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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 18.01.2026

solide

The Ordeals
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Ich würde sagen, The Ordeals ist ein typischer Fantasyroman für junge Erwachsene. Woran mache ich das vor allem fest?

Zum einen ist es der Erzählstil, der eher einfach und geradlinig ist. Das sehe ich ...

Ich würde sagen, The Ordeals ist ein typischer Fantasyroman für junge Erwachsene. Woran mache ich das vor allem fest?

Zum einen ist es der Erzählstil, der eher einfach und geradlinig ist. Das sehe ich gar nicht unbedingt von Nachteil, da man das Buch wirklich gut hören oder lesen kann. Aber da auch der Plot eher einfach gehalten ist und es wenig Charaktere gibt -außer den beiden Hauptdarstellern - die ausgearbeitet und facettenreich sind, wirkt die ganze Geschichte doch etwas dünn und vorhersehbar.

Die Idee an sich ist gut. Ich mochte Sophia durchaus und ihre Bedrängnis und ihre Energie sind spürbar. Die Lovestory ist angenehm im HIntergrund und hätte es für mich eigentlich so gar nicht gebraucht. Das Worldbuilding hat noch einiges Luft nach oben, da hätte die Autorin in den ersten Teil gerne etwas mehr investieren dürfen. Also solide, liest und hört sich schnell und ja, ich werde mir den zweiten Band sicher auch genehmigen.

Veröffentlicht am 03.01.2026

Schönes Prequel

Morrighan - Wie alles begann
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"Der Kuss der Lüge" war vor einigen Jahren mein Einstieg in die Fantasywelt der Verbliebenen. Und ich war traurig, als die Reise zu Ende ging. Umso schöner nochmal einen kleinen Happen zu bekommen. Ein ...

"Der Kuss der Lüge" war vor einigen Jahren mein Einstieg in die Fantasywelt der Verbliebenen. Und ich war traurig, als die Reise zu Ende ging. Umso schöner nochmal einen kleinen Happen zu bekommen. Ein Prequel in dessen Mittelpunkt wieder ein starkes Mädchen, eine starke junge Frau steht.
Und eine große Liebesgeschichte gibt es natürlich auch wieder.
Das Buch liest sich ruckzuck weg und hat mir gut gefallen. Es war natürlich viel zu kurz und schnell vorbei. Bitte mehr von dieser Autorin.

Veröffentlicht am 01.01.2026

unterhaltsam

Lord of London Town
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Dark Romance, da hat man gewisse Wünsche an die Story. Die meisten erfüllt die Autorin, allerding sind die Charakter dabei etwas eindimensional geraten. Vor allem die weibliche Figur, Cheska, war mir zu ...

Dark Romance, da hat man gewisse Wünsche an die Story. Die meisten erfüllt die Autorin, allerding sind die Charakter dabei etwas eindimensional geraten. Vor allem die weibliche Figur, Cheska, war mir zu schwach und naiv und gleichzeitig sofort von Arthur so fasziniert, dass sie sich in Gefahren und ungeahnte Kreise stürzt. Arthur gefiel mir besser auch wenn er für meinen Geschmack gerne noch düsterer und etwas gefährlicher hätte sein dürfen. Die Liebesgeschichte ist ein hin und her, das drumrum relativ hart und blutig. Ich hab es schnell gelesen und fand es unterhaltsam.

Veröffentlicht am 01.01.2026

sehr lesenswert

Jagd auf den Falken
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Anne Boleyn, die bekannteste der Frauen von Heinrich dem VIII., steht im Mittelpunkt dieses historischen Romans. Nach ihrem Wappen ist sie der Falken, den der König erst in Liebe entbrannt jagt. Als sie ...

Anne Boleyn, die bekannteste der Frauen von Heinrich dem VIII., steht im Mittelpunkt dieses historischen Romans. Nach ihrem Wappen ist sie der Falken, den der König erst in Liebe entbrannt jagt. Als sie seine Königin ist, schlägt Liebe in Hass um und jetzt wird der Falke auf andere Weise gejagt um am Ende unter dem Henkersbeil zu landen. Eine tragische Figur und gleichzeitig eine ehrgeizige, starke Frau.

Der Roman ist sehr intensiv und mit sehr vielen Fakten erzählt. Ich habe schon einiges von Anne Boleyn gelesen. Es war also vieles für mich schon bekannt, dennoch hat die Geschichte mich gefesselt. Im Grunde ist es ein Tatsachenbericht. Mehr Sachbuch als fiktiver Roman. Aber sehr lesenswert.

Veröffentlicht am 31.12.2025

sanfter Horror

Schlafenszeit – Albträume erwachen, wenn diese Tür sich schließt
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Zwischen Horror und Thriller wird dieser Roman angesiedelt. Und das passte für mich auch sehr gut. Wobei der Horror - wenn man Stephen King gewohnt ist - doch eher sanft daherkommt. In Form von Zeichnungen ...

Zwischen Horror und Thriller wird dieser Roman angesiedelt. Und das passte für mich auch sehr gut. Wobei der Horror - wenn man Stephen King gewohnt ist - doch eher sanft daherkommt. In Form von Zeichnungen und in Form einer Babysitterin, die darüber besorgt ist, dass ihr Schützing plötzlich Bilder malt, in denen Mord und Totschlag eine Rolle spielen. Was ist Realität, was ist Traum? Lügen die Eltern oder ist der kleine Junge geistig verwirrt?

Die Spannung baut sich sehr langsam auf. Dafür wird es am Ende richtig dicht erzählt und eine überraschende Richtungsänderung gibt es auch noch. Eine Geschichte, die mir gut gefallen hat.