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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 02.02.2026

Stürmisch

Stürmische Klippe
5

Das Cover lädt uns an die Küste ein und zeigt anhand der Wolken auch schon mal den aufkommenden Orkan an.
Dies ist zwar schon der zehnte Fall der Reihe, allerdings mein erster Fall mit Liv Lammers. Er ...

Das Cover lädt uns an die Küste ein und zeigt anhand der Wolken auch schon mal den aufkommenden Orkan an.
Dies ist zwar schon der zehnte Fall der Reihe, allerdings mein erster Fall mit Liv Lammers. Er hat mir insgesamt sehr gut gefallen.
Eine Politikerin, zudem auch noch Freundin der höchsten Polizistin, soll ermordet werden. Sie entkommt dem Anschlag, und damit geht das Drama auch schon richtig los.
Viele Personen sind auf der vom Orkan heimgesuchten Insel Sylt auf deren Landgut abgeschnitten. Doch wer ist ein Attentäter und wer ist der Mörder der Kellnerin? Es gibt viele Verdächtige und es wird unter schwierigen Umständen ermittelt wer wo wann war und wer etwas zu verbergen hat. In der Villa sind weitere Politiker anwesend, dazu Sicherheits- und Servicepersonal. Und nicht alle sind die, die sie vorgeben zu sein.
Dann gibt es noch einen zweiten Handlungsstrang, bei dem man lange Zeit nicht weiß ob er eigenständig ist oder irgendwie zum Politikerdrama dazugehört. Auch das löst sich aber zum Schluss gut auf.
Die Handlung ist spannend, die Protagonisten sind gut beschrieben. Der Schreibstil macht Laune beim Lesen und die Kapitel lassen den Leser nie im Unklaren darüber, wo er sich gerade befindet. Mir hat das Buch sehr gut gefallen und ich habe gleich alle anderen Bände um Liv Lammers auf meine Wunschliste gesetzt.

  • Einzelne Kategorien
  • Handlung
  • Erzählstil
  • Charaktere
  • Cover
  • Spannung
Veröffentlicht am 27.12.2025

Ein Horrorfilm zum lesen

Verbrenn das Negativ
0

Schon das Cover ist ein bisschen unheimlich und hat auf jeden Fall einen Wiedererkennungswert.
Die Story ist so, wie man sich einen Horrorfilm vorstellt. Unheimlich, spannend und gefährlich.
Die Protagonisten ...

Schon das Cover ist ein bisschen unheimlich und hat auf jeden Fall einen Wiedererkennungswert.
Die Story ist so, wie man sich einen Horrorfilm vorstellt. Unheimlich, spannend und gefährlich.
Die Protagonisten scheinen alle etwas zu verheimlichen zu haben und sind gut beschrieben und spielen alle ihre besondere Rolle.
Der Schreibstil ist mitreissend und man fühlt sich gut in die Geschichte mitgenommen.
Aufgelockert werden die Kapitel durch Szenen aus Drehbüchern, Tagebucheinträgen und Zeitungsartikel. Das bringt viel Abwechslung und Hintergrundwissen.
Natürlich wird der Leser auch immer wieder hinters Licht geführt und weiß am Ende nicht mehr, wem er vertrauen kann und ob das Ganze vielleicht doch eine Geistergeschichte ist oder ob Menschenhand angelegt wurde.
Wer also Horrorfilme mag, ist mit diesem Buch gut bedient.

Veröffentlicht am 22.12.2025

Puzzle mal anders

Das mörderische Christmas Puzzle
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Edie, eine 80-jährige Kreuzworträtsel-Macherin und auch Puzzle-Liebhaberin, erhält ein Puzzle, das augenscheinlich einen Mord ankündigt. Zum Glück ist ihr Enkel, der gleichzeitig ihr Sohn ist, Detective ...

Edie, eine 80-jährige Kreuzworträtsel-Macherin und auch Puzzle-Liebhaberin, erhält ein Puzzle, das augenscheinlich einen Mord ankündigt. Zum Glück ist ihr Enkel, der gleichzeitig ihr Sohn ist, Detective Inspector und nimmt sich der Sache sofort an. Doch die Polizei hat nicht viel gegen den Mörder einzusetzen, da sowohl Motiv als auch Verbindungen nichts hergeben. Edie ist keine große Menschenfreundin und zugleich Weihnachtshasserin, für Beides hat sie natürlich ihre guten Gründe. Aber mit Hilfe diverser nicht abgeneigter Menschen in ihrer Umgebung kommt sie nach und nach doch auf die Spur des Verbrechers, leider bis es fast zu spät ist.

Ein schöner Schreibstil, gut herausgearbeitete Protagonisten, dazu ein bisschen Familientragödie und Vergangenheitsbewältigung. Hier ist alles vorhanden, was einen so richtig mitzieht.

Das Cover passt gut zum ersten Weihnachtskrimi der Autorin.

Ein Gimmick ist dann noch ein zu lösendes Rätsel im Buch, zum Glück wird die Lösung am Ende noch mitgeliefert.

Veröffentlicht am 17.12.2025

Einsamkeit und Tod

Die MörderMitzi und der eiskalte Tod
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Die Mördermitzi scheint ja schon eine Institution zu sein, ich habe sie erst in diesem siebten Band kennengelernt. Aber so viel ist jetzt schon klar: ich habe einiges nachzuholen.

Für den Neueinsteiger ...

Die Mördermitzi scheint ja schon eine Institution zu sein, ich habe sie erst in diesem siebten Band kennengelernt. Aber so viel ist jetzt schon klar: ich habe einiges nachzuholen.

Für den Neueinsteiger wird erklärt, wie die (Mörder-)Mitzi zu ihrem Namen kam. Danke dafür an die Autorin. So wäre dieses Rätsel schon einmal gelöst.

Dann gibt es aber viele Rätsel - wer ist der Tote, welcher als Schneemann im Wald zurückgelassen wurde. Und wer will den verschiedenen Retreat-Teilnehmern an den Kragen, die sich vorher (angeblich) nicht einmal untereinander kannten.

Nach und nach fühlt die Mitzi allen Teilnehmern auf den Zahn und entgeht selbst nur knapp dem Schneefrauen-Syndrom.

Der Schreibstil ist mitreissen und Mitzi agiert nicht nur mit den Teilnehmern des Retreats, sondern auch immer mal wieder gedanklich und in Träumen mit ihrer besten Freundin von der Polizei.

Eine interessante Geschichte mit mehr oder weniger Hand und Fuss, aber was für mich hier auch tatsächlich zweitrangig war. Man wird einfach gut unterhalten.

Veröffentlicht am 29.11.2025

Orkan

Seemannsgrab für Norderney
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Der mittlerweile 12. Fall für Jan de Fries kommt mit einem düsteren, aber sehr schönen Cover daher.

Das Cover passt sowohl farblich als auch in seiner Gestaltung toll in die Serie.

Jan wird hier einmal ...

Der mittlerweile 12. Fall für Jan de Fries kommt mit einem düsteren, aber sehr schönen Cover daher.

Das Cover passt sowohl farblich als auch in seiner Gestaltung toll in die Serie.

Jan wird hier einmal mehr zu einem Tötungsdelikt hinzugezogen und wie es der Zufall will, wird er gleich als Komparse bei einem Film auf Norderney angeheuert. Das verschafft ihm den Vorteil, undercover für Hauptkommissarin Doro zu ermitteln und seine Ohren offen zu halten. Das gelingt soweit auch ganz gut, bis er selbst in Gefahr gerät und in einem Seemannsgrab landet.

Insgesamt eine schöne Geschichte mit alten Bekannten, das macht den Krimi fast schon ein wenig familiär. Der gewohnte Wortwitz fehlt ebensowenig wie Motte, sein treuer vierbeiniger Begleiter.

Der Schreibstil ist mitreissend, die Kapitel angepasst an die Geschehnisse. Zum Schluß gibt es keine offenen Fragen, alles wird geordnet aufgelöst.