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UteWeu

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 22.02.2026

Toller zweiter Teil der Reihe

Kein Kuchen für Vampire
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Die Geschichte von Robin und Zylas geht in die zweite Runde. Die unfreiwillige Kontraktorin und ihr widerspenstiger Dämon setzen zusammen mit Robins Cousine Amalia die Suche nach Onkel Jack und dem Familiengrimoire ...

Die Geschichte von Robin und Zylas geht in die zweite Runde. Die unfreiwillige Kontraktorin und ihr widerspenstiger Dämon setzen zusammen mit Robins Cousine Amalia die Suche nach Onkel Jack und dem Familiengrimoire fort. Zusätzlich müssen sie sich mit ein paar lästigen – und leider auch ziemlich starken – Vampiren herumärgern. Blöd ist auch das bei einem Einsatz gegen ebendiese Vampire Robins Geheimnis herauskommt. Es gibt also viel zu tun für das ungleiche Duo... Auch der zweite Band hat mir wieder sehr gut gefallen. Ich liebe einfach das Zusammenspiel der Beiden. Es ist schön zu lesen dass Menschenmädchen und Dämon immer mehr ihre Zuneigung füreinander entdecken und nicht so recht wissen wie sie jetzt damit umgehen sollen. Ich hatte beim Lesen oft ein großes Schmunzeln im Gesicht... Robin bekommt immer mehr Einblicke in das Wesen des Dämons und lernt ihn besser kennen und verstehen. Im Gegenzug dazu scheint sich auch Zylas Gedanken über das was Robin sagt und tut zu machen und ihr Verhalten nicht mehr nur mit „menschlicher Dummheit“ abzutun. Man merkt das Beide eine Entwicklung durchmachen und das hat mir sehr gut gefallen. Spannende Verfolgungsjagden, spritzige Dialoge und humorvolle Szenen. Dazu ein Spannungsbogen der, wie von der Autorin gewohnt, von Anfang bis Ende sehr hoch ist. Das Buch ist ein echter Pageturner. Von mir gibt es eine große Empfehlung für alle Fantasy Fans. Das Buch kann unabhängig von der Hauptreihe „Guild Codex: Spellbound“ gelesen werden. Mehr Spaß hat man allerdings wenn man diese auch kennt. „Kein Kuchen für Vampire“ spielt nach dem 5. Band „Alchemie und ein Amaretto“. Ich bin schon sehr gespannt wie es mit Robin und Zylas weitergeht und freue mich schon sehr auf Band 3.

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Veröffentlicht am 22.02.2026

Rasanter fünfter Teil der Reihe

Alchemie und ein Amaretto
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Es wird weihnachtlich bei Tori und den drei Magiern. Zusammen mit ihrer Freundin Sin deren Schwester an der Sinclair Akademie studiert besuchen sie Aarons Eltern. Diese sind sehr reich und berühmt, bewohnen ...

Es wird weihnachtlich bei Tori und den drei Magiern. Zusammen mit ihrer Freundin Sin deren Schwester an der Sinclair Akademie studiert besuchen sie Aarons Eltern. Diese sind sehr reich und berühmt, bewohnen eine Burg und leiten die angesehene Sinclair Akademie. Doch an der Akademie gehen seltsame Dinge vor. Mutierte Wölfe greifen Schüler an. Und schließlich wird auch Sin verwundet und droht sich in eine Wer-Fee zu verwandeln... In einem dramatischen Finale müssen die Freunde alles geben um zu verhindern das die Verwandlung stattfindet. Doch gleichzeitig werden die Burg und die Akademie angegriffen und ein geheimnisvoller Gegner hält im Hintergrund scheinbar alle Trümpfe in der Hand. In gewohnt lockerem und humorvollem Schreibstil erzählt Annette Marie die Geschichte. Wir erfahren mehr über Aaron und auch über Ezra und lernen eine andere, leider ziemlich arrogante Seite von Aaron kennen. Tori wird von den drei Magiern nicht mehr beschützt sondern als gleichberechtigte Mitkämpferin akzeptiert. Freundschaft ist wieder ein sehr großes und wichtiges Thema. Auch Tori hat gelernt zu akzeptieren das sie Freunde hat und das sie für diese alles tun würde. Diese Entwicklung hat mir sehr gut gefallen. Schön fand ich auch das Tori, und damit auch wir, mehr über Druiden erfahren. So erschließt sich dem Leser die magische Welt von Buch zu Buch etwas mehr. Das Buch endet mit einem Cliffhanger und ich bin schon gespannt wie es mit Tori und den drei Magiern weitergeht und ob es Tori gelingen wird hinter das Geheimnis eines gewissen Amuletts zu kommen... Große Leseempfehlung für alle Fantasy Fans.

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Veröffentlicht am 04.01.2026

Ein neuer Fall für Ernestine und Anton

Mord im Planetarium
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In ihrem nunmehr elften Fall ermitteln die pensionierte Lehrerin Ernestine Kirsch und der Apotheker im Ruhestand Anton Böck im Wien des Jahres 1927. Das erste Planetarium außerhalb von Deutschland macht ...

In ihrem nunmehr elften Fall ermitteln die pensionierte Lehrerin Ernestine Kirsch und der Apotheker im Ruhestand Anton Böck im Wien des Jahres 1927. Das erste Planetarium außerhalb von Deutschland macht Station in Wien und die Begeisterung in der Bevölkerung ist riesig. Ernestine ist es gelungen Karten für die gesamte Familie (ausgenommen natürlich Baby Juli) zu bekommen. Auch der Freund von Antons Enkelin Rosa ist eingeladen und die beiden freuen sich schon mächtig auf den Ausflug. Auf dem Gelände angekommen bestaunen sie zuerst die verschiedenen Ausstellungspavillons bevor es dann in die Vorstellung geht. Beim Empfang vor dem Vortrag werden sie Zeugen eines Streits zwischen zwei Brüdern und es kommt zu Handgreiflichkeiten. Am Schluss der Vorstellung die alle sehr genossen haben wird einer der Brüder tot in seinem Sessel gefunden. Ernestine, neugierig wie immer beginnt sofort, sehr zum Missfallen von Kommissar Erich Felsberg. Und auch Anton ist nicht sonderlich erpicht darauf wieder in einen Mordfall hineingezogen zu werden...
Dieses Buch ist um einiges ernster als die letzten Bände. Neben dem eigentlichen Kriminalfall spielt das politische Klima eine immer größer werdende Rolle. Neben den Aufständen nach dem Schattendorf Prozess die schließlich im Brand des Justizpalasts gipfelten werden die Ressentiments gegen Juden wieder stark thematisiert. Mit dem heutigen Wissen um die damaligen Geschehnisse bin ich sehr gespannt wie die Autorin es auflösen wird wie es mit dem jüdischen Kriminalkommissar Erich und seiner Familie weitergeht. Beate Maly hat den damals herrschenden Zeitgeist sehr gut eingefangen. Dank ihrer atmosphärischen und bildhaften Sprache kann man sich als Leser sehr gut in das Wien der damaligen Zeit hineinversetzen. Die große Politik fängt nun an, sich auch in der Familie von Ernestine und Anton auszuwirken. Anton der seiner Tochter nun wieder in der Apotheke hilft da diese mit dem Baby ziemlich ausgelastet ist missfällt es sehr das Ernestine die jetzt ehrenamtlich in einer Arbeiterbibliothek arbeitet durch die Beschäftigung mit der Politik zunehmend ihre Fröhlichkeit und ihren Optimismus verliert. Diese Zwischenmenschlichen Konflikte beschreibt die Autorin sehr einfühlsam. Auch das Familienleben der Böcks wird sehr lebendig beschrieben so dass man sich in dieser Patchwork Familie fast zuhause fühlt.
Und bei aller Politik und allen Gedanken kommt der eigentliche Kriminalfall nicht zu kurz. Dieser ist toll konstruiert und sehr gut durchdacht. Und obwohl ich diesmal von Anfang an eine Ahnung hatte wer der Mörder sein konnte war ich fasziniert davon wie sich die ganze Geschichte nach und nach vor mir entfaltete.
Ich mag diese Reihe sehr und habe auch diesen Band sehr gerne gelesen. Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung für alle Fans von historischen Krimis.

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Veröffentlicht am 02.11.2025

Ein neuer Fall für Dackel Wilhelm

Morden ohne Sorgen - Mord im Mausoleum
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Der aus der Familiengruft verschwundene Sarg eines ehemaligen Heimatfilm Stars (Paraderolle: „Die Försterin vom Wildschweinwald“) wird bei einer Begehung des Antikentempels im Potsdamer Schlosspark vom ...

Der aus der Familiengruft verschwundene Sarg eines ehemaligen Heimatfilm Stars (Paraderolle: „Die Försterin vom Wildschweinwald“) wird bei einer Begehung des Antikentempels im Potsdamer Schlosspark vom Vorstand des „Freundeskreises Kaiserin Auguste“ (zu dem auch Frederik Loebells Schwester und Tante gehören) neben dem Sarg der ehemaligen deutschen Kaiserin und weiterer Mitglieder der kaiserlichen Familie gefunden. Skandal! Zeitgleich findet Lokalreporter Loebell die Leiche einer jungen Frau aus der Gothic Szene in der, ziemlich in die Jahre gekommenen, Gruft auf aus der der besagte Sarg vor einigen Wochen verschwunden ist. Hängen diese beiden Funde zusammen? Was hat der Friedhofsgärtner damit zu tun? Und was der geheimnisvolle Riese im schwarzen Mantel den Loebell hat flüchten sehen? Als Loebells Dackel Wilhelm dann auch noch in einem Mülleimer eine Absinthflasche erschnüffelt gerät als Dritter auch noch ein Schwarzbrenner aus einem Plattenbau ins Visier der Ermittler... Hört sich spannend an? Ist es auch. Ich lege jedem Cozy Crime Fan dringen die Lektüre dieses Buchs ans Herz.
Im sechsten Teil der Krimi Reihe „Morden ohne Sorgen“ ermittelt das bekannte Team wieder auf bewährte Weise. Nur die Tischdecke auf der sonst alle Theorien und Ergebnisse festgehalten wurden hat der Reporter dieses Mal durch eine Notiz App ersetzt – zumindest anfangs.
Was mir sehr gut gefällt ist, das die Figuren von Buch zu Buch mehr Tiefe bekommen und man immer mehr Facetten an ihnen entdeckt. So wirken sie äußerst lebendig und machen eine tolle Entwicklung durch. Chefredakteur Gallig versucht sich diesmal selbst als Reporter und bringt damit nicht nur den Kollegen Kay Kickmann zur Verzweiflung und Loebells Chefin Hien entdeckt plötzlich die Faszination des Axtwerfens um nur zwei Beispiele zu nennen. Ich liebe ja den schrägen Humor des Autors und in diesem Buch hat er mal wieder ganze Arbeit geleistet.
Auch der Spannungsbogen ist von Anfang hoch, Andreas K. Buchholz gönnt seinen Ermittlern wenig Pausen, der Fall muss ja innerhalb von 5 Tagen gelöst werden. Und am Ende ist es wieder einmal Wilhelm der den entscheidenden Hinweis findet beim der Ermittlung des Täters. Den hatte ich mal wieder nicht auf dem Schirm aber die Auflösung ist sehr plausibel.
Der humorvolle und flotte Schreibstil, die Spannung die das ganze Buch durchzieht, das tolle Figurenensemble mit seinen Ecken und Kanten und die liebevollen Beschreibungen von Potsdam machen das Buch zu einem echten Pagetuner den ich sehr gerne weiterempfehle.

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Veröffentlicht am 27.10.2025

Fantastisches Finale

Ever & After, Band 3 - Die letzte Stunde
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Holla die Waldfee - Was für ein Buch! Was für ein Finale! Stella Tack ist ein epischer Abschluss ihrer Trilogie gelungen. In dem Buch werden alle Fragen beantwortet, alles wird aufgelöst ,alle Rätsel werden ...

Holla die Waldfee - Was für ein Buch! Was für ein Finale! Stella Tack ist ein epischer Abschluss ihrer Trilogie gelungen. In dem Buch werden alle Fragen beantwortet, alles wird aufgelöst ,alle Rätsel werden gelöst. Es ist Vorgeschichte und zugleich Fortführung der Handlung. Und das Ende fand ich richtig gut, auch mit dem kleinen Stella Kick am Schluss. (Wer jetzt neugierig geworden ist: Lest das Buch)
Der humorvolle und bildgewaltige Schreibstil und das rasante Erzähltempo sorgen dafür das ich das Buch kaum aus der Hand legen konnte. Eine Situation jagt die Nächste und zum Verschnaufen ist kaum Zeit. Der Spannungsbogen ist hoch und ich als Leserin wollte immer unbedingt wissen wie es weitergeht, wie die Protagonisten die Situationen meistern. Die Freundesgruppe aus den beiden ersten Bänden steht nach wie vor fest zusammen und es kommen noch zwei sehr unterhaltsame Nebenfiguren dazu – von denen eine eine Gans mit einem sehr losen Schnabelwerk ist. Die Haupt- und Nebenfiguren sind deutlich reifer geworden was insbesondere für Rain gilt. Sie hat eine tolle Entwicklung durchgemacht und wirkt sehr authentisch und glaubwürdig. Die Ereignisse haben bei allen ihre Spuren hinterlassen und nun müssen sie noch diesen einen, letzten großen Kampf bestehen der ihnen noch einmal alles abverlangt. Spannung pur...
Und es wird in diesem Buch nicht nur spannend sondern auch äußerst blutig und brutal (nichts für Leser mit schwachen Nerven, aber das kennen wir ja aus den ersten beiden Büchern.). Das wirkt allerdings niemals aufgesetzt und übertrieben sondern passt einfach zur Geschichte.
Was uns sonst noch erwartet sind durchgeknallte Götter (oder doch nicht?), Engel, Zeitreisen und Begegnungen mit gruseligen Kreaturen. Alles in allem ein spannender und unterhaltsamer Mix und ein Buch das ich sehr gerne weiterempfehle.

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