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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 24.02.2026

Konnte meine Erwartungen nicht erfüllen

Cooking for Family
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Ich wollte dieses Buch lesen, weil ich mir im stressigen Familienalltag echte Unterstützung erhofft habe. Der Titel und die Beschreibung klangen sehr vielversprechend, schnelle Familienrezepte, alltagstaugliche ...

Ich wollte dieses Buch lesen, weil ich mir im stressigen Familienalltag echte Unterstützung erhofft habe. Der Titel und die Beschreibung klangen sehr vielversprechend, schnelle Familienrezepte, alltagstaugliche Hacks und praktische Tipps von einer erfahrenen Mama. Genau das, was ich gesucht habe. Leider wurde ich insgesamt ziemlich enttäuscht.

Schon beim ersten Durchblättern hatte ich das Gefühl, dass vieles sehr oberflächlich bleibt. Die Tipps und Alltags-Hacks haben mir persönlich kaum weitergeholfen. Viele davon wirkten sehr allgemein oder waren Dinge, die man ohnehin schon kennt, wenn man regelmäßig kocht und eine Familie versorgt. Ich hatte gehofft, neue Ideen zu bekommen, die mir wirklich Zeit sparen oder den Alltag erleichtern, aber dieses Gefühl blieb leider aus. Auch die Rezepte konnten mich nicht wirklich überzeugen. Einige klangen zwar auf den ersten Blick ganz nett, aber insgesamt haben mir Kreativität und besondere Ideen gefehlt. Vieles wirkte sehr gewöhnlich und nicht inspirierend. Ich habe mir mehr abwechslungsreiche, wirklich schnelle und trotzdem interessante Gerichte gewünscht, die man gerne regelmäßig kocht. Stattdessen hatte ich oft das Gefühl, dass ich ähnliche Rezepte schon oft gesehen habe.

Was mich zusätzlich enttäuscht hat, war, dass ich nach dem Lesen nicht das Gefühl hatte, etwas Neues gelernt zu haben oder wirklich motiviert worden zu sein. Ich hatte mir erhofft, neue Impulse zu bekommen, meinen Familienalltag in der Küche einfacher und vielleicht sogar angenehmer zu gestalten. Leider blieb dieser Effekt aus. Das Buch ist sicherlich nicht komplett schlecht und man merkt, dass es mit guten Absichten geschrieben wurde. Aber für mich persönlich hat es meine Erwartungen nicht erfüllt. Ich habe mir deutlich mehr praktische Unterstützung, neue Ideen und echte Alltagserleichterung gewünscht.

Fazit: Insgesamt hat mich das Buch nicht wirklich weitergebracht, und deshalb kann ich keine Empfehlung aussprechen.

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Veröffentlicht am 23.01.2026

Gute Idee, schwache Umsetzung

Gemüsepower
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Ich hatte mir von "Gemüsepower" ehrlich gesagt deutlich mehr erhofft. Das Thema an sich finde ich spannend, denn Gemüseanbau, Selbstversorgung und ein Blick in den Dorfgarten sind genau die Bereiche, für ...

Ich hatte mir von "Gemüsepower" ehrlich gesagt deutlich mehr erhofft. Das Thema an sich finde ich spannend, denn Gemüseanbau, Selbstversorgung und ein Blick in den Dorfgarten sind genau die Bereiche, für die ich mich interessiere. Das Buch enthält auch durchaus viele Inhalte. Es gibt Tipps, Rezepte und Informationen zu Schädlingen, Beikräutern und verschiedenen Aspekten des Gärtnerns.

Leider konnte mich die Umsetzung insgesamt nicht überzeugen. Die Inhalte wirken auf mich sehr unstrukturiert und teilweise chaotisch. Ich hatte oft das Gefühl, dass Themen nur angerissen werden, ohne wirklich in die Tiefe zu gehen oder logisch aufeinander aufzubauen. Gerade wenn man gezielt etwas nachschlagen möchte, ist das Buch wenig hilfreich, weil es keine klare Struktur gibt. Besonders für Anfänger im Gartenbereich halte ich das Buch daher für keine große Hilfe. Statt grundlegende Dinge verständlich zu erklären, setzt das Buch meiner Meinung nach zu viel Vorwissen voraus oder verliert sich in Nebensächlichkeiten.

Was mich zusätzlich gestört hat, sind die vielen stark inszenierten Fotos. Durch das ganze Posing wirkt das Buch auf mich eher wie ein Lifestyle-Produkt als wie ein ehrlicher Ratgeber. Dadurch kommt mir sowohl das Buch als auch die Autorin leider etwas unglaubwürdig und unsympathisch vor, obwohl ich das eigentlich schade finde, weil das Thema viel Potenzial hätte.

Fazit: Insgesamt hat mich "Gemüsepower" enttäuscht. Die Idee ist gut, aber die Inhalte sind für mich zu wenig praxisnah und zu wenig klar aufbereitet. Wer bereits viel Erfahrung im Gärtnern hat und einfach ein hübsch gestaltetes Buch mit Inspiration sucht, könnte vielleicht etwas damit anfangen. Für mich persönlich und besonders für Einsteiger ist es jedoch keine wirkliche Empfehlung.

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Veröffentlicht am 28.12.2025

Nicht das, was ich mir erhofft hatte

Down Cemetery Road
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In Oxford verschwindet ein kleines Mädchen, und die Privatermittlerin Zoë Boehm übernimmt die Ermittlungen. Der Fall zieht mehrere Bewohner der Nachbarschaft in Mitleidenschaft, insbesondere die Hausfrau ...

In Oxford verschwindet ein kleines Mädchen, und die Privatermittlerin Zoë Boehm übernimmt die Ermittlungen. Der Fall zieht mehrere Bewohner der Nachbarschaft in Mitleidenschaft, insbesondere die Hausfrau Sarah Tucker.

Ich habe "Down Cemetery Road" mit recht hohen Erwartungen gelesen. Mick Herron ist bekannt für seine scharf gezeichneten Figuren und seinen trockenen, oft sehr treffenden Humor. Der Einstieg klang vielversprechend. Die Privatermittlerin Zoë Boehm ermittelt in Oxford, ein kleines Mädchen verschwindet. Eigentlich beste Voraussetzungen für einen spannenden, atmosphärischen Kriminalroman.

Leider hat mich das Buch insgesamt eher enttäuscht. Zwar ist Zoë Boehm offiziell die Hauptfigur, doch sie bleibt über weite Strecken erstaunlich distanziert und präsent nur am Rand. Stattdessen nimmt die Geschichte um die Hausfrau Sarah Tucker immer mehr Raum ein. Zeitweise hatte ich sogar den Eindruck, dass Sarah die eigentliche Hauptfigur ist. Eine Entscheidung, die ich nicht wirklich nachvollziehen konnte und die für mich den Fokus der Geschichte abgeschwächt hat. Dazu konnte ich weder zu der einen Frau noch zu der anderen eine Verbindung aufbauen und konnte mit ihnen nicht warm werden. Auch die Spannung konnte mich nicht dauerhaft halten. Das Verschwinden des Kindes ist zwar ein ernstes und emotionales Thema, doch die Geschichte schafft es nur selten, daraus echten Nervenkitzel zu entwickeln. Viele Passagen ziehen sich, und gerade dort, wo ich mir Tempo gewünscht hätte, bleibt die Handlung überraschend ruhig oder verliert sich in Nebensächlichkeiten.

Hinzu kommen einzelne Szenen und Wendungen, die auf mich übertrieben wirkten. Statt die Geschichte zu verdichten, haben sie mich eher aus dem Lesefluss gerissen. Herrons Stil blitzt zwar immer wieder auf, doch diesmal trägt er für mich nicht durch den gesamten Roman. Am Ende blieb bei mir das Gefühl zurück, dass "Down Cemetery Road" mehr hätte sein können. Die Ausgangsidee ist stark, das Setting interessant, doch die Gewichtung der Figuren und der fehlende Spannungsbogen haben mir den Lesegenuss deutlich geschmälert. Es ist kein schlechtes Buch, aber gemessen an meinen Erwartungen und an Herrons Möglichkeiten schlicht zu wenig.

Fazit: Solide Ansätze, interessante Figuren, aber wenig Spannung und ein irritierender Fokus. Für mich insgesamt enttäuschend.

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Veröffentlicht am 01.12.2025

Wenig Zauber, wenig Neues

Sonderausgabe: Weihnachtsstern, Tannenbaum und Kerzenduft
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Das Buch von Anna C. Rupp wirbt damit, ein floraler Adventskalender zu sein, der Leserinnen und Leser durch die Adventszeit und die Rauhnächte begleitet. Er soll Inspiration für DIY-Weihnachtsdeko, Wissenswertes ...

Das Buch von Anna C. Rupp wirbt damit, ein floraler Adventskalender zu sein, der Leserinnen und Leser durch die Adventszeit und die Rauhnächte begleitet. Er soll Inspiration für DIY-Weihnachtsdeko, Wissenswertes zur Pflanzenpflege und kleine Rituale bieten. Entsprechend hoch war meine Erwartung an ein atmosphärisches, liebevoll gestaltetes Buch, das Lust auf die besinnliche Zeit des Jahres macht. Leider blieb dieses Gefühl bei mir weitgehend aus.

Bereits beim ersten Durchblättern fiel mir auf, dass die Gestaltung eher nüchtern wirkt. Die Seiten transportieren für mein Empfinden wenig Wärme oder Festlichkeit. Eigenschaften, die bei einem Buch über Advent, Natur und Weihnachtsdeko essenziell wären. Die Bildauswahl ist schlicht, teilweise uninspiriert, und oft wirken Layout und Farbgebung eher wie ein sachlicher Ratgeber als wie ein kreatives Adventsbegleitbuch. Auch typografisch ist das Werk wenig abwechslungsreich, sodass sich beim Lesen kaum visuelle Highlights einstellen.

Inhaltlich konnte mich das Buch ebenfalls nicht überzeugen. Die versprochenen Ideen für DIY-Deko und florale Arrangements bleiben sehr grundlegend und oft vorhersehbar. Viele Vorschläge kenne ich in ähnlicher Form bereits aus klassischen Wohnmagazinen, kostenlosen Online-Anleitungen oder früheren Adventsbüchern. Der kreative Funke sprang nicht über. Es fehlten mir originelle Gestaltungen, mutige Farbkombinationen oder besondere Techniken, die das Buch von anderen Veröffentlichungen abheben würden.

Die Pflegehinweise zu Pflanzen wie Amaryllis oder Weihnachtsstern sind zwar korrekt und für Anfänger sicherlich hilfreich, aber wirken teilweise wie eine knappe Zusammenfassung gängiger Standardtipps. Auch hier hätte ich mir mehr Praxisnähe oder persönliche Erfahrung der Autorin gewünscht, sodass ein wirklicher Mehrwert entsteht. Der Adventskalender-Charakter bleibt im Ansatz interessant, verliert sich jedoch durch die schlichte Präsentation. Es entsteht eher der Eindruck aneinandergereihter Kapitel als eines liebevoll geführten, atmosphärischen Adventsbegleiters.

Fsjit: Das Buch ist sicher solide und kann Einsteigerinnen und Einsteiger an das Thema heranführen, ohne zu überfordern. Für Leserinnen und Leser, die etwas Besonderes, Kreatives oder tief Inspirierendes suchen, bietet es jedoch einfach viel zu wenig. Weder ideenreich noch gestalterisch überzeugend, blieb es für mich weit hinter seinen Möglichkeiten zurück.

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Veröffentlicht am 02.10.2025

Herbst und Winter ohne Wärme

Herbstgenuss & Winterglück
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Das Kochbuch "Herbstgenuss & Winterglück" von Vanessa Seder verspricht Wohlfühlgerichte aus der amerikanischen Ostküstenküche, von klassischem Soulfood wie Mac and Cheese bis hin zu modernen, international ...

Das Kochbuch "Herbstgenuss & Winterglück" von Vanessa Seder verspricht Wohlfühlgerichte aus der amerikanischen Ostküstenküche, von klassischem Soulfood wie Mac and Cheese bis hin zu modernen, international inspirierten Rezepten. Die Kapitel sind übersichtlich nach Mahlzeittypen gegliedert, was grundsätzlich einen guten Einstieg in die Rezeptauswahl bietet.

Leider konnte mich das Buch insgesamt nicht überzeugen. Die Rezepte wirken weder besonders kreativ noch überraschend und haben mich persönlich nicht angesprochen. Gerade bei einem Kochbuch wünsche ich mir Inspiration und das Gefühl, etwas Neues auszuprobieren. Dieser Funke sprang hier leider nicht über.

Auch die Gestaltung hat mich enttäuscht. Viele Rezepte kommen ohne begleitendes Foto aus, was schade ist, da Bilder beim Kochen nicht nur Orientierung bieten, sondern auch Lust aufs Nachkochen machen. Insgesamt wirkt die Aufmachung eher lieblos und unpersönlich.

Fazit: Ein Kochbuch, das zwar eine stimmungsvolle Idee verspricht, herbst- und winterliche Wohlfühlgerichte von der Ostküste Amerikas, in der Umsetzung jedoch wenig überzeugt. Wer auf der Suche nach außergewöhnlichen Rezepten und einer liebevollen Gestaltung ist, wird hier vermutlich nicht fündig.

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