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Veröffentlicht am 15.09.2016

Einfach abtauchen und genießen

Mami, warum sind hier nur Männer?
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Klapptext:

Verkehrte Welt im Gay-Resort auf Sardinien: Hotelier Helmer Klotz, selbst schwul, verachtet seine homosexuelle Klientel aus tiefstem Herzen. Dann gewährt er in einer Notsituation Ilka, einer ...

Klapptext:

Verkehrte Welt im Gay-Resort auf Sardinien: Hotelier Helmer Klotz, selbst schwul, verachtet seine homosexuelle Klientel aus tiefstem Herzen. Dann gewährt er in einer Notsituation Ilka, einer frisch verlassenen Mutter mit ihren zwei Kindern, Unterkunft. Damit treffen zwei Welten aufeinander, die unterschiedlicher kaum sein können. Denn auf eine Konfrontation mit so viel Heterosexualität sind Helmers Hotelgäste nicht vorbereitet, die aufgeweckte Kleinfamilie stiftet ordentlich Unruhe und Chaos. Und doch sind es am Ende ausgerechnet die von der Liebe enttäuschte Heterofrau und ihre Kinder, die dem bärbeißigen Hotelchef vor Augen führen, dass es unter Homosexuellen durchaus auch liebenswerte Exemplare gibt.



Volker Surmann hat mit dem Buch „Mami, warum sind hier nur Männer“ einen witzigen und leicht ironischen Urlaubsroman geschrieben. Der Schreibstil ist leicht und locker, so dass der ungewöhnliche Urlaub schnell beginnen kann. Die Kapitel des Buches sind jeweils mit den Namen der Protagonisten versehen, so dass man sofort weiß, aus welcher Sicht erzählt wird und es ist herrlich unterhaltsam lesen zu dürfen, was und wie jeder denkt. Der Roman beschreibt 5 Urlaubstage, die nicht turbulenter und chaotischer hätten ausfallen können. Langeweile ist fehl am Platz. Der Humor regiert das Geschehen und das nicht zu knapp. Ich warne und mahne, denn beim Lesen des Buches wird stark das Kopfkino beansprucht und das könnte zu größeren Lacher führen als normal. Einfach genial.

Ich möchte nicht allzu viel vom Inhalt wieder geben, denn dann wäre die Urlaubstimmung dahin. Buchen sie einmal das Gay- Resort mit allen Protagonisten und tauchen sie ab und genießen sie die Atmosphäre. Es lohnt sich.



Der 281 Seiten Urlaub vergeht leider wie im Flug. Der Kurzzeittrip ist sehr unterhaltsam und man darf gut erholt wieder in den Alltag zurückkehren. Für mich hat sich dieses Abenteuer gelohnt und kann es wirklich nur jedem empfehlen. Ein 5 Sterne Reise!!

Veröffentlicht am 15.09.2016

Ein spannendes Krimidebüt aus Kärnten

Der Bauer und der Tod
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Klapptext des Buches:

Eine junge Frau verschwindet spurlos, ein Autounfall hinterlässt seltsame Spuren, ein Bauer erwacht verkatert mit blutigem Gewand, und ein Wiener irrt im Tal herum – so viel war ...

Klapptext des Buches:

Eine junge Frau verschwindet spurlos, ein Autounfall hinterlässt seltsame Spuren, ein Bauer erwacht verkatert mit blutigem Gewand, und ein Wiener irrt im Tal herum – so viel war in Boden noch nie los. Als bekannt wird, dass ein nichtsnutziger Bauernsohn gemeinsame Sache mit einem internationalen Hersteller von gentechnisch verändertem Saatgut macht, scheint der gemeinsame Nenner gefunden. Doch dann verschwindet auch der Verdächtige - und er ist nicht der letzte Vermisste, nach dem Dorfpolizist Rudi fanden muss.



Der Bauer und der Tod ist der erste Kärntener Krimiroman von Roland Zingerle.

Der Autor hat einen flüssigen Schreibstil und dadurch findet man schnell in die Geschichte rein. Was den Lesefluss am Anfang etwas störte, war, das man alle Bauern erst einmal zuordnen musste. Im Buch fehlt leider eine Auflistung mit allen Akteuren. Beim weiteren lesen löst sich das Problem von ganz allein.

Der Autor Roland Zingerle hat mit seinem unverwechselbaren Schreibstil einen Kärntener Regionalkrimi geschaffen, denn man kaum aus den Händen legen konnte. Jede Seite war so ereignisreich und spannungsgeladen aufgebaut worden, dass es ein pures Lesevergnügen war und man regelrecht durch die Seiten flog. Während des Lesens habe ich zwar mitgerätselt, aber dank der vielen Verdächtigen tappte ich hier sehr lange im Dunkeln. 207 Seiten, die in 15 Kapiteln aufgeteilt worden sind, befindet sich geballte Spannung bis zum Schluss!!



Der Leser merkt recht schnell, dass der Autor aus der Gegend kommt, denn die Liebe zu Kärnten kann man einfach nicht überlesen. Diese spiegelte sich auch bei der Ausarbeitung der Charaktere wieder, denn sie sind sehr liebevoll und detailliert gezeichnet worden und dadurch wird deren Mentalität sehr gut rüber gebracht. Der Humor und auch der Dialekt flossen sehr gut in die Geschichte rein, so dass man sich gleich heimisch fühlte und auch für den einen oder andere Lacher wird gesorgt.



Fazit:

Ein sehr spannendes Kärntener Krimidebüt, das perfekter nicht hätte sein können. Über eine Fortsetzung würde ich mich freuen….

5 von 5 Sternen und eine absolute Leseempfehlung!

Veröffentlicht am 15.09.2016

Humorvoller Roman über die Familie Lüttjens

Oma packt aus
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Kurzbeschreibung:

Was ist schlimmer als eine verrückte Familie? Zwei!

Seit die perfekt gestylte Großstadtpflanze Nele in die Lüneburger Heide und in den Schoß ihrer Familie zurückgekehrt ist, überschlagen ...

Kurzbeschreibung:

Was ist schlimmer als eine verrückte Familie? Zwei!

Seit die perfekt gestylte Großstadtpflanze Nele in die Lüneburger Heide und in den Schoß ihrer Familie zurückgekehrt ist, überschlagen sich die Ereignisse. Kaum wird ein Geheimnis gelüftet, schon sitzt Nele samt Oma, Großtante und der riesigen Dogge Rüdiger im VW-Bus auf dem Weg nach Süditalien. Einzig ihr Liebster Paul glänzt durch Abwesenheit. Doch zum Glück ist sie bald viel zu beschäftigt, um sich darüber Gedanken zu machen: Während sie versucht, eine verzwickte Geschichte aufzuklären, überfrisst sich Rüdiger an Tiramisu, und Oma zwingt den Dorfarzt mit dem Küchenmesser zur Notbehandlung …



Oma packt aus von Brigitte Kanitz ist bereits der zweite Teil über die Familie Lüttjens. Obwohl ich „Immer Ärger mit Opa“ (erster Teil) nicht gelesen habe, kam ich sehr gut in die Geschichte rein. Der Schreibstil der Autorin ist locker, leicht und etwas ironisch angehaucht und hat mich sofort in seinen Bann gezogen. Ich konnte dieses Buch kaum weglegen, denn zu jeden Zeitpunkt musste ich wissen, wie es mit Nele und Co. weiter geht. Beim Lesen fand bei mir ein herrliches Kopfkino statt und dieses bescherte mir den einen oder anderen lauten Lacher. Außer Irene (denn die erschien mir leider ein wenig zu farblos und rückte damit ein wenig in den Hintergrund) sind alle Protagonisten facettenreich und so liebevoll beschrieben worden. Man fühlte sich bei denen sehr gut aufgehoben und man meint sie schon ewig zu kennen.

Am besten gefallen haben mir Hund Rüdiger und der Geist von Opa Hermann. Ein Hund, der sich vorwiegend von Gebäck und Desserts ernährt und ein Geist, der nur Nele erscheint und ihr hilfreiche Tipps gibt. Klasse Vorstellung!

Selbst die tollpatschige Nele, die nie einem Missgeschick aus dem Weg gehen kann, hat mein Herz erobert.



Wer dieses Buchcover schon sieht, weiß was ihn hier erwartet: eine herrlich amüsante und, chaotische Familiengeschichte, die zwar hin und wieder zur Übertreibung neigt, aber genialer nicht sein kann. Selbst die Spannung wird nicht vergessen und fließt sehr gut in die Handlung rein. Beste Unterhaltung auf 320 Seiten, was will man mehr.

Werde definitiv noch den ersten Teil dieser liebenswerten Familie Lüttjens lesen und würde mich über eine Fortsetzung freuen. Vielleicht sollte man auch diese Bücher verfilmen….

Veröffentlicht am 15.09.2016

Der vierte Teil der Sternschnuppen-Reihe

Hoffnung auf Kirschblüten
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Klapptext des Buches:

Ein Buch voller Herz, Romantik und Humor Mia fährt mit gebrochenem Herzen und einem Bolzenschneider im Gepäck nach Paris. Dort möchte sie das Liebesschloss durchtrennen, das sie ...

Klapptext des Buches:

Ein Buch voller Herz, Romantik und Humor Mia fährt mit gebrochenem Herzen und einem Bolzenschneider im Gepäck nach Paris. Dort möchte sie das Liebesschloss durchtrennen, das sie ein paar Wochen zuvor mit Rik an einer der vielen Brücken befestigt hat - doch an welcher? Als Mia dem geheimnisvollen Noah begegnet, der sie zu den schönsten Plätzen der Stadt führt, wird ihre Suche fast zur Nebensache. Doch noch hat sie mit der Vergangenheit nicht abgeschlossen.

Seit dem ersten Band Aussicht auf Sternschnuppen bin ich ein begeisterter Fan dieser Reihe und habe sie mit großer Begeisterung gelesen.

Hoffnung auf Kirschblüten von Katrin Koppold ist bereits der vierte Teil der Sternschnuppen-Reihe und hierbei handelt es sich leider um den Abschlussband. In dieser Buchreihe wird jeweils die Geschichte von einer der vier Schwestern erzählt und hier lernen wir Mia, die Zwillingsschwester von Lilly kennen. Sie nach Paris reist, um ihre Liebe zu Rik zu vergessen. Wird sie es schaffen oder gibt es doch noch eine gemeinsame Zukunft mit ihm?

Die Autorin Katrin Koppold schafft es mit ihrem herrlich leicht und erfrischend Schreibstil den Leser sofort in ihren Bann zu ziehen. Auch wenn es sich hierbei um eine Liebesgeschichte handelt, ist sie so gut und spannend geschrieben, dass man zu jeder Zeit wissen möchte, wie es mit Mia weiter gehen wird. Liebt sie Noah oder immer noch Rik? Das Gefühlschaos kann nicht perfekter sein.

Die Charaktere sind klasse gezeichnet worden, so dass man sie inkl. ihrer Ecken und Kanten sofort ins Herz schließt. Dank der wunderschönen beschriebenen Umgebung wird der Leser hier auf eine wunderbare Stadtrundfahrt durch Paris mitgenommen. Während des Lesens merkte man wie das Pariser Flair überschwappte und am liebsten hätte man die Koffer gepackt und wäre nach Paris gereist. Man merkt die Liebe zum Detail.

Zwar ist die Handlung recht einfach gestrickt und dadurch vorhersehbar, aber das schadet dem Lesevergnügen überhaupt nicht. Meine Devise: Einfach abtauchen und genießen!



Für mich war es wieder ein sehr gefühlvoller und witziger Roman, der den anderen drein in nichts nachsteht. Schade, dass diese Reihe jetzt zu Ende gegangen ist.

Wieder 5 von 5 Sternen! Leseempfehlung und ein absolutes Muss für die Fans dieser Reihe!

Veröffentlicht am 15.09.2016

Eine humorvolle Urlaubslektüre

Oma zeigt Flagge
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Die 59jährige Jette Blümerant lebt seit einiger Zeit auf Langeoog. Dort hat sie sich mit einem kleinen Laden selbstständig gemacht und ist vollkommen zufrieden und glücklich. Allerdings gibt es ein klitzekleines ...

Die 59jährige Jette Blümerant lebt seit einiger Zeit auf Langeoog. Dort hat sie sich mit einem kleinen Laden selbstständig gemacht und ist vollkommen zufrieden und glücklich. Allerdings gibt es ein klitzekleines Problem: Ihr 60. Geburtstag steht vor der Tür! Am liebsten wäre es ihr, wenn alle ihn ignorieren würden. Ihre Tochter Kea sieht das Ganze aber anders, denn sie möchte den Ehrentag ihrer Mutter feiern. Vorher muss sie für 14 Tage nach Amerika und lässt ihre drei Kinder Fenna, Marie und Kilian kurzerhand bei ihrer Mutter auf Langeoog. Nicht nur, dass sie jetzt auf die drei Enkelkinder aufpassen muss. Nein, denn plötzlich steht die nächste Überraschung vor der Tür: Ihr Ex-Freund Günther taucht wieder auf! Jetzt ist das Chaos vorprogrammiert….



Oma zeigt Flagge ist ein wundervoller und spritziger Urlaubsroman. Dank des leichten und humorvollen Schreibstils kann der Leser sehr schnell in eine Geschichte eintauchen und die herrlich beschriebene Kulisse von Langeoog macht das Lesen zu einem wahren Reiseerlebnis. Man hat das Gefühl, dass man Teil dieses Romans ist. Die Figuren sind allesamt liebeswert, humorvoll und auch etwas verrückt beschrieben worden, so dass es immer wieder zu witzigen Handlungen kommt und der ein oder andere Lacher garantiert ist.

Die durchdachte Handlung, die mit einer schönen Portion Wortwitz und den vielen Ideen angereichert worden ist, macht diese Geschichte einfach einzigartig und absolut lesenswert. Langeweile hat hier keine Chance!

Ich wünsche mir, dass Regine Kölpin nie die Lust am Schreiben vergeht und ihr noch ganz viele solch schöne und witzige Urlaubsgeschichten einfallen mögen.



Oma zeigt Flagge ist ein absoluter Gute-Laune-Roman, denn man nicht nur in der Urlaubszeit genießen kann. Erstklassige Unterhaltung für jeden Tag!

Sehr empfehlenswert plus 5 Sterne!