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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 28.01.2026

witzige Abenteuergeschichte über ein mutiges Mädchen

Einfach Sunny
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Schon das Cover wirkt bunt, fröhlich und optimistisch. Und genau so lernt man Sunny auch kennen. Sie lässt sich von ihrer Blindheit nicht ausbremsen, sondern stellt sich mutig jeder Herausforderung. Ich ...

Schon das Cover wirkt bunt, fröhlich und optimistisch. Und genau so lernt man Sunny auch kennen. Sie lässt sich von ihrer Blindheit nicht ausbremsen, sondern stellt sich mutig jeder Herausforderung. Ich fand ihren Mut wirklich bewundernswert und ich mochte ihre verrückten Ideen total.

Ben ist dafür das totale Gegenteil. Er ist schüchtern und eher ängstlich. Geht lieber keine Risiken ein. Genau deshalb ergänzen sich die beiden wirklich perfekt.

Was mir sehr gut gefallen hat war, dass die Kapitel abwechselnd aus Sunnys und Bens Sicht geschrieben sind. Dadurch bekommt man einen guten Einblick in das Gefühlsleben von beiden und kann sich gut in sie hineinversetzen.

Auch den Schreibstil fand ich richtig gut. Er ist locker und modern, ohne gewollt zu wirken. Man fliegt regelrecht durch die Kapitel, wobei es bis zuletzt spannend bleibt. Zwischendrin gibt es immer wieder lustige Illustrationen. Die Freundschaft zwischen Sunny und Ben entwickelt sich ebenfalls in einem sehr guten, glaubhaften Tempo. Die Geschichte ist sehr witzig, hat aber auch ernste Momente. Eine wirklich perfekte Mischung.

Veröffentlicht am 07.01.2026

Tilly und ihr Team ermitteln wieder

Der Tod wischt mit
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Ich habe mich total auf diese Fortsetzung gefreut und wurde nicht enttäuscht. Sie kann mit Band 1 locker mithalten und ich hatte wieder total viel Spaß beim Lesen und miträtseln.

Tilly und ihr Team sind ...

Ich habe mich total auf diese Fortsetzung gefreut und wurde nicht enttäuscht. Sie kann mit Band 1 locker mithalten und ich hatte wieder total viel Spaß beim Lesen und miträtseln.

Tilly und ihr Team sind einfach herrlich sympathische Charaktere. Und dabei noch so richtig aus dem Leben gegriffen. Natürlich sind die bekannten Figuren aus Band 1 wieder mit dabei, es kommen aber auch noch ein paar neue dazu. Diesmal ist die örtliche Schule Dreh- und Angelpunkt der Ermittlungen und natürlich stecken Tilly und ihre Freunde wieder mittendrin. Sehr zum Ärger von Kriminalkommisar Stubs, der immer wieder nach einem Vorwand sucht, um Tilly endlich verhaften zu können.

Neben den Ermittlungen im aktuellen Mordfall bekommt Tilly es auch noch mit der Steuerprüfung zu tun, wodurch ihr Betrieb auf der Kippe steht. Außerdem ist da ja auch noch der mysteriöse Brief ihres Vorgängers, der am Ende von Band 1 aufgetaucht ist und natürlich die Sache mit Sascha, dem gutaussehenden Besitzer der Hunderanch. Langweilig wird es für Tilly also ganz und gar nicht.

Ich muss gestehen, dass es in diesem Band ein oder zwei Szenen gab, die ich doch etwas übertrieben fand. Aber das tut der Geschichte zum Glück keinen Abbruch. Im Großen und Ganzen war es einfach wieder herrlich witzig und gleichzeitig super-spannend. Ich freue mich schon jetzt auf Band 3.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 27.12.2025

super-interessant und informativ - nicht nur für Fans

Geht's noch?
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Ich muss gestehen, dass ich bisher noch nicht wirklich viel von Simon Schwarz gehört hatte. Aber das Buch klang interessant. Und das ist es auch, nicht nur für Fans des Schauspielers, sondern für jeden, ...

Ich muss gestehen, dass ich bisher noch nicht wirklich viel von Simon Schwarz gehört hatte. Aber das Buch klang interessant. Und das ist es auch, nicht nur für Fans des Schauspielers, sondern für jeden, der sich mit Themen wie Klimawandel und Aktivismus auseinander setzt.

Der Schreibstil gefällt mir total gut. Er ist locker und gut lesbar. Fast so, als würde man mit einem Bekannten plaudern. Trotzdem kommt sehr gut rüber, wie wichtig Schwarz die Themen sind. Vor allem hat mir die Mischung aus Biografie und Plädoyer für mehr Klimaschutz richtig gut gefallen. Schwarz hat richtig gute Ansichten und vertritt diese auch voller Überzeugung.

Man erfährt sehr viel über die Kindheit und Jugend des Schauspielers. Über seine Mutter, die Aktivistin war und sich u.a. gegen Atomkraft eingesetzt hat. Man merkt auch direkt, wie sehr in seine Mutter und seine Kindheit geprägt haben.

Schwarz schreibt über Themen wie Tschernobyl, wie wichtig gesunde Böden sind, regionale Landwirtschaft, Aktivismus, Klimaschutz und Mobilität. Alles Themen, die gerade in der heutigen Zeit so wichtig sind. Was mir total gut gefallen hat, war die Tatsache, dass er alles auch kritisch hinterfragt. Gerade beim Thema E-Mobilität zeigt er auch die Schwierigkeiten auf, die in der Politik gerne einfach verschwiegen oder wegdiskutiert werden. Er zieht Bilanz zu dem, was sich beim Thema Umweltschutz in den letzten Jahrzehnten getan hat. Eine Bilanz, die leider nicht allzu gut ausfällt. Wobei er auch die positiven Beispiele hervorherbt. Schwarz bewertet sachlich und nüchtern. Das gefällt mir richtig gut.

Das Buch regt auf jeden Fall zum Nachdenken an und gibt vielleicht auch Impulse, was und wie man es besser machen könnte. Ich kann es wirklich jedem ans Herz legen. Unbedingt lesen.

Veröffentlicht am 15.12.2025

tolle Geschichte über Freundschaft und Identität

Best Bro Ever!
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Der 11-jährige Mans weiß einfach, dass er ein Junge ist und kein Mädchen, wie es in seinem Pass steht. Leider sieht sein Umfeld das oft anders. Als er die Ferien mit seiner Mutter in Malmö verbringen darf, ...

Der 11-jährige Mans weiß einfach, dass er ein Junge ist und kein Mädchen, wie es in seinem Pass steht. Leider sieht sein Umfeld das oft anders. Als er die Ferien mit seiner Mutter in Malmö verbringen darf, ist es für ihn erstmal eine Erleichterung. Jeder akzeptiert ihn dort direkt als Jungen und er freundet sich schnell mit dem Gleichaltrigen Mikkel an. Dann aber kommt Mikkel hinter sein Geheimnis, was ihre Freundschaft gefährdet.

Die Geschichte ist aus der Sicht von Mans geschrieben, was ich sehr schön fand. Dadurch erlebt man alles aus seiner Perspektive und kann sich gut in ihn hineinversetzen. Wirklich schön fand ich auch, dass die Tatsache, dass Mans trans ist, erstmal gar nicht zur Sprache kommt. Man lernt ihn als ganz normalen Jungen mit alltäglichen Problemen kennen. Erst nach und nach erfährt man mehr über die Hintergründe. Das ist richtig gut gemacht. Auch die Reaktionen auf Mans fand ich sehr realistisch und nachvollziehbar.

Das Ende hat mir sehr gut gefallen und es hat gut zur gesamten Geschichte gepasst. Dieses Buch behandelt ein sehr sensibles Thema auf wirklich wunderbare Weise.

Veröffentlicht am 19.11.2025

offen und authentisch

Before I met Supergirl
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Rea Garvey nimmt uns in diesem Buch mit in seine Vergangenheit. Schonungslos offen und sehr humorvoll erzählt er von seiner Kindheit und Jugend in Irland. Vom Aufwachsen in einer irischen Großfamilie, ...

Rea Garvey nimmt uns in diesem Buch mit in seine Vergangenheit. Schonungslos offen und sehr humorvoll erzählt er von seiner Kindheit und Jugend in Irland. Vom Aufwachsen in einer irischen Großfamilie, der Beziehung zu seinen Eltern und Schwestern und auch ein bisschen allgemein vom Leben in Irland zu jener Zeit.

Man erfährt wirklich viel über seinen Werdegang als Musiker. Er erzählt von seiner ersten Band, den ersten Auftritten und der ersten Tour. Von schönen Erlebnissen, aber auch Rückschlägen.

Ich mochte den lockeren Schreibstil total gerne. Man kann sich richtig vorstellen, wie Rea seine Geschichte selbst erzählt und hat teilweise richtiggehend seine Stimme im Ohr. Schön fand ich auch, dass er kein Blatt vor den Mund nimmt und auch schwierige Themen anspricht.

Etwas schade fand ich dagegen, dass das Buch noch vor der Gründung von Reamon endet. Gerade bei dem Titel hatte ich mir hier etwas mehr erhofft. Vielleicht kommt ja noch eine Fortsetzung? Ich hätte jedenfalls nichts dagegen und kann das Buch allen Rea-Fans auf jeden Fall empfehlen.