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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 01.05.2026

Je weiter der Fall voranschreitet, desto fesselnder

Leichenblässe
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Es ist mein erstes Buch von Simon Beckett und lag viel zu lange auf meinem Stapel ungelesener Bücher. Zu unrecht. „Leichenblässe“ hat mich fast von Anfang an gefangen genommen. Die ersten Seiten kam ich ...

Es ist mein erstes Buch von Simon Beckett und lag viel zu lange auf meinem Stapel ungelesener Bücher. Zu unrecht. „Leichenblässe“ hat mich fast von Anfang an gefangen genommen. Die ersten Seiten kam ich etwas mit den kursiv gesetzten Texten durcheinander. Einmal sind es Gedanken von David, ein andermal wird vom Mörder geschrieben. Aber die Teile, die den Mörder betreffen, sind eindeutig länger als irgendwelche Gedanken. Dann ging es sehr gut sogar, außerdem wird eine andere Erzählform verwendet.
Der Schreibstil ist flüssig zu lesen, der Fall spannend. Die Schauplätze mitunter mehr als ekelhaft und die Beziehungen der Personen untereinander realistisch. Auf den Täter bin ich eigentlich nicht wirklich gekommen. Es gibt Wendungen und falsche Fährten. Das mag ich an einem Thriller.
Auch die emotionale Seite durfte nicht fehlen. Sie ging mir schon sehr nahe. Ich hoffte bis fast zum Schluss, dass nicht eintrifft, was eigentlich offensichtlich ist. Aber lies selbst.
Ich habe jetzt noch etwas Herzklopfen beim Gedanken an die letzten Seiten. Der Thriller ist manchmal sehr, sehr bildlich geschrieben, sodass ich hin und wieder dachte, die Gerüche wahrzunehmen. Nicht sehr angenehm, spricht aber eindeutig für den Autor. Von mir gibt es eine volle Leseempfehlung für Thriller-Liebhaber.

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Veröffentlicht am 16.03.2026

Spannend bis zur letzten Seite

Der Nachbar
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Die Hauptfigur Sarah im neuen Thriller „Der Nachbar“ von Sebastian Fitzek stolpert von einer Hürde in die Nächste. Endlich in Sicherheit vor ihrem Exmann versucht sie ihr Glück in einer neuen Stadt, nur ...

Die Hauptfigur Sarah im neuen Thriller „Der Nachbar“ von Sebastian Fitzek stolpert von einer Hürde in die Nächste. Endlich in Sicherheit vor ihrem Exmann versucht sie ihr Glück in einer neuen Stadt, nur um herauszufinden, dass sie gestalkt wird.

Sarah wirkt taff, gibt nicht auf und beschützt ihre pubertierende Tochter so gut es geht. Doch auch ihrer besten Freundin Marion entgeht nicht, dass Sarahs Geschichte immer seltsamer klingt. Sie weiß von Sarahs psychischen Problemen in der Vergangenheit. Aber nicht vom Dunkelbuch, das plötzlich verschwindet und auf keinen Fall in die falschen Hände geraten hätte sollen...
Was ist real? Was nicht? Genau diese Frage stellt man sich auch als Leser.

Das Cover ist simple und sticht mit den 'leuchtenden/schimmernden?' Formen doch ins Auge.

Das Buch selbst gliedert sich in verschiedene Kapitel, in denen jeweils in die Ich-Perspektive einer anderen Figur gesprungen wird. Dies ist typisch für Fitzek, ebenso die Cliffhanger am Ende eines Kapitels, so dass man sofort weiterlesen muss.

Insgesamt fand ich das Buch unglaublich spannend, denn auch, wenn man alle Fitzek Bücher gelesen hat, hätte man mit diesem Ende nicht gerechnet. Ich kann es wärmstens weiterempfehlen.

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Veröffentlicht am 10.03.2026

Treffend, warmherzig und humorvoll

Alt genug
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Älter werden wir alle, aber wie erleben wir dieses älter werden? Ildikó von Kürthy hat ihr Leben, ihre Erfahrung, ihr Lernen und vermeintliches Scheitern wunderbar und ehrlich beschrieben. Sie trifft damit, ...

Älter werden wir alle, aber wie erleben wir dieses älter werden? Ildikó von Kürthy hat ihr Leben, ihre Erfahrung, ihr Lernen und vermeintliches Scheitern wunderbar und ehrlich beschrieben. Sie trifft damit, nicht nur auf einer Seite, auch mich mitten in meinem Leben. Es ist schön zu lesen, dass manches auch andere Frauen umtreibt, dass sich andere ähnliche Gedanken machen oder Fragen stellen.
Mit Wärme für Fehler und Schwächen, mit Humor für Fehltritte und Hoppalas, mit Gefühl für Leid und Angst, mit Stolz für Erreichtes und Geschafftes, mit Hingabe zu Familie und Freunden erzählt sie ihre Geschichten und lässt den Leser fast uneingeschränkt teilhaben.
Bei manchen Szenen konnte ich lachen, bei anderen kam die Frage hoch, ob ich nicht eigentlich auch „Alt genug“ für Veränderung, unbequeme Wahrheit, ehrliche Offenheit oder einfach mehr Gelassenheit wäre.
In jeder Hinsicht finde ich dieses Buch mehr als gelungen. Man kann es einfach nur lesen und Spaß haben, oder auch das eine und andere selbst überdenken. Ich empfehle das Buch mit offenen Augen, Ohren und wachem Geist zu lesen. Nicht nur die Frau über 50 kann davon profitieren, auch die Beziehung zu ihr könnte sich für alle im Umkreis verbessern. Und das auf einfache Art und Weise beim Lesen und Verstehen eines humorvollen, warmherzigen Buches.

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Veröffentlicht am 27.12.2025

Spannung, Verstrickungen, sympathische Figur

Mörderische Brise - Der Tote am Sandstrand
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Dieser Krimi ist in meinen Augen ein toller Auftakt der Reihe „Mörderische Brise“. Es ist alles enthalten, was ich für einen gelungenen Krimi brauche. Spannung, verschiedene Verstrickungen, Irreführungen, ...

Dieser Krimi ist in meinen Augen ein toller Auftakt der Reihe „Mörderische Brise“. Es ist alles enthalten, was ich für einen gelungenen Krimi brauche. Spannung, verschiedene Verstrickungen, Irreführungen, sympathische Figuren, ein glaubwürdiges Motiv, nachvollziehbare Ermittlerarbeit und kleine Einblicke ins Privatleben der Ermittler.
Der erste Band „Der Tote am Sandstrand“ ist in sich abgeschlossen, er hat für mich keine offenen Enden mehr. Und gerade wenn man das Buch fast ausgelesen hat und weglegen möchte, gibt es einen Cliffhanger zum zweiten Band. Richtig gemein, und interessant zugleich.
Jan F. Wielpütz hat die Vorlagen von Nina Ohlandt gekonnt zu einem fesselnden Kriminalfall gefasst und lässt den Leser direkt an der Ermittlung teilhaben. Der Schreibstil ist eingängig zu lesen. Ich mag auch die Landschaftsbeschreibungen, die zwar wie nebensächlich eingestreut sind, mir es aber erleichtern den Örtlichkeiten ein Bild zu geben.
Ich empfehle dieses Buch, vielleicht sogar die ganze Reihe, man wird sehen, für alle Leser, die einen guten Krimi ohne viel Brutalität und Blutszenen lesen wollen.

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Veröffentlicht am 23.12.2025

Schnelle und teilweise leicht auszuprobierende Übungen

Ein neuer Anfang
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Esther und Jerry Hicks schrieben dieses Buch nicht alleine durch ihre Erfahrung oder mit ihren Worten. Esther bekam das Buch von einer Wesensgemeinschaft, die sich Abraham nennt, übermittelt.
Die Ansichten, ...

Esther und Jerry Hicks schrieben dieses Buch nicht alleine durch ihre Erfahrung oder mit ihren Worten. Esther bekam das Buch von einer Wesensgemeinschaft, die sich Abraham nennt, übermittelt.
Die Ansichten, Hilfestellungen und Beispiele sollen den Leser erklären, wie er seine Welt selbst erschaffen kann. Die Übungen dazu sind klar gehalten. Man kann sie relativ sofort umsetzen und muss nicht jahrelang dafür üben. Allerdings betonen sie schon, dass manches jeden Tag durchgeführt und praktiziert werden sollte, um, wie der Titel sagt „Ein neuer Anfang“ erlebt werden kann.
Die Gliederung des Buches ist übersichtlich in zwei Teile mit Unterkapiteln. Wobei der erste Teil das Prinzip, das Vorgehen erklärt und beschreibt, die Übungen vorstellt. Der zweite Teil besteht aus Mitschriften von Gruppensitzungen.
Ich habe es interessant empfunden, die Übungen durchzuführen und Ergebnisse zu sehen. Natürlich bin ich immer noch am Erschaffen meiner Welt. Dieses Buch ist zwar so gar nicht mehr neu, birgt aber spannende Ansätze für jeden der sich mit dieser Materie etwas länger beschäftigen will.

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