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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 27.03.2026

Zähe Kost zu Ostern

Commissario Gaetano und das letzte Abendmahl
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Was soll ich sagen, so richtig überzeugen konnte mich dieser Krimi leider nicht. Er spielt zwar in einer tollen Kulisse, und Ostern ist auch noch, was aktuell sehr passend ist, aber es gestaltet sich alles ...

Was soll ich sagen, so richtig überzeugen konnte mich dieser Krimi leider nicht. Er spielt zwar in einer tollen Kulisse, und Ostern ist auch noch, was aktuell sehr passend ist, aber es gestaltet sich alles etwas zäh.
Gerade zu Beginn hatte ich Probleme, in die Story einzutauchen, was auch nur im Verlauf bedingt besser wurde. Zwar gibt es spannende Momente, die auch durchaus gelungen sind, aber die gesamte Geschichte empfand ich als langatmig.
Auch die Charaktere waren nicht ganz mein Fall und waren für mich sehr oberflächlich. Gerade Gaetano ist für mich kein Kommissar im eigentlichen Sinne. Besonders seine Familie tanzte ihm mehr oder weniger auf der Nase herum. Dies muss man mögen, für mich war es nicht stimmig. Auch die Parallel verlaufenden Fällen brachten für mich eine unnötige Unruhe rein und hier nicht richtig passte.
Rundum eine solide Story in toller Kulisse, bei der aber bei mir der Funke nicht überspringen wollte.

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Veröffentlicht am 20.12.2025

Solider Krimi mit weihnachtlichen Flair

Nächster Halt: Mord. Ein Weihnachtskrimi
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Ein guter Krimi für junge Erwachsene mit winterlichem und weihnachtlichem Flair, der mich aber nicht ganz mitreißen konnte.

Der Stil und die Idee waren top, auch die Charaktere waren gut durchdacht und ...


Ein guter Krimi für junge Erwachsene mit winterlichem und weihnachtlichem Flair, der mich aber nicht ganz mitreißen konnte.

Der Stil und die Idee waren top, auch die Charaktere waren gut durchdacht und ich konnte sie mir gut vorstellen. Auch wenn Millie für mich deutlich älter dargestellt wurde, als sie war, was mich irritierte.

Auch die Story an sich war interessant gemacht, nur hatte das Buch für mich zu viele Längen. Es dauerte lange, bis etwas passierte. Durch die vielen Charaktere kam auch eine Unruhe in den Krimi, bei der ich oft abgedriftet bin und das Buch beiseite legen musste. Durch die Längen blieb leider auch für mich einiges an Spannung auf der Strecke. Er hätte für mich mehr Tempo vertragen können.

Das Ende kam mir dann tatsächlich etwas zu plump vor, auch wenn der Überraschungseffekt da war. Die dazugehörige Erklärung war mir zu verwirrend und zu weit hergeholt, was ich schade fand.

Alles in allem ein guter Krimi, der weihnachtliche Stimmung verbreitet und den ich Jugendlichen empfehlen würde.

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Veröffentlicht am 20.12.2025

Spannend und skurril

Arsen und Butterplätzchen
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Wer Kurzgeschichten mag, kommt wahrscheinlich hier auf seine Kosten. Ich selbst mag es nicht so, wobei einige der hier enthaltenen Geschichten sehr gut gemacht sind, einige andere widerrum sind sehr schräg ...

Wer Kurzgeschichten mag, kommt wahrscheinlich hier auf seine Kosten. Ich selbst mag es nicht so, wobei einige der hier enthaltenen Geschichten sehr gut gemacht sind, einige andere widerrum sind sehr schräg und skurril, was absolut nicht mein Fall war. Die Gestaltung des Buches ist hingegen sehr gelungen, auch wenn das Format für den eBook Reader überhaupt nicht passte. Der Text sowie die Bilder waren nicht in Reihe und haben stellenweise überhaupt nicht gepasst.
Grundsätzlich eine tolle Idee, wer die Kurzen mag.

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Veröffentlicht am 16.11.2025

Krimi für zwischendurch

Der Tag, an dem Barbara starb
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Ein netter Krimi, welcher ganz viele Romanzüge aufweist und toll für zwischendurch ist.

Der Start ins Buch beginnt ruhig und man lernt erstmal die Protagonistin Margaret kennen, die im gesamten Buch die ...

Ein netter Krimi, welcher ganz viele Romanzüge aufweist und toll für zwischendurch ist.

Der Start ins Buch beginnt ruhig und man lernt erstmal die Protagonistin Margaret kennen, die im gesamten Buch die Erzählerin ist und im ständigen Dialog mit ihrem verstorbenen Mann steht. Dies ist ganz nett gemacht, war aber mitunter auch anstrengend zu lesen. Schnell wird auch klar, dass Margaret nicht mehr ganz Herrin ihrer Sinne ist und beginnend an Alzheimer/Demenz leidet. Dementsprechend hitzig wird der Fall. Hier ist ein Wechsel von Ermittlungen und Vergessen das Thema, was sich recht in die Länge zieht. Der Erzählstil ist gut zu lesen, nur das Tempo ist etwas zu gemütlich. Für mich war schnell klar, wer der Täter ist, nur das Warum hat sich mir lange nicht erschlossen. Dies war recht gut gemacht und hatte auch spannende Momente. Alle Protagonisten waren recht gut beschrieben, so richtig vorstellen konnte ich sie mir dennoch nicht.

Die Erkrankung Margarets wird hier viel besprochen, was zwar sehr gut gemacht ist, mich aber nicht so abholen konnte.

Für mich war es ein netter Krimi für zwischendurch, konnte mich aber aufgrund der Romanzüge und des langsamen Voranschreitens nicht ganz mitreißen.

Wer aber auf gemütliche Krimis steht, wird hier fündig

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Veröffentlicht am 30.10.2025

Wahrer Hintergrund mit mäßiger Umsetzung

Greta Grimaldi und der Junge aus dem Schatten
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Ein solider Jugendkrimi, der wahre Hintergründe aufweist, mich jedoch nicht ganz mitreißen konnte.

Der Start ins Buch ist gelungen, wenn auch mir Doktor Grimaldi sehr unsympathisch war, was sich im Laufe ...

Ein solider Jugendkrimi, der wahre Hintergründe aufweist, mich jedoch nicht ganz mitreißen konnte.

Der Start ins Buch ist gelungen, wenn auch mir Doktor Grimaldi sehr unsympathisch war, was sich im Laufe des Buches aber besserte. Seine exzentrische und überhebliche Art zu Beginn des Buches ist sehr gewöhnungsbedürftig. Seine Tochter Greta hingegen wirkt sehr in sich gekehrt trotz ihres Scharfsinns und ihrer Neugier.

Der Schreibstil und das Erzähltempo waren nicht ganz mein Fall, gab es gerade im Mittelteil sehr viele Längen, die nicht spannend waren, sondern nur eine Art Seitenfüller.

Nachdem der Fall in der Realität unaufgeklärt blieb, empfand ich das Ende als weit hergeholt und konstruiert, wenn auch tragisch und traurig. Die eigentliche Frage, wer Kaspar Hauser war, blieb jedoch weiter unbeantwortet, was zwar der Realität entspricht, mich aber für ein Buch nicht überzeugen konnte.

Nürnberg als Schauplatz wurde für die damalige Zeit gut eingefangen und auch die Gestaltung des Buches ist sehr gelungen, sodass man sich die einzelnen Plätze dank der Karte gut vorstellen kann.

Für ein Jugendbuch ab 12 Jahren, die in ein anderes Zeitalter reisen und Krimis lesen möchten, ist es aber auf jeden Fall eine gute Option, jedoch ist hier zu sagen, dass das Thema Suizid hier thematisiert wird, was nicht für jeden 12 Jährigen geeignet ist.

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