Platzhalter für Profilbild

lena_grnrt

Lesejury Profi
offline

lena_grnrt ist Mitglied der Lesejury

Melde dich in der Lesejury an, um dich mit lena_grnrt über deine Lieblingsbücher auszutauschen.

Anmelden

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 04.11.2024

Sport-Romance mit viele Emotionen

Consider Me (Playing for Keeps 1)
0

Eine wirklich schöne Eishockey-Romance, die ich seit langem gelesen habe.
Das erste Kapitel, mit dem das Buch startet, macht einen neugierige und fesselt einem zum Weiterlesen.
Der Schreibstil war super ...

Eine wirklich schöne Eishockey-Romance, die ich seit langem gelesen habe.
Das erste Kapitel, mit dem das Buch startet, macht einen neugierige und fesselt einem zum Weiterlesen.
Der Schreibstil war super angenehm und fesselt. Die immer wieder auftretenden humorvollen Dialoge haben für das ein oder andere schmunzeln verursacht. Dadurch hat das Buch eine gewisse Lockerheit bekommen.
Alle Charaktere habe ich ins Herz geschlossen. Sehr sympathisch und tiefgründig ausgearbeitet. Dadurch wird das Interesse auf die Folgeband gesteigert, da wir alle wissen wollen, wie es mit den anderen weitergeht und hoffentlich auch mit Olivia und Carter.
Olivia liebe ich durch ihre Stärke und für das Einstehen für sich selbst. Carter ist es gewohnt immer das zu bekommen, was er will. Doch Olivia zeigt ihm das Gegenteil. Dadurch entdeckt man eine andere Seite an Carter. Die aber schon immer da war, nur durch Olivia präsenter wurde.
Für ein Highlight hat es leider nicht gereicht, da mir irgendetwas gefehlt hat bzw. ich den Streitpunkt der beiden nicht
nachvollziehen konnte.
Dennoch eine klare Empfehlung von mir.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 03.11.2024

Man muss nicht immer alles allein machen, aber wieder zu sich selbst finden

The way I am now
0

"The way i used to be“ war für mich, letztes Jahr, ein Jahreshighlight wegen der sensiblen Umsetzung wichtiger Themen. Was, meiner Meinung nach, in der Gesellschaft noch immer totgeschwiegen bzw. verharmlost ...

"The way i used to be“ war für mich, letztes Jahr, ein Jahreshighlight wegen der sensiblen Umsetzung wichtiger Themen. Was, meiner Meinung nach, in der Gesellschaft noch immer totgeschwiegen bzw. verharmlost wird.
Deswegen musst ich "The way i am now" lesen. Es war eine gelungene, berührende und wunder-schöne Fortsetzung. Zudem würden wieder wichtige Themen behandelt und gut umgesetzt.
Wegen dem angenehm, gefühlvoll und greifbar Schreibstil der Autorin, bin ich schnell und leicht durch die Seiten geflogen.
Im zweiten Band liegt der Fokus auf der Lovestory zwischen Eden und Josh. Die Beziehung der beiden hat viele Höhen und Tiefen, weswegen sie es realistisch macht. Wiederrum müssen beide lernen, wie man eine Beziehung mit Trauma führt und wie man um die Liebe kämpfen muss.
Zudem waren die Thema Selbstfindung und mentale Gesundheit ein weiterer Fokus. Dabei wird auch deutlich, dass beide sich nicht von jemanden anderem gerettet lassen muss, sondern sich selbst. Durch die eigene Bekämpfung des Traumas.
Durch den Gerichtsprozess, der sich nach dem Ende des ersten Bandes angekündigt hat, wird gezeigt wie belastend die Aussagen für Betroffene sein können. Sowie für Nahstehende Personen, da diese sich meist hilflos fühlen.
Dennoch war das Buch für mich ein Ticken schlechter als der erste Band. Da für mich am Ende ein, zwei Fragen offengeblieben sind, klar lassen diese Interpretation Spielraum. Dennoch hätte ich bei zwei Fragen gerne eine Antwort gehabt.
Schlussendlich hat mir die Dilogie die Augen geöffnet und mir gezeigt, was in Betroffenen vorgehen kann.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 21.12.2025

Zwischen Wissenschaft und Gefühl

Die theoretische Unwahrscheinlichkeit von Liebe
0

Ich weiß nach dem Lesen ehrlich gesagt immer noch nicht so ganz, wie ich das Buch endgültig einordnen soll – und genau dieses Gefühl beschreibt mein Leseerlebnis eigentlich am besten. „Die theoretische ...

Ich weiß nach dem Lesen ehrlich gesagt immer noch nicht so ganz, wie ich das Buch endgültig einordnen soll – und genau dieses Gefühl beschreibt mein Leseerlebnis eigentlich am besten. „Die theoretische Unwahrscheinlichkeit von Liebe“ war für mich kein absolutes Highlight, aber dennoch ein erfrischendes, authentisches und unterhaltsames Buch, das vor allem durch seine Echtheit überzeugt.
Die Geschichte lebt nicht von großen Spannungsmomenten oder krassen Plottwists, sondern von ruhigen, realistischen Entwicklungen. Viele Aspekte wirkten sehr glaubwürdig, besonders das Fake Dating, die Unsicherheiten der Protagonisten und die Probleme innerhalb einer männerdominierten Wissenschaftsbranche. Gerade diese Nähe zur Realität hat mir gut gefallen.
Olivia ist für mich ein authentischer, interessanter und glaubwürdiger Charakter, mit dem ich mich gut anfreunden konnte. Adam ist dagegen eher mürrisch und verschlossen. Sehr positiv fand ich, dass die Protagonisten älter sind – Anfang 30 bis Ende 20 – was der Geschichte eine gewisse Reife verliehen hat, die man nicht in jedem Romance Buch findet.
Die Liebesgeschichte entwickelt sich als sehr süße Slow-Burn-Romanze, ruhig und ohne unnötiges Drama. Allerdings hat mich der Schreibstil aus der dritten Person stellenweise etwas gestört, da er für mich nicht immer ganz flüssig war und den Lesefluss hin und wieder gebremst hat.
Besonders spannend fand ich das wissenschaftliche Setting, da es mal etwas anderes war und der Geschichte eine eigene Atmosphäre verliehen hat. Insgesamt hat mir dieses Buch besser gefallen als mein erstes von Ali Hazelwood, auch wenn es mich nicht vollkommen überzeugen konnte. Dennoch bin ich neugierig auf weitere Bücher der Autorin und gespannt, wie sich mein Eindruck in Zukunft noch entwickeln wird.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 14.11.2025

Aladdin-Vibes und Haters-to-Lovers – aber nicht der beste Band

Twisted
0

„Twisted“ hat mir insgesamt wieder besser gefallen als der dritte Band der Reihe, kommt aber für mich nicht ganz an die ersten beiden Teile heran. Die Story fühlt sich stellenweise wie ein leichter Slow ...

„Twisted“ hat mir insgesamt wieder besser gefallen als der dritte Band der Reihe, kommt aber für mich nicht ganz an die ersten beiden Teile heran. Die Story fühlt sich stellenweise wie ein leichter Slow Burn an und ist definitiv weniger spicy als die Vorgänger – was per se nicht schlecht ist, aber den Vibe der Reihe etwas verändert.
Es handelt sich um eine klassische Age-Gap-Geschichte, eingebettet in starke Aladdin-Vibes, die sich atmosphärisch und konstant durchs gesamte Buch ziehen. Gerade dieser Märchenhauch hat mir gut gefallen und gibt der Geschichte ihren eigenen Ton.
Trotzdem bin ich nicht so flüssig durch das Buch gekommen wie bei den anderen Teilen. Irgendetwas hat mich immer wieder aus dem Lesefluss geholt – besonders der Mittelteil, der sich für mich etwas gezogen hat. Auch Yasmins Verhalten hat mich in vielen Momenten genervt, was den Zugang zu ihr erschwert hat.
Positiv fand ich, dass man mehr über Julians Vergangenheit erfährt. Das hat seiner Figur Tiefe gegeben und viele seiner Handlungen nachvollziehbarer gemacht. Der Haters-to-Lovers-Trope ist außerdem sehr gut umgesetzt: glaubwürdig, dynamisch und voller Spannung.
Das Ende war spannend, auch wenn ich die Richtung schon leicht erahnen konnte. Nichtsdestotrotz hat es mich gut unterhalten und Lust auf die nächsten Bände gemacht. Ich bin definitiv gespannt, wie die letzten beiden Teile der Never After-Reihe werden.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 14.11.2025

Ein starker Reihenauftakt mit viel Herz und Motorsport

Crushing Souls (Driven Dreams-Dilogie, Band 1)
0

„Crushing Souls“ ist wieder einmal ein richtig gutes Buch von Carolin Wahl – atmosphärisch, emotional und mit einem wunderbar flüssigen Schreibstil, wie man es von ihr kennt. Trotzdem hat mir für die vollen ...

„Crushing Souls“ ist wieder einmal ein richtig gutes Buch von Carolin Wahl – atmosphärisch, emotional und mit einem wunderbar flüssigen Schreibstil, wie man es von ihr kennt. Trotzdem hat mir für die vollen fünf Sterne ein kleiner Funke gefehlt. Gerade das Ende war für mich etwas vorhersehbar, auch wenn die Umsetzung trotzdem stimmig war.
Das Motorsport-Setting hat mir richtig gut gefallen und war mal eine schöne Abwechslung. Carolin Wahl schafft es, die Welt glaubwürdig und spannend zu erzählen, ohne dass man selbst Expert*in sein muss. Besonders neugierig bin ich auf den zweiten Band, der hier bereits vielversprechend angeteasert wurde.
Fiona mochte ich sehr – eine starke, selbstbewusste Protagonistin, deren Verhalten und Persönlichkeit durch ihre schwierige Vergangenheit gut nachvollziehbar sind. Ihre Entwicklung im Laufe der Geschichte war absolut spürbar und sehr gelungen.
Ein weiterer Pluspunkt: das Wiedersehen mit Charakteren aus früheren Buchreihen. Diese kleinen Verknüpfungen machen einfach immer Spaß und sorgen für ein wohliges „Zu-Hause-Gefühl“. Auch die Liebesgeschichte hat mir gut gefallen, vor allem, weil sie sich über mehrere Monate entfaltet und dadurch realistisch und weniger überstürzt wirkt.
Alles in allem ein empfehlenswerter Reihenstart mit starkem Setting, tollen Charakteren und einer ruhigen, aber emotional greifbaren Liebesgeschichte.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere