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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 29.12.2025

Tolles Mitmachbuch für Kleine!

Hilf den Fahrzeugen
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Das Buch gefällt mir und meinem (21 Monate) Kind sehr gut.
Man muss den verschiedenen Fahrzeugen (Polizei, Feuerwehr, Hubschrauber, Boot und Bagger) helfen, indem man zum Beispiel ruft, pustet oder schüttelt. ...

Das Buch gefällt mir und meinem (21 Monate) Kind sehr gut.
Man muss den verschiedenen Fahrzeugen (Polizei, Feuerwehr, Hubschrauber, Boot und Bagger) helfen, indem man zum Beispiel ruft, pustet oder schüttelt. Nachdem man die Seite umgeblättert hat, sieht man, wie man den Fahrzeugen geholfen kan.
Die Texte sind einfach gehalten, sodass Kinder ab 18 Monate das Buch gut verstehen können. Nach dem ersten Mal lesen wusste er bereits, was auf den Seiten zu tun ist. Das Buch ist kurz genug, dass man es am Stück lesen kann - je nach Laune wird bei längeren Büchern sonst nämlich abgebrochen.
Die Illustrationen sind kindgerecht und nicht überladen, sondern auf das wesentliche konzentriert.

Das Format ist handlich und die Seiten sind stabil aus Pappe, sodass mein Sohn es selber gut halten und umblättern kann.

Fazit: Für das Mitmachbuch gibt es eine klare Kaufempfehlung! Mein Sohn macht mit großen Spaß mit, um den Fahrzeugen zu helfen und es ist stabil und handlich genug zum mitnehmen.

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  • Charaktere
Veröffentlicht am 18.12.2025

Gelungene Fantasy für junge Leser

Storm Singer. Die schwebende Stadt
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Das Cover fand ich sofort ansprechend. Es wirkt sehr Actionreich.
Das Buch selbst hat mir dann ebenfalls sehr gut gefallen. Es richtet sich an Kinder ab 10 Jahren, das passt denke ich ganz gut. Der Schreibstil ...

Das Cover fand ich sofort ansprechend. Es wirkt sehr Actionreich.
Das Buch selbst hat mir dann ebenfalls sehr gut gefallen. Es richtet sich an Kinder ab 10 Jahren, das passt denke ich ganz gut. Der Schreibstil ist für die älteren Kinder gut zu lesen und ist dabei doch nicht zu einfach und langweilig. Auch zum gemeinsamen Lesen oder Vorlesen eignet sich das Buch.
Die Geschichte selbst hat mich gefesselt. Es geht um Magie, Zauberwesen und eine fantastische Welt. Nargis selbst kann die Elementarwesen beeinflussen, aber es geht dabei manchmal auch etwas schief. Es hat mir gut gefallen, dass auch mal Fehler passieren, wie im echten Leben halt auch.
Die beiden Protagonisten sind am Anfang des Buches erstmal sehr verschieden, entwickeln aber im Laufe des Buches ein Vertrauen und eine Freundschaft. Die Handlung in sich finde ich sehr schlüssig. Die Charaktere gefallen mir und auch ihre Entwicklung passt in die Handlung und wirkt nicht konstruiert.

Insgesamt ein Buch, das man älteren Kindern auf jeden Fall empfehlen kann! Und auch als Erwachsene bringt es Spaß das Buch zu lesen/vorzulesen.

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Veröffentlicht am 03.12.2025

Das schönste an Weihnachten

Mister O'Lui feiert Weihnachten
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Mister O'Lui feiert Weihnachten ist ein zauberhaftes Buch darüber was Weihnachten bedeutet. Dabei kommt das Buch ohne christlichen Bezug aus und es kommt weder der Weihnachtsmann noch das Christkind, sondern ...

Mister O'Lui feiert Weihnachten ist ein zauberhaftes Buch darüber was Weihnachten bedeutet. Dabei kommt das Buch ohne christlichen Bezug aus und es kommt weder der Weihnachtsmann noch das Christkind, sondern es rumpelt nur kurz. So kann jedes Kind das Buch lesen.
Wissen sollte man, dass im Buch die englische Form von Weihnachten gefeiert wird, die Geschenke also erst morgens ausgepackt werden.

Mister O'Lui und Rupert bereiten alles für Weihnachten vor. Natürlich gehört dazu auch Wunschzettel schreiben! Und so ziehen die beiden los und fragen ihre Freunde, was diese sich denn wünschen.
Auch Rupert hat am Ende einen sehr langen Wunschzettel. Allerdings lernt er, dass die wahre Freude von Weihnachten nicht die Geschenke sind, sondern das Teilen, das Beisammensein und dass das Beste Geschenk auch eine Umarmung sein kann.

Die Illustrationen sind total schön gemacht und haben viele kleine Details. Sie sind auch nicht so überladen oder quitschtbunt, sodas ein eher ruhiger Eindruck erweckt wird. Die Zeichnungen sind aber kindgerecht und nicht nur für Erwachsene.

Dies ist mein erstes Buch der Reihe. Daher habe ich mir sehr über die Steckbriefe der Tiere am Anfang gefreut. So wussten wir direkt, welches Tier wie heißt. Das war ein Plus.

Es gibt ein paar Kleinigkeiten die mich an der Geschichte als Erwachsene stören, weil es ein paar kleine Logiklöcher gibt. Aber Erfahrungsgemäß stören Kinder Logiklöcher ja eher weniger.

Insgesamt ist es ein sehr schönes Weihnachtsbuch für die nicht mehr ganz kleinen - für die könnte es etwas zu viel Text sein. Das Buch wird sicherlich noch oft rausgeholt und gelesen werden.

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Veröffentlicht am 26.10.2020

Lesenswertes Buch voller Emotionen

All das Ungesagte zwischen uns
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Ich mag die Bücher von Colleen Hoover sehr gerne. Auch dieses fällt nicht aus der Reihe.
Die Autorin schafft es immer wieder eine neue Geschichte voller Emotionen zu erfinden.
In dieser geht ...


Ich mag die Bücher von Colleen Hoover sehr gerne. Auch dieses fällt nicht aus der Reihe.
Die Autorin schafft es immer wieder eine neue Geschichte voller Emotionen zu erfinden.
In dieser geht es um Morgan und ihre Tochter Clara. Dabei geht es sowohl um die Beziehung der beiden und um die Liebesbeziehungen der beiden. Und - wie der Titel schon verrät - darum, dass vieles ungesagt bleibt (aus unterschiedlichen Gründen) und die Beziehung beeinflusst. Die Mutter-Tochter-Beziehung spielt die größte Rolle dabei.

Der Text ist wie gewohnt flüssig zu lesen und sehr emotional und liebevoll geschrieben.
Mit den Charakteren kann man sich sehr gut identifiziere. Beide werden sehr gut beschrieben und sie handeln nachvollziehbar. Da die Kapitel jeweils aus Morgans und Claras Sicht beschrieben werden, erhält man Einblick in ihre Gedanken und Gefühle.
Besonders interessant ist die Tatsache, dass beide unterschiedliche Dinge wissen, sie aber nicht mit der jeweils anderen teilen; was zu Vermutungen und Drama führt - obwohl beide nur versuchen das jeweils richtige zu tun und dabei noch ihren Platz im Leben zu finden.

Natürlich ist bei Colleen Hoover immer auch ein wenig Kitsch dabei, aber tatsächlich immer eine (für meine Verhältnisse genau richtige) Menge im Verhältniss zum Drama und Traurigkeit.
Das Buch hat mich besonders in der 2. Hälfte zum Lächeln gebracht, weil es trotz der eigentlich traurigen Geschichte immer noch Raum für Witze lässt und schöne Situationen.

Das Buch ist, wie die anderen Bücher der Autorin auch, unbedingt lesenswert!

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 08.10.2018

Informativ und lustig

Unverfrorene Freunde
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Das Cover des Buches hat mich direkt angesprochen - es gibt aber auch nur sehr wenige Menschen, die keine Pinguine mögen. Und bei einem Buch über Pinguine macht es Sinn, genau diese aufs Cover zu packen.
Klemens ...

Das Cover des Buches hat mich direkt angesprochen - es gibt aber auch nur sehr wenige Menschen, die keine Pinguine mögen. Und bei einem Buch über Pinguine macht es Sinn, genau diese aufs Cover zu packen.
Klemens Pütz versucht dem Leser in diesem Buch "seine" Pinguine näher zu bringen - er behandelt alle 18 Pinguinarten, aber manche mehr als andere. Da es sich vornehmlich in der Antarktis aufhält, schreibt er viel zu Königs- und Kaiserpinguinen, sowie den Felsen- und Adeliepinguinen.

Pinguine gibt es mittlerweile auf Youtube, in Filmen und in Büchern, weil sie die Menschen begeistern. Über das tatsächliche Leben der Pinguine (und wie verschieden die Arten sind) ist aber wenig bekannt.

Genau das möchte Klemens Plötz mit seinem Buch ändern. Er bringt dem Leser viele Fakten nahe, ohne, dass man mit Daten und Tabellen zugeschmissen wird. Man lernt tatsächlich sehr viel.
Dabei wird auch gnadenlos aufgeräumt mit den Vorurteilen, welche die Menschen haben (z.B. die Liebespaare auf Lebenszeit und die Treue).

Der Schreibstil ist dabei humorvoll, fast im Plauderton gehalten. Es gibt viele lustige Anekdoten und nebenbei eingestreute (manchmal unsinnige) Forschungsergebnisse [Pinguine könnten z.B. erst dann fliegen, wenn sie es auf 400 km/h Anlaufgeschwindiskeit bringen würden - oder bei einem entsprechenden Sturm).
Dabei erfährt man viel über das Leben der Pinguine, aber auch das Leben eines Feldforschers. Im Mittelteil gibt es auch einige Fotos zu sehen.

Einen großen Teil des Buches machen auch die Gefahren aus, auf welche diese in ihrem Leben treffen und was nötig wäre um die Pinguine besser zu schützen. Das regt auf jeden Fall zum Nachdenken an. Auch bezüglich anderer gefährderter Arten in der Antarktis gibt es hin und wieder einen kurzen Exkurs (zu Seeelefanten z.B.).
Dabei wird auch beschrieben, was schon erreicht wurde, insbesondere was Klemens Pütz mit seiner Stiftung erreichen konnte.

Insgesamt ist dies defintiv ein Buch, das Pinguinliebhaber toll finden werden.
Der Schreibstil ist gut zu verstehen und humorvoll, aber trotzdem informativ, sodass man das Buch sicher auch gut mit einem Kind zusammen lesen kann (ein älteres Kind, ab ca. 10 - 12 Jahre, auch alleine).