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Veröffentlicht am 27.01.2022

Wie schmeckt Weihnachten

Weihnachtsgans und Lichterglanz
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Wenn mich jemand fragen würde: Wie schmeckz Weihnachten?

Dann würde ich antworten: Genau so!

In diesem Buch finden längst vergangene Weihnachten. Gefühle, Gerüche und Gerichte wie sie bei bekannten ...

Wenn mich jemand fragen würde: Wie schmeckz Weihnachten?

Dann würde ich antworten: Genau so!

In diesem Buch finden längst vergangene Weihnachten. Gefühle, Gerüche und Gerichte wie sie bei bekannten Litetraten gefeiert wurden gegeben haben. Goethe, Astrid Lindgren, Erich Kästner, Theodor Fontane u.a. erzählen von ihren Festen und Feiertagen. Sie schreiben von Erinnerungen und Gewohnheiten und vom Essen, das überall einen hihen Stellenwert hatte. Sie berichten von Weihnachten, die nicht unterschiedlicher sein könnten.
Dazu dann die Rezepte teilweise alt und in der heutigen Zeit ungewöhnlich aber ohne Schwierigkeiten zwar mit Aufwand, nach zu kochen. Selbstgemachtes Marzipan, Mandelcreme, Printen, Karpfen blau, Weihnachtsgänse oder Eierpunsch von allem und jedem ist etwas dabei. Es weckt Erinnerungen an eigenene, vergangene Weihnachtsfeste und die Vorfreude auf das Fest. Gerichte mit Tradition haben einen besonderen Erinnerungswert, sei es an Heilig Abend Würstchen mit Kartoffelsalat und am 1. Weihnachtstag mit Roastbeef. In anderen Familien gibt es Anderes. Aber bei den meisten ist es ein Tag an dem es immer das Gleiche gibt. Es gehört dazu. Genau diese Atmosphäre kommt zwischen den Seiten beim Lesen hervor, ein wunderschönes Gefühl,

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Veröffentlicht am 14.02.2026

Ein Denkmal aus Wahrheit und Lüge

Melody
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Martin Suter ist ein Meister darin, hinter die glänzenden Fassaden der Schweizer Bourgeoisie zu blicken. Die Vorfreude auf „Melody“ groß.
Worum geht es?
Der junge Jurist Tom Elmer tritt eine Stelle beim ...

Martin Suter ist ein Meister darin, hinter die glänzenden Fassaden der Schweizer Bourgeoisie zu blicken. Die Vorfreude auf „Melody“ groß.
Worum geht es?
Der junge Jurist Tom Elmer tritt eine Stelle beim Alt-Nationalrat Peter Stotz an. Seine Aufgabe: Den Nachlass des alternden Politikers ordnen und – so wird schnell klar – dessen Vita für die Nachwelt glätten. Doch im Zentrum der Arbeit steht nicht die Politik, sondern eine Abwesende: Melody. Stotz’ große Liebe, die kurz vor der Hochzeit spurlos verschwand. Seit Jahrzehnten zelebriert Stotz seine Trauer, das Haus ist ein Schrein für die Vermisste. Doch je tiefer Tom graben darf, desto brüchiger wird das Bild des tragischen Liebenden.
Wahrheit, Wunsch und Fantasie
Suter stellt in diesem Roman existenzielle Fragen: Kann man die Vergangenheit ungeschehen machen, indem man sie einfach umschreibt? Stotz manipuliert seine Umwelt virtuos. Er möchte nicht nur seine Biografie zensieren, sondern sein gesamtes Wesen durch eine Lüge neu definieren. Das Verschwinden von Melody ist dabei der Dreh- und Angelpunkt – ein Geheimnis, das Tom und die faszinierende Großnichte Laura (deren „winzige Asymmetrie“ am Finger Suter gewohnt präzise und rätselhaft einführt) bis ans Ende der Welt verfolgen.
Was ist mit Melody geschehen? (Achtung, Andeutungen)
Ohne zu viel zu verraten: Die Auflösung ist typisch Suter – elegant, aber auch verstörend. Es geht weniger um ein klassisches Verbrechen, sondern um die Macht der Inszenierung. Wer eine Antwort auf das „Was“ sucht, wird mit der Frage konfrontiert, ob wir Menschen jemals wirklich kennen oder nur die Rollen, die sie für uns spielen.
Mein Fazit
Ich bin gespalten. Suter schreibt gewohnt süffig; das Buch lässt sich leicht lesen und baut eine beständige Spannung auf. Man will wissen, wer Melody war und warum die Geschichte von Stotz so perfekt wirkt.
Doch genau hier liegt mein Kritikpunkt: Es ist ein handwerklich hervorragender Suter, der meine Begeisterung zwar wieder geweckt, aber nicht ganz die Wucht seiner alten Klassiker erreicht hat. Ein Buch für alle, die literarische Verwirrspiele und das Setting einer vergangenen, eleganten Welt lieben – auch wenn am Ende vielleicht ein Quäntchen Glaubwürdigkeit auf der Strecke bleibt.
Bewertung: 4 von 5 Sternen.

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Veröffentlicht am 03.01.2026

Warmherzig, winterlich und voller Überraschungen

Winterträume in der kleinen Buchhandlung
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Weihnachten in Edinburgh – eigentlich eine Zeit für Lichterglanz, Plätzchenduft und festliche Vorfreude. Doch für Carmen läuft in diesem Jahr alles anders als geplant.
Die Buchhandlung, in der sie arbeitet, ...

Weihnachten in Edinburgh – eigentlich eine Zeit für Lichterglanz, Plätzchenduft und festliche Vorfreude. Doch für Carmen läuft in diesem Jahr alles anders als geplant.
Die Buchhandlung, in der sie arbeitet, wird plötzlich zum Drehort eines kitschigen Weihnachtsfilms, ihre Schwester setzt sie kurzerhand vor die Tür, und ihr Freund Oke verschwindet beruflich ans andere Ende der Welt. Kein Wunder, dass Carmen den Zauber der Weihnachtszeit kaum noch spüren kann. Einsam, frustriert und ohne Rückhalt kämpft sie sich durch den Advent – bis ihr älterer, etwas schrulliger Chef ihr einen Herzenswunsch anvertraut, der vielleicht nie mehr in Erfüllung gehen wird.
Von diesem Moment an beginnt Carmen, all ihre Fantasie, ihre Liebe zu Büchern und die Unterstützung der Nachbarschaft zu nutzen, um etwas wirklich Bedeutendes zu schaffen. Während sie versucht, diesen Wunsch wahr werden zu lassen, muss sie sich gleichzeitig ihren eigenen Gefühlen stellen und herausfinden, wem sie vertrauen kann – und wer wirklich an ihrer Seite steht.
Meine Meinung:
Weihnachten in der kleinen Buchhandlung ist eine herzerwärmende Rückkehr in die schottischen Highlands und zu liebgewonnenen Figuren. Auch wenn die Handlung nicht völlig neu ist und einige Elemente aus früheren Bänden vertraut wirken, entsteht genau daraus der besondere Charme des Romans: ein Gefühl von Heimkommen, Geborgenheit und winterlicher Gemütlichkeit.
Jenny Colgan versteht es wie kaum eine andere, Bücher, Freundschaft und Weihnachtszauber miteinander zu verweben. Carmen ist erneut eine starke, liebenswerte Protagonistin, die trotz widriger Umstände nicht aufgibt. Ihr Engagement für die Buchhandlung und ihr Wunsch, etwas Gutes zu bewirken, machen sie sehr nahbar. Die Atmosphäre der kleinen Buchhandlung in Edinburgh ist so lebendig beschrieben, dass man sich selbst zwischen den Regalen wiederfindet.
Ja, die Geschichte ist vorhersehbar – aber genau das macht sie zu einer perfekten Wohlfühllektüre. Die Mischung aus warmen Momenten, vertrauten Charakteren und winterlichem Flair sorgt für eine wunderbare Auszeit vom Alltag.
Fazit:
Jenny Colgan gelingt es erneut, den Leser in eine Welt zu entführen, die einfach guttut. Die winterliche Stimmung, der Charme der Highlands und die liebevoll erzählte Geschichte machen dieses Buch zu einer idealen Begleitung für gemütliche Abende. Wer leichte, herzerwärmende Weihnachtslektüre sucht, wird hier definitiv fündig.

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Veröffentlicht am 21.09.2025

Dement und Detektiv

Die Bibliothek meines Großvaters
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Dement und Meisterdetektiv
Kaede verlor schon früh ihre Eltern, sie wurde vom Großvater aufgezogen. Sie tritt in seine Fußstapfen und wird Leherein. Als ihr Großvater an Lewy-Körper-Demenz erkrankt, kümmert ...

Dement und Meisterdetektiv
Kaede verlor schon früh ihre Eltern, sie wurde vom Großvater aufgezogen. Sie tritt in seine Fußstapfen und wird Leherein. Als ihr Großvater an Lewy-Körper-Demenz erkrankt, kümmert sie sich liebevoll um ihn. Sie besucht ihn regelmäßig und genießt die „hellen“ Augenblicke mit ihm. In ihrer Freizeit verbringt sie oft ihre Abende mit ihrem mit ihrem Kollegen Iwata und dessen Freund Shiki. Durch sie erfährt und erlebt sie verschiedene Kriminalfälle. Mit ihrem Großvater, der in seinen „hellen“ Momenten, ein brillantes Gehirn beweisst, können die Rätsel gelöst werden.
Der Aufbau des Romanes, in Episoden, hat mir sehr gut gefallen. Sie sind, durch das verweben der Charaktere, mit einem roten Faden verbunden. Allerdings konnte mich der deutsche Titel des Romanes nun absolut nicht überzeugen. Die Art der Ermittlung erinnern mich doch sehr an die Autorin Agatha Christi und ihre Meisterdetektive. Je tiefer man in die Geschichte eindrang umso mehr wollte man miträtseln.
Ich bin sehr gespannt wie die Geschichte weitergeht.

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Veröffentlicht am 27.02.2025

Herausforderung Familie

Die Inselfamilie
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Im zweiten Teil ihrer Amrum-Trilogie erzählt die Autorin Jette Hansen die Geschichte von Anne weiter. In „Die Inselfamilie“ lebt Anne gemeinsam mit Ben auf Amrum, als eines Tages dessen Ex-Freundin vor ...

Im zweiten Teil ihrer Amrum-Trilogie erzählt die Autorin Jette Hansen die Geschichte von Anne weiter. In „Die Inselfamilie“ lebt Anne gemeinsam mit Ben auf Amrum, als eines Tages dessen Ex-Freundin vor der Türe steht. Mit ihr kommt die fünfjährige Marie in das Leben des jungen Paaren und viele Komplikationen.
Ich habe, obwohl ich den Vorgängerband nicht gelesen haben, sehr schnell in das Buch hineingefunden. Dabei war der kleine Rückblick, den die Autorin am Anfang des Buches eingebaut hat, sehr hilfreich. Das Buch liest sich gut, der Schreibstil der Autorin ist leicht und einfach. Ich liebe die Beschreibung der zauberhaften Insel und der Umgebung.
Auch wenn ich ich das Buch, sehr gerne gelesen habe, mußte ich doch an der ein oder anderen Stelle etwas innehalten. So viel Probleme und Komplikation strömen auf die Protagonistin Anne ein. Einige Lösungen sind dann doch etwas zu einfach, oder so auch einfach gar nicht möglich. Hier wäre weniger, mehr gewesen. Anne tat mir manchmal etwas leid. Besonders im Umgang mit der kleinen Marie, hätte ich mr etws mehr pädagogisches Handeln gewünscht.
Wer einen kurzweiligen Roman sucht, der ist aber aber dennoch richtig.

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