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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 16.12.2025

Zwischen Schnee, Gefahr und neuer Hoffnung

Liebessturm in den Highlands
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Diese Geschichte von Skye MacDonald ist für mich ein absolutes Highlight und gehört zu meinen klaren Favoriten. Im Mittelpunkt stehen Callum MacTavish, ein ehemaliger Rettungspilot, der sich nach dem Tod ...

Diese Geschichte von Skye MacDonald ist für mich ein absolutes Highlight und gehört zu meinen klaren Favoriten. Im Mittelpunkt stehen Callum MacTavish, ein ehemaliger Rettungspilot, der sich nach dem Tod seiner Frau voller Schuldgefühle in sein abgelegenes Cottage zurückgezogen hat, und Sally Lampion, die vor ihrem gewalttätigen Ex auf der Suche nach Sicherheit in den verschneiten Highlands landet. Was als Zuflucht und unfreiwillige Nähe beginnt, entwickelt sich schnell zu einer emotional intensiven Verbindung, die beide aus ihrer inneren Starre löst.

Besonders gut gefallen hat mir Callums ausgeprägter Beschützerinstinkt, der trotz seiner seelischen Wunden immer wieder durchbricht, sowie Sallys Mut, sich endlich aus ihrer toxischen Beziehung zu befreien und diesen Schritt konsequent zu gehen. Die Handlung ist sowohl spannend als auch zutiefst berührend – ich konnte das Buch nicht aus der Hand legen und habe regelrecht mitgefiebert, ob die beiden sich ihren Gefühlen stellen und zugleich den drohenden Gefahren entkommen können. Spätestens als Sallys Ex Marcus auftaucht, wird deutlich, wie stark das Band zwischen ihr und Callum geworden ist und wie sehr sie einander Halt geben.

Die Figuren waren für mich allesamt gut nachvollziehbar. Sally und Callum habe ich sofort ins Herz geschlossen, während Marcus von Anfang an ein absoluter Antagonist war, der mit seiner Gewalt, Manipulation und emotionalen Erpressung starke Abscheu hervorruft – genau so, wie es die Geschichte beabsichtigt. Ihre Motive wirkten glaubwürdig, und ich konnte mich gut in ihre Entscheidungen hineinversetzen.

Für mich steckt auch eine wichtige Botschaft im Buch: dass man sich nichts gefallen lassen darf, dass Mut manchmal bedeutet, den ersten Schritt ins Ungewisse zu wagen, und dass man es verdient hat, ein Leben frei von Angst und Manipulation zu führen. Und dass nach dunklen Zeiten durchaus wieder etwas Gutes ins Leben treten kann.

Empfehlen würde ich dieses Buch allen, die Geschichten aus den Highlands lieben, eine gefühlvolle Romance für zwischendurch suchen und gleichzeitig mit ernsten Themen wie häuslicher Gewalt umgehen können. Es ist ein emotionales, mitreißendes Buch, das einen vom ersten Moment an fesselt und mit einem warmen Gefühl zurücklässt.

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Veröffentlicht am 16.11.2025

Eine leise, magische Geschichte über Mut, Zugehörigkeit - und das, was bleibt, wenn der Nebel sich lichtet

Windholm-Saga / Windholm Das Nebelkind
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"Windholm – Das Nebelkind" erzählt die Geschichte von Aric, einem jungen Protagonisten mit einem großen Herzen, der aus seinem Heimatdorf Windholm aufbricht, ohne genau zu wissen, was ihn erwartet. Auf ...

"Windholm – Das Nebelkind" erzählt die Geschichte von Aric, einem jungen Protagonisten mit einem großen Herzen, der aus seinem Heimatdorf Windholm aufbricht, ohne genau zu wissen, was ihn erwartet. Auf seiner Reise begegnet er ungewöhnlichen Gefährten: dem gnomhaften Brambelfeet, der mehr heilt als flucht, der geheimnisvollen Sylphe Lyra, die Erinnerungen an Verlorenes trägt, und dem uralten Steinwesen Mohri Grinva, das das Feuer der Erde in sich trägt. Gemeinsam begeben sie sich auf eine Reise, die nicht nur durch alte Wälder und geheimnisvolle Landschaften führt, sondern auch tief in Aric’ eigenes Inneres. Dabei wird die Suche nach Wahrheit und Mut ebenso thematisiert wie Freundschaft, Zusammenhalt und Selbstentdeckung.

Mir hat besonders gefallen, wie liebevoll die Charaktere gezeichnet sind. Jeder hat seine eigene Persönlichkeit, seine Stärken, Schwächen und Geheimnisse, und man versteht ihre Motive sofort. Aric’s Entwicklung von einem unsicheren Jungen zu jemandem, der seine Verantwortung erkennt, fand ich sehr berührend. Auch die Nebenfiguren wie Brambelfeet, Lyra und Mohri sind spannend gestaltet und bringen Tiefe und Humor in die Geschichte.

Die Handlung ist spannend und zugleich magisch, mit einer stimmigen Balance aus Abenteuer, Rätseln und emotionalen Momenten. Die Welt von Windholm wirkt lebendig und reich an Details, sodass man sich leicht hineinversetzen kann.

Aus dem Buch habe ich vor allem mitgenommen, wie wichtig Freundschaft, Mut und das Vertrauen in sich selbst sind. Die Geschichte zeigt, dass Herausforderungen oft nicht nur äußere Hindernisse sind, sondern auch innere Ängste und Zweifel überwunden werden müssen.

Ich würde das Buch jedem empfehlen, welche gerne in fantasievolle Welten eintauchen, magische Abenteuer lieben und Geschichten schätzen, in denen Charakterentwicklung, Freundschaft und Mut im Mittelpunkt stehen. Das Buch eignet sich sowohl für junge Leser als auch für alle, die sich noch einmal in eine zauberhafte, abenteuerliche Welt entführen lassen möchten.

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Veröffentlicht am 07.10.2025

Abenteuer, Freundschaft und Neuanfang

Die Insel 1
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Oskar reist mit seiner Mutter auf eine abgelegene Insel, um Abstand vom Alltag zu gewinnen und den schmerzhaften Verlust seines Vaters zu verarbeiten. Anfangs kann er mit dem Inselurlaub wenig anfangen, ...

Oskar reist mit seiner Mutter auf eine abgelegene Insel, um Abstand vom Alltag zu gewinnen und den schmerzhaften Verlust seines Vaters zu verarbeiten. Anfangs kann er mit dem Inselurlaub wenig anfangen, doch schon bald findet er in Ben und David neue Freunde. Gemeinsam entdecken sie eine alte, vergessene Festung, die sie neugierig erforschen. Was als harmloses Abenteuer beginnt, entwickelt sich zu einem spannenden Katz-und-Maus-Spiel, als sie feststellen, dass sie dort nicht allein sind. Mut, Zusammenhalt und Freundschaft helfen den Jugendlichen, sich aus der gefährlichen Lage zu befreien. Für Oskar wird die Zeit auf der Insel zu einem Wendepunkt – er findet neuen Lebensmut, Freundschaft und seine erste Liebe.

Mir hat an der Geschichte besonders gefallen, dass man als Leser das Gefühl hatte, selbst Teil des Abenteuers zu sein. Die Beschreibungen der Festung waren so lebendig, dass ich mir alles genau vorstellen konnte. Besonders schön fand ich den Zusammenhalt der Freunde – das Motto „Einer für alle und alle für einen“ zieht sich durch das ganze Buch.

Die Handlung war spannend und emotional zugleich. Ich konnte gut mitfiebern und mich in die Figuren hineinversetzen. Oskar, Ben, David und Magnus sind sympathische Charaktere, deren Handlungen und Gefühle glaubwürdig und nachvollziehbar waren.

Aus dem Buch habe ich mitgenommen, wie wichtig Freundschaft, Vertrauen und Mut sind – besonders in schwierigen Zeiten. Oskar zeigt, dass man auch nach Verlust und Schmerz wieder Hoffnung finden kann, wenn man Menschen an seiner Seite hat, die einem Halt geben.

Ich empfehle "Die Insel – Die vergessene Festung" allen, die gerne spannende und berührende Geschichten lesen, in denen Abenteuer, Freundschaft und ein Hauch Geschichte miteinander verschmelzen. Es ist ein Buch, das einen von Anfang bis Ende fesselt und zugleich ans Herz geht.

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Veröffentlicht am 03.01.2026

Karriereziele vs. Herzentscheidungen

A Crush on the Boss
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Nach dem emotionalen Auf und Ab aus Band 1 hat mich „A Crush on the Boss“ genau dort abgeholt, wo mein Herz noch nicht ganz zur Ruhe gekommen war.

Layla beginnt ihre Karriere bei BioVaris, einem innovativen ...

Nach dem emotionalen Auf und Ab aus Band 1 hat mich „A Crush on the Boss“ genau dort abgeholt, wo mein Herz noch nicht ganz zur Ruhe gekommen war.

Layla beginnt ihre Karriere bei BioVaris, einem innovativen Biotech-Unternehmen, in dem Kreativität über Konvention zählt. Dort begegnet sie Miles, der zwischen seiner Verantwortung als CEO und seiner Leidenschaft für Forschung hin- und hergerissen ist. In Meetings und langen Stunden im Labor wächst ihre Nähe – doch eine alte Liebe von Miles wirft lange Schatten über alles, was sich zwischen ihnen entwickelt.

Der Einstieg in die Geschichte fühlt sich frisch und modern an. Layla ist kein „klischeehafter“ Romance-Charakter, sondern eine ehrgeizige, talentierte junge Frau, deren Leidenschaft für Wissenschaft genauso stark ist wie ihre wachsenden Gefühle für Miles. Diese Kombination aus Berufsambition und verbotener Anziehung macht das Buch für mich besonders reizvoll, weil es mehr ist als nur eine einfache Office-Romance.

Miles als CEO bringt sowohl Kompetenz als auch emotionale Tiefe mit. Seine inneren Konflikte zwischen Verantwortung, Vergangenheit und dem Wunsch nach Nähe geben der Geschichte eine unerwartete Schwere, die über reine Knister-Momente hinausgeht.

Die Anziehung zwischen Layla und Miles ist spürbar, und das Zusammenspiel aus beruflicher Nähe und persönlicher Unsicherheit macht den Reiz der Geschichte aus.

Auch wenn manches bereits vertraut erscheint (CEO trifft brillante Mitarbeiterin), schafft Ava Cooper es, durch kleine Details Spannung aufzubauen.

Layla wirkt auf mich sympathisch und authentisch. Ihre Leidenschaft für Forschung ist kein bloßes Beiwerk, sondern ein Teil dessen, wie sie denkt und handelt – was sie sehr greifbar macht. Miles wiederum ist ebenso charismatisch wie komplex: Er trägt Verantwortung und hat Fehler.

Beide Motive – Karriere und Liebe – sind gut nachvollziehbar.

Obwohl es sich um eine Liebesgeschichte handelt, steckt mehr dahinter: Vertrauen, Risiko und das Loslassen von Selbstzweifel. Es wird deutlich, dass echte emotionale Verbindung Mut braucht – nicht nur für romantische Geständnisse, sondern auch im Umgang mit eigenen Wünschen und Ängsten.

Ich würde dieses Buch vor allem Leserinnen und Lesern empfehlen, die Office-Romancen mit emotionaler Tiefe mögen, also nicht nur funkelnde Blicke, sondern auch echte innere Entwicklung und Konfliktbewältigung schätzen. Perfekt für alle, die Geschichten über ehrgeizige Figuren, verbotene Anziehung und die Balance zwischen Herz und Karriere lieben.

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Veröffentlicht am 18.06.2026

Die zweite Chance des Herzens

Last Kiss of Summer
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„Last Kiss of Summer“ von Jessica M. Felleman ist eine emotionale und berührende Liebesgeschichte über die erste Liebe, zweite Chancen und die Frage, wie viel Zeit uns im Leben wirklich bleibt.
Im Mittelpunkt ...

„Last Kiss of Summer“ von Jessica M. Felleman ist eine emotionale und berührende Liebesgeschichte über die erste Liebe, zweite Chancen und die Frage, wie viel Zeit uns im Leben wirklich bleibt.
Im Mittelpunkt der Geschichte steht Sera Watkins, die nach zwei Jahren nach Cape Cod zurückkehrt, um die Sommerferien mit ihrer Familie zu verbringen. Eigentlich hat sie sich vorgenommen, ihrem Kindheitsfreund und Nachbarn Luke aus dem Weg zu gehen, nachdem er ihr einst das Herz gebrochen hat. Doch die Vergangenheit lässt sich nicht so leicht verdrängen. Durch ein besonderes Ereignis aus ihrer Kindheit sind ihre Leben auf einzigartige Weise miteinander verbunden. Als sie sich nach langer Zeit wieder begegnen, wird schnell klar, dass die Gefühle zwischen ihnen noch immer vorhanden sind.
Besonders gut gefallen hat mir die Entwicklung der Beziehung zwischen Luke und Sera. Obwohl ihre Verbindung nach den zwei Jahren zunächst beschädigt ist, spürt man von Anfang an, wie viel ihnen noch aneinander liegt. Die Missverständnisse und unausgesprochenen Gefühle, die zu ihrer Trennung geführt haben, wirkten nachvollziehbar und machten die Geschichte sehr emotional. Ich habe bei jeder gemeinsamen Szene mitgefiebert und darauf gehofft, dass endlich einer von beiden den Mut findet, seine Gefühle offen auszusprechen.
Weniger gefallen hat mir, dass sowohl Sera als auch Luke zeitweise versuchten, sich mit anderen Personen abzulenken oder den jeweils anderen eifersüchtig zu machen. Dieses Verhalten hat mich stellenweise frustriert, da viele Probleme dadurch nur unnötig vergrößert wurden. Zudem gab es bei der E-Book-Version ein technisches Problem: Die als Sprechblasen dargestellten Textnachrichten wurden auf meinem Reader teilweise gar nicht oder nur unvollständig angezeigt. Dadurch gingen einige Inhalte verloren, was den Lesefluss etwas beeinträchtigt hat.
Die Charaktere habe ich sehr ins Herz geschlossen. Ihre Entscheidungen und Beweggründe waren für mich jederzeit nachvollziehbar. Man konnte ihre Ängste, Hoffnungen und Unsicherheiten gut verstehen, und oft habe ich mich gefragt, ob ich in ihrer Situation nicht ähnlich gehandelt hätte.
Die Handlung war durchgehend sehr gefühlvoll und berührend. Besonders die ernsteren Themen der Geschichte verleihen dem Buch eine große emotionale Tiefe. Das Ende hat mich völlig überrascht und noch lange nach dem Lesen beschäftigt.
Aus dem Buch habe ich vor allem mitgenommen, wie wichtig es ist, das Leben bewusst zu genießen und Chancen zu ergreifen, solange man sie hat. Niemand weiß, was die Zukunft bringt oder wie viel Zeit einem bleibt. Diese Botschaft wurde besonders gegen Ende der Geschichte eindrucksvoll vermittelt.
Insgesamt ist „Last Kiss of Summer“ ein wunderschöner, bittersüßer Liebesroman mit liebenswerten Charakteren, viel Gefühl und einer wichtigen Botschaft. Ich empfehle das Buch allen Leserinnen und Lesern, die emotionale New-Adult-Romane, Second-Chance-Liebesgeschichten und Geschichten mit Tiefgang mögen. Von mir erhält das Buch eine klare Leseempfehlung.

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