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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 03.01.2026

Schönes Prequel

Morrighan - Wie alles begann
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"Der Kuss der Lüge" war vor einigen Jahren mein Einstieg in die Fantasywelt der Verbliebenen. Und ich war traurig, als die Reise zu Ende ging. Umso schöner nochmal einen kleinen Happen zu bekommen. Ein ...

"Der Kuss der Lüge" war vor einigen Jahren mein Einstieg in die Fantasywelt der Verbliebenen. Und ich war traurig, als die Reise zu Ende ging. Umso schöner nochmal einen kleinen Happen zu bekommen. Ein Prequel in dessen Mittelpunkt wieder ein starkes Mädchen, eine starke junge Frau steht.
Und eine große Liebesgeschichte gibt es natürlich auch wieder.
Das Buch liest sich ruckzuck weg und hat mir gut gefallen. Es war natürlich viel zu kurz und schnell vorbei. Bitte mehr von dieser Autorin.

Veröffentlicht am 01.01.2026

unterhaltsam

Lord of London Town
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Dark Romance, da hat man gewisse Wünsche an die Story. Die meisten erfüllt die Autorin, allerding sind die Charakter dabei etwas eindimensional geraten. Vor allem die weibliche Figur, Cheska, war mir zu ...

Dark Romance, da hat man gewisse Wünsche an die Story. Die meisten erfüllt die Autorin, allerding sind die Charakter dabei etwas eindimensional geraten. Vor allem die weibliche Figur, Cheska, war mir zu schwach und naiv und gleichzeitig sofort von Arthur so fasziniert, dass sie sich in Gefahren und ungeahnte Kreise stürzt. Arthur gefiel mir besser auch wenn er für meinen Geschmack gerne noch düsterer und etwas gefährlicher hätte sein dürfen. Die Liebesgeschichte ist ein hin und her, das drumrum relativ hart und blutig. Ich hab es schnell gelesen und fand es unterhaltsam.

Veröffentlicht am 01.01.2026

sehr lesenswert

Jagd auf den Falken
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Anne Boleyn, die bekannteste der Frauen von Heinrich dem VIII., steht im Mittelpunkt dieses historischen Romans. Nach ihrem Wappen ist sie der Falken, den der König erst in Liebe entbrannt jagt. Als sie ...

Anne Boleyn, die bekannteste der Frauen von Heinrich dem VIII., steht im Mittelpunkt dieses historischen Romans. Nach ihrem Wappen ist sie der Falken, den der König erst in Liebe entbrannt jagt. Als sie seine Königin ist, schlägt Liebe in Hass um und jetzt wird der Falke auf andere Weise gejagt um am Ende unter dem Henkersbeil zu landen. Eine tragische Figur und gleichzeitig eine ehrgeizige, starke Frau.

Der Roman ist sehr intensiv und mit sehr vielen Fakten erzählt. Ich habe schon einiges von Anne Boleyn gelesen. Es war also vieles für mich schon bekannt, dennoch hat die Geschichte mich gefesselt. Im Grunde ist es ein Tatsachenbericht. Mehr Sachbuch als fiktiver Roman. Aber sehr lesenswert.

Veröffentlicht am 31.12.2025

sanfter Horror

Schlafenszeit – Albträume erwachen, wenn diese Tür sich schließt
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Zwischen Horror und Thriller wird dieser Roman angesiedelt. Und das passte für mich auch sehr gut. Wobei der Horror - wenn man Stephen King gewohnt ist - doch eher sanft daherkommt. In Form von Zeichnungen ...

Zwischen Horror und Thriller wird dieser Roman angesiedelt. Und das passte für mich auch sehr gut. Wobei der Horror - wenn man Stephen King gewohnt ist - doch eher sanft daherkommt. In Form von Zeichnungen und in Form einer Babysitterin, die darüber besorgt ist, dass ihr Schützing plötzlich Bilder malt, in denen Mord und Totschlag eine Rolle spielen. Was ist Realität, was ist Traum? Lügen die Eltern oder ist der kleine Junge geistig verwirrt?

Die Spannung baut sich sehr langsam auf. Dafür wird es am Ende richtig dicht erzählt und eine überraschende Richtungsänderung gibt es auch noch. Eine Geschichte, die mir gut gefallen hat.

Veröffentlicht am 14.12.2025

freundliche Lektüre

Mathilde und Marie
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Redu ist ein kleiner Ort in den belgischen Ardennen mit dreihundertneunzig Einwohnern. Ein Bücherdorf, ein Dorf in dem die Zeit stehen geblieben scheint.

Marie strandet mehr zufällig dort und merkt schnell, ...

Redu ist ein kleiner Ort in den belgischen Ardennen mit dreihundertneunzig Einwohnern. Ein Bücherdorf, ein Dorf in dem die Zeit stehen geblieben scheint.

Marie strandet mehr zufällig dort und merkt schnell, dass sie hier genau das findet, was sie unbewusst schon seit langem vermisst hat. Menschen, die Empathie und Sympathie für ihre Mitmenschen empfinden. Menschen, die auch ohne Smartphone und Internet Kontakte knüpfen. Menschen, die füreinander da sind. Wie der nahe Frühling beginnt Marie aufzublühen. Und sie schafft es sogar, dass nach und nach die spröde Mathilde ihr Herz öffnet und zu einer guten Freundin wird.

Marie und Mathilde ist dass, was man gemeinhin als Wohlfühlbuch bezeichnen könnte. Es ist auf eine Art geschrieben, die sich leicht liest, die das gewisse Maß an Ernsthaftigkeit und Tiefe mit ein wenig Arglosikeit und Augenzwinkern verbindet.

Gerade für die Vorweihnachtszeit das ideale "Zwischendurch auf der Couch" Buch.