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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 27.02.2023

Spannend, aber das Ende hat nicht überzeugt.

Equilon
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Eine Dystopie, in der es um Folgen eines Klimawandels geht. Ich fand sie gut und gruselig, denn so weit hergeholt ist das ja nicht...
Die Geschichte wird aus den Perspektiven der zwei Protagonisten erzählt: ...

Eine Dystopie, in der es um Folgen eines Klimawandels geht. Ich fand sie gut und gruselig, denn so weit hergeholt ist das ja nicht...
Die Geschichte wird aus den Perspektiven der zwei Protagonisten erzählt: Jenna, die es in die Eine Million geschafft hat und ein neues Leben anfängt, und Dorian, der keinerlei Chancen auf ein besseres Leben hat. Im Grunde werden Geschichten zweier Menschen, die nichts miteinander zu tun haben, parallel erzählt, und am Ende werden sie zusammengeführt.
Die weibliche Protagonistin, Jenna, hat mir gut gefallen, sie ist sympathisch, auch wenn etwas naiv. Dorian, den männlichen Protagonisten, fand ich aber nicht ganz so überzeugend, weil ich viele seiner Handlungen nicht nachvollziehen konnte, vor allem gegen Ende des Buchs.
Das Ende an sich kam zu plötzlich und nicht sehr überzeugend, da das alles ein viel zu großer Zufall gewesen war und deswegen nicht glaubwürdig.

Ich fand das Buch recht unterhaltsam und spannend und es liest sich auch leicht und locker. Nur gegen Ende wurde es mir zu unglaubwürdig.

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Veröffentlicht am 13.04.2026

Dystopisch und spicy

Imperia - you let the fire in
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Es ist insgesamt eine tolle Geschichte, die jedoch meinen persönlichen Geschmack nicht ganz getroffen hat.

Das Buch fängt total stark an und schon am Anfang durchlebt man einiges an Emotionen. Ein dystopisches, ...

Es ist insgesamt eine tolle Geschichte, die jedoch meinen persönlichen Geschmack nicht ganz getroffen hat.

Das Buch fängt total stark an und schon am Anfang durchlebt man einiges an Emotionen. Ein dystopisches, kaltes Setting, Männer sind ausgestorben, Frauen, die zu Kämpferinnen ausgebildet werden und eine starke Protagonistin, die langsam anfängt, an dem System zu zweifeln. Wow! Richtig gut!

Leider verliert sich im Mittelteil der dystopische Plot und die Story dreht sich plötzlich erstmal um eine Liebesgeschichte mit ordentlich viel Spice.
Ich liebe Romantasy und habe auch nichts gegen Spice, solange das parallel zur Hauptstory läuft und diese nicht ersetzt. Hier nimmt die Liebesgeschichte aber einen großen Teil des Buchs ein. Das fand ich persönlich etwas schade.

Den Schreibstil der Autorin fand ich sehr schön und wunderbar atmosphärisch. Die Welt außerhalb von Imperia ist absolut zauberhaft und richtig toll beschrieben. Die Nebencharaktere mochte ich ganz gerne, auch wenn sie vielleicht etwas mehr an Tiefe hätten vertragen können.

Insgesamt hätte ich mir den Verlauf der Lovestory neben dem dystopischen Plot gewünscht, nicht stattdessen.

Wenn man aber ein Buch mit viel Tension und ästhetischen Spice und einem zauberhaften Natursetting mit ganz leichten Fantasy Elementen lesen möchte, dann ist man bei diesem Buch genau richtig!

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Veröffentlicht am 27.12.2025

Viel Spice, wenig Handlung

Rabid
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Es ist insgesamt kein schlechtes Buch, es hat nur schlicht meinen Geschmack nicht getroffen.

Mir hat es größtenteils sehr an Spannung gefehlt. Das liegt vor allem daran, dass es keine wirkliche Handlung ...

Es ist insgesamt kein schlechtes Buch, es hat nur schlicht meinen Geschmack nicht getroffen.

Mir hat es größtenteils sehr an Spannung gefehlt. Das liegt vor allem daran, dass es keine wirkliche Handlung gibt. Dabei startet die Geschichte eigentlich ganz vielversprechend und ich hatte mit einer starken Protagonistin gerechnet, die nach Erlebtem auf Rache sinnt.
Doch irgendwie kommt die Geschichte nicht wirklich in Fahrt und die erste Hälfte zieht sich irgendwann wie Kaugummi.

Zwar wird es später wieder etwas interessanter, aber im Großen und Ganzen dreht sich die zweite Hälfte des Buchs fast nur um den Spice zwischen der beiden Hauptfiguren. Fesselnde Handlung? Braucht man hier nicht leider suchen.

Ja, im Grunde hält die Geschichte, was der Klappentext verspricht. Aber, da ich bereits eine Fantasyreihe von Raven Kennedy sehr gemocht habe und auch nach dem dramatischen Einstieg in dieses Buch, hätte ich mir eine Protagonistin gewünscht, die ihre Stärke auch wirklich nutzt und nicht nur an Knick Knack mit dem Alpha denkt.

Wer gerne Smut liest und dabei nicht immer viel Wert auf Handlung legt, wird hier vermutlich auf seine Kosten kommen. Für mich war's leider nichts.

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Veröffentlicht am 18.11.2025

Tolles Setting, aber etwas flache Charaktere

Das Lied der Tiefe
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Dieses Buch hat eine so interessante Grundidee, aber die Umsetzung konnte mich leider nicht ganz überzeugen.
Insgesamt konnte mich die Geschichte schon ganz gut unterhalten, weil ich den Plot, die Geheimnisse ...

Dieses Buch hat eine so interessante Grundidee, aber die Umsetzung konnte mich leider nicht ganz überzeugen.
Insgesamt konnte mich die Geschichte schon ganz gut unterhalten, weil ich den Plot, die Geheimnisse und das Düstere schon wirklich gut fand. Was mir weniger gefallen hat, ist, dass die Protagonisten nicht unbedingt sympathisch sind. Anfangs zwar schon, aber es fehlte sehr an Tiefe und mit manchen Handlungen und Äußerungen wurden mir die Charaktere leider immer unsympathischer. Dann fand ich die Lovestory zu präsent, aber auch nicht nachvollziehbar. Ich mag eine schöne Portion Romance in Büchern, aber wenn ich die Gefühle gar nicht spüren kann, weil es einfach an Tiefe fehlt, dann verzichte ich auf den Romance-Anteil lieber ganz.
Die Welt ist sehr spannend und einzigartig, ich hätte da sehr gerne ein bisschen mehr von erfahren. Es gibt den einen oder anderen spannenden Twist.
Das Ende hat mich allerdings eher verwirrt zurückgelassen, weil es viel zu rasant war und ich nicht ganz mitgekommen bin.
Insgesamt finde ich, dass das Potenzial des Buchs leider nicht ausgeschöpft wurde.

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Veröffentlicht am 05.11.2025

Ein Buch, das nachhallt

1000 und ich. Zweifle nicht, zögere nicht, hinterfrage nicht.
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Das Buch hat mich mit etwas gemischten Gefühlen zurückgelassen.

Die Handlung war für meinen Geschmack etwas zu dünn und stellenweise verwirrend, aber das Ende? Es hat alles aufgelöst und hallt immer noch ...

Das Buch hat mich mit etwas gemischten Gefühlen zurückgelassen.

Die Handlung war für meinen Geschmack etwas zu dünn und stellenweise verwirrend, aber das Ende? Es hat alles aufgelöst und hallt immer noch nach.

Es ist ein kurzes Buch mit ca. 150 Seiten und einem düsteren, trostlosen Setting, das gut zur Geschichte passt.
Das Buch erzählt von Bewusstseinentwicklung und dem Mut, für die eigene Freiheit zu kämpfen, die aufgesetzten Rahmen zu sprengen und den eigenen Wünschen zu folgen, anstatt sich zu fügen und in der Masse unterzugehen.

Die Wendung am Ende überrascht. Doppelt sogar. Zum einen, weil man damit nicht gerechnet hat. Zum anderen, weil sie so logisch erscheint, dass man sich fragen muss, wieso man nicht schon vorher darauf gekommen ist.
Außerdem trifft am Ende die Frage nach Identität, Freiheit und Selbstbestimmung nochmal mit voller Wucht.

Ab wann sind wir ein Individuum? Ab dem ersten Herzschlag? Ab der Geburt? Oder erst, wenn wir uns unserer selbst bewusst werden - unserer Gefühle, unseres Körpers, unserer Wünsche?
Ich würde gerne mehr dazu sagen, aber dann würde ich spoilern.

Zwar hätte ich mir eine etwas spannendere Handlung gewünscht, doch die Botschaft leidet darunter kein bisschen und die Geschichte hallt auf jeden Fall nach.

Es ist zwar ein Buch ab 12 Jahren, aber ob so junge Leser:innen wirklich schon den Kern des Buchs erfassen können, bin ich mir nicht sicher.

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