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Veröffentlicht am 03.01.2026

Der Ruf aus dem Exil

Forsaken
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Christian Hübner zeigt mit seinem Buch „Forsaken -Der Letzte Schwur" das Fantasy Genre in seiner vollen Pracht. Mit großartigen Kämpfen und mit Croa, einen Meister der Schwertkunst, kann "Forsaken" mit ...

Christian Hübner zeigt mit seinem Buch „Forsaken -Der Letzte Schwur" das Fantasy Genre in seiner vollen Pracht. Mit großartigen Kämpfen und mit Croa, einen Meister der Schwertkunst, kann "Forsaken" mit einigen sehr spanenden Höhepunkten glänzen und mit vielfältigen Charakteren punkten.

Wir lernen zunächst Croa kennen, der seit seiner Kindheit dem Königshof von Herzland dient. Durch seine Schwertfähigkeiten steigt er zum Leibwächter der Prinzessin Kisune auf. Doch als seine wachsenden Gefühle für die Prinzessin den König auffallen, wird er aus dem Königreich verbannt. Er wandert umher und tötet derweil Dämonen und dunkle Kreaturen, doch als der Königshof und das Herzland in Gefahr gerät, kehrt er zwei Jahre später, trotz Verbannung, zurück. Der Scherbenhaufen, der vor ihm liegt, muss er wieder zusammenflicken, denn sein eigenes Leben wahr nie so sehr in Gefahr wie bei seiner Rückkehr nach Herzland.

Neben den detaillierten Kampfszenen ist auch die Welt sehr eindrucksvoll aufgebaut. Die Handlung hatte im positiven Sinne, Witcher-Hexer Vibes, die Dynamik zwischen den Figuren und die humorvollen Dialoge sind wirklich gelungen, ohne die Handlung albern wirken zu lassen. Gerade auch sein Freund, der zwischen Mensch und Einhorn wechseln kann, hat der Handlung eine sympathische Note verliehen und einen guten Kontrast zu Croa gezeichnet, der sehr zielstrebig und loyal ist, aber auch sehr verbissen sein kann.

Auch die spätere Bedrohung von Herzland wird gut dargestellt und man spürt die drohende Gefahr und den Umschwung zu einer düsteren Atmosphäre, die entsteht. Auch die Emotionen der Charaktere wirken authentisch und nachvollziehbar, so wirkt dieses Buch rundum gut aufgebaut und ist insgesamt ein toller Lesegenuss.

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Veröffentlicht am 01.01.2026

der dritte Band der THRIDS Reihe

Rack & Ruin
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„Rack & Ruin“ ist der dritte Band der THRIDS Reihe von der Autorin Charlie Cochet.

Dieser Band ist düsterer und emotionaler als die beiden Bände zuvor. Die Erlebnisse aus dem zweiten Band belasten Sloane ...

„Rack & Ruin“ ist der dritte Band der THRIDS Reihe von der Autorin Charlie Cochet.

Dieser Band ist düsterer und emotionaler als die beiden Bände zuvor. Die Erlebnisse aus dem zweiten Band belasten Sloane schwer und halten ihn in seinen Erinnerungen fest. Doch zum Durchatmen oder Verarbeiten der Ereignisse von dem verheerenden Anschlag auf das Therianer-Jugendzentrum bleibt kaum Zeit, denn es werden immer noch Menschen und auch Therianer umgebracht. Die Umstände und die Motive der Ikelos-Koalition und dem Orden sind nicht sicher und doch wissen die THRIDS, dass es einen Spion, einen Maulwurf einen Verräter in ihrem Team gibt. Auch die Beziehung von Sloane und Dex steht auf dem Spiel, denn ausgesprochene Worte können und werden alles verändern.

Neben dem großartigen Humor und den frechen Sprüchen, fällt in diesem Band aber auch der ernstere Ton auf. Themen wie Trauma Bewältigung, Beziehungs- und Verlustangst und vor allem die Liebe, geben immer wieder Anlass für ernste und tiefe Gespräche. Neben der spannenden Handlung kommen auch die explizierten Szenen von Dex und Sloane nicht zu kurz und werden gewohnt heiß und innig beschrieben.

Dieser Band endet mit einem großen Cliffhanger und ich kann jetzt schon kaum die Fortsetzung 2026 erwarten.

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Veröffentlicht am 01.01.2026

emotionale Fortsetzung

Remnants of Filth. Buch 2
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Nachdem ich den ersten Band „Kalter Verrat“ verschlungen habe waren die Erwartungen zu dem zweiten Band sehr groß. „Remnants of Filth- Verlorene Erinnerung“ wirkt anderes gut, aber kann die Erwartungen ...

Nachdem ich den ersten Band „Kalter Verrat“ verschlungen habe waren die Erwartungen zu dem zweiten Band sehr groß. „Remnants of Filth- Verlorene Erinnerung“ wirkt anderes gut, aber kann die Erwartungen auf jeden Fall erfüllen.

Die Handlung setzt direkt an den Geschehnissen von Band 1 an, daher sollte dieser auf jeden Fall vorher gelesen werden. Nachdem Gu Mang und Mo Xi wieder auf Umwegen zueinander gefunden haben, muss Gu Mang erst einmal bei Mo Xi bleiben, was den beiden Zeit gibt, die Vergangenheit zu besprechen und zu verarbeiten. Dabei schafft es Gu Mang sich wieder zu erinnern, doch dies geschieht nicht vollständig und meist kann er seine Erinnerungen noch gar nicht richtig einordnen. Für beide ist dies sehr emotional, da so viel zwischen ihnen steht und eine Erklärung über die Beweggründe von Gu Mang nur schleppend erkennbar ist.

Die Sichten werden wieder abwechselnd dargestellt und Gu Mang hat einige Kapitel mehr, aus der man seine Verzweiflung immer wieder ablesen kann. Auch die Verwirrung über die Vergangenheit und vor allem über seinen Verrat bleiben spannend und faszinierend zugleich.
Die Rahmenhandlung stockt hier ein wenig und es scheint kaum Zeit vergangen zu sein in diesem Band, was den Leser auf jeden Fall Zeit lässt, die Charaktere besser kennenzulernen und gerade den Wandel von Gu Mang zu verstehen. Es gab daher auch viele positive Szenen, die einen aufatmen lassen haben, aber auch viele Wendungen die einen sprachlos zurückgelassen haben. Gerade auch die Machtspiele und Intrigen haben nicht pausiert und die Adligen agieren immer noch fleißig im Hintergrund.

Der Schreibstil ist wieder sehr atmosphärisch und vor allem die Gefühle werden authentisch beschrieben, sodass man alles fühlt und mit verzweifelt. Gerade auch die Hoffnung, dass Gu Mang wieder heilen kann und zu sich findet ist wunderbar dargestellt.

Dies ist ein wunderbarer zweiter Band dieser Danmei Light Novel –Serie und ich hoffe, dass auch weitere Titel von der Autorin „Rou Bao Bu Chi Rou“ übersetzt werden.

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Veröffentlicht am 01.01.2026

Hexengeschichte mit vielen Geheimnissen

Bearbind Lyceum - Thilda
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„Bearbind Lyceum – Thilda“ ist ein spannender Fantasy Roman von der Autorin Annina Safran.

Die 16-jährige Thilda Sommer hat es nicht leicht, denn ihre Stiefmutter und Stiefschwestern haben es auf sie ...

„Bearbind Lyceum – Thilda“ ist ein spannender Fantasy Roman von der Autorin Annina Safran.

Die 16-jährige Thilda Sommer hat es nicht leicht, denn ihre Stiefmutter und Stiefschwestern haben es auf sie abgesehen. Sie machen ihr ständig Probleme und säen Zwietracht zwischen Thilda und ihren Vater. Schlussendlich werden ihr sogar Drogen untergeschoben, dies veranlasst ihren Vater mit der Hilfe der Stiefmutter sie auf ein Internat zu schicken, das Bearbind Lyceum. Doch dort erwartet Thilda auch nur Ablehnung und Schikanen. Schon bald findet sie heraus, dass die strenge Erziehungsanstalt eine Hexenschule ist. Kaum ist Thilda angekommen wird sie auch schon durch ein dunkles Ritual an einen uralten Dämon gebunden. Zur Hilfe eilt ihr Schutzgeist, mit dem sie zusammen nun die Geheimnisse rund um die Schule lösen will. Vor allem die Frage, warum ihre Stiefmutter wollte, dass Thilda auf dieses Hexeninternat gehen muss.

Man merkt, dass mit der Stiefmutter etwas nicht stimmt und die Entfremdung von Thilda zu ihrem Vater gewollt ist. Die Probleme zu Hause werden immer mehr und ihr Vater ist eher darauf bedacht, dass es einen angeblichen Frieden gibt, anstatt Thilda anzuhören. Die Lösung sie auf das Internat zu schicken ist ein sehr großer Eingriff in Leben und ändert für Thilda alles.

Das Internat hat eine sehr düstere und bedrohliche Stimmung, gerade da Thilda allerlei Schikanen und Mobbing ausgesetzt ist. Dazu hat sie keinerlei Handy oder andere technische Geräte, mit der sie nach außen Kontakt aufnehmen könnte. Sie muss sich durch das Aufnahmeritual und die Einstufungstests der Schule kämpfen, um letztendlich von der Möglichkeit zu fahren, dass es Magie gibt. Viel Zeit bleibt ihr nicht dies zu verdauen, denn durch das Ritual wird sie kurzerhand an einen Dschin gebunden. Auch wenn ihr Schutzgeist nun hervorkommt, entstehen sehr viele Fragen bei Thilda, die sie nach und nach lösen muss.

Thilda muss nicht nur akzeptieren, dass sie an der Bearbind Lyceum Schule als Hexe ausgebildet wird, sondern dass sie hier auch Informationen zu ihrer Mutter erhalten wird. Durch ein Chaos von Gefühlen, Glauben und Verstehen, muss sich Thilda kämpfen, denn eine andere Wahl hat sie einfach nicht. Das Lesealter ist ab 12 Jahren angegeben und ich denke, dass die düstere Stimmung und die Schikanen an der Schule zwar detailliert beschrieben werden, aber sich noch völlig im Rahmen des Lesealters befinden.

Dies ist ein wirklich spannendes Buch mit einer düsteren Grundstimmung, welches aber auch immer wieder überraschen konnte. Ich kann dieses Jugendbuch auf jeden Fall weiterempfehlen und wünsche sehr viel Lese- und Gruselspaß.

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Veröffentlicht am 01.01.2026

Wales zwischen Machtkämpfen und Frieden

Das Erbe der Drachenkrone
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Mit „Das Erbe der Drachenkrone“ schafft die Autorin Sabrina Qunaj einen tollen Abschlussband dieser historischen Serie. Die Eroberung von Wales durch die Normannen wird spannend und mit einem sehr eingehenden ...

Mit „Das Erbe der Drachenkrone“ schafft die Autorin Sabrina Qunaj einen tollen Abschlussband dieser historischen Serie. Die Eroberung von Wales durch die Normannen wird spannend und mit einem sehr eingehenden Schreibstil erzählt, sodass man diesen historischen Roman wunderbar folgen kann.

Mit Eleonore de Montfort hat die Autorin eine spannende Hauptprotagonistin, die sich ihren Platz in der Welt erkämpfen muss. Neben den vielen politischen Problemen und dem angestrebten Frieden scheint sie immer wieder von diesem entfernt zu werden und ihre Zukunft scheint ungewiss. Eine junge Frau, dessen Schicksal früh beschlossen wurde und doch nichts gewiss ist in ihrer Welt. Neben dem Schicksal dieser jungen Frau wird auch der Fürst Llewelyn von Wales, als ihr zukünftiger Ehemann, als spannender Protagonist dargestellt und neben den Intrigen und Machtkämpfen entsteht so auch eine tolle persönliche Gesichte über Personen, die die historische Geschichte besonders lebendig werden lassen.

Die Autorin hat einen lebendigen Schreibstil und schafft es immer wieder Intrigen und die politischen Probleme überzeugend und nachvollziehbar zu beschreiben. Dies lässt einen nicht nur die historischen Hintergründe begreifen, sondern durch den Bezug zu den tollen Charakteren auch regelrecht mit fiebern und bringt eine gewisse Emotionalität, die bei historischen Romanen, oft auch etwas zu kurz kommt.

Die Darstellung des 13. Jahrhunderts wirkt authentisch und auch die Probleme des Volkes und der Gesellschaftsnormen sind gut dargestellt worden. Ich hatte immer das Gefühl, die historischen Fakten gut verstehen zu können und habe daher persönlich auch einiges über die Geschichte von Wales lernen können.

Bereits der erste Band „Die Tochter der Drachenkrone“ fand ich ausgesprochen gut und auch dieser Band konnte mich überzeugen. Daher kann ich beide Bücher auf jeden Fall nur empfehlen und freue mich auf bald neue Romane der Autorin. Eine klare Leseempfehlung für „Das Erbe der Drachenkrone“.

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