Lucia ist 13, zunächst unsicher, aber unglaublich stark. Das Erwachen ihrer Feuerkräfte ist emotional, spannend und sehr authentisch beschrieben. Die Schauplätze – von Catania bis Flammaris – sind so lebendig, ...
Lucia ist 13, zunächst unsicher, aber unglaublich stark. Das Erwachen ihrer Feuerkräfte ist emotional, spannend und sehr authentisch beschrieben. Die Schauplätze – von Catania bis Flammaris – sind so lebendig, dass man sich fühlt, als wäre man selbst dort. Besonders ins Herz geschlossen habe ich Yuki, den kleinen Feuersalamander, einen warmherzigen und treuen Begleiter. Auch Finn und die anderen Figuren sind liebevoll und interessant gestaltet.
Die Geschichte ist flüssig zu lesen, voller Magie und Spannung – ich habe das Buch in einem Rutsch verschlungen. Ein großartiger Auftakt, bei dem ich Band 2 kaum erwarten kann!
Absolute Leseempfehlung!
Dr. Ellen Roth kehrt nach vielen Jahren in ihre alte Heimatstadt zurück – einen Ort, den sie eigentlich hinter sich lassen wollte. Beim Abiball ereignete sich dort einst etwas Schreckliches, das sie bis ...
Dr. Ellen Roth kehrt nach vielen Jahren in ihre alte Heimatstadt zurück – einen Ort, den sie eigentlich hinter sich lassen wollte. Beim Abiball ereignete sich dort einst etwas Schreckliches, das sie bis heute nicht verwunden hat. Trotzdem entscheidet sie sich, die verlassene Arztpraxis des früheren Hausarztes zu übernehmen. Ihr Vater und ihre Schwester leben noch immer dort, doch ihre Rückkehr ist von gemischten Gefühlen geprägt, denn die Erinnerungen an den „verfluchten Abiball“ lassen sie nicht los.
Als Ellen eines Abends zu einer Joggingrunde aufbricht, kommt es zu einem grausamen Mord: An der Schanze wird eine Leiche gefunden – es ist der Sohn des Bürgermeisters. Er hängt an einem Seil, und schnell stellt sich die Frage: War es wirklich Selbstmord?
Die Ermittlungen bringen nach und nach dunkle Geheimnisse ans Licht, die weit in die Vergangenheit reichen. Als ein zweiter Mord geschieht – und Ellen auch dieses Opfer kennt – gerät sie selbst ins Visier der Ermittler. Die Geschehnisse von damals betreffen auch sie, und ein Motiv hätte sie durchaus. Doch Ellen hat ein Alibi und ist unschuldig.
Die Geschichte hat mich durchgehend bestens unterhalten. Ich habe mitgerätselt, Theorien aufgestellt – doch auf den Täter bin ich absolut nicht gekommen. Gerade das fand ich großartig, denn die Auflösung erfolgt erst ganz am Ende und kam für mich völlig überraschend.
Für mich ist Die Schanze ein richtig starker Thriller, den ich sehr gerne weiterempfehle
Schon das Cover hat mich sofort angesprochen: die blutige Axt vor dem grünen Hintergrund deutet bereits an, dass es hier blutig zur Sache gehen könnte – und genau das tut es auch. Die Spannung ist von ...
Schon das Cover hat mich sofort angesprochen: die blutige Axt vor dem grünen Hintergrund deutet bereits an, dass es hier blutig zur Sache gehen könnte – und genau das tut es auch. Die Spannung ist von Anfang an enorm. Ich wurde beim Lesen regelrecht in die Geschichte hineinkatapultiert. Alles ist so bildhaft beschrieben, dass man das Gefühl hat, selbst mitten im Geschehen zu sein. Meinen Reader konnte ich kaum aus der Hand legen.
Die Handlung ist brutal, düster und gnadenlos: Er jagt, zerstückelt und tötet. Im Mittelpunkt steht Anka, eine Polizistin, die vor sechs Jahren grausam gequält und gefoltert wurde. Diese traumatischen Erlebnisse haben tiefe Spuren hinterlassen, sodass sie ihren Dienst quittierte. Doch nach sechs langen Jahren beginnt der Horror erneut – und alles deutet auf die Handschrift ihres damaligen Peinigers hin. Aber wie kann das sein? Er wurde doch zu zwölf Jahren Haft verurteilt. Ist er zurück oder treibt ein Nachahmer sein Unwesen?
Als Anka plötzlich eine SMS mit GPS-Daten erhält, die sie zu einer abgelegenen Hütte führen, macht sie eine schockierende Entdeckung: abgetrennte Gliedmaßen. Ein wahrlich grausiger Anblick. Verunsichert wendet sie sich an ihren Nachfolger und Kollegen Oliver, der ihrer Geschichte zunächst keinen Glauben schenkt.
Die Geschichte wird aus verschiedenen Perspektiven und auf mehreren Zeitebenen erzählt. Teilweise musste ich sehr aufmerksam lesen, um nicht durcheinanderzukommen – und dennoch lag ich mit meinen Vermutungen fast immer falsch, da ich ständig auf neue falsche Fährten gelockt wurde. Das Ende hat mich dann komplett überrascht: Mit diesem Mörder hätte ich wirklich niemals gerechnet.
Fazit: Ein extrem spannender, harter und nervenaufreibender Thriller. Wer ein schwaches Nervenkostüm hat, sollte dieses Buch lieber nicht lesen – alle anderen kommen hier voll auf ihre Kosten
Der Zögling von M. W. Graven ist eines von 20 Büchern, die ich in einem Lovely-Books Gewinnspiel erhalten habe. Vorher kannte ich den Krimi noch nicht, die Autorin jedoch schon. Man sagte mir, dass die ...
Der Zögling von M. W. Graven ist eines von 20 Büchern, die ich in einem Lovely-Books Gewinnspiel erhalten habe. Vorher kannte ich den Krimi noch nicht, die Autorin jedoch schon. Man sagte mir, dass die Geschichte richtig spannend sein sollte, also hatte ich natürlich hohe Erwartungen.
Und die haben sich absolut erfüllt! Die Geschichte ist wirklich ein Highlight. Ein gut organisierter Serienkiller, der sehr clever und durchdacht agiert, foltert und verbrennt seine Opfer bei lebendigem Leib in verschiedenen alten Steinkreisen der Grafschaft Cumbria. Doch bei seinem dritten Opfer hinterlässt der Killer eine merkwürdige Botschaft – in die Brust des Opfers wird etwas geritzt, das aussieht wie der Name des suspendierten DI Washington Poe. Sofort wird Poe zurück in den Dienst geholt, da er möglicherweise das nächste Ziel des Mörders sein könnte.
Was mir besonders gefallen hat, ist, wie schnell man als Leser in die Geschichte eintaucht. Poe, der nach seiner Suspendierung in eine neue Rolle findet, muss sich nicht nur mit einem schwierigen Fall auseinandersetzen, sondern auch mit den Veränderungen in seinem Umfeld. Die neue Vorgesetzte, Stephanie Flynn, und die hochbegabte Analystin Tilly Bradshaw, die Poe zur Seite gestellt wird, machen das Ermittlerteam zu etwas ganz Besonderem. Besonders Tilly, eine Autistin, sorgt für humorvolle und zugleich berührende Momente, da sie die Welt der anderen oft sehr wortwörtlich und ohne Filter sieht. Es ist wirklich unterhaltsam, zu beobachten, wie Poe mit ihren Eigenheiten umgeht. Auch wenn Tilly manchmal Schwierigkeiten im Umgang mit anderen hat, passt sie perfekt zu Poe, und zusammen ergeben sie ein starkes Ermittlerteam.
Die beiden ermitteln auf ihre eigene Art und Weise und kommen immer wieder zu den entscheidenden Hinweisen, auch wenn sie sich dabei ab und an in Schwierigkeiten bringen. Am Ende fügt sich alles zusammen, und die Geschichte kommt zu einem packenden und gelungenen Abschluss.
Alles in allem war Der Zögling ein Krimi, der meine hohen Erwartungen mehr als erfüllt hat. M. W. Graven hat es geschafft, mich von der ersten Seite an zu fesseln, und ich konnte das Buch kaum noch aus der Hand legen. Es war mein erster Krimi der Autorin, aber mit Sicherheit nicht mein letzter. Ich freue mich schon auf weitere Bücher von ihr
Der siebte Band der Oxen-Reihe hat mich erneut auf ganzer Linie begeistert und sofort in seinen Bann gezogen. Schon nach den ersten Seiten war ich wieder mitten im Geschehen und vollkommen drin in der ...
Der siebte Band der Oxen-Reihe hat mich erneut auf ganzer Linie begeistert und sofort in seinen Bann gezogen. Schon nach den ersten Seiten war ich wieder mitten im Geschehen und vollkommen drin in der Geschichte.
Besonders der Wiederaufbau des Danehofes sowie die düsteren Mächte, die im Hintergrund ihre Fäden ziehen, haben mich zutiefst erschüttert. Die hochexplosive Mischung aus geheimen Netzwerken, politischen Intrigen und massivem Machtmissbrauch wirkt erschreckend realistisch und äußerst beängstigend. Während des Lesens hatte ich ständig dieses beklemmende Gefühl, dass das alles nicht gut ausgehen kann – dass etwas Dramatisches bevorsteht.
Als Moosmann Frank schließlich Oxen um einen allerletzten Einsatz bittet, beschlich mich sofort ein mulmiges Gefühl. Oxen soll zunächst undercover an einem Treffen eines geheimen Bundes teilnehmen. Doch natürlich kommt alles anders als geplant: Plötzlich taucht eine Leiche auf, und die Handlung nimmt rasant Fahrt auf. Eine unglückliche Kettenreaktion folgt der nächsten und lässt den Leser kaum noch Luft holen.
Dieser Thriller bietet wirklich alles, was ein guter Thriller haben muss, und löst zudem endlich das langjährige Geheimnis um den mysteriösen Danehof-Geheimbund auf. Mit seinen 607 Seiten war „Oxen. Interregnum“ für mich ein absoluter Hammer – mega spannend und durchgehend fesselnd. Eine klare Leseempfehlung!