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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 13.01.2026

Toller Thriller!

The Final Act
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Dieser Thriller hat mich von der ersten Seite an gepackt und zwar mit voller Wucht. Schon der Einstieg ist so intensiv, so filmisch und so verstörend, dass ich beim Lesen erst einmal schlucken musste und ...

Dieser Thriller hat mich von der ersten Seite an gepackt und zwar mit voller Wucht. Schon der Einstieg ist so intensiv, so filmisch und so verstörend, dass ich beim Lesen erst einmal schlucken musste und dachte: "Oh Hilfe, das geht ja heftig los!" … im positiven Sinne à la: Wow, wie spannend! Genau diese Art von Anfang liebe ich bei Werken dieses Genres, wenn man hineingeworfen wird, sofort emotional involviert ist und weiß, dass hier keine maue Story auf einen wartet, sondern ein Stoff mit Substanz.

Der Schreibstil ist großartig! Packend, klar, temporeich und dabei erstaunlich feinfühlig. Wer sich wie ich für True Crime interessiert oder psychologisch dichte Thriller schätzt, wird dieses Buch feiern. Lisa Gray versteht es, Spannung aufzubauen, ohne auf billige Effekte zu setzen, und erzählt dabei eine Geschichte, die unter die Haut geht, insbesondere im Hinblick auf brisante Themen in Hollywood.

Besonders gelungen fand ich den Wechsel zwischen den zwei Zeitebenen. Auf der einen Seite Madison: die junge Frau mit dem großen Traum von Hollywood. Dieser Traum, der so viele Menschen anzieht - der Fame, die Hoffnung, endlich 'gesehen' zu werden, womöglich als Großaufnahme von Plakaten zu prangen … Madison gibt nicht auf, lässt sich nicht unterkriegen, kämpft verbissen für ihren Platz. Ihre Geschichte wirkt schmerzhaft real, denn Hollywood wird hier nicht romantisiert, sondern als das gezeigt, was es oft ist: eine gnadenlose Ellenbogengesellschaft, in der Talent allein selten reicht und Macht regelmäßig missbraucht wird.

Auf der Gegenwartsebene begleiten wir Detective Sarah Delaney von der Missing Persons Unit, eine unglaublich sympathische, kluge Figur. Die Dynamik mit ihrem jüngeren Kollegen war mein heimliches Highlight des Romans: witzig, pointiert, teilweise herrlich trocken - ich hab's geliebt! Allein ihretwegen würde ich mir sofort eine Fortsetzung oder sogar eine Verfilmung wünschen. Diese Dialoge haben mich mehrfach schmunzeln lassen, ohne die Ernsthaftigkeit der eigentlichen Handlung zu untergraben.

Thematisch ist das Werk stark und hochaktuell. Es handelt vom Preis des Ruhms, gefährlichen Machtstrukturen, Abhängigkeiten und davon, wie schwer es ist, sich gegen ein System zu stellen, das lieber wegschaut. Besonders eindringlich wird gezeigt, wie Frauen, damals wie heute, für Karriereerfolge Dinge erdulden müssen, die niemals Teil einer geschäftlichen Vereinbarung sein dürften. Erschreckend glaubwürdig und absolut on point. Mehr kann ich aus Gründen der Spoilervermeidung leider nicht verraten, da auch das klassische Stichwort zu viel über die Handlungsrichtung preisgegeben würde - nur so viel: alles wirkt enorm authentisch, leider.

Die Geschichte entwickelt einen Sog, dem man sich kaum entziehen kann, und steuert auf ein dramatisches Finale zu, das mich regelrecht an die Seiten gefesselt hat. Dass das Buch dabei auch immer wieder humorvolle Momente zulässt, war ein weiteres Plus. Obendrein habe ich wieder was gelernt: die filmische Bedeutung des Begriffes "Final Girl". (Fans von Slasher-Filmen werden an dieser Stelle wissend nicken.)


𝗙𝗮𝘇𝗶𝘁:
Ein rundum gelungener Thriller, der weit über reine Unterhaltung hinausgeht. Düster, intelligent, emotional und mit einem scharfen Blick auf Hollywoods Glitzerfassade, die mich ohnehin seit jeher fasziniert. Klare Leseempfehlung!

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Veröffentlicht am 02.01.2026

Grandioser historischer Roman!

Die Welt in unseren Händen
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Ich bin restlos begeistert!! Mit diesem für sie sehr persönlichen Buch hat Emily Walton sich selbst übertroffen - ganz, ganz große Schreibkunst! … und so spannend! Man spürt auf jeder Seite, wie viel Herzblut ...

Ich bin restlos begeistert!! Mit diesem für sie sehr persönlichen Buch hat Emily Walton sich selbst übertroffen - ganz, ganz große Schreibkunst! … und so spannend! Man spürt auf jeder Seite, wie viel Herzblut in diesem Werk steckt, insbesondere wenn man weiß, dass es auf der wahren Lebensgeschichte der britischen Großmutter der Autorin beruht.

Warum ich so ins Schwärmen gerate?

❏ in der Vergangenheitsebene lernen wir June als junge Frau kennen, die sich bewusst gegen das vorgezeichnete Leben als "Heimchen am Herd" entscheidet - sie verlässt ihren heiratswilligen Freund (und damit auch dessen Mutter = eine Frau, die ihr fast wie eine eigene Mutter war), um ihren eigenen Weg zu gehen und der WAAF beizutreten. Allein das fand ich dermaßen stark und inspirierend

❏ June ist eine ungemein beeindruckende, faszinierende Figur, die man nicht so leicht vergisst - mutig, entschlossen, warmherzig, sympathisch durch und durch

❏ der herausragend ausgearbeitete Freundschaftsaspekt hat mich enorm bewegt

❏ obwohl ich bereits einige Romane über den Zweiten Weltkrieg und den London Blitz gelesen habe, durfte ich bislang viel zu wenig über die Rolle der Frauen erfahren; umso faszinierender war dieser Blick auf ihren Einsatz, ihre Lebensumstände, ihre persönlichen Opfer

❏ die eindrucksvoll-atmosphärische Schilderung der Schauplätze habe ich geliebt, alles wirkt komplett lebendig, zum Greifen nah und echt

Ein besonderes Highlight waren für mich die Fotografien im Anhang - da bekam ich einen richtigen Kloß im Hals, zumal die Autorin erst kürzlich berichtete, wie viel ihr die Einbindung dieser Bilder bedeutet hat.

𝗙𝗮𝘇𝗶𝘁:
Für mich steht fest: Jede*r, der historische Romane liebt, wird dieses Buch lieben. Es ist bewegend, inspirierend, atmosphärisch und einfach grandios mitreißend geschrieben. Ich wünsche diesem rundum wundervollen Roman von Herzen ganz viele begeisterte Leserinnen und Leser, er hat sie mehr als verdient.

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Veröffentlicht am 21.12.2025

Weckt das Fernweh

Die Füße im Sand, die Nase im Wind
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"Nach über zwanzig Reisejahren vor der Kamera kann ich […] sagen: Vieles ist gut. Uns Menschen auf der Erde verbindet viel mehr, als uns trennt. Und bei dem, was uns zunächst noch unvertraut ist, dürfen ...

"Nach über zwanzig Reisejahren vor der Kamera kann ich […] sagen: Vieles ist gut. Uns Menschen auf der Erde verbindet viel mehr, als uns trennt. Und bei dem, was uns zunächst noch unvertraut ist, dürfen wir getrost erst einmal das Nebeneinander zulassen, bevor wir uns meinungsfreudig ergießen und andere ausgrenzen. Wenn wir hinschauen und zuhören, bevor wir uns ein Urteil bilden, ist schon viel gewonnen."

Dieses Buch aus der Feder der sympathischen Moderatorin Tamina Kallert war perfekt für mich, da ich aus verschiedenen Gründen seit Jahren nicht mehr verreisen konnte. Hach, war das schön! Ruhig, menschlich, nachdenklich und voller kleiner besonderer Momente, die im Gedächtnis bleiben.

Es ist kein klassischer Reisebericht mit fancy Routenplan, Sightseeing-Must-Visitis und Hotelempfehlungen, auch kein reines 'Behind the Scenes' zum WDR-Reisemagazin »Wunderschön«, sondern vielmehr eine ganz persönliche Sammlung von Gedanken, Begegnungen und Erfahrungen aus über zwanzig Jahren unterwegs in der Welt. So beeindruckend!

Tamina Kallert schreibt einladend, authentisch und mit viel Feingefühl. Man spürt auf jeder Seite ihre Neugier auf Menschen, ihre Achtung vor anderen Kulturen und ihren Wunsch, nicht vorschnell zu urteilen. Sie zeigt auf, dass Reisen vor allem bedeutet, hinzuschauen, zuzuhören und offen zu bleiben. Besonders gefallen hat mir ihr reflektierter Blick auf Themen wie Gastfreundschaft, Traditionen, unseren Umgang mit Tieren und die Frage, wie viel Bewertung wir uns eigentlich erlauben sollten, wenn wir anderen Lebensweisen begegnen. Diese klug formulierten, einfach ehrlichen Passagen fand ich wunderbar!

Auch schön: die vielen kleinen Momentaufnahmen - das erste Betreten eines Hotelzimmers, der Blick aus dem Fenster auf eine fremde Stadt, nervenaufreibende Tauch-Abenteuer, das Leben in Småland, das stille Glück an einem See … Insbesondere die leisen Augenblicke, in denen Zeit, Ort und Gefühl für einen Moment perfekt harmonieren, haben mich begeistert, weil man sich automatisch selbst dorthin träumt, sich selbst solche Momente wünscht.

"Ich sitze am Ufer, über mir flirren Birkenblätter, am tiefblauen Himmel ziehen weiße Wolken, die gute, klare Luft duftet nach Heu, Wald und Wasser. Es ist Juni, die Tage sind lang, alles grünt und blüht und befindet sich im Aufbruch. Im leise wehenden Wind ahne ich noch die Kühle der vergangenen Monate; erst im Juli und August wird die Sommerhitze kommen. Es ist ein Moment tiefer Zufriedenheit. Alles stimmt, alles passt. […] Wie schön, wenn man die Ruhe genießen kann und nicht ständig auf dem Sprung ist. Astrid Lindgren hat sehr gut gewusst, dass nicht nur Kinder diese Pausen brauchen, sondern auch Erwachsene."

Der Blick hinter die Kulissen des erfolgreichen TV-Formats ist ebenfalls spannend, gerade für mich als Fan der TV-Branche las es sich großartig. Man bekommt ein gutes Gefühl dafür, wie viel Haltung, Verantwortung und Bauchgefühl hinter den gezeigten Bildern steckt, die später so leicht und mühelos wirken. Gleichzeitig bleibt die Autorin dabei immer angenehm ungekünstelt, bodenständig und nahbar.

"Wo liegen heute die Grenzen dessen, was als zumutbar wahrgenommen wird? Unsere Reisesendungen stehen dafür, für andere Lebensweisen offen zu sein und sich auf das Ungewohnte einzulassen. Wir in den Drehteams müssen nicht alles toll finden, was wir sehen. Wir wollen aber auch nicht im vorauseilenden Gehorsam alle authentischen Bilder weglassen, über die sich manche Zuschauer ereifern könnten. Unsere Aufgabe sehen wir nicht darin, anzuprangern und uns zu empören, sondern darin, die Welt so zu zeigen, wie sie ist und das Erlebte für die Zuschauer in einen größeren Zusammenhang zu stellen. Jeder darf dann ganz nach den eigenen Wertvorstellungen zu einem Urteil kommen."

Die Vielzahl der erwähnten Orte - von Oman über Sardinien, Bordeaux, Venedig, Fuerteventura, Schweden bis hin zum Chiemsee usw. - ist beachtlich, die jeweiligen Kapitel hätten gerne auch noch ausführlicher ausfallen dürfen.

𝗙𝗮𝘇𝗶𝘁:
Ein warmherziges, inspirierendes Buch für alle, die gerne reisen (oder davon träumen) und natürlich für alle Tamina-Kallert-Fans.

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Veröffentlicht am 20.12.2025

Herrlich unterhaltsamer, vielfältiger Wissensschatz

Ein Jahr des Staunens
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Wissen macht Spaß!

Dieses wunderschöne Buch der beiden britischen Lektorinnen Elizabeth Foley und Beth Coates ist ein echter Schatz. Kein Werk zum einmaligen Durchlesen oder hastigen Verschlingen, sondern ...

Wissen macht Spaß!

Dieses wunderschöne Buch der beiden britischen Lektorinnen Elizabeth Foley und Beth Coates ist ein echter Schatz. Kein Werk zum einmaligen Durchlesen oder hastigen Verschlingen, sondern eines, das man durchs Jahr hindurch bei sich behält - als tägliche kleine Gedankenreise, zur Unterhaltung, als Inspirationsquelle, als Einladung zum Innehalten und zum (wie es im Buchtitel zu Recht heißt:) Staunen.

"Ein Jahr des Staunens" begleitet uns mit 365 klug ausgewählten, humorvoll erzählten und herrlich vielseitigen Wissenshäppchen durch alle Monate des Jahres. Jedem Tag ist ein eigener Eintrag gewidmet, mal augenzwinkernd, mal ironisch, mal poetisch, mal kurios, mal feierlich, mal überraschend tiefgründig, berührend, nachdenklich, aber immer zugänglich, leicht verständlich und mit spürbarer Freude am Erzählen - niemals belehrend, überfordernd oder triefend vor Fachjargon.

Was mich besonders begeistert hat, war die unglaubliche Bandbreite der Themen. Von (Natur-)Wissenschaft, Geschichte, Sprache, Mythologie, Kultur und Alltagswissen über Literatur und Gesellschaft bis hin zu kleinen Phänomenen, die plötzlich in neuem Licht erscheinen, Tarotkarten, dem Periodensystem, die Herkunft der Pudelmütze oder der Frage, wie ein Küchenwasserhahn eigentlich funktioniert … dass wir im wahrsten Sinne des Wortes aus Sternenstaub bestehen, warum London offiziell als Wald gilt oder was es mit dem japanischen Begriff "kuchisabishii" auf sich hat - hier wird Neugier in alle Richtungen belohnt. Es sind genau jene Fakten, die man sich merkt, die man gern weitererzählt und die Gespräche bereichern.

Jeder Eintrag wird durch eine kreative, oft witzige Überschrift eingeleitet, die sofort Lust aufs Weiterlesen macht. Hinzu kommen liebevoll gestaltete Schwarz-Weiß-Grafiken, kleine Illustrationen, schematische Darstellungen (Laubblätter, Schneeflocken, technische Abläufe - you name it!), Infokästen, die das Gelesene visuell unterstützen, ohne zu überladen, sowie eingestreute Zitate bekannter Persönlichkeiten, die dem Ganzen zusätzliche Tiefe verleihen.

Auch optisch ist dieses Buch ein absolutes Highlight: ein hochwertiges, stabiles Hardcover in wunderschönem Mint- und Flaschengrün, veredelt mit silbern schimmernden Symbolen - Schneeflocken, DNA-Strang, Bienen, Sternbilder, Herzen, Roboterarme und viele weitere Motive, die neugierig machen und inhaltlich perfekt zum Buch passen. Man merkt sofort: Dieses Werk wurde mit viel Liebe und Sorgfalt gestaltet.

Ich liebe den Grundgedanken des Werkes, dass in unserem oft von Hektik, Sorgen und Überlastung geprägten Alltag dennoch so viele wundervolle Schätze - oder wie Bernhard Tewes sagen würde "Glimmer", positive Trigger - auf uns warten. Quasi ein täglicher Reminder dafür, wie faszinierend unsere Welt ist.

𝗙𝗮𝘇𝗶𝘁:
Ein ganz besonderer Begleiter durchs Jahr, ideal zum Verweilen, Lernen und Wiederentdecken - für Neugierige, Wissensliebhaber:innen, Staunende und all jene, die sich jeden Tag ein kleines Aha-Momentchen gönnen möchten.

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Veröffentlicht am 15.12.2025

Sehr inspirierend!

Der Magische Heilcode
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Dieses Buch hat mich auf eine sehr sanfte und zugleich kraftvolle Weise abgeholt. "Der Magische Heilcode" ist kein strenger Ratgeber à la "So musst du dein Leben leben", sondern eher eine liebevolle Einladung ...

Dieses Buch hat mich auf eine sehr sanfte und zugleich kraftvolle Weise abgeholt. "Der Magische Heilcode" ist kein strenger Ratgeber à la "So musst du dein Leben leben", sondern eher eine liebevolle Einladung - warmherzig, sehr persönlich und voller Optimismus.

Julia Gössler schreibt direkt, offen und mit ganz viel Herz. Man spürt auf jeder Seite, dass sie ihre Erfahrungen nicht aus theoretischer Distanz teilt, sondern aus gelebter Praxis. Ihre eigene Heilungsgeschichte zieht sich wie ein roter Faden durch das Buch und macht Mut, sich wieder mit dem eigenen Körper, der eigenen Intuition und den eigenen Wünschen zu verbinden.

Extrem gut gefallen hat mir die Idee des Wunschbuchs - das werde ich definitiv für mich übernehmen! Mich kribbelt es vor lauter Vorfreude regelrecht in den Fingern und ich habe schon die ersten Bilder dafür gesammelt. Apropos 'Bilder': Auch die vielen bildhaften Übungen, allen voran die Niagarafall-Übung, werde ich im Kopf behalten. Sie laden dazu ein, spielerisch-unverkrampft mit Energie, Fokus und inneren Bildern zu arbeiten. Die Passagen zu Aura und Energiefeldern habe ich als besonders spannend empfunden.

Dank der zahlreichen QR-Codes mit geführten Übungen und Meditationen wird das Gelesene perfekt abgerundet.

Was ich als enorm angenehm empfunden habe: Die Autorin verteufelt die Schulmedizin nicht. Sie spricht klar über deren Grenzen (aus ihrer persönlichen Erfahrung heraus) und ergänzt sie durch energetische Ansätze, ohne Absolutheitsanspruch, ohne Missionieren. Genau diese Haltung macht das Buch so zugänglich.

Auch wenn für mich persönlich inhaltlich nicht alles neu war (da ich mich seit geraumer Zeit damit beschäftige, emotionale Blockaden zu lösen und mehr Achtsamkeit in mein Leben zu integrieren), habe ich aus diesem Werk, das ein wirklich praktischer Begleiter im Alltag ist, sehr viel mitnehmen können: den Impuls, wieder bewusster mit meinem Körper in den Dialog zu gehen, ihn zu fragen, was er braucht, ihn zu feiern statt zu kritisieren, und Schritt für Schritt weiter Ballast loszulassen, emotional wie körperlich. Zudem habe ich mir die Namen Anthony William sowie Bradley Nelson notiert, von denen ich zuvor noch nicht gehört hatte - das Thema Emotionscodes klingt definitiv interessant!

𝗙𝗮𝘇𝗶𝘁:
Ein lebensbejahender, inspirierender Read, der daran erinnert, dass wir mehr Einfluss auf unser Wohlbefinden haben, als wir oft glauben, nicht nur in Bezug auf Gesundheit, sondern auch auf Beziehungen und Finanzen. Gerne spreche ich eine klare Empfehlung aus für alle, die sich auf intuitive Weise mit Selbstheilung, innerer Ausrichtung und persönlichem Wachstum beschäftigen möchten.

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