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Veröffentlicht am 28.04.2026

Zauberhaftes Kinderbuch

Die magische Villa – Eine Freundschaft voller Zauber
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Nina Blazon habe ich durch ihre Romane für Erwachsene und ihre Jugendromane kennengelernt. Deshalb dachte ich mir, dieses Buch passt dann perfekt zu mir und meiner Tochter. Perfekt war dann noch, dass ...

Nina Blazon habe ich durch ihre Romane für Erwachsene und ihre Jugendromane kennengelernt. Deshalb dachte ich mir, dieses Buch passt dann perfekt zu mir und meiner Tochter. Perfekt war dann noch, dass wir Nina Blazon auf der Leipziger Buchmesse getroffen haben, bei der sie genau aus diesem Buch vorgelesen hat.
Im Mittelpunkt steht Lucy, ein neugieriges Mädchen, das eine merkwürdige Beobachtung nicht loslässt. Gemeinsam mit ihrer besten Freundin Maya und dem neuen Mitschüler Tim macht sie sich auf die Suche nach dem Geheimnis der alten, scheinbar verlassenen Villa. Die drei entdecken, dass unter der Villa ein unterirdisches Hotel liegt, das als Zufluchtsort für fantastische Wesen dient. Die Eigentümerin dieses verborgenen Refugiums bittet die Kinder um Hilfe, weil eine Nixen‑Familie in Gefahr schwebt. Die drei Freunde müssen sich beweisen, dass sie dem Abenteuer gewachsen sind, um die Nixen zu retten und das Gleichgewicht der magischen Welt wiederherzustellen.
Lucy ist eine sympathische Protagonistin, sie ist einerseits mutig, aber auch unsicher. Ihr Verhalten wirkt realistisch und nachvollziehbar. Dazu Maya, die ruhiger ist und Tim, der skeptische. Die Mischung der 3 unterschiedlichen Charaktere, zeigt, dass es unterschiedliche Stärken braucht, um Ziele zu erreichen.
Das Buch ist insgesamt ein schöne Abenteuergeschichte für ab 9-jährige Kinder. Sprachlich ist es dem Alter angepasst. Freundschaft und Fantasy sind die wichtigsten Elemente. Der Spannungsbogen hätte nach der Meinung meiner Tochter etwas schneller gehen können, aber sie hat das Buch gerne gelesen und fühlte sich gut unterhalten.

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Veröffentlicht am 01.04.2026

Düster und Spannend

The Crane and the Nightjar
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Bei diesem Roman hat mich der Titel neugierig gemacht. Unter Crane und Nightjar habe ich mir zwei Fantasy Figuren vorgestellt und war dann im ersten Moment etwas enttäuscht, dass es die Namen der Protagonisten ...

Bei diesem Roman hat mich der Titel neugierig gemacht. Unter Crane und Nightjar habe ich mir zwei Fantasy Figuren vorgestellt und war dann im ersten Moment etwas enttäuscht, dass es die Namen der Protagonisten sind.
Es wird eine düstre und grausame Welt beschrieben, in dem der Großteil der Bevölkerung von Armut und Angst beherrscht wird. Selbst kleinste Vergehen werden auf grausamste Weise bestraft. So erwischt es auch Crane und Nightjar, die sich kurz vor ihrer Gefangennahme zum ersten Mal sehen. Die Beschreibungen des Straflagers und der Hinrichtungen sind jedenfalls nichts für schwache Nerven.
Die Geschichte schreitet schnell voran und ist spannend. Nicht nur die Hauptcharaktere werden nachhaltig beschrieben, auch die Nebencharaktere erhalten Raum, damit sie für mich als Leser greifbarer werden. Die Schauplätze ändern sich schnell und ich hatte oft das Gefühl, dass ich gerne länger an einem Schauplatz verweilt hätte, um mehr dazu zu erfahren.
Im Buch gibt es immer wieder überraschende Wendungen und vor allem das Ende bietet einen unvorhersehbaren Plot Twist, der alles in ein neues Licht rückt und viel Spannung für den zweiten Teil verspricht.
Insgesamt fand ich das Buch sehr spannend und die Seiten flogen so nur dahin. Manchmal hätte ich mir mehr Hintergrundinfos gewünscht und auch einen etwas langsameres Worldbuilding. Den zweiten Teil möchte ich aber trotzdem unbedingt lesen.

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Veröffentlicht am 28.01.2026

Überraschende Wendungen

Eisland
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Dies ist bereits der Krimi Serie um die Ermittler Signe Kristiansen und Martin Juncker in Kopenhagen. Da die persönliche Entwicklung der Protagonisten immer viel Raum in den Romanen einnimmt, empfehle ...

Dies ist bereits der Krimi Serie um die Ermittler Signe Kristiansen und Martin Juncker in Kopenhagen. Da die persönliche Entwicklung der Protagonisten immer viel Raum in den Romanen einnimmt, empfehle ich sehr, auch die vorherigen Bände zu lesen.
Diesmal beginnt der Roman mit einer Niederlage für Juncker, denn ein vermeintlicher Mörder, den Juncker ins Gefängnis gebracht hat, wird nach Jahren freigesprochen. Juncker glaubt weiterhin an die Schuld und nimmt den Fall wieder auf. Dann stirbt der verantwortliche Staatsanwalt und der Fall nimmt eine ganz neue Richtung.
Wie bei den anderen Bänden ist die Charakterzeichnung der Protagonisten sehr gut gelungen. Alle haben ihre großen und kleinen Probleme. Sie wirken menschlich in ihrer Verletzlichkeit. Gut ist das Nabiha diesmal mehr Raum bekommt.
Insgesamt hatte ich bei diesem Teil aber das Gefühl, dass die privaten Verstrickungen diesmal für mich zu viel Raum einnahmen. Der eigentliche Fall wurde deswegen immer öfter in den Hintergrund gedrängt. Ein Punkt, den ich persönlich nicht mag, der aber natürlich bei der Weiterentwicklung der Charaktere hilft.
Wie bei den Vorgängerbänden ist auch bei diesem Band die große Stärke der Realismus. Die Charaktere, die Geschichte, die Beschreibungen der Schauplätze wird realistisch und genau beschrieben. Ich konnte mich wieder wunderbar hineinfühlen und sah auch die düsteren Seiten von Kopenhagen vor mir.
Die Reihe und auch dieser Band bekommen von mir eine Empfehlung für alle Krimileser*innen, die realistischen Geschichten mit authentischen Charakteren lesen möchten.

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Veröffentlicht am 08.01.2026

Unterhaltsam mit ein paar Längen

Das Ganymed-Fragment
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Der Roman ist eine Mischung aus Science-Fiction und Krimi. Die Handlung setzt im Jahr 2225 ein. Das Sonnensystem wurde kolonialisiert, aber ansonsten hat sich die Menschheit nicht weiterentwickelt. Die ...

Der Roman ist eine Mischung aus Science-Fiction und Krimi. Die Handlung setzt im Jahr 2225 ein. Das Sonnensystem wurde kolonialisiert, aber ansonsten hat sich die Menschheit nicht weiterentwickelt. Die Gesellschaft wird immer noch von Gier und Machtgefällen dominiert. Große Industriefirmen kämpfen um die Rohstoffe der Monde im Sonnensystem. Protagonist des Romans ist Alan Bishop, ein desillusionierter Ermittler, der auf dem Mond Ceres arbeitet. Mit einem neuen Auftrag wird sich sein Leben ändern. Er soll den Tod eines Bergingenieurs auf dem Jupitermond Ganymed aufklären. Damit wird eine Lawine losgetreten, die alles verändern kann.
Der Einstieg des Romans ist gelungen, die Beschreibung der Trostlosigkeit auf Ceres und die Industrieanlagen auf Ganymed wirkten sehr realistisch und ich konnte mich gut in die Welt hineinversetzen. Der Beginn der Ermittlung des Todesfalls ist ähnlich wie ein klassischer Krimi mit Täuschungen und immer wieder der Frage wen kann man trauen. Ab Mitte des Buches fiel die Spannung etwas für mich, auch wirkten die Handlungsstränge nicht mehr logisch auf mich. Mir fiel auch zunehmend schwerer die Handlungsmotive der einzelnen Charaktere nachzuvollziehen. Am Ende gibt es dann nochmal einen spannenden Showdown, der aber einige Fragen offenließ. Aber vielleicht erfährt man im Folgeroman mehr, denn der Roman endet mit den Worten „Fortsetzung folgt“, was mir am Anfang nicht klar war. Aber zum Glück gibt es keinen richtigen Cliffhanger.
Der Roman ist ein unterhaltsamer Krimi im Science-Fiction Gewand mit einem sympathischen Protagonisten, über den ich gerne mehr erfahren hätte. Gelungen ist es dem Autor vor allem eine dunkle Atmosphäre zu schaffen mit realitätsnaher Zukunft.

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Veröffentlicht am 18.12.2025

Spannende Dystopie mit etwas Luft nach oben

To Cage a Wild Bird
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Endlich mal wieder eine Dystopie. Vor einigen Jahren gab es einen richtigen Hype, der aber nachgelassen hatte. Vielleicht geht es jetzt wieder los.
Die Autorin hat eine Welt geschaffen, bei der nach einer ...

Endlich mal wieder eine Dystopie. Vor einigen Jahren gab es einen richtigen Hype, der aber nachgelassen hatte. Vielleicht geht es jetzt wieder los.
Die Autorin hat eine Welt geschaffen, bei der nach einer großen Katastrophe die Menschen sich neu orientieren mussten und ein stark hierarchischer Stadtstaat geschaffen haben. Die Spaltung zwischen Arm und Reich ist enorm, was zu Konflikten führt. Offiziell zur Abschreckung gibt es eine Gefängnisanlage namens Endlock (wie passend), bei der die Menschen nicht einfach nur eingesperrt werden, sondern sie dürfen auf einer dafür vorgesehenen Anlage gejagt werden, gegen ein üppiges Entgelt natürlich. Perfektes System in einer kapitalistischen Gesellschaft, wo das einzelne Leben nichts zählt.
In dieser Gesellschaft wächst Raven auf. Seit dem Tod ihrer Eltern kümmert sie sich um ihren jüngeren Bruder und arbeitet als Kopfgeldjägerin. Als ihr Bruder festgenommen wird und nach Endlock kommt. Versucht Raven auch ins Gefängnis zu kommen, um ihren Bruder zu retten. Dabei muss sie sich auf die Rebellen verlassen und einem Menschen vertrauen, der eigentlich auf der anderen Seite steht.
Brooke Fast ist eine sehr spannende Dystopie gelungen, die zum Teil sehr grausame und menschenverachtende Gesellschaft aufzeigt. Die Szenen im Gefängnis sind sehr realistisch beschrieben. Es war manchmal keine leichte Kost. Die Liebesgeschichte empfand ich persönlich als eher störend und sie hat mich auch nicht so sehr berührt. Ich hätte es spannender gefunden die Dynamik zwischen den Gefangenen stattdessen noch mehr in den Blick zu nehmen und auch Ravens Bruder mehr Raum zu geben. Denn er blieb die ganze Zeit eher blass. Raven dagegen ist ein gut ausgearbeiteter Charakter, in die ich mich gut hineinfühlen konnte. Auch das Setting ist gut gelungen.
Bei der geplanten Flucht gab es für mich ein paar Ungereimtheiten, aber insgesamt war die Story logisch aufgebaut. Der Roman liest sich gut, vor allem der Spannungsaufbau ist gelungen. Ich bin gespannt, wie es weitergeht und hoffe auf ein wenig mehr Infos zur Gesellschaft und den Rebellen.

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