bandes macht sie jedoch eine kleine, aber spürbare Entwicklung durch. Ich wünsche ihr sehr, dass im zweiten Band noch mehr Zuversicht und vielleicht sogar ein bisschen Leichtigkeit für sie möglich wird ✨.

Es ist definitiv ein Dark-Academia-Vibe spürbar, und tatsächlich hat mir genau das richtig gut gefallen 🌒🏛️. Obwohl ich normalerweise weder Krimis noch Thriller gezielt lese, konnte mich diese Mischung aus düsterer Atmosphäre und medizinischem Setting positiv überraschen.

Ein besonderes Highlight waren für mich die eingestreuten Tagebucheinträge zu medizinischen Themen. Sie greifen Vorlesungsinhalte auf, erklären sie verständlich und verleihen der Geschichte Tiefe. Es wirkt nicht steril oder trocken – im Gegenteil, trotz der schweren Thematik bleibt die Geschichte lebendig und faszinierend 🧬✨.

Der zweite Band steht bereits in meinem Regal – und ich werde ihn direkt weiterlesen 📘💫.

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Veröffentlicht am 09.12.2025

Grundsätzlich gefiel es mir.

The Games Gods Play – Schattenverführt
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The Games Gods Play hat mir insgesamt gut gefallen. Schon das Cover und der Farbschnitt sind wunderschön gestaltet und machen sofort Lust aufs Lesen 📖✨. Auch der Schreibstil ist flüssig, lebendig und spannend; ...

The Games Gods Play hat mir insgesamt gut gefallen. Schon das Cover und der Farbschnitt sind wunderschön gestaltet und machen sofort Lust aufs Lesen 📖✨. Auch der Schreibstil ist flüssig, lebendig und spannend; die Autorin schafft es, die Aufgaben der Crucible-Spiele abwechslungsreich, überraschend und stellenweise sogar schockierend zu gestalten 😲. Das hat das Buch für mich besonders dynamisch und fesselnd gemacht. Zudem sind die Nebencharaktere sympathisch 😊 und tragen dazu bei, dass die Welt lebendig und atmosphärisch wirkt 🌌.

Die Beziehung zwischen Hades und Lyra konnte ich emotional nicht ganz nachvollziehen 🤔. Es handelt sich eher um eine „Hass-Liebe“ als um Liebe auf den ersten Blick, und die Anziehung zwischen den beiden war für mich schwer greifbar 💔. Hades’ Besitzansprüche wirken nicht mehr zeitgemäß, Tendenzen zur red Flag waren eindeutig da 🚩. Lyras Helfersyndrom führt dazu, dass sie Hades trotz der "Gefahr", die von ihm ausgeht, weiterhin helfen will ⚠️. Auch hilft sie anderen Menschen, die sie offensichtlich töten wollen 😬. Zusätzlich das ständige Versinken in Selbstmitleid scheint in meinen Augen nicht zielführend zu sein 😅.

Einige Punkte blieben für mich noch offen ❓, die meiner Meinung nach schon in Band 1 hätten geklärt werden sollen. Ein Glossar oder ein Verzeichnis der Götter und Göttinnen hätte hier definitiv geholfen 📚, um die Handlung besser nachvollziehen zu können. Bis zum Schluss wusste ich allerdings nicht, dass ein zweiter Band geplant ist 😳, was ich etwas ärgerlich finde, ich dachte es wäre ein Einzelband. Naja, nächstes Mal besser informieren vor dem Kauf 😅. Ich befürchte, dass die Geschichte dadurch künstlich in die Länge gezogen werden könnte ⏳. Ob es dabei möglicherweise einen Love-Triangle geben wird, stört mich nicht mal so sehr 💁‍♀️, nur dass es in meinen Augen keinen zweiten Band mehr gebraucht hätte.

Trotz dieser Kritikpunkte bietet das Buch insgesamt ein spannendes und unterhaltsames Leseerlebnis 🎢. Eigentlich wollte ich vier Sterne vergeben, aber aufgrund der offenen Fragen und der etwas holprigen Liebesgeschichte tendiere ich eher zu drei Sternen ⭐⭐⭐. Ich glaube, ich werde mir Band 2 ausleihen zum Lesen und nicht selber kaufen 📚😉.

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Veröffentlicht am 20.10.2025

Wohlfühl-Setting

This could be forever
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Cover, Farbschnitt und Schreibstil haben mir – wie auch schon bei den ersten beiden Bänden – sehr gut gefallen. 📚 Optisch wie sprachlich bleibt sich die Reihe treu und überzeugt mit liebevollen Details ...

Cover, Farbschnitt und Schreibstil haben mir – wie auch schon bei den ersten beiden Bänden – sehr gut gefallen. 📚 Optisch wie sprachlich bleibt sich die Reihe treu und überzeugt mit liebevollen Details und einem angenehm leichten Ton. Besonders mag ich, dass die Bücher bewusst nicht zu umfangreich sind. Sie lassen sich „mal eben“ lesen – leicht im Stil, aber nicht weniger tief in ihrer Aussage. Die Geschichten bringen das Wesentliche gezielt auf den Punkt, ohne gehetzt zu wirken oder das Gefühl zu hinterlassen, etwas verpasst zu haben.

Direkt zu Beginn war eine richtig gute Vorlage für eine besondere Art von Lovestory greifbar – leider wurde dieses Potenzial in meinen Augen nicht genutzt. Sehr, sehr schade. 😕 Die Geschichte entwickelte sich letztlich vorhersehbar, ohne große Überraschung oder emotionale Tiefe, die man anfangs vielleicht erwartet hätte. Sie hat mir gefallen, ja – aber sie bleibt im Vergleich zu den Möglichkeiten, die sie geboten hätte, eher im soliden Mittelfeld.

Trotzdem mochte ich das Setting erneut sehr 🌺. Hawaii als Kulisse strahlt eine besondere Wärme und Leichtigkeit aus, die man beim Lesen fast spüren kann. Schön fand ich auch, dass sich durch alle drei Bände hinweg die Bewohner des kleinen Ortes als Nebenfiguren gehalten haben. Diese Konstanz hat für ein vertrautes Gefühl gesorgt, während sich die Hauptcharaktere in jedem Band geändert haben. Die kleinen Einblicke in Themen wie Surfen 🏄‍♀️ oder Dreharbeiten haben die Geschichte lebendiger gemacht und ihr einen frischen Anstrich gegeben.

Mit Millie hatte ich an manchen Stellen meine Schwierigkeiten. Nicht alles war für mich nachvollziehbar, aber ich mochte ihre Ehrlichkeit und dass sie den Mut hatte, ihren Gefühlen Raum zu geben. Was mir jedoch gefehlt hat: Eine wirklich klärende Auseinandersetzung mit dem Knackpunkt, der damals zur Trennung führte. Es wirkt fast so, als käme bei beiden plötzlich eine Sinneswandlung – ohne dass dieser wichtige Konflikt wirklich besprochen oder gelöst wurde. Das ließ das Ende ein wenig unausgereift wirken.

Trotzdem war es angenehm, eine Geschichte zu lesen, die ohne großes Drama auskommt. 😊 Diese ruhige, sanfte Erzählweise ist etwas, das alle drei Bände gemeinsam haben – und was ich sehr geschätzt habe.

Alles in allem ein schöner Abschluss der Trilogie, der vor allem durch Atmosphäre, Setting und das Wiedersehen mit vertrauten Nebenfiguren punktet. Mein Favorit bleibt dennoch Band 1 – vielleicht, weil ich selbst Tennis 🎾 so gerne mag.

Fazit: Leicht zu lesen, mit liebevoller Gestaltung und einem Wohlfühl-Setting – auch wenn das emotionale Potenzial dieses letzten Bandes nicht ganz ausgeschöpft wurde.

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Veröffentlicht am 08.09.2025

Ein bittersüßer Abschied

In Case We Forget
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Ich habe mich so sehr auf Band 3 gefreut – vielleicht sogar am meisten von allen. Tess' Schreibstil war auch hier wieder ein echtes Highlight: poetisch, leicht und dennoch tiefgründig. Ihre Worte laden ...

Ich habe mich so sehr auf Band 3 gefreut – vielleicht sogar am meisten von allen. Tess' Schreibstil war auch hier wieder ein echtes Highlight: poetisch, leicht und dennoch tiefgründig. Ihre Worte laden zum Träumen ein und schaffen mühelos diese besondere Atmosphäre, in die man nur zu gerne eintaucht.

Gerade deshalb fällt es mir nicht leicht zu sagen, dass mich dieser Abschlussband emotional leider nicht so stark erreichen konnte wie seine beiden Vorgänger. Die Grundidee der Geschichte hat mich wirklich überrascht und fasziniert – vor allem der Einstieg war mit Wendungen versehen, die ich so nicht erwartet hatte. Das hat mich sofort neugierig gemacht. Doch je weiter die Geschichte voranschritt, desto mehr verlor ich leider die Verbindung zu den Protagonisten.

XY war bereits in den vorangegangenen Bänden ein eher distanzierter Charakter, und auch hier fiel es mir schwer, wirklich Zugang zu ihm zu finden – trotz seiner spürbaren Entwicklung. Es war schön zu sehen, dass er versucht, sich zu öffnen, und ich erkenne an, wie gut sein innerer Wandel dargestellt wurde. Trotzdem blieb eine gewisse emotionale Distanz bestehen.

Auch XYZ war mir zwar grundsätzlich sympathisch, aber ich konnte mich nicht so mit ihr identifizieren, wie ich es mir gewünscht hätte. Vielleicht lag es daran, dass ihre Gedanken- und Gefühlswelt für mich nicht immer greifbar war. Mir fehlten einfach diese kleinen, stillen Momente, die mir helfen, mich einer Figur wirklich nahe zu fühlen.

Was mir jedoch sehr gut gefallen hat – und was ich mit einem Lächeln gelesen habe – war die enge Verbindung der Studiengruppe. Es hat sich vertraut und schön angefühlt, sie wiederzusehen, ihre Dynamik zu erleben und zu merken, wie sehr sie zusammengewachsen sind. Auch die Entwicklung der Kanzlei war ein stimmiger und schöner Aspekt, der dem Ganzen zusätzliche Tiefe verliehen hat.

Das Setting hat wie immer überzeugt – atmosphärisch, detailverliebt und mit einem feinen Gespür für Schauplätze, die einem beim Lesen fast real erscheinen. Der Hauptfall in Band 3 war spannend aufgebaut und hat mich durchweg interessiert – auch das hat mir sehr gefallen.

Trotz all dieser positiven Punkte bleibt bei mir das Gefühl zurück, dass dieser Band nicht ganz die emotionale Tiefe erreicht hat, die ich mir erhofft hatte. Vielleicht waren meine Erwartungen nach den beiden starken ersten Teilen einfach zu hoch. Es tut mir ehrlich leid, nur drei Sterne vergeben zu können, wo Band 1 und 2 für mich absolute Highlights waren. Dennoch bin ich dankbar, diese Reise gemacht zu haben, und schätze, was Tess mit dieser Trilogie geschaffen hat: Eine Geschichte voller Herz, Entwicklung und leiser Poesie.

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Veröffentlicht am 23.04.2025

Das Cover und die Charakterkarten sind wirklich schön gestaltet 😍

Thirteen Witches - Die Erinnerungsdiebin
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Das Cover und die Charakterkarten sind wirklich schön gestaltet 😍 – für mich persönlich sind die Karten zwar kein Muss, aber ich denke, die Kids werden sich richtig darüber freuen! Die Innengestaltung ...

Das Cover und die Charakterkarten sind wirklich schön gestaltet 😍 – für mich persönlich sind die Karten zwar kein Muss, aber ich denke, die Kids werden sich richtig darüber freuen! Die Innengestaltung überzeugt ebenso wie die angenehme Haptik des Buches, die zum Lesen einlädt. 👌

Der Schreibstil fließt angenehm und macht das Lesen zu einem echten Vergnügen. 😊 Allerdings hätte ich mir mehr atmosphärische Details gewünscht, um in dieser Fantasywelt richtig eintauchen zu können. Die Grundidee der Welt hat mein Interesse definitiv geweckt, doch sie bleibt leider ein wenig blass und ohne die lebendigen Farben, die eine richtig packende Fantasiewelt ausmachen. 🤔

Was mich besonders beschäftigt, ist die verpasste Chance bei den Nebencharakteren. Mit Ausnahme von Rosie bleiben sie eher an der Oberfläche, obwohl sie eigentlich einen wichtigen Teil der Geschichte darstellen. Man spürt nicht wirklich, was in ihnen vorgeht. 😕 Statt sie nur zu begleiten, wäre ein engeres Zusammenarbeiten und eine tiefere Verbindung zwischen den Charakteren schöner gewesen – das hätte der Geschichte mehr Wärme und Tiefe gegeben.

Einige Szenen könnten für die anvisierte Altersgruppe durchaus gruselig wirken – vielleicht sogar etwas zu gruselig für empfindlichere junge Leser*innen. 😱

Die Grundidee mit der Hexenjagd finde ich jedoch wirklich spannend und bin neugierig, wie sich die Geschichte weiterentwickelt. 🧙‍♀️ Besonders interessant wäre es zu erfahren, ob tatsächlich alle Hexen böse sind oder ob es auch liebe, hilfsbereite Hexen gibt – das würde der Geschichte mehr Vielfalt geben und könnte schön zeigen, dass nicht alles schwarz-weiß ist. ✨

Ich freue mich trotz der kleinen Kritikpunkte darauf, die weitere Entwicklung der Geschichte zu verfolgen und herauszufinden, welche überraschenden Wendungen noch auf uns warten! 🤩

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