Ein Ex-Ehemann von Elisabeth quartiert sich in der Seniorenresidenz Copper Chase ein. Eigentlich sollte er längst tot sein, wie Elisabetz sich erinnern kann. Er war ebenfalls ein Geheimdienstler der bei ...
Ein Ex-Ehemann von Elisabeth quartiert sich in der Seniorenresidenz Copper Chase ein. Eigentlich sollte er längst tot sein, wie Elisabetz sich erinnern kann. Er war ebenfalls ein Geheimdienstler der bei einem seiner Aufträge ugekommen war, so schien es jedenfalls. Nun tritt er an Elisabeth heran, da er schon viel über sie und ihre Freunde gehört hat, denn er hat ein Problem. Er wird wegen gestohlener Diamanten von der Mafia gejagt. Elisabeth und ihre Freunde sollen ihn im Auftrag des Geheimdienstes bewachen und die Diamanten wiederfinden. Das ist ein Auftrag ganz nach dem Geschmack des Donnertsgmordclub.
Dieser zweite Band der Reihe um Elisabeth und ihre Freunde, "Der Mann der zweimal starb" von Richard Osman ist wiedereinmal eine tolle Geschichte um die Bewohner der Seniorenresidenz Coopers Chase. Die vier Hauptpersonen Elisabeth, Joyce, Ron und Ibrahim und ihre Unterstützer von der Polizei Diana und Chris, sowie den Mann für alle Fälle Bogdan sind wieder voll in ihrem Element. Natürlich gibt es nicht nur diesen einen Fall, denn Ibrahim wird überfallen und schwerverletzt, was seine Freunde nciht ruhen lässt bis der Täter überführt wurde, Ausserdem spielt der achtjährige Enkel von Ron, Kenfrick, wieder eine sehr wichtige Rolle, Es ist die Sprache, Richard Osman für mich besonders macht. Sie ist sehr bildhaft und auch mit vielen sarkastischen Momenten gestützt. Das und die Geschichte sind es, die mich in den Bann ziehen, Sie ist von einigen Twitches begleitet, die die Spannung hoch hält, wie auch das Interesse direkt weiterzulesen. Geschickt finde ich auch den Schachzug, Joyce und ihrer SIchtweise, eigene Kapitel zu widmen. Der Sapnnungsbogen ist gut aufgebaut und hält bis zum Ende durch.
Ich finde auch dieses Buch von Richard Osman wieder hervorragend zu lesen, da es die Sparte und die Arbeit des Geheimdinstes nicht immer zu Ernst nimmt. Kann ich sehr gut weiterempfehlen.
Im Hauptquartier der Slow Horses, einer Abteilung des britischen Geheimdienstes MI5, herrscht nicht gerade rege Betriebsamkeit, denn diese Abteilung ist ein Abschiebebahnhof. Hier sind alle Agenten zu ...
Im Hauptquartier der Slow Horses, einer Abteilung des britischen Geheimdienstes MI5, herrscht nicht gerade rege Betriebsamkeit, denn diese Abteilung ist ein Abschiebebahnhof. Hier sind alle Agenten zu Hause, die aus dem MI5 verbannt wurden. Chef dieses Slough House ist Jackson Lamb. Als nun eine Sonderbeauftragte des Premierministers verschwindet und der ehemalige Chef des Geheimdienstes mit der Suche beauftragt wird, sind auch die Slow Horses mit an Bord. Dies Abteilung scheint nur aus Versagern zu bestehen, doch kann jeder sich auf Lamb verlassen und deshalb suchen sie auch dieser Person, aber unter dem Radar. Doch bald stellt sich heraus, dass die jetzige Chefin abgesetzt werden soll, ein Red Queen Alarm. Nun bündeln sich alle Kräfte im Slough House, um das zu verhindern.
Der Krimi von Mick Herron „Bad Actors“ ist der mittlerweile achte Fall um die Slow Horses und ihren Chef Jackson Lamb. Es ist eine irgendwie andere Agentengeschichte, die der Autor hier erzählt, Alle Personen, die in dieser Abteilung arbeiten, waren mal beim britischen Geheimdienst MI5, oder sind es immer noch. Sie spielen keine Rolle mehr, aber sind immer noch verlässliche Agenten. Ihr Chef Lamb hält die Hand über sie, denn er weiß sie werden, wenn nötig ihren Einsatz leisten. Es ist eine Story, die nicht geradlinig verläuft, sondern schon einige Abzweigungen nimmt, die manchmal nicht einfach zu verstehen sind, die aber für diese Reihe total normal sind. Sie spielen so ein bisschen Versteck mit dem Geheimdienst, bzw. nimmt Herron diesen ein wenig auf die Schüppe. Denn es wird immer klarer die Agenten der Slow Horses, sind genauso wie der Name sagt, sie gehen keinen Schritt mehr als sie müssen. Sie tragen aber immer wieder zum Erfolg dieses Abteilung bei, doch sind es nicht die normalen Wege, die sie beschreiten, sondern immer außergewöhnliche. So ist auch die Beschreibung der einzelnen Personen sehr unterhaltsam und wie der Autor in diesem Band Jackson Lamb beschreibt, schon äußerst ungewöhnlich. Die Sprache, die Mick Herron hier benutzt ist sehr beschreibend und dass auch noch sehr detailliert. Auch wenn man meint, dass die Spannung nicht so hoch ist, hat er den Spannungsbogen gut angelegt.
Dieses Buch ist keines von der Stange, sondern es ist sehr komplex zu lesen, aber trotzdem hat es für mich einen hohen Unterhaltungswert. Allerdings ist es auch ein Buch, dass ich sicherlich nochmal in die Hand nehmen werde, um mir einige Passagen ein zweites oder drittes Mal durchzulesen. Dies ist kein Buch für das schnelle Lesen, aber gute Unterhaltung ist garantiert.
Im Hauptquartier der Slow Horses, einer Abteilung des britischen Geheimdienstes MI5, herrscht nicht gerade rege Betriebsamkeit, denn diese Abteilung ist ein Abschiebebahnhof. Hier sind alle Agenten zu Hause, die aus dem MI5 verbannt wurden. Chef dieses Slough House ist Jackson Lamb. Als nun eine Sonderbeauftragte des Premierministers verschwindet und der ehemalige Chef des Geheimdienstes mit der Suche beauftragt wird, sind auch die Slow Horses mit an Bord. Dies Abteilung scheint nur aus Versagern zu bestehen, doch kann jeder sich auf Lamb verlassen und deshalb suchen sie auch dieser Person, aber unter dem Radar. Doch bald stellt sich heraus, dass die jetzige Chefin abgesetzt werden soll, ein Red Queen Alarm. Nun bündeln sich alle Kräfte im Slough House, um das zu verhindern.
Der Krimi von Mick Herron „Bad Actors“ ist der mittlerweile achte Fall um die Slow Horses und ihren Chef Jackson Lamb. Es ist eine irgendwie andere Agentengeschichte, die der Autor hier erzählt, Alle Personen, die in dieser Abteilung arbeiten, waren mal beim britischen Geheimdienst MI5, oder sind es immer noch. Sie spielen keine Rolle mehr, aber sind immer noch verlässliche Agenten. Ihr Chef Lamb hält die Hand über sie, denn er weiß sie werden, wenn nötig ihren Einsatz leisten. Es ist eine Story, die nicht geradlinig verläuft, sondern schon einige Abzweigungen nimmt, die manchmal nicht einfach zu verstehen sind, die aber für diese Reihe total normal sind. Sie spielen so ein bisschen Versteck mit dem Geheimdienst, bzw. nimmt Herron diesen ein wenig auf die Schüppe. Denn es wird immer klarer die Agenten der Slow Horses, sind genauso wie der Name sagt, sie gehen keinen Schritt mehr als sie müssen. Sie tragen aber immer wieder zum Erfolg dieses Abteilung bei, doch sind es nicht die normalen Wege, die sie beschreiten, sondern immer außergewöhnliche. So ist auch die Beschreibung der einzelnen Personen sehr unterhaltsam und wie der Autor in diesem Band Jackson Lamb beschreibt, schon äußerst ungewöhnlich. Die Sprache, die Mick Herron hier benutzt ist sehr beschreibend und dass auch noch sehr detailliert. Auch wenn man meint, dass die Spannung nicht so hoch ist, hat er den Spannungsbogen gut angelegt.
Dieses Buch ist keines von der Stange, sondern es ist sehr komplex zu lesen, aber trotzdem hat es für mich einen hohen Unterhaltungswert. Allerdings ist es auch ein Buch, dass ich sicherlich nochmal in die Hand nehmen werde, um mir einige Passagen ein zweites oder drittes Mal durchzulesen. Dies ist kein Buch für das schnelle Lesen, aber gute Unterhaltung ist garantiert.
Pierre und Miriam haben die diesjährige Verkostung in Rebenbach übernommen. Doch ist die Probe dann irgendwann in eine Saufgelage ausgeartet und es hat Streit unter den anwesenden Winzern gegeben. Zum ...
Pierre und Miriam haben die diesjährige Verkostung in Rebenbach übernommen. Doch ist die Probe dann irgendwann in eine Saufgelage ausgeartet und es hat Streit unter den anwesenden Winzern gegeben. Zum guten Schluss ist auch noch der ehemalige Verlobte von Miriam aufgetaucht und hat sich an dem Streit beteiligt. Irgendwann hat dann Miriam alle mit einem Absacker verabschiedet und sie verabschiedet. Am nächsten Morgen, als Pierre seinen Morgenspaziergang mit seinem Hund machte, fand er seinen Nachbarn Knut Waldholz tot in seinem Keller. Er hat augenblicklich die Polizei angerufen und seinen Freund Hannes, der pensionierter Polizeibeamter ist. Zu den Ermittlungen erscheint ausgerechnet Alexandra, Hannes Enkelin, die er lange nicht mehr gesehen hat. Nach Spurenlage fällt der Verdacht auf Pierre, doch sein Freund glaubt nicht daran und so beginnen sie selber zu ermitteln.
„Reben und Sterben“ ist ein Weinkrimi aus Rheinhessen von Sophia Wenzel. Es ist ein spannender, regionaler Krimi, der im groben gesagt das Verhältnis der Winzer untereinander beleuchtet. Das Cover zeigt sehr schön die weitläufigen Hänge an denen Wein wächst und auch die Beschreibung des Ortes Rebenbach deutet auf eine vermeintliche Idylle hin. Doch weit gefehlt die Autorin beschreibt in ihrem Krimi die besondere Beziehung von Winzern untereinander. Es geht nicht immer um Mord, aber Animositäten sind immer im Spiel, da sie auch aller Wettbewerber untereinander sind. Doch hier ist ein Mord geschehen, den sich erst einmal keiner erklären kann. Die beiden Hauptcharaktere sind ebenfalls sehr gut eingeführt, denn einer von ihnen, Pierre, ist ebenfalls Winzer und dann noch einer, der aus Frankreich nach Rebenbach kam und mit Miriam seiner Frau, das elterliche Weingut übernommen hat. Der Zweite ist Hannes, ein pensionierter Polizist, der ausgerechnet in diesem Fall auf seine Enkelin trifft. Sehr einfühlsam beschreibt die Autorin die angespannte Situation untereinander, in der es um die unterschiedlichen Methoden des Weinausbaus geht, um unterschiedliche Qualitäten des Weins und natürlich um das liebe Geld. Diese Mischung ist es, die den Krimi unter Spannung halten. Nebenbei werden noch persönliche Herausforderungen der beiden Hauptcharaktere behandelt. Die Sprache dieses Krimis ist sehr bildhaft und es ist sehr gut möglich in die Szenen zu versetzen und der Spannungsbogen ist ebenfalls sehr gut aufgebaut.
Der vorliegend regionale Krimi ist für mich besonders interessant wegen der Beziehung zum Wein und der Regionalität, die hier sehr schön immer wieder herausgestellt wird. Ich finde die Story sehr authentisch und ich kann den Krimi sehr gut empfehlen.
Hauptkommissar Konstantin Dietrichs hat sich nach Münster beworben, um über eine fehlgeschlagene Liebe hinwegzukommen. Gleich sein erster Fall erweist sich als sehr komplex. Eine Frau wird tot aufgefunden. ...
Hauptkommissar Konstantin Dietrichs hat sich nach Münster beworben, um über eine fehlgeschlagene Liebe hinwegzukommen. Gleich sein erster Fall erweist sich als sehr komplex. Eine Frau wird tot aufgefunden. Sie wurde erschlagen und ohne Hilfe ist sie dann gestorben. Doch vorher war die Frau auf einer Veranstaltung in Münster auf der sie von Aufdeckung von Straftaten gesprochen hatte und damit hochgestellte Persönlichkeiten in Münster bloßstellen wollte. In Kripokreisen heißen diese Personen, the Big Five. Diese sind allerdings auch dem Polizeipräsidenten bekannt und so nimmt der Druck auf Konstantin sehr schnell sehr stark zu.
Dieser regionale Krimi „Das Münster-Komplott“ von Simone Hausladen zeigt den ersten Fall des neuen Hauptkommissar in Münster. Schon das Cover zeigt eine sehr schöne Silhouette aus Münster mit den sehr schön wiederhergestellten Hausfronten des Rathauses und seines Nachbargebäudes. Es könnte für den neuen Hauptkommissar eine schöne und ruhige Zeit werden, wenn da nicht der neue Mordfall wäre, der tief in die Münsteraner Society hineinragt. Das, was die Autorin beschreibt, ist eine sehr beruhigende Atmosphäre für den neuen Kommissar. Sein Team nimmt ihn sehr freundlich auf und auch der Polizeipräsident nimmt ihn sehr freundlich auf, wenn da nicht sein Bezug zu einigen Verdächtigen wäre. Natürlich beschreibt die Autorin nicht nur die Aufklärung des Falles, sondern sie beleuchtet auch die Figur ihres Hauptcharakters sehr intensiv. Denn die Versetzung hatte ja seinen Grund und der liegt in dem beendeten Verhältnis mit seiner langjährigen Freundin. Doch dieses belastet ihn noch sehr tief und lässt ihn Alpträume erleben und fast in eine Alkoholabhängigkeit gleiten. Dies macht in meinen Augen diese Hauptperson sympathisch, da sie ihn auch als schwachen Menschen beschreibt und nicht nur als harten Kommissar. Die Beschreibungen des Lebens in Münster und auch des Karnevals kommen mir sehr bekannt vor. Die Sprache der Autorin ist sehr beschreibend und auch den Spannungsbogen hat sie sehr gut hinbekommen.
Alles in allem gefällt mir der Krimi sehr gut, weil ich den Fall sehr authentisch finde und mich in der Beschreibung des Ablaufes sehr gut einfinden konnte. Dieser Krimi ist lesenswert, weil er spannend und sehr unterhaltsam ist.
Henry Knox ist ein Kaninchenspotter, denn es gibt menschenähnliche Kaninchen, die registriert werden sollen, aber sich nicht offiziell zeigen. Die Kaninchen sind den Menschen ähnlich, werden aber nicht ...
Henry Knox ist ein Kaninchenspotter, denn es gibt menschenähnliche Kaninchen, die registriert werden sollen, aber sich nicht offiziell zeigen. Die Kaninchen sind den Menschen ähnlich, werden aber nicht anerkannt, ja sogar gehasst. Es gibt nur wenige Plätze, wo sie willkommen sind. So hat Henry ein Problem, als er in der Bibliothek Conny wiedertrifft, die er schon von der Universität kennt, und auch ein wenig verliebt in sie ist. Sie wohnt mit ihrer Familie direkt neben Henry, der dort mit seiner Tochter lebt. Doch eine Verbindung zwischen Kaninchenmenschen und Menschen ist nicht erlaubt und wird verfolgt. Als Henry eine Einladung bei seinen Nachbarn annimmt lernt Pippa auf einer anschließenden Party Harvey kennen und lieben. Henry hat Befürchtungen, dass jetzt Probleme auf ihn zukommen.
„Wie die Karnickel“ von Jasper Fforde ist eine Satire auf das Zusammenleben von unterschiedlichen Spezies. In diesem sind es nicht nur Menschen und menschenähnliche Kaninchen, sondern auch andere menschenähnliche Lebewesen baut der Autor in die Story ein. So ist der Vorgesetzte von Henry in der RabCoT ein Fuchs, der auch not Ffox heißt in Anlehnung an den Namen des Autors, aber auch ein Wiesel. Aber die Kaninchen sind wohl bedrohlicher für die Menschen, da sie auch sehr intelligent sind. So entsteht eine Gesellschaftssatire, die es in sich hat. Mit Hass auf die Neubewohner, mit Demütigungen und immer der Gefahr ausgesetzt von Füchsen straffrei ermordet zu werden. Hier wird der tägliche Rassismus beim Namen genannt. Dargestellt wird das auch auf dem Cover, das Markierungen in den Ohren der Kaninchen zeigen, von Bestrafungen. Es ist eine tiefgreifende Satire, die manchmal nicht leicht zu verstehen ist und es erfordert schon intensives Lesen, um hinter alle Andeutungen zu kommen. Natürlich hat das Buch einen Höhepunkt, der sich natürlich schön bis zum Ende zieht und immer wieder durch Andeutungen geschürt wird. Es gibt auch Fußnoten, die der Autor sehr gut einbaut und so dem ganzen auch einen pseudowissenschaftlichen Anstrich gibt. Interessant sind auch die Erklärungen, die der Autor jedem Kapitelanfang an den Anfang stellt.
Ich finde diese Satire sehr interessant und unterhaltsam. Manchmal habe ich versucht mir die Szenen bildlich vorzustellen und das hat dann schon ein tiefes Lächeln ausgelöst. Also ich möchte dieses Buch auch wegen seiner Aktualität gut empfehlen kann.