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Veröffentlicht am 22.12.2025

Eine berührende Reise zu sich selbst

Das Wunder in dir
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Das Wunder in dir: Eine berührende Reise zu sich selbst
Das Wunder in dir war mein erstes Buch von Vanessa Göcking – und definitiv nicht mein letztes. Schon nach wenigen Seiten war ich vom flüssigen, leichten ...

Das Wunder in dir: Eine berührende Reise zu sich selbst
Das Wunder in dir war mein erstes Buch von Vanessa Göcking – und definitiv nicht mein letztes. Schon nach wenigen Seiten war ich vom flüssigen, leichten Schreibstil gefesselt, der es einem unglaublich leicht macht, in die Geschichte einzutauchen. Innerhalb von zwei Tagen hatte ich das Buch verschlungen, weil ich es kaum aus der Hand legen konnte.
Im Mittelpunkt steht Sophie, eine warmherzige, authentische Figur, die mir sofort ans Herz gewachsen ist. Doch nicht nur sie – auch die Nebenfiguren sind liebevoll gezeichnet und tragen dazu bei, dass man sich emotional eng mit der Geschichte verbunden fühlt. Besonders beeindruckt haben mich die philosophischen Gespräche über den Sinn des Lebens. Obwohl ich bereits viele spirituelle und philosophische Bücher gelesen habe, konnte ich aus diesem Roman erstaunlich viel für mich selbst mitnehmen.
Die Reise nach Norwegen, die einsame Hütte, die Fellnase, der knisternde Kamin und die eisige Kälte – all das hat die Autorin so atmosphärisch beschrieben, dass ich gedanklich mitten in dieser winterlichen Welt stand. Manche Szenen haben mich tief berührt, mir Bilder in den Kopf und Tränen in die Augen gezaubert. Es ist ein Buch, das nicht nur unterhält, sondern die Seele wärmt und zum Nachdenken anregt.
Die Geschichte entfaltet sich mit einer Mischung aus Spannung, Gefühl und leiser Weisheit. Sie macht Lust auf mehr – im wahrsten Sinne des Wortes. Kein Wunder also, dass ich mir direkt alle weiteren Bücher der Autorin bestellt habe.
Fazit:
Ein wundervolles, inspirierendes Buch, das eine Reise nach außen und gleichzeitig eine Reise nach innen schenkt. Warmherzig, atmosphärisch, tiefgründig – und absolut empfehlenswert.

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Veröffentlicht am 22.12.2025

Hommage an die Kraft des Buches

Mathilde und Marie
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Mathilde und Marie ist ein außergewöhnlich warmherziger Roman, der nicht nur eine berührende Geschichte erzählt, sondern zugleich als liebevolle Hommage an das Bücherdorf Redu funktioniert. Torsten Woywod ...

Mathilde und Marie ist ein außergewöhnlich warmherziger Roman, der nicht nur eine berührende Geschichte erzählt, sondern zugleich als liebevolle Hommage an das Bücherdorf Redu funktioniert. Torsten Woywod fängt die besondere Atmosphäre dieses Ortes mit seiner entschleunigenden Wirkung und dem gelebten Miteinander so eindrucksvoll ein, dass man beim Lesen unweigerlich Lust bekommt, selbst dorthin zu reisen.
Besonders eindrucksvoll sind die Passagen, in denen die Bedeutung kleiner Gesten hervorgehoben wird – wie ein Lächeln oder ein freundlicher Gruß –, die im Alltag oft verloren gehen. Zitate wie „Ein simpler Akt der Freundlichkeit, im Zuge einer zufälligen Begegnung. Wie hatte ein solch elementarer Bestandteil des Miteinanders jemals aus der Mode kommen können?“ oder der Gedanke, dass Empathie im täglichen Miteinander echte Veränderungen bewirken kann, verleihen dem Roman eine zeitlose, fast philosophische Tiefe.
Die Erzählperspektiven wechseln zwischen Marie, Jónína und Mathilde, was der Handlung eine schöne Dynamik verleiht und die Figuren besonders nahbar macht. Ein zusätzliches Highlight sind die liebevollen Briefe und Nachrichten zwischen Jaaps und Mathilde, die dem Roman eine zarte, persönliche Note geben.
Für charmante Leichtigkeit sorgt Labradorhündin Anneliese, die mit ihren humorvollen Momenten sofort das Herz erobert. Ganz nebenbei vermittelt das Buch auch noch interessantes Wissen – etwa über die Kräuterernte oder das Verhalten von Eichelhähern –, ohne jemals belehrend zu wirken.
Alles in allem ist Mathilde und Marie ein rundum gelungener Roman, der Wärme, Menschlichkeit und die Sehnsucht nach einem entschleunigten Leben miteinander verbindet. Ein Buch, das nachhallt – und das die Vorfreude auf das nächste Werk von Torsten Woywod nur noch größer macht.

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Veröffentlicht am 06.04.2025

Orte für Literatur

Ein Raum zum Schreiben
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Inhalt
Die norwegische Schriftstellerin Kiristin Valla, findet in ihrem Alltag, zwischen Kinder und Beruf, keinen Freiraum zum Schreiben. Da reift der Entschluss einen Ort zu schaffen, der nur ihr gehört, ...

Inhalt
Die norwegische Schriftstellerin Kiristin Valla, findet in ihrem Alltag, zwischen Kinder und Beruf, keinen Freiraum zum Schreiben. Da reift der Entschluss einen Ort zu schaffen, der nur ihr gehört, an dem sie zu ihrer Liebe zur Schriftstellerei zurückfinden kann. Auf der Suche nach dem passenden Ort, findet sie nicht nur ein kleines Haus in Südfrankreich, sondern auch parallelen zu bekannten Schriftstellerinnen, die auch für sich und ihren Traum vom Schreiben kämpfen mussten. Doch das alte, verlebte Haus macht es ihr nicht leicht, doch versucht sie, mit ihren eher bescheidenen Finanzen, dieser zu „ihrem“ Haus zu machen. Einen Ort an dem sie sich man wohlfühlen kann um eben genau dieses Buch zu schreiben.
Mein Leseeindruck
An diesem Buch hat mich besonders fasziniert, wie Schriftstellerinnen durch die Jahrhunderte, einen „Raum “zum Schreiben suchten, erkämpften, verteidigten. Sie trotzen den gesellschaftlichen Vorstellungen ihrer Zeit, Kriegen und anderer Probleme. Manche schrieben unter Pseudonyme, vielleicht als Mann getarnt. Auch Kristin Valla hatte zu kämpfen mit gesellschaftlichen Vorstellungen, den Finanzen und vor allem mit dem kleinen Haus in Südfrankreich.
Mit hat der Schreibstil der Autorin gut gefallen, ich finde ihn gut lesbar. Das Buch ist gut strukturiert. Es gibt 8 große Kapitel, die Überschrift beschreiben kurz den Weg, den die Autorin in diesem Buch geht. Ich mag, wie sie in dem Buch ihren eigen Weg zum „Traum“ beschreibt, mit all den Höhen und Tiefen sie auf dem Weg erlebt. Kristin Valla schreibt ihre Erlebnisse in der Tischform und berichtet zu den, wirklich gut recherchierten Literatinnen der Vergangenheit. Dies belegt sie mit
Fazit
Dieses Buch hat meine Erwartungen übertroffen. Es ist eine Geschichte, mit vielen interessanten Informationen. Sie gibt Einblicke in Geschichte der weiblichen Literatur, die ich so nicht erwartet hatte. Von mir gibt es ein absolut lesenswert.

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Veröffentlicht am 30.03.2025

Ein ungewöhnliches Ermittlerteam

»Wenn Ende gut, dann alles«
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Ungewöhnliches Ermittlungsteam mit wundersamen Methoden


• Mein Leseeindruck
Mit diesem Roman startet die neue Krimreihe von Volker Klüpfel. Hier ermitteln die erstaunliche Svetlana und Tommie, der Dichter. ...

Ungewöhnliches Ermittlungsteam mit wundersamen Methoden


• Mein Leseeindruck
Mit diesem Roman startet die neue Krimreihe von Volker Klüpfel. Hier ermitteln die erstaunliche Svetlana und Tommie, der Dichter.
Die ukrainische Putzfrau Svetlana bringt immer mal wieder das Wohnmobil von Tommie in Ordnung. Der Thriller Autor in spe, hat nicht gerade ein Händchen für die Haushaltsführung. Tommie hat Svetlana, genau wie das Wohnmobil, von seinem Vater geerbt. Dieser lebt, noch quicklebendig in einem Seniorenheim und bringt dort den Alltag ganz schön durcheinander.
Bei einen dieser Reinigungstage entdeckt Svetlana ein kleines, einsames Kind am Waldrand. Schnell ist klar, das Mädchen, mit Down-Syndrom, gehört dort nicht hin. Das Kind wird gerettet und der Polizei übergeben. Doch damit ist Svetlana noch lange nicht fertig. Immer wieder animiert sie Tommie, die Herkunft des Kinders und deren Familie zu finden.
Bei der Suche stößt das ungewöhnliche Ermittlerteam auf einige Ungereimtheiten und Überraschungen. Sie geraten in die ein oder andere brenzlige Situation



• Mein Fazit.
Dieses Buch ist mein erster Roman von Volker Klüpfel und es wird bestimmt nicht mein letzter sein. Der Schreibstil des Autors empfinde ich als sehr angenehm.
Ich mag dieses Ermittlerduo:
Svetlana, mit ihrer teils gebrochenen deutsche Sprache, sie hat zu jeder Situation ein ukrainisches Sprichwort parat, Sie ist die treibende Kraft, die Tommie mal mit einem kräftigen Tritt in den Hintern animiert.
Tommie, der seiner großen Liebe hinterher trauert, der ambitionierte Schriftsteller mit Starschwierigkeiten, der sich immer mal wieder in unmögliche Situationen bringt und sich dann heraus mogelt.
Zusammen sind sie witzig und bringen den Leser durch aus zum Schmunzeln. Ich konnte nicht alles nachvollziehen und manches war auch etwas zu skurril. Aber insgesamt hat mit dieser Cosy Krimi gut gefallen. Ich bin schon auf den nächsten Fall dieses Ermittlerduos gespannt.
Von mir gibt es ein Empfehlenswert.

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Veröffentlicht am 17.11.2024

Die Geschichte eines Kleides

Das kleine Bücherdorf: Sommerzauber
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Mit Sommerzauber erscheint nun der letzte Teil der Buchreihe "Das kleine Bücherdorf". Im Mittelpunkt des Abschlußbandes steht nun Ann Webster, die Inhaberin der Secondhand-Boutique in Swinton-on-sea. Ann ...

Mit Sommerzauber erscheint nun der letzte Teil der Buchreihe "Das kleine Bücherdorf". Im Mittelpunkt des Abschlußbandes steht nun Ann Webster, die Inhaberin der Secondhand-Boutique in Swinton-on-sea. Ann hat ein Geheimnis, schon seit einigen Jahren, schreibt sie unter einem Pseudonym, historische Liebesroman. Endlich har sie das Angebot eines Verlages erhalten, sie soll ein Büch, über das Hochzeitskleid in ihrer Boutique schreiben. Damit werden alte Wunden aufgerissen, unterstützt wird dies vom Auftauen ihres Ex-Verlobten. Zur Krönung möchte ihre Tochter Isla genau dieses Brautkleid auf ihrer Hochzeit tragen.
Was sich ziemlich chaotisch anhört, bringt nach und nach Licht in den Nebel der Geschichte. Für Ann stehen wichtige Entscheidungen an, zu einem Buch, ihrem Pseudonym und ihrer Familie.
Die Eröffnung des neuen Hotels auf Swinton Manor hat mir sehr gut gefallen. So liebevoll wurde das Haus renoviert, was für ein Erlebnis für Nanette. Ich war sehr gespannt, ob wir mehr über die Geschichte des Brautkleides erfahren. Wie schön die Vorgängerbände, hat auch dieses Buch einige Überraschungen zu bieten. Von mir gibt es fünf Sterne.

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